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Wandern in den Dolomiten
Wenn Du Dir mal wieder die Beine vertreten möchtest, sind die Dolomiten eine sehr schöne Option. Im Juni startet vielerorts die Wandersaison, viele Hütten und Lifte öffnen nach und nach und die Tage sind lang genug, um auch längere Touren zu planen. Je nach Höhenlage beginnt die Hauptsaison in den Dolomiten häufig ab Ende Mai oder Anfang Juni, wenn mehr Hütten und Lifte öffnen und höher gelegene Wege besser zugänglich werden.
Ein Klassiker ist die Gegend rund um die Drei Zinnen. Wenn Du früh startest, kannst Du die Aussicht noch etwas ruhiger geniessen. Auch das Grödnertal, die Seiser Alm oder die Gegend rund um Cortina d’Ampezzo eignen sich gut, wenn Du Wanderungen, kurze Fahrstrecken und Einkehrmöglichkeiten verbinden möchtest. Gerade im Juni solltest Du aber immer im Blick behalten, dass in höheren Lagen noch Schneereste liegen können.
Beliebte Wanderparkplätze können auch im Juni schnell voll werden, besonders bei schönem Wetter. Für die Drei Zinnen ist die Zufahrt zur Auronzohütte gut planbar, aber oft mautpflichtig. Am besten informierst Du Dich vorab über Zufahrt und Parkplätze, damit Dein Wandertag nicht schon am Parkplatz stressig beginnt.
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Entspannung am Chiemsee
Nicht jeder Juni-Roadtrip muss direkt ans andere Ende der Welt führen. Der Chiemsee liegt nicht weit weg und eignet sich perfekt, wenn Du ein paar Tage See und Berge verbinden möchtest. Gerade im Juni ist die Region schön, weil es oft schon warm genug für Zeit am Wasser ist, aber noch nicht jeder Badesteg komplett überfüllt ist.
Ein guter Start ist Prien am Chiemsee. Von dort kommst Du mit dem Schiff auf die Herreninsel und zur Fraueninsel. Schloss Herrenchiemsee ist ein bekannter Klassiker, aber die Insel lohnt sich auch abseits des Schlosses. Rundwege führen durch Wälder, an Uferstellen vorbei und immer wieder mit Blick auf See und Berge. Wenn Du es entspannter angehen möchtest, kannst Du die Route rund um Bernau, Übersee, Chieming oder Seebruck planen. Dort findest Du Badestellen, Radwege und kleine Orte, die sich gut in einen Roadtrip einbauen lassen.
Gerade an sonnigen Wochenenden können die Parkplätze rund um die Schiffsanleger in Prien oder Gstadt schnell voll werden. Wenn Du auf die Herreninsel oder Fraueninsel übersetzen möchtest, lohnt es sich, die Schiffszeiten vorab zu checken.
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Sonne tanken auf den Kanaren
Die Kanaren sind perfekt, wenn Du im Juni Sonne möchtest, aber nicht nur am Hotelpool liegen willst. Gerade mit dem Mietwagen kannst Du auf den Inseln sehr unterschiedliche Landschaften erleben: Vulkanlandschaften, Küstenstrassen, schwarze Strände, Bergdörfer und unglaubliche Aussichtspunkte.
Welche Insel sich am besten eignet, hängt davon ab, wonach Dir ist. Teneriffa ist sehr abwechslungsreich: Du kannst durch den Teide-Nationalpark fahren, an der Küste baden und im Norden Orte wie Puerto de la Cruz oder La Laguna einbauen. Gran Canaria lohnt sich, wenn Du Strand und Berge verbinden möchtest. Besonders schön ist eine Route von Las Palmas über das Inselinnere Richtung Tejeda und weiter zu den Dünen von Maspalomas. Lanzarote ist wiederum ideal, wenn Du Vulkanlandschaften und besondere Architektur magst. Im Juni sind die Kanaren besonders schön, weil es schon sehr sommerlich ist, die grosse Ferienwelle aber vielerorts noch nicht voll eingesetzt hat.
Falls Du zwischen den Inseln wechseln möchtest, lohnt es sich, schon bei der Mietwagenbuchung und der Fährplanung zu prüfen, ob ein Inselwechsel mit dem Mietwagen erlaubt ist.
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La Dolce Vita auf Sizilien
Sizilien ist im Juni ein Traum, wenn Du Sonne, gutes Essen und Kultur verbinden möchtest. Die Insel ist so vielseitig, dass Du Dich nicht zwischen Strand, Stadt und Natur entscheiden musst. Für Deinen Roadtrip bietet sich der Osten der Insel besonders gut an. Du kannst in Catania starten, den Ätna besichtigen, weiter nach Taormina fahren und danach Richtung Syrakus und Ortigia. Wenn Du noch Zeit hast, lohnt sich ausserdem die Region Val di Noto mit Orten wie Noto oder Ragusa.
Im Juni ist Sizilien besonders angenehm, weil es noch nicht so extrem heiss ist wie im Juli oder August. Und hier gilt natürlich: Siesta nicht vergessen.
In sizilianischen Städten kann der Verkehr lebhaft sein, und Parken ist nicht immer entspannt. Für Orte wie Taormina, Ortigia oder Noto lohnt es sich, eine Unterkunft mit Parkplatz oder einen offiziellen Parkplatz am Rand zu wählen und den Rest zu Fuss zu erkunden. Für den Ätna solltest Du vorab prüfen, welche Zufahrten oder Parkplätze sich für Deinen Ausflug anbieten.
Ohne Kaution für mehr Flexibilität
Ideal für alle, die ihre Reisekasse schonen möchten: Bei Angeboten ohne Kaution musst Du bei der Abholung keinen Betrag hinterlegen und startest entspannter in Deine Reise.
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Streetfood in Malaysia
Nachtmärkte, verschiedene Kulturen und Städte, in denen Du Dich von Mahlzeit zu Mahlzeit treiben lassen kannst, erwarten Dich in Malaysia. Ein guter Start ist Kuala Lumpur. Dort bekommst Du Grossstadtfeeling, moderne Architektur und Streetfood auf engem Raum. Besonders bekannt ist Jalan Alor, wo abends viele Stände und Restaurants geöffnet sind. Danach kannst Du weiter nach Malakka fahren, wo sich Kolonialgeschichte, Cafés und Nachtmarkt gut kombinieren lassen. Ein weiterer guter Food-Stopp ist Penang, vor allem George Town. Die Stadt gilt als eines der interessantesten Streetfood-Ziele Malaysias und ist bekannt für Gerichte wie Char Kway Teow, Assam Laksa, Nasi Kandar oder Hokkien Mee.
Im Juni kann man Malaysia gut als Genussreise planen, sollte aber trotzdem das tropische Wetter bei der Planung mitdenken. Es kann heiss und feucht werden und Regen ist je nach Region möglich. So kann es sein, dass Du Deinen Tagesplan eventuell dem Wetter anpassen musst.
In Malaysia herrscht Linksverkehr. Falls Du damit noch nicht so vertraut bist, kann es sinnvoll sein, am Anfang nicht direkt im Grossstadtverkehr zu starten.