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Bianca (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2015 • 2 Wochen • Strand
Blumenhotel lädt zum Entspannen ein
5,2 / 6

Allgemein

Das Hotel liegt mit einer wunderbar grünen Gartenanlage, voller Blumen und liebevoll angeordneten Palmen und Kakteen direkt am Sandstrand. Lediglich eine schmale Straße, auf der hin und wieder ein Auto oder Motorroller fahren, trennt die Anlage von dem großen Strandabschnitt, an dem sich zu jeder Tageszeit Liegen finden ließen. Neben der sehr gut gepflegten Grünanlage wird auch das Hotel selbst sehr sauber gehalten. Im Gegensatz zur Türkei, wo wir im Vorjahr zur gleichen Zeit am Strand sogar im Schatten wahnsinnig vor Hitze zerliefen, war es im Anissa Beach am Strand durch den Wind vom Meer oft sehr frisch. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist hier absolut zu empfehlen, da wir uns aufgrund der Kühle des Windes doch öfter als gewollt aus dem Schatten in die Sonne begaben. Für Ausflüge können wir Santorini und West Kreta sehr empfehlen. Nette Reiseleitung, schöne Städte, leckere Restaurants und jede Menge Fotomotive.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten ein Zimmer mit Meerblick gebucht und bekamen eins in der zweiten Etage des Haupthauses mit Blick über die zauberhafte Grünanlage, den Pool bis hin zum Meer. Als wir ankamen, waren wir absolut begeistert und happy, dieses Zimmer bekommen zu haben. Eines Morgens konnten wir sogar den Sonnenaufgang über dem Meer sehen. Das Zimmer selbst war ausreichend groß, mit Doppelbett, einem Sessel, Schrank und vielen Möglichkeiten, die eigenen Sachen ordentlich unterzubringen. Nachdem die Klimaanlage den Einbauschrank unter Wasser gesetzt hatte, lagerten wir alle Sachen außerhalb und hatten dank der vielen Schränke und Regale keine Probleme, alles unterzubringen. Wie bereits oft bemerkt wurde, ist der Fernseher lediglich ein Mini-Röhrenfernseher. Wir hatten ihn immer nur an, wenn wir uns eincremten, oft nutzten wir einfach nur die Radiofunktion. Im Urlaub muss es aus unserer Sicht kein großer Flachbildschirm sein. Hierauf legen wir keinen Wert. Das Bad war sauber, ausgestattet mit Dusche in einer Badewanne, Duschvorhang, WC und Waschbecken sowie einem Fön. Im Zimmer befand sich zudem ein Safe, dessen Schlüssel man für 20 Euro in der Woche anmieten konnte. Hierin konnten wir wunderbar unsere Wertsachen wie Reisepass und Rückflugtickets unterbringen. Ein Kühlschrank stand außerdem zur Verfügung, der sich super zum kühlen von Getränken eignete.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Das Hotel besitzt drei Restaurants: Eines im Haupthaus, wo Frühstück und Abendessen serviert werden, eines zwischen Pool und Strand, wo das Mittagessen stattfindet und die Taverne "Elia", in der man einmal pro Woche zu Abendessen kann und typische griechische Gerichte genießen kann. An dieser Stelle müssen wir zugleich Kritik ausüben: Wir hätten uns sehr gewünscht, wenn es diese griechischen Gerichte auch im normalen Restaurant öfter gegeben hätte. Wir hatten das Gefühl, dass hier die Gerichte doch sehr stark auf den Touristengaumen ausgelegt waren. Dies führte dazu, dass wir uns vermehrt dem Salatbuffet, statt dem warmen Buffet zuwandten. Besonders negativ fanden wir die Atmosphäre im Mittagsrestaurant. Hierzu ist anzumerken, dass wir Abends angereist sind und unsere erste Mahlzeit im Abendrestaurant im Haupthaus zu uns genommen haben. Hier herrscht lange Hosen und geschlossene Schuhe Pflicht für Herren und entsprechend wirkte das Restaurant auf uns. Als wir dann am Folgetag zum Mittagsrestaurant gingen, waren wir geschockt. Mit Tabletts ging es an ein sehr kleines warmes Buffet, auch hier war das Salatbuffet wieder besser. Als Nachtisch gab es nur Obst und Eis, leider keinerlei Süßspeisen. Die Atmosphäre verstimmte uns weiterhin, da die Tische nicht eingedeckt waren und einfache Plastikgartenstühle als Sitzgelegenheit diente. Unsere Assoziation war sofort: Unimensa. Mit den Tagen gewöhnten wir uns daran, hätten uns aber eine konsequentere Herangehensweise des Hotels gewünscht. Die extremen Unterschiede der Anforderungen an die beiden Restaurants fanden wir nicht gut. Zwischen Mensastimmung und einem Restaurant, dass partout keine kurzen Hosen bei Männern zulässt, ist einfach viel zu viel Spielraum. Zudem kurze Hosen auch in der Taverne erlaubt waren. Ein Ort, an dem wir noch am ehesten lange Hosen erwartet hätten, da ein Abendessen in der Taverne doch einem besonderen Ereignis glich. Nebenbei bemerkt: Für Schleckermäuler war das süße Buffet, dass es nur zur Kaffeezeit (welche wir nur einmal wahrnahmen, da die Waage sich sonst überschlagen hätte) oder aber am Abendessen gab, sehr gut. Ich habe viel zu oft die Schokotorten und das Schokomousse probiert. Das war oft sehr lecker.


