Griechenland wie im Film
5 traumhafte Griechenland-Roadtrips für alle, die Mamma Mia! lieben
Das bekannte Gesicht von Meryl Streep kommt einem nicht nur durch Donna aus dem bekannten Film Mamma Mia! Teil eins bekannt vor. Auch die legendäre Rolle von Miranda in der Teufel trägt Prada macht sie zu einer Ikone als eine der wenigen Frauen die in fortgeschrittenem Alter noch so erfolgreich in der Filmszene waren.
Hier soll es aber um die wunderschönen Kulissen von Mamma Mia! oder vielmehr das einzigartige Lebensgefühl gehen, dass der Film in der Kulisse vermittelt. Eine echte Traumwelt, die in diesem Film geschaffen wurde. Wenn Dir nach glasklarem Wasser in versteckten Buchten, Sand zwischen den Füßen und dem Geruch von Sonnencreme zumute ist, ist dieser Roadtrip durch einige der schönsten Orte Griechenlands womöglich genau das richtige für Dich. Das Land steckt voller kleiner Inseln, verschlafener Küstenorte und kurviger Panoramastraßen, die genau das Gefühl von Leichtigkeit versprühen, das auch Mamma Mia! so besonders macht. Statt die bekannten Drehorte einfach noch einmal abzuklappern, führt Dich diese Route zu fünf Orten, die denselben Zauber in sich tragen: weiß getünchte Häuser, glitzernde Buchten, Tavernen am Wasser und dieser eine Moment, in dem plötzlich alles nach Sommer schreit.
Bevor es los geht, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Verkehrsregeln in Griechenland, vor allem wenn Du die Strecke mit dem Mietwagen fahren möchtest.
Flexibel reisen mit dem passenden Mietwagen
Pelion, Griechenland
Ein Roadtrip durch die «Schweiz Griechenlands»
Pelion nennen die grüne Halbinsel nicht umsonst die „Schweiz Griechenlands“: sorgsam gepflegte Bergdörfer, schattige Wälder und dazwischen immer wieder Ausblicke auf das Meer. Damit hat die grüne Halbinsel Pelion alles, was es für einen filmreifen Sommer braucht: kleine Buchten, verwunschene Bergdörfer und Straßen, die sich in Kurven zwischen Meer und Olivenhainen entlangziehen. Mal öffnet sich der Blick auf das tiefblaue Wasser, mal fährst Du durch dichte Kastanienwälder und vorbei an alten Steinhäusern. Orte wie Tsagarada, Mouresi oder Agios Ioannis wirken dabei so friedlich und zeitlos, als könnte hinter der nächsten Hausecke gleich die Musik einsetzen. In Tsagarada lohnt sich ein Spaziergang durch die ruhigen Dorfteile mit ihren alten Herrenhäusern, während Agios Ioannis ein guter Ausgangspunkt für entspannte Badestopps ist. Ganz in der Nähe liegt mit Papa Nero ein langer, schöner Strand, an dem Du problemlos ein paar Stunden verbringen kannst. Ein weiteres Highlight ist der Mylopotamos Beach bei Tsagarada, eine der bekanntesten Buchten der Halbinsel: türkisfarbenes Wasser und helle Felsen sorgen für echtes Urlaubsgefühl. Etwas versteckter wirkt Damouchari, ein kleiner Ort mit hübscher Bucht, Kiesstrand und Tavernen direkt am Wasser, ideal für eine Badepause mit spätem Mittagessen.
Für einen Einblick ins Dorfleben lohnen sich Abstecher nach Makrinitsa oder Milies an der Westseite der Halbinsel. Makrinitsa punktet mit schönen Ausblicken über den Pagasitischen Golf, Milies mit einer ganz besonderen Stimmung durch die verwinkelten Gassen und schönen Plätze.
Alonissos, Griechenland
Der Geheimtipp unter den griechischen Inseln
Wenn Du nach einer Insel suchst, die noch etwas ursprünglicher wirkt, ist Alonissos genau richtig. Die kleine Insel liegt nicht weit entfernt von den bekannten Sommerlieblingen der Region, fühlt sich aber oft an wie ein echter Geheimtipp. Schon die Anreise mit der Fähre hat etwas von einem kleinen Abenteuer und spätestens in der Altstadt stellt sich das Inselgefühl ein: schmale Gassen, blühende Höfe, weiß gekalkte Wände und der Blick weit hinaus aufs Meer. Mit dem Mietwagen lassen sich auf Alonissos kleine Strände Pinienbuchten und Aussichtspunkte entdecken, die wie gemacht sind für einen Roadtrip. Wer sich nach dem Griechenlandgefühl von Mamma Mia sehnt, aber lieber fernab der großen Kulissen unterwegs ist, findet hier sein Sommerglück.
