Sonnenurlaub im Winter
Mauritius im Winter: Überraschende Seiten der Tropeninsel
Während Deutschland im Wintergrau versinkt, lockt Mauritius mit sommerlichen Temperaturen und azurblauem Wasser. Doch die Insel im Indischen Ozean hat weit mehr zu bieten als klassischen Strandurlaub. Die Monate von Dezember bis April gelten als mauritischer Sommer. Kulturelle Feste, eine aktive Unterwasserwelt und tropische Natur in voller Blüte machen diese Zeit zu einem einzigartigen Reiseerlebnis.
Mauritius: Unsere Bestseller-Hotels
Alle anzeigenTropischer Sommer, wenn Europa friert
Der Inselstaat Mauritius liegt auf der Südhalbkugel, weshalb die Jahreszeiten zu unseren entgegengesetzt verlaufen. Zwischen Dezember und April erwartet Dich der Inselsommer mit Tagestemperaturen von gut und gerne 25 bis 30 Grad Celsius, an windgeschützten Küstenabschnitten sogar noch mit ein paar Grad mehr. Das Wasser des Indischen Ozeans erreicht herrliche 26 bis 28 Grad Celsius – ideal für ausgedehnte Tage am Strand und Wassersport.
Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr über hoch und liegt in diesen Monaten bei 80 bis 90 Prozent, was das Klima tropisch-schwül macht. Heftige Regenschauer können auftreten, doch oft scheint schnell wieder die Sonne. Pro Tag darfst Du für gewöhnlich mit sieben bis acht Sonnenstunden rechnen.
Zeit für Wasserabenteuer
Was viele nicht wissen: November bis März gilt vielerorts als optimale Saison zum Tauchen und Schnorcheln auf Mauritius. Die Wassertemperaturen sind angenehm warm und die Sichtverhältnisse oft ausgezeichnet – und die Unterwasserwelt zeigt sich von ihrer aktiven Seite. So lassen sich tropische Fischschwärme, Meeresschildkröten, Rochen und mit etwas Glück verspielte Delfine beobachten. Auch Touren, um Delfine und Wale zu sehen, werden vielerorts angeboten – hier müssen UrlauberInnen aber häufig schon früh aufstehen.
Der Blue Bay Marine Park, ein Meeresschutzgebiet im Südosten, begeistert etwa mit hunderten verschiedenen Meereslebewesen und unberührten Korallen. Vor Flic-en-Flac an der Westküste warten spektakuläre Tauchspots wie La Cathédrale, eine beeindruckende Unterwasserformation, die erfahrene TaucherInnen erkunden können. WracktaucherInnen finden beispielsweise am Djabeda-Wrack nahe Grand Baie ihr Abenteuer. Die häufig kristallklaren Sichtverhältnisse bis in den März machen Tauchgänge besonders eindrucksvoll.
Für SportfischerInnen bieten diese Monate übrigens ebenso häufig gute Bedingungen. Marlin, Thunfisch und Barrakuda ziehen durch die tiefen Gewässer rund um die Insel. Und auch wenn die Zeit ab Mai eher als Hochzeit für das Surfen auf Mauritius bekannt ist, besteht das ganze Jahr über eine Chance auf geeigneten Wellengang. Vor allem angehende WellenreiterInnen sind mit den ersten Monaten des Jahres wohl gut beraten, können sie hier doch bei guten Bedingungen lernen.
Kulturelle Feste hautnah erleben
Die in Deutschland kalten Monate bescheren Dir im warmen Mauritius auch ein kulturelles Feuerwerk. Die Insel ist ein Schmelztiegel aus indischen, afrikanischen, chinesischen und europäischen Einflüssen – und das spiegelt sich etwa auch in zahlreichen Festen wider.
Das Jahr beginnt bereits mit zwei Feiertagen am 1. Januar und 2. Januar. Silvester und Neujahr feiern die MauritierInnen gerne mit Strandpartys und Feuerwerk. Hotels und Resorts bieten ihren Gästen entsprechend auch häufig festliche Abendessen und Menüs.
Das Chinesische Neujahrsfest im Januar oder Februar – 2026 im Februar – verwandelt beispielsweise Port Louis' Chinatown in ein Meer aus roten Laternen, Löwentänzen und traditionellen Leckereien. Thaipoosam Cavadee, ein spektakuläres tamilisches Fest im Januar oder Februar, lockt ebenfalls mit farbenprächtigen Prozessionen. Für gewöhnlich zwischen Februar und März pilgern unterdessen tausende Hindus zum heiligen Kratersee Grand Bassin, um Maha Shivaratri zu feiern. Im März explodieren die Straßen zudem geradezu in allen Farben des Regenbogens, wenn das berühmte Holi-Fest gefeiert wird. Auch als "Fest der Farben" bekannt, darfst Du Dich hier mit buntem Pulver bewerfen lassen.
Daneben kannst Du das ganze Jahr über eine reichhaltige kulinarische Welt genießen. In der Hauptstadt Port Louis findest Du etwa leckeres Street Food aus unterschiedlichsten Küchen. Beispielsweise der Central Market der Stadt lockt mit kulinarischen Highlights zwischen frischen Früchten und traditionellem mauritischen Dholl Puri (Fladenbrot).
Die Natur in voller Blüte
Die tropische Vegetation zeigt sich zwischen Dezember und April von üppiger Seite. Der Botanische Garten von Pamplemousses in der Nähe von Port Louis gilt als einer der ältesten – wenn nicht der älteste – der Südhalbkugel. Er beeindruckt mit riesigen Seerosen, exotischen Palmenarten und allerlei blühenden Gewächsen.
Im Nationalpark Black River Gorges präsentiert sich der Regenwald besonders dicht und grün. Die hohe Luftfeuchtigkeit in einer der großen Sehenswürdigkeiten der Insel macht längere Wanderungen anstrengend. Der Blick auf die unvergleichliche Natur entschädigt aber dafür. Wer aktiv sein möchte, plant Ausflüge am besten für die Morgenstunden ein.
Praktische Tipps für Deinen Mauritius-Urlaub
Während bei uns alles Grau in Grau ist, herrscht auf dem bunten Mauritius Hochsaison. Trotzdem lassen sich gute Angebote aufspüren. Wer flexibel ist, findet für März und April voraussichtlich attraktivere Deals als im Januar oder Februar – bei ähnlich guten Wetterbedingungen.
Die Westküste rund um Flic-en-Flac und die Nordküste bei Grand Baie eignen sich in diesen Monaten besonders gut. Sie liegen im Windschatten der Berge und bleiben in der Regel trockener als die Ostküste. Eine Unterkunft mit Klimaanlage sorgt für erholsame Nächte.
Gerade während dieser Zeit besteht auf Mauritius leider ein Risiko für Zyklone. Diese tropischen Wirbelstürme werden allerdings zuverlässig vorhergesagt. Hotels, Resorts und Einrichtungen sind außerdem darauf eingestellt. Eine flexible Reiseplanung und eine Reiseversicherung geben zusätzliche Sicherheit.
Für wen eignet sich die Reisezeit besonders?
Paare, die dem europäischen Winter entfliehen und dabei kulturelle Erlebnisse sammeln möchten, finden in diesen Monaten perfekte Bedingungen. TaucherInnen und SchnorchlerInnen erleben die Unterwasserwelt bei optimalen Temperaturen und Sichtweiten. Wer unterschiedliche Kulturen und Feste hautnah miterleben möchte, kommt zwischen Januar und März besonders auf seine Kosten.
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