Eine Frau mit rotem Beret sitzt an einem Cafétisch und hält ein Croissant und einen Espresso in den Händen.
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Städtereise

Erlebe Paris wie ein Local: Die besten Viertel, Foodspots und Geheimtipps

Mathis GilsbachJournalist

Stell Dir Paris als eine Abfolge kleiner Momente vor: ein Kaffee im Stehen, Musik am Fluss, ein Marktbesuch ohne Eile. Genau daraus setzt sich das Leben in der Stadt zusammen. Wenn Du Paris nicht nur sehen, sondern spüren möchtest, lohnt es sich, den Blick auf die Viertel und Orte zu richten, die die Einheimischen selbst nutzen. Wir zeigen Dir das echte Paris, abseits der touristischen Routen.

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Paris: Meistgebuchte Städtehotels

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Blick zwischen mit Baum-Mosaiken verzierten Säulen über Bäume auf Paris.
Der Parc de Belleville bietet Dir besondere Aussichtspunkte auf Paris © stock.adobe.com - Luca

Belleville & Ménilmontant

Kreativ, international, lebendig

Belleville zählt zu den spannendsten Vierteln im Osten der Stadt. Street-Art prägt die Rue Dénoyez, kleine Läden und Bars wechseln sich mit internationalen Restaurants ab. Vom Parc de Belleville hast Du einen weiten Blick über Paris. Besonders schön ist es hier am späten Nachmittag. Abends wird es musikalisch: In La Bellevilloise finden Konzerte, Partys und Kulturveranstaltungen statt, das Studio de l’Ermitage ist eine feste Adresse für Jazz und Weltmusik. Belleville fühlt sich nie geschniegelt an, sondern echt und ständig in Bewegung.

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Blick auf den Canal Saint-Martin mit schönen Häusern und Bäumen auf beiden Seiten und bunt gestrichenen Geschäften im Erdgeschoss.
Verbringe einen Abend am Canal Saint-Martin © stock.adobe.com - Alexander Demyanenko

Canal Saint-Martin & Oberkampf

Abende am Wasser

Der Canal Saint-Martin ist einer dieser Orte, an denen Paris den Gang herunterschaltet. Menschen sitzen am Ufer, teilen Essen, hören Musik oder schauen einfach aufs Wasser. Rund um die Rue Oberkampf findest Du Bars und kleine Restaurants, die besonders abends gut besucht sind – unter der Woche genauso wie am Wochenende. Perfekt für einen langen Abend ohne festen Plan, bei dem man von Ort zu Ort zieht oder einfach bleibt, wo es gerade passt.

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Das Viertel Montmartre, Paris, Frankreich
Das Viertel Montmartre, Paris, Frankreich © stock.adobe.com - daliu

Montmartre abseits der Hauptwege

Das ruhige Dorf auf dem Hügel

Montmartre gehört zwar zu den beliebtesten Touristenzielen, aber abseits der Sacré-Cœur und der großen Straßen hat auch dieses Viertel eine ruhigere, lokale Seite. In den Gassen rund um das Musée de Montmartre spürst Du noch das frühere Künstlerviertel. Die Gärten des Museums laden zum Verweilen ein. Ganz in der Nähe liegt der kleine Weinberg Clos Montmartre. Ideal für einen Vormittag oder frühen Abend, wenn Du den Hügel ohne Trubel erleben möchtest.

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Außenansicht eines Gebäudes aus Stahl und Glas.
Der Markt Le Carreau du Temple in Paris, Frankreich © stock.adobe.com - isabelle dupont

Märkte

Essen, einkaufen, beobachten

Märkte sind fester Bestandteil des Pariser Alltags. Auf dem Marché d’Aligre treffen Marktstände auf eine historische Markthalle, das Publikum ist bunt gemischt. Der Marché Bastille zieht sich entlang des Boulevard Richard-Lenoir und eignet sich gut für einen Spaziergang mit Snackpausen. Im Marché de Belleville erlebst Du multikulturelles Paris, während der Marché des Enfants Rouges ideal für die Mittagspause ist – hier gibt es zahlreiche kleine Restaurants.

Mathis' Tipp

Schau auf dem Marché des Enfants Rouges bei Chez Alain vorbei. Hier gibt es richtig feine Galettes und belegte Baguettes. Bon appétit!