    Service
  • Sehr gut
  • Der Service im Hotel war sehr gut. Beginnend am Empfang, wo wir zunächst Informationsmaterial zum Hotel und möglichen Ausflügen erhalten haben bis hin zum Restaurantpersonal. Die Sprachkenntnisse waren super. Mit Englisch konnten wir uns immer verständigen, meist sogar mit Deutsch. Einzig die Getränkebedienung im Restaurant ließ etwas zu lange auf sich warten. Wir saßen oft auf dem Trockenen, wobei wir lediglich auf Wasser angewiesen waren. Hier mussten wir doch sehr aktiv auf uns aufmerksam machen, um ein weiteres Getränk zu erhalten. Als wir Abends von einem Ausflug wiederkamen und die Klimaanlage in unserem Zimmer den Schrank und Flur unter Wasser gesetzt hatte, kam sofort ein hilfsbereiter Mitarbeiter und stellte die Wasserzufuhr zur Anlage ab, um ein weiteres Auslaufen zu vermeiden. Wohl gemerkt: Mitten in der Nacht. Hierüber waren wir sehr froh. Desweiteren wurde uns am nächsten Tag ein Alternativzimmer angeboten, welches wir aber aufgrund des schlechteren Meerblickes ablehnten und lieber die Verlängerung des Zimmers am Abreisetag in Anspruch nahmen. Dieses Angebot fanden wir super. Zudem wurde die Klimaanlage bereits am folgenden Tag repariert und machte danach keinerlei Probleme mehr.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Hotelanlage befindet sich in der Nähe des Flughafens der Inselhauptstadt Heraklion. Bei gutem Verkehr und ohne weitere Hotels anzufahren, braucht der Bus lediglich 20 Minuten. Realistischer sind jedoch 30-45 Minuten Fahrt bis zum Hotel. Von der Hauptstraße ist es weit entfernt, so dass der Verkehr nicht zu hören ist. Eine Zufahrtsstraße vorbei an Olivenbäumen und verlassenen Geschäften führt schließlich zum Hotel, das bereits am Eingang mit seiner Blütenpracht und den vielen Palmen Freude macht. Durch die Nähe zum Flughafen fliegen einige Flugzeuge am Hotel vorbei oder auch darüber hinweg. Vor allem in den Abendstunden war dies scheinbar häufiger vorgekommen. Gestört hat es uns aber überhaupt nicht. In der Hotelanlage selbst befindet sich ein kleiner Shop, in dem man von Postkarten über Zeitungen bis hin zu Souvenirs, Snacks und Knabberkram, sowie Kosmetika alles bekommen kann. Da ich meine Wattepads daheim vergessen hatte, war dieser Anlaufpunkt super. Wenige Gehminuten an der Strandpromenade entlang Richtung Osten findet man gleich zwei weitere sogenannte Supermarkets, in denen man ähnliche Produkte touristengerecht vorfindet. Am Hotel befindet sich eine Bushaltestelle. Von hier fahren vor allem die Busse der Reiseveranstalter für Ausflüge ab. Es soll aber auch einen öffentlichen Bus geben, der dort für Fahrten nach Heraklion oder Agios Nikolaos etc. hält. Wir haben uns an einem Sonntag vorgenomen, nach Heraklion zu fahren und gingen davon aus, dass dieser Bus uns von der Haltestelle abholt. Da dies nach 40 Minuten nicht geