Menschen die in einer Schlucht im Floß das Wasser hinunterfahren © iStock.com/vm
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Urlaubstipps

Die 10 besten Spots für Rafting im Urlaub

HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen

Stromschnellen, Paddel, gemeinsames Naturerleben – wer im Urlaub die Abenteuerschraube drehen möchte, landet vor dem inneren Auge häufig in einem robusten Gummiboot mit Helm, Schwimmweste und einem Paddel in der Hand, sich und das Team durch tosende Fluten manövrierend. Willkommen beim Wildwasser-Raften. Der Sport ist aufregend und schweißtreibend zugleich und mittlerweile gibt es zahlreiche Touranbieter weltweit, die mit Dir sicher durch die Flüsse fahren. Ein großer Spaß und, je nach örtlichen Begebenheiten, auch für viele Schwierigkeitsgrade verfügbar. Die besten Rafting-Spots haben wir Dir hier einmal zusammengetragen.

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Menschen in einem Schlauchboot treiben im Grand Canyon den Fluss hinunter © iStock.com/bruceman
Menschen in einem Schlauchboot treiben im Grand Canyon den Fluss hinunter © iStock.com/bruceman

Colorado River, USA

Grand Canyon von unten

Die Panoramablicke von oben auf den mächtigen Grand Canyon erfreuen sich großer Beliebtheit. Was manche gerne vergessen: Der wilde Colorado River verbindet auf über 350 Kilometern die Bundesstaaten Utah und Arizona miteinander und ist gleichzeitig ein Eldorado für Rafting-Touren. Zwischen Klasse 4 und 5 kannst Du hier in der weltweit tiefsten Schlucht durch Stromschnellen paddeln. Dabei kannst Du aber auch immer wieder wunderschöne Pausen einlegen, etwa um alte Navajo-Ruinen anzusehen, oder einfach das Raft stehen lassen und eine Trekkingtour entlang der imposanten Felswände unternehmen. Es gibt Anbieter, die auch Halbtages- oder Ganztagestouren anbieten. Richtig Spaß macht ein Trip aber ab drei Tagen aufwärts.

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Panoramablick auf die Victoriafälle in Simbabwe, Afrika © iStock.com/Aelice_
Panoramablick auf die Victoriafälle in Simbabwe, Afrika © iStock.com/Aelice_

Zambezi River, Sambia und Simbabwe

Afrikas Wildwasser-Königin

Direkt unter den weltbekannten Victoriafällen bietet der Zambezi River ein Rafting-Erlebnis der Extraklasse. Auf 15 Meilen kommen gleich 23 knackige Stromschnellen, die es mit dem Raft zu bewältigen gilt. Das Ganze mit Schwierigkeitsgrad 3 bis 5, sodass auch Adrenalinjunkies auf ihre Kosten kommen. Die Fahrt geht durch beeindruckende Schluchten und immer entlang der reichen Tierwelt Simbabwes. Denn sowohl Flusspferde als auch Krokodile leben an den Ufern des Flusses und sind – zumindest wenn es der Fluss erlaubt – immer einen zweiten Blick wert. Genau deshalb wird dieser Rafting-Spot auch die Wildwasser-Königin Afrikas genannt.

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Futaleufu Fluss durch Felsen im chilenischen Patagonien © iStock.com/Alexis Gonzalez
Futaleufu Fluss durch Felsen im chilenischen Patagonien © iStock.com/Alexis Gonzalez

Río Futaleufú, Chile

Raue Schönheit Patagoniens

Eingebettet in die unberührte Wildnis Patagoniens, ist der Fluss Futaleufú ein Eldorado für AbenteuerfreundInnen. Die mächtigen Andengipfel mit ihren teils schneebedeckten Kuppen sorgen für einen eindrucksvollen Kontrast zum türkisblauen Wasser des Futaleufú, das sich aus uraltem Gletscherwasser speist. Der Fluss hält Stromschnellen in den Klassen 3 und 5 bereit, sodass Du Dich vor allem in den ruhigeren Passagen die Zeit für die atemberaubende Natur nehmen solltest. In der Kombination aus ruhigen und anspruchsvollen Passagen, gepaart mit der rauen Schönheit der chilenischen Anden, ist ein Ritt auf dem Futaleufú ein einzigartiges Erlebnis.

