Das Traumziel Thailand. © iStock via Getty/fokkebok
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Bei vielen UrlauberInnen steht Thailand ganz oben auf der Wunschliste. Traumhafte Strände, dampfende Garküchen, prachtvolle Tempelanlagen und die herzliche Gastfreundschaft machen das südostasiatische Land zu einem regelrechten Sehnsuchtsort. Doch jenseits der bekannten Postkartenmotive verbirgt sich eine spannende Welt voller überraschender Besonderheiten. Wir haben fünf Fakten zusammengestellt, die Dir neu sein könnten.

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Red Bull kommt aus Thailand

Der weltweit wohl bekannteste Energydrink Red Bull stammt ursprünglich aus Thailand. Der thailändische Unternehmer Chaleo Yoovidhya entwickelte in den 1970er-Jahren das Originalgetränk Krating Daeng. Der Wachmacher des Unternehmens T. C. Pharmaceuticals bekam dank seines Markenzeichens bald den Spitznamen Red Bull. Der österreichische Geschäftsmann Dietrich Mateschitz entdeckte das Getränk erstmals Anfang der 1980er auf einer Dienstreise. Doch bis Red Bull in den Westen kam, sollte es noch einige Jahre dauern. Nahezu drei Jahre lang wurde ab 1984, laut Unternehmensangaben von Mateschitz, an Dingen wie Rezeptur, Marketing-Konzept und Verpackung gefeilt, bevor der Energydrink Anfang April 1987 erstmals in Österreich auf den Markt kam. Das österreichische Unternehmen sponsert heute ExtremsportlerInnen weltweit.

Bankok hat eigentlich einen viel längeren Namen. © iStock via Getty/thitivong
Bankok hat eigentlich einen viel längeren Namen. © iStock via Getty/thitivong

Der längste Städtename der Welt

Auch der Name von Bangkok ist auf der ganzen Welt verbreitet – doch kaum jemand kennt auswendig wohl den eigentlich vollen Namen von Thailands Hauptstadt. Transkribiert lautet dieser "Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit". Da hat selbst das berühmte walisische "Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch" ausgedient. Das Guinness-Buch führt Bangkoks vollen Namen als längsten Ortsnamen der Welt. Von Einheimischen wird häufig die Kurzform Krung Thep genutzt.

Spitznamen statt Vornamen

In Thailand wird zudem praktisch niemand mit seinem offiziellen Vornamen angesprochen. Jeder hat einen Spitznamen, der im Alltag verwendet wird – ob in der Familie, unter Freunden oder am Arbeitsplatz. Diese Rufnamen haben manchmal wenig oder keinen Bezug zum eigentlichen Namen der jeweiligen Person, sind teils aber auch Abkürzungen. Oft handelt es sich um einfache Wörter aus der thailändischen Sprache oder heutzutage auch immer mehr aus dem Englischen. So kann es durchaus vorkommen, dass Du auf Deiner Reise Menschen triffst, die nach körperlichen Merkmalen, dem Wetter oder einem Gegenstand benannt sind – darunter übersetzt Namen wie: Bier, Klein, Regen oder Eis.

Im Straßenverkehr solltest Du besonders vorsichtig sein. © iStock via Getty/alvarobueno
Im Straßenverkehr solltest Du besonders vorsichtig sein. © iStock via Getty/alvarobueno

Zebrastreifen als reine Dekoration?

Was in Europa selbstverständlich ist, funktioniert in Thailand nach ganz anderen Regeln: Zebrastreifen gelten offenbar eher als dekoratives Element und nicht als verbindliche Verkehrsregelung. Wer aus Deutschland gewohnt ist, dass Fahrzeuge am Fußgängerüberweg anhalten, sollte dies unbedingt wissen: Autos, Motorräder und Roller fahren in den häufigsten Fällen ungebremst weiter, ganz gleich, ob sich FußgängerInnen nähern oder nicht. Für Reisende bedeutet das: Lieber zweimal schauen und sich nicht auf das vermeintliche Vorrecht verlassen.

Die weltweit größte Wasserschlacht

Mitte April verwandelt sich ganz Thailand in ein gigantisches Spektakel, das getrost als größte Wasserschlacht der Welt betrachtet werden kann. Beim Songkran-Fest, dem traditionellen thailändischen Neujahrsfest, ziehen Millionen Menschen mit Wasserpistolen, gefüllten Flaschen und Eimern und dergleichen mehr durch die Straßen. Mehrere Tage lang herrscht feucht-fröhlicher Ausnahmezustand – niemand bleibt trocken. Vieles dreht sich während des Festes um eine sinnbildliche Reinigung, aber auch um Ehrerweisung. So ist es etwa ebenso üblich, mit der Familie zusammenzukommen und den älteren Generationen dadurch Respekt zu erweisen, dass ein wenig Wasser über deren Hände gegossen wird.

Eine Frau während des thailändischen Neujahrsfests Songkran. © iStock via Getty/torwai
Eine Frau während des thailändischen Neujahrsfests Songkran. © iStock via Getty/torwai

Auf Entdeckungsreise gehen

Hinter jeder Begegnung warten in Thailand Überraschungen. Das Land des Lächelns belohnt alle, die mit offenen Augen reisen und sich auf Unerwartetes einlassen. Vielleicht ist es genau das, was einen Urlaub in Thailand so unvergesslich macht.

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Quelle: spot on news