Ein guter Startpunkt ist Patitiri, der kleine Hafenort der Insel, von dem aus Du die verschiedenen Ecken gut erreichst. Von dort kannst Du zum Beispiel in Richtung der Altstadt von Alonissos fahren, durch die Gassen spazieren und Dir zum Sonnenuntergang einen Platz mit Blick über die Dächer und das Meer suchen. Für Badestopps eignen sich auf Alonissos gleich mehrere sehr unterschiedliche Strände: Chrissi Milia ist ideal, wenn Du es ruhig magst, Kokkinokastro fällt durch seine roten Felsen auf, während Leftos Gialos und Megalos Mourtias perfekt sind, wenn Du Strand und ein gutes Mittagessen in einer der naheliegenden Tavernen miteinander verbinden willst. Die Insel ist klein genug, dass sich solche Stopps wunderbar spontan in den Tag einbauen lassen.
Auch das kleine Fischerdorf Steni Vala ist einen Ausflug wert. Wenn Du neben Strand auch noch etwas Besonderes unternehmen möchtest, ist ein Bootsausflug in den National Marine Park von Alonissos und den Nördlichen Sporaden eine der schönsten Ideen. Das Schutzgebiet gehört zu den bekanntesten Naturhighlights der Region und lohnt sich besonders, wenn Du ein Faible für abgelegene Buchten hast. Wenn Du Lust hast auf etwas Bewegung, kannst Du außerdem kleine Wanderungen einbauen. Im Inselinneren gibt es markierte Wege rund um die Alte Chora und in Richtung Mikros Mourtias oder Kalovoulos, die sich gut für einen halben Tag eignen, wenn Du noch einmal eine andere Perspektive auf die Insel einnehmen möchtest.
Lefkada, Griechenland
Kaum angekommen, willst Du bestimmt nie wieder weg
Das Besondere an Lefkada: Du kannst sie ganz einfach über eine Brücke vom Festland aus erreichen und direkt mit dem Auto weiterfahren. Perfekt also für alle, die sich für einen Sommerroadtrip entscheiden. Die Westküste der Insel ist berühmt für ihre dramatischen Steilküsten und das fast unwirklich türkisfarbene Meer. Strände wie Porto Katsiki oder Egremni wirken so einzigartig, dass sie beinahe nicht real erscheinen. Porto Katsiki ist vor allem für seine weißen Felsen und das intensive Blau des Wassers bekannt, während Egremni besonders weit wirkt; der Strand ist unter anderem über Stufen oder per Boot erreichbar.
Sehr gut passt hier zum Beispiel ein Stopp in Agios Nikitas, einem kleinen Ort an der Westküste, der sich mit seinen Tavernen und dem kurzen Weg ans Wasser wunderbar für eine entspannte Mittagspause eignet. Ebenfalls schön für einen Badetag ist Kathisma Beach, einer der bekanntesten Strände der Insel, wenn Du zwischen den spektakulären Küstenstraßen auch einmal länger an einem gut erreichbaren Strand bleiben möchtest.
Auch die Inselhauptstadt Lefkada-Stadt mit ihren bunten Häusern und kleinen Gassen passt wunderbar in Deinen Roadtrip. Für noch etwas mehr Abwechslung lohnt sich außerdem ein Abstecher an die Ostseite der Insel nach Nydri. Der Ort ist ein guter Ausgangspunkt für kleine Bootstouren und liegt in der Nähe der Nydri-Wasserfälle, die sich gut für einen halben Tagesausflug eignen, wenn Du zwischendurch Lust auf etwas Grün statt Strand hast. Vor Ort gibt es einen offiziellen Parkplatz, der gut ausgeschildert und kaum zu übersehen ist.
Im Süden ist Vasiliki ein schöner Stopp, vor allem wenn Du den Tag etwas ruhiger angehen willst oder von dort per Wassertaxi weiter zu Buchten wie Agiofili, Egremni oder Porto Katsiki fahren möchtest. Eine Insel wie gemacht für alle, die Griechenland gerne mit offenem Fenster, Salz auf der Haut und Lieblingssongs im Ohr entdecken möchten.