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Blick hinunter auf den North Johnstone River, Queensland, Australien © iStock.com/simonbradfield
Blick hinunter auf den North Johnstone River, Queensland, Australien © iStock.com/simonbradfield

North Johnstone River, Australien

Rafting in Down Under

Manche Wege mögen weit erscheinen, aber wer von Europa aus nach Australien aufbricht, der sollte sich als Wildwasserfan auch die Zeit für den Palmerston-Nationalpark im Norden des Bundesstaats Queensland nehmen. Auf 80 Kilometern fließt hier nämlich der North Johnston River und der hat gerade nach Regenfällen gerne Stromschnellen Klasse 4 und 5 im Programm. Der 4-Tages-Trip beginnt mit einem Helikopterflug zum Einstiegspunkt mitten im australischen Regenwald. Die Route ist eindrucksvoll: Jahrtausendealte Kultstätten der Aborigines kannst Du hier ebenso sehen wie Teile der wilden Fauna Australiens in Form von Pythons oder Krokodilen.

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Gruppe von Menschen in einem Rafting Boot im Pacuarae River, Costa Rica © iStock.com/Pavlo Sukharchuk
Gruppe von Menschen in einem Rafting Boot im Pacuarae River, Costa Rica © iStock.com/Pavlo Sukharchuk

Río Pacuaré, Costa Rica

Wildwasser à la Pura Vida

Üppige Regenwälder, moderate Stromschnellen, mannigfaltiges Tierreich: willkommen in Costa Rica, willkommen am Río Pacuaré. Diese Rafting-Tour an der costa-ricanischen Karibikküste grenzt an das Talamanca-Gebirge, die Heimat des indigenen Stammes der Cabecar. Am Ufer tummeln sich allerlei Wildtiere. Mit etwas Glück triffst Du auf Papageien, Tukane, Jaguare, Affen oder Ozelots, die in dem weitgehend intakten Regenwald ihr Habitat haben. Auf den knapp 30 Kilometern geht es über Stromschnellen der Klassen 3 und 4, genug Zeit also, um sich die beeindruckende Flora und Fauna aus nächster Nähe anzusehen. Mehrtägige Touren beinhalten in der Regel Übernachtungen in entlegenen Eco-Lodges mitten in der Natur.

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Blick über den Chilcotin River mit den Hoodoos und Sanddünen, Kanada © iStock.com/GarySandyWales
Blick über den Chilcotin River mit den Hoodoos und Sanddünen, Kanada © iStock.com/GarySandyWales

Chilko River, Kanada

Fast & Furious

Die raue und weite Schönheit Kanadas scheint im Chilko River zu kulminieren. Ideale Voraussetzungen also, um auf 75 Kilometern den Fluss in British Columbia im Raft zu erkunden. Sein reißendes Wasser ist berühmt wie tückisch – und fast durchgehend in der Klasse 4. Der Fluss ist schnell, tosend und deshalb auch sehr herausfordernd. Denn irgendwie scheinen immer wieder eine Stromschnelle und ein tiefes Loch gleichzeitig zu kommen. Das bedeutet jede Menge Spaß, aber gleichzeitig auch viel Arbeit. Rafting-Touren bis zu einer Woche kannst Du hier buchen – inklusive Zelten in unberührter Natur.