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Eine Frau mit rotem Beret sitzt an einem Cafétisch und hält ein Croissant und einen Espresso in den Händen.
Das typische französische Alltagsfrühstück besteht aus einem Kaffee mit einem Croissant © stock.adobe.com - rh2010

Cafés & Boulangerien

Kleine Rituale im Alltag

Der Tag beginnt in Paris meist ganz einfach: ein Kaffee, ein Croissant, los geht’s. Rund um den Canal Saint-Martin bieten Cafés wie Ten Belles oder La Fontaine de Belleville genau das passende Ambiente für einen schönen Start in den Tag. Im Marais eignen sich das Café Loustic oder das Fragments für eine Pause zwischendurch. Für frisches Brot und Croissants lohnen sich die Bäckereien Du Pain et des Idées, Mamiche oder die Boulangerie Utopie – ideal, um sich etwas für unterwegs mitzunehmen. Vielleicht für ein Picknick in einem der zahlreichen Pariser Parks?

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Menschen tanzen in einem dunklen Club
Volle Tanzfläche, laute Beats und feiernde Gäste © stock.adobe.com - lumenphotos

Live-Musik und Nachtleben

Vielfältig statt laut

Paris setzt abends gern auf Musik in angesagten Clubs und Konzerthallen. Das Supersonic nahe Bastille ist bekannt für Live-Konzerte, oft mit Rock- und Indie-Schwerpunkt. La Bellevilloise verbindet Clubnächte, Ausstellungen und Konzerte unter einem Dach. Wer es experimenteller mag, findet in La Station – Gare des Mines alternative Clubabende in ehemaliger Bahninfrastruktur. Das Nachtleben verteilt sich über viele Viertel – Du entscheidest selbst, wie laut oder ruhig Dein Abend wird.

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Tanzende Paare auf einer Straße
Tanzende Paare auf einer Straße © stock.adobe.com - KONSTANTIN SHISHKIN

Quai Saint-Bernard

Sommerabende am Fluss

Am Quai Saint-Bernard, gegenüber dem Jardin des Plantes, trifft sich Paris an warmen Abenden draußen. Hier wird Salsa getanzt, Swing ausprobiert oder Capoeira trainiert – oft spontan, begleitet von Musik und ZuschauerInnen. Du kannst mitmachen oder einfach schauen und bleiben, solange Du magst. Ein Ort, der zeigt, wie offen und lebendig die Stadt im Sommer ist.

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Blick auf ein kleines Gewässer im Grünen auf dem Grünstreifen Promenade Plantée in Paris.
Promenade Plantée, Paris, Frankreich © stock.adobe.com - analuciasilva

Promenade Plantée und Petite Ceinture

Grünes Paris

Wusstest Du, dass Du ein gutes Stück von Paris komplett im Grünen durchqueren kannst? Die Promenade Plantée führt erhöht durch den Osten von Paris, vorbei an Gärten und alten Viadukten. Von hier lassen sich weitere Grünflächen und Wege kombinieren, bis Du zur Petite Ceinture du 12eme gelangst – einem Teilstück einer ehemaligen Ringbahn, die heute teilweise als Spazierweg geöffnet ist. Von hier ist es dann auch nicht mehr weit zum großen Stadtwald Bois de Vincennes.

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Außenansicht eines großen Gebäudes aus weißem Stein und grünen Dächern.
Die Grande Mosquée de Paris in Paris, Frankreich © stock.adobe.com - JM-Guyon

Institut du Monde Arabe und Grande Mosquée de Paris

Aussicht und Ruhe

Ein Besuch des Institut du Monde Arabe lohnt sich vor allem wegen seiner Dachterrasse und des Restaurants Dar Mima. Von hier blickst Du über die Seine, Richtung Notre-Dame und über die Dächer des linken Ufers. Nur wenige Gehminuten entfernt liegt die Grande Mosquée de Paris mit ihrem schönen Café und dem reich geschmückten Innenhof und Garten – ein ruhiger Ort für eine Pause nach dem Rundgang. Beide lassen sich ideal kombinieren und zeigen Paris von einer weniger bekannten Seite.

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Nahaufnahme weiße Plastik-Pferde eines Karussells.
Im Musée des Arts Forains sind verspielte Jahrmarkt-Objekte ausgestellt © stock.adobe.com - Agil

Kleine Museen & besondere Häuser

Überraschende Entdeckungen

Abseits der großen Häuser findest Du Museen mit persönlicher Atmosphäre. Das Musée Édith Piaf erzählt Musikgeschichte in den Räumen einer Privatwohnung, das Musée Zadkine verbindet Skulptur und Garten, das Musée des Arts Forains entführt Dich in eine verspielte Welt aus Jahrmarkt-Objekten und Fahrgeschäften. Ideal für zwischendurch und für alle, die Kultur gern im kleineren Rahmen erleben.

Mathis' Tipp

Der Besuch im Musée Édith Piaf ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Alles Wichtige dazu findest Du auf der Website des Museums.

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Geschrieben von:Mathis Gilsbach