Kefalonia, Griechenland
Die große Ionische Insel mit Filmkulisse
Die Insel Kefalonia ist größer als viele andere griechische Sommerziele und dadurch ideal für längere Fahrten mit vielen Stopps. Mal geht es durch Weinberge und Pinienwälder, mal hinunter zu Fischerdörfern mit pastellfarbenen Häusern und kleinen Tavernen direkt am Wasser. Besonders Assos und Fiskardo versprühen dieses mediterrane Flair, das sofort an Filmszenen denken lässt. Dazu kommen beeindruckende Strände wie Myrtos Beach, deren Kulisse schon beim ersten Blick Gänsehaut auslösen kann. Kefalonia ist sonnig und voller Kontraste, perfekt für alle, die das große Kino Griechenlands auf eigene Faust erfahren wollen.
Gerade für einen Roadtrip ist die Insel ideal, weil sich sehr unterschiedliche Stopps gut miteinander verbinden lassen. Assos wirkt mit seiner kleinen Halbinsel, den bunten Häusern und dem ruhigen Wasser fast wie gemalt, während Fiskardo mit seinem hübschen Hafen, venezianisch geprägten Fassaden und den Booten im Wasser eher elegant wirkt. Ein besonders schöner Zwischenstopp ist dabei der Aussichtspunkt oberhalb von Myrtos Beach, von dem Du einen einzigartigen Blick auf die berühmte Bucht hast.
Wenn Du neben Stränden noch mehr Abwechslung brauchst, passt ein Abstecher zur Melissani-Höhle gut. Der unterirdische See mit seinem einfallenden Licht gehört zu den bekanntesten Naturhighlights der Insel und lässt sich gut mit einem Besuch der Drogarati-Höhle oder mit einem Tag rund um Sami verbinden. Ebenfalls schön ist ein Ausflug in den Mount-Ainos-Nationalpark, wenn Du unterwegs noch eine grünere Seite von Kefalonia erleben möchtest. Sehr stimmig ist auf Kefalonia auch ein Tag, der gar nicht komplett durchgeplant ist: morgens durch Fiskardo schlendern, später an einer kleinen Taverne einkehren, danach weiter Richtung Assos fahren und den Nachmittag mit Badestopp oder Aussichtspunkt ausklingen lassen.
Mani in Peloponnes, Griechenland
Abgeschiedener als erwartet, schöner als gedacht
Die Mani ist eine der spannendsten Regionen in Peloponnes, wenn Du Lust auf einen Roadtrip mit ganz eigenem Charakter hast. Die Landschaft wirkt oft rau, die Küste ist von kleinen Buchten und tiefblauem Wasser geprägt, dazwischen liegen Orte mit den typischen Steinhäusern und Wehrtürmen, für die die Mani bekannt ist. Genau diese Mischung macht die Region so besonders.
Ein guter Anfang ist Areopoli. Der Ort gehört zu den schönsten in der Mani und eignet sich perfekt für einen ersten Bummel durch die Gassen. Natursteinhäuser, kleine Plätze, Tavernen und Cafés geben dem Ort viel Atmosphäre, ohne dass es überinszeniert wirkt. Von dort ist es nicht weit nach Limeni, einem kleinen Küstenort mit glasklarem Wasser und Häusern direkt am Meer. Für viele ist Limeni einer der schönsten Stopps in der Region, auch weil hier alles so nah beieinanderliegt: ein kurzer Spaziergang, eine Badepause und danach ein Mittagessen mit Blick aufs Wasser.
Wenn Du weiter Richtung Süden fährst, wird die Mani noch abgelegener. Gerolimenas ist hier eine gute Adresse. Der kleine Ort liegt direkt an einer geschützten Bucht und eignet sich gut für eine Pause unterwegs, einen Kaffee oder einen Badestopp. Auch Vathia lohnt sich, wenn Du die typischen Turmhäuser der Mani sehen möchtest. Das Dorf liegt ziemlich abgeschieden und ist vor allem wegen seiner Lage und seines besonderen Ortsbilds spannend. Ein schöner zusätzlicher Ausflug sind die Diros-Höhlen. Sie gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region und passen gut in einen Tag, an dem Du nicht nur Küstenorte und Buchten sehen möchtest.
Fazit
Griechenland eignet sich einfach unglaublich gut für einen Roadtrip. Auf kurzer Strecke wechseln sich Inselorte, kleine Buchten, Bergdörfer und Küstenstraßen ab, sodass unterwegs gar nicht erst das Gefühl aufkommt, immer nur das Gleiche zu sehen. Genau das macht auch diese fünf Ziele so besonders: Jedes hat seinen eigenen Charakter und trotzdem tragen alle das leichte Sommergefühl in sich, das viele mit Mamma Mia! verbinden. Wenn Du Griechenland nicht nur von einem Hotelstrand aus erleben möchtest, sind Pelion, Alonissos, Lefkada, Kefalonia und die Mani dafür genau die richtigen Ziele.
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