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Blick auf den Fluss Noce in den Dolomiten, Italien © iStock.com/DavidePecorelli
Blick auf den Fluss Noce in den Dolomiten, Italien © iStock.com/DavidePecorelli

Rio Noce, Italien

Die Kraft der Dolomiten

Eingebettet in das bezaubernde Val di Sole, bietet der Rio Noce in Südtirol einen der aufregendsten Raftingspots in ganz Europa. Hier zwischen Bozen und Madonna di Campiglio geht es auf kristallklarem Gletscherwasser den Fluss hinunter. Der Noce hat Schwierigkeitsgrade zwischen 4 und 5, im Frühjahr mit Schmelzwasser wird er besonders herausfordernd. Dabei ist auch die Umgebung nicht weniger spektakulär. Die kargen Felsen der Dolomiten etwa oder die tiefen Schluchten von Mostizzolo sind ein Highlight der Extraklasse. Die 28 Kilometer sind dabei ideal für einen ausgefüllten Abenteuertag.

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schöne Landschaft mit einem Fluss und Bergen in Basos, Ecuador © iStock.com/BROTEstudio
schöne Landschaft mit einem Fluss und Bergen in Basos, Ecuador © iStock.com/BROTEstudio

Río Upano, Ecuador

Reißendes Südamerika

Der Río Upano im ecuadorianischen Regenwald entspringt unweit des Sangay-Vulkans im Zentrum des Landes und ist die erste Adresse für Rafting-EnthusiastInnen. Der Fluss hält überwiegend Stromschnellen der Klasse 4 bereit, er ist also eine ordentliche Herausforderung inmitten einer unberührten Natur in einem doch entlegenen Landstrich. Dabei schlängelt sich der Fluss durch enge Schluchten, allen voran die Schlucht von Namangosa, in der die Felswände steil nach oben ragen, während unten eine Kaskade von Wasserfällen in den Fluss stürzt. Ein ganz besonderes Schauspiel, das Du, wer hätte es gedacht, am besten vom Raft aus erlebst.

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Personen haben Spaß beim Rafting auf einem Fluss in Kanada © iStock.com/Don White
Personen haben Spaß beim Rafting auf einem Fluss in Kanada © iStock.com/Don White

Magpie River, Kanada

Rafting im Pinienwald

Im Osten des kanadischen Bundesstaats Quebec kannst Du nicht nur die berühmten Magpie-Wasserfälle besuchen, sondern idealerweise etwas weiter im Norden in ein Raft steigen und den Fluss von seiner wilden Seite hautnah erleben. Der Magpie River wird als Klasse 5 ausgewiesen, das heißt, er ist vor allem für erfahrene WildwasserfahrerInnen geeignet. Die bekommen dann auch einiges geboten. Je näher Du wieder den Wasserfällen kommst, desto schneller und tiefer werden die Stromschnellen. Das ist anspruchsvoll, aber auch ziemlich schön – stets vor der Naturkulisse unendlich scheinender immergrüner Pinienwälder. Touren gibt’s von einen bis zu acht Tagen. Die starten dann vom Magpie Lake und führen peu à peu den Fluss hinunter mit Übernachtungen im Zelt.

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Blick von der Brücke in Phungi Thenga auf das Bidh Koshi Flusstal, Nepal © iStock.com/Ukususha
Blick von der Brücke in Phungi Thenga auf das Bidh Koshi Flusstal, Nepal © iStock.com/Ukususha

Sun-Kosi-Fluss, Nepal

Wildwasser mit Himalaja-Blick

Der Fluss Sun Kosi – manchmal auch Sunkoshi oder Sunkosi genannt – fließt zwar überwiegend in Nepal, entspringt aber im grenznahen Tibet. Das heißt für WildwasserfahrerInnen: Es geht ziemlich schnell und brutal zur Sache, schließlich fährt das Raft zwischen einigen der höchsten Gipfel der Erde. Die Stromschnellen werden als Klasse 5 ausgezeichnet, heißt, hier sollten nur die einsteigen, die das Ganze schon häufiger gemacht haben. Der Fluss ist an manchen Stellen nicht nur eng, sondern die Stromschnellen auch sehr mächtig, sodass Du einfach wissen musst, was zu tun ist. Die Mühe aber lohnt sich doppelt: Das Herz schlägt bis zum Hals und die Augen können sich in ruhigen Minuten immer wieder an der spektakulären Bergkulisse erfreuen.

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Geschrieben von:HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen