Blick auf Genf am Genfersee mit den Bergen im Hintergrund.
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Städtereise

Genf Viertel entdecken: Die schönsten Quartiere für Deinen Städtetrip

Mathis GilsbachJournalist

Genf ist nicht groß, aber sehr international und überraschend vielseitig. Zwischen See, Altstadt und lebendigen Quartieren wechseln sich Geschichte, Kultur, Genuss und Alltagsleben auf kurzen Wegen ab. Genau das macht die Stadt so spannend: Du kannst morgens durch jahrhundertealte Gassen schlendern, mittags am See sitzen und abends in einem modernen Ambiente essen gehen. Wir stellen Dir die schönsten Viertel vor.

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Der Place du Bourg-de-Four in der genfer Altstadt mit Café-Tischen und Blumenkästen, umgeben von Häusern.
Place du Bourg-de-Four, Altstadt, Genf, Schweiz © stock.adobe.com - saiko3p

Altstadt

Geschichte auf Schritt und Tritt

Hier hat Genf seinen Ursprung – und das spürst Du mit jedem Schritt. Enge Gassen winden sich den Hügel hinauf, kleine Plätze öffnen sich überraschend zwischen historischen Fassaden. Mittelpunkt ist die Kathedrale St. Pierre, deren Türme einen weiten Blick über Stadt und See bieten. Rund um den Place du Bourg-de-Four treffen sich Einheimische und Gäste auf einen Kaffee, während Museen wie das Maison Tavel oder das Reformationsmuseum Einblicke in Genfs Vergangenheit geben. Die Altstadt eignet sich perfekt zum Ankommen, zum Erkunden zu Fuß und für alle, die zentral wohnen möchten.

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Vogelperspektive auf den Hafen von Genf und dan Ausleger des Bains des Pâquis in Genf.
Bains des Pâquis, Genf, Schweiz © stock.adobe.com - Andrea

Pâquis

Lebendig, international, nah am Wasser

Nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt zeigt sich Genf von seiner urbanen Seite. Pâquis ist bunt, dicht und rund um die Uhr in Bewegung. Internationale Restaurants, Bars und Cafés prägen das Straßenbild, besonders am Abend. Ein echtes Stück Stadtleben erlebst Du in den Bains des Pâquis: tagsüber Badeplatz im See, abends Treffpunkt für einen Drink oder ein einfaches Essen mit Blick aufs Wasser. Wer gern mittendrin ist und kurze Wege schätzt, findet hier eine passende Basis.

Mathis' Tipp

Etwas außerhalb, wo Rhône und Arve aufeinandertreffen, zeigt sich Genf überraschend naturnah. Besonders im Sommer sitzen Menschen direkt am Wasser, beobachten die unterschiedlichen Farben der Flüsse oder gehen ein Stück am Ufer spazieren. Ein schöner Ort, um die Stadt von einer unerwarteten Seite kennenzulernen.

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Der rote Platz de Plainpalais in Genf mit einem grauen, überkreuzten Weg zwischen den Häusern der Stadt mit Bergen am Horizont.
Plaine de Plainpalais, Genf, Schweiz © stock.adobe.com - Elenarts

Plainpalais

Märkte, Alltag und junge Energie

Plainpalais fühlt sich offen und ungezwungen an. Herz des Viertels ist die große Plaine de Plainpalais, auf der regelmäßig Märkte stattfinden – vom Lebensmittelmarkt bis zum Flohmarkt. Drumherum reihen sich hippe Restaurants, Bars und Cafés, die besonders bei Studierenden beliebt sind. Das Viertel liegt zentral, verbindet mehrere Teile der Stadt miteinander und ist ein guter Ort, um Genf jenseits der klassischen Sehenswürdigkeiten zu erleben.

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Blick auf die Fassade einer alten Fabrik, die zu einem Kunstzentrum umgebaut wurde.
Das Kunstzentrum Centre d'Art Contemporain Genève in Genf, Schweiz © stock.adobe.com - saiko3p

Quartier des Bains

Kunst und kreative Impulse

Direkt angrenzend an Plainpalais liegt das kulturelle Zentrum der Stadt. Im Quartier des Bains konzentrieren sich Galerien, Kunsträume und Museen. Die Gegend lebt von Ausstellungen, Vernissagen und kleinen Bars, in denen sich Kunstszene und BesucherInnen mischen. Ideal für Dich, wenn Du zeitgenössische Kultur magst und Deinen Städtetrip gern mit Ausstellungsbesuchen und entspannten Abenden verbindest.

Mathis' Tipp

Dank kurzer Distanzen und einem dichten öffentlichen Verkehrsnetz kannst Du problemlos mehrere Viertel an einem Tag kombinieren. Genau darin liegt der besondere Reiz Genfs – jede Ecke erzählt ihre eigene Geschichte, und zusammen ergeben sie ein überraschend abwechslungsreiches Städteziel.

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Das Maison de maître im Parc des Eaux-Vives in Genf hinter vielen gelben Blumen mit blauem Himmel und kleinen Wolken im Hintergrund.
Parc des Eaux-Vives, Genf, Schweiz © stock.adobe.com - jasckal

Eaux-Vives

Grün, ruhig und seeverbunden

Am linken Seeufer wird es entspannter. Eaux-Vives punktet mit Parks, alten Bäumen und viel Platz am Wasser. Der Parc des Eaux-Vives und die Plage des Eaux-Vives laden zum Spazieren, Baden oder einfach zum Verweilen ein. Restaurants und Cafés sind hier eher nachbarschaftlich geprägt, das Tempo ist etwas ruhiger als im Zentrum. Ein gutes Viertel zum Übernachten, wenn Du Seeluft und Erholung schätzt, aber dennoch schnell im Herzen der Stadt sein möchtest.

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Eine mediterrane, gewundene Straße zwischen hohen, gelben und beigen Häusern mit bunten Regenschirmen über der Straße.
Carouge, Schweiz © stock.adobe.com - faber121

Carouge

Kleinstadtgefühl mitten in Genf

Carouge fühlt sich anders an: Breitere Straßen, farbige Fassaden und kleine Plätze erinnern eher an eine mediterrane Kleinstadt als an ein typisches Viertel einer Großstadt. Streng genommen ist Carouge eine eigenständige Gemeinde, geht aber direkt in das Genfer Stadtgebiet über. In der Fußgängerzone rund um die Rue Saint-Joseph findest Du Boutiquen, Ateliers und viele individuelle Läden. Abends füllen sich die Plätze mit Leben, wenn sich Menschen in Restaurants und Bars treffen. Carouge ist perfekt für entspannte Abende, zum Bummeln und für alle, die Genf von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchten.

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Geschrieben von:Mathis Gilsbach