James Bonds legendäre Filmschauplätze
Sean Connerys Bond-Drehorte: Hier wurde Filmgeschichte geschrieben
Kaum jemand hat die Figur des James Bond so nachhaltig geprägt wie Sean Connery. Als der schottische Darsteller 1962 zum ersten Mal in die Rolle des britischen Geheimagenten schlüpfte, war nicht absehbar, dass daraus ein weltweites Kulturphänomen werden würde. Die ersten Bond-Filme schufen ein völlig neues Kinoerlebnis: Fremde Schauplätze, elegante Action und internationales Flair verschmolzen zu einer unwiderstehlichen Mischung. Genau das macht Sean Connerys Auftritte als 007 auch nach Jahrzehnten noch faszinierend – und die Drehorte seiner Filme zu einer echten Inspirationsquelle für alle, die ihren Urlaub mit Filmgeschichte verbinden wollen.
Wie Sean Connery den Geheimagenten unsterblich machte
In sieben Filmen gab Sean Connery dem britischen Topagenten sein Gesicht und formte den Charakter auf eine Art, die bis heute nachwirkt. Kühle Souveränität, körperliche Präsenz, trockener Humor und eine unterschwellige Gefährlichkeit – all das machte seine Interpretation so unverwechselbar. Die Produktionen der 1960er-Jahre setzten dabei gezielt auf reale Schauplätze, um das Publikum in eine Welt jenseits des Alltags mitzunehmen. Statt auf reines Studioambiente zu vertrauen, drehte man an internationalen Orten in Europa, Asien und der Karibik.
Für Reisebegeisterte ergibt sich daraus ein besonderer Reiz: Viele dieser Schauplätze sind noch heute zugänglich und lassen sich wunderbar in einen Urlaub einbinden. Wer ihnen nachspürt, wandelt nicht nur auf den Pfaden von James Bond, sondern lernt dabei einige der schönsten Regionen der Welt kennen.
Jamaika: Wo alles begann
Jamaika hat in der Bond-Geschichte einen ganz besonderen Stellenwert. Auf der Karibikinsel lebte Autor Ian Fleming, und hier entstand mit "James Bond jagt Dr. No" der allererste Film der Reihe. Bis heute strahlt die Insel genau jene Mischung aus tropischer Gelassenheit und geheimnisvoller Spannung aus, die den frühen Bond so unverwechselbar machte – und zu der später auch Daniel Craig als James Bond zurückkehrte. Besonders berühmt ist der Laughing Waters Beach bei Ocho Rios, wo Ursula Andress in einer der bekanntesten Filmszenen überhaupt dem Meer entstieg. Der Strand ist nach wie vor frei zugänglich und ein beliebter Anlaufpunkt für Fotos mit echtem Bond-Flair.
Ebenfalls lohnenswert ist das frühere Anwesen von Ian Fleming, GoldenEye, das mittlerweile als exklusives Resort betrieben wird. Hier kannst Du nicht nur stilvoll übernachten, sondern auch in die Entstehungsgeschichte von James Bond eintauchen. Die beste Reisezeit für Jamaika sind die trockeneren Monate zwischen Dezember und April, wenn angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein ideale Voraussetzungen für Strandtage und Erkundungstouren schaffen.
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Die Schweiz: Agentenaction vor alpiner Kulisse
Die Alpen hatten in der Welt von James Bond ebenfalls einen festen Platz. Das Schilthorn in der Schweiz erlangte durch eindrucksvolle Bergszenen Weltruhm und zieht bis heute Bond-Begeisterte an. Auf dem Gipfel thront das drehbare Restaurant Piz Gloria, in dem inzwischen eine dauerhafte James-Bond-Ausstellung zu sehen ist. Filmgeschichte und spektakuläre Bergpanoramen verschmelzen hier zu einem einzigartigen Erlebnis.
Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Im Sommer warten grüne Täler und weite Fernsicht, im Winter sorgt die verschneite Alpenlandschaft für authentisches Agentenfeeling. Schon die Seilbahnfahrt hinauf zum Gipfel ist ein Erlebnis für sich und bietet zahlreiche Fotogelegenheiten.
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Japan: Fernöstlicher Zauber für Bond-Reisende
Mit "Man lebt nur zweimal" entführte Sean Connerys Bond das Publikum nach Japan und bescherte der Filmreihe eine völlig neue visuelle Dimension. Traditionelle Kultur, moderne Architektur und außergewöhnliche Landschaften verliehen dem Film seinen ganz eigenen Charakter. Gedreht wurde unter anderem in Tokio und in der Umgebung von Himeji, dessen berühmte Burg als eindrucksvolle Kulisse diente.
Für Bond-Begeisterte, die ihre Reise mit kulturellen Erlebnissen verbinden möchten, ist Japan ein ideales Ziel. Besonders im Frühling zur Kirschblütenzeit oder im Herbst, wenn sich die Natur in leuchtende Farben kleidet, entfaltet das Land seinen vollen Reiz. Zahlreiche Drehorte lassen sich noch heute besuchen und bieten faszinierende Kontraste zwischen Filmfantasie und realer Umgebung.
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Istanbul: Agentenflair zwischen Orient und Okzident
Istanbul gehört zu den atmosphärischsten Drehorten der Connery-Ära. In "Liebesgrüße aus Moskau" dient die Metropole am Bosporus als geheimnisvolle Schnittstelle zwischen Ost und West. Besonders beeindruckend ist die Cisterna Basilica, eine unterirdische Zisterne mit hunderten Säulen, die Gäste unmittelbar in die Welt von James Bond versetzt.
Auch der Große Basar und die verwinkelten Gassen der Altstadt verströmen bis heute jenes besondere Flair, das den Film so unvergesslich macht. Die angenehmste Zeit für einen Besuch in Istanbul sind Frühling und Herbst, wenn milde Temperaturen perfekte Bedingungen für Stadterkundungen und ausgedehnte Spaziergänge bieten.
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Die Bahamas: Karibikparadies mit 007-Geschichte
Mit "Feuerball" traten die Bahamas endgültig als Bond-Drehort ins Rampenlicht. Kristallklares Wasser und strahlend weiße Sandstrände boten die ideale Kulisse für spektakuläre Unterwasserszenen. Vor allem rund um Nassau und die Exuma Cays gibt es zahlreiche Orte, die eng mit dem Film verknüpft sind.
Die Bahamas gelten bis heute als Traumziel für alle, die Action und Erholung miteinander verbinden möchten. Schnorchel- und Tauchausflüge führen zu bekannten Filmschauplätzen, während luxuriöse Resorts den stilvollen Rahmen für einen Urlaub ganz im Zeichen von 007 liefern. Die beste Reisezeit liegt zwischen November und April, wenn trockenes und angenehm warmes Wetter herrscht.
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So planst Du Deine Reise auf Connerys Spuren
Wenn Du die Drehorte der Connery-Filme erkunden möchtest, nimmst Du Dir am besten etwas Zeit oder planst mehrere Etappen ein. Eine denkbare Route startet in Europa mit Istanbul und der Schweiz, führt anschließend weiter nach Japan und endet in der Karibik mit Aufenthalten auf Jamaika und den Bahamas. Jede dieser Stationen lässt sich allerdings auch hervorragend mit einem regulären Urlaub verbinden und hält weit mehr bereit als reine Filmgeschichte.