Das Hotel Anissa Beach hat uns gut gefallen - auch und gerade deshalb, weil es mit seinen etwa 300 Zimmern überschaubar und eben kein "Riesenschuppen" ist. Unser Zimmer war groß und sauber mit einem schönen Meerblick. Von der tollen Gartenanlage aus sah der mit einem Blumenmeer bewachsene Hotelkomplex wunderschön aus. Zu den Gästen zählten hauptsächlich Russen und Deutsche. Ein paar Österreicher meinen wir auch herausgehört zu haben. Wer Wert auf ein schönes Hotel mit gutem Essen legt und wem Baden im Pool genug ist, der ist in diesem Hotel gut aufgehoben.
Prima. Sehr schönes Zimmer mit einem hellen, freundlichen Bad und einem Balkon mit Meerblick. Ich hätte vielleicht noch gern einen Schminkspiegel im Bad gehabt, aber das ist natürlich völlig nebensächlich...
Es gibt ein Hauptrestaurant (Frühstück und Abendessen), eine sogenannte Taverne für einen "typisch griechischen Abend" und dann noch eine Art Imbiss, in dem man Mittagessen und am Nachmittag Kaffee und Gebäck zu sich nehmen kann. Das Essen im Hauptrestaurant ist absolut empfehlenswert. Riesige Auswahl schon zum Frühstück, und auch abends immer lecker und für jeden etwas dabei. Für uns in diesem Fall Fisch, der immer wieder anders zubereitet und richtig köstlich war. Gerade diese Abendessen haben wir sehr genossen. Der Weißwein des Hauses ist übrigens sehr zu empfehlen... Wir haben nach dem einzigen Besuch im "Imbiss" auf eine Wiederholung verzichtet und uns im zum Hotel gehörigen Kiosk mit Butterkeksen für den Nachmittag versorgt. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Der Besuch in der Taverne war ein Flop. Das Essen kann mit dem Hauptrestaurant nicht mithalten. Die dortige Bedienung wird nach unserem Eindruck auch angehalten, Wein an den Mann (die Frau) zu bringen, der im All Inclusive-Paket nicht enthalten ist. Zum All Inclusive-Paket ist zu sagen, dass man am Strand keine Getränke bekommt, sondern zur Poolbar laufen muss, um sich dort etwas zu holen. Allerdings darf man sich keine Getränke in Flaschen füllen, sondern muss mit einem Becher (oder meistens zwei - man ist ja nicht allein durstig) wieder zurück. Nicht, dass Laufen ungesund wäre, aber in der Sonne Kretas steigt der Wasserverbrauch doch erheblich, so dass die Lust, bei den Temperaturen ständig über diesen groben Strand zu stiefeln, nicht sehr groß war. Auf meine entsprechende höfliche Nachfrage wurde mir gesagt, wenn ich Wasser aus der Flasche trinken wolle, könne ich mir Flaschenwasser im Kiosk kaufen - ohne Worte ...
Top in allen Belangen! Ich wüsste nicht, was ich sonst noch sagen soll.
Zum Strand sind es durch den Garten nur ein paar Meter. Der Flughafen ist (mit dem Taxi) etwa 20 min. entfernt. Das macht sich natürlich bemerkbar, weil das Hotel in der Anflugschneise liegt. Uns hat das aber nicht gestört. Wir fanden es eher spannend. Was wirklich gar nicht geht, ist der Strand mit seinen Bademöglichkeiten. Der Strand ist wirklich grobkörnig und zum Wasser hin ein einziger steiniger Weg. Im Wasser selbst geht es steinig weiter, und nach ein paar Metern tauchen ohne Vorwarnung richtige Steinklötze auf, an denen man sich verletzen kann, weil man sie gar nicht sieht. Das Baden selbst war während unseres Aufenthalts nicht einmal erlaubt (rote Fahne!), weil es an dem Strandabschnitt gefährliche Unterwasserströmungen gibt. Wir haben uns immer nur kurz abkühlen können. Schwimmen ging gar nicht. Für Kinder ist dieser Strand ein absolutes No Go!!!! Und dann ist da noch dieses Rohr. Wir fragen uns heute noch, warum es dieses Rohr gibt, das unter dem Strand verläuft und dann ein paar Meter im Meer endet. Wir haben lieber nicht nachgefragt. Im Nachhinein sind wir vielleicht dann doch froh, dass richtiges Baden nicht möglich war ...
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hartmut |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 3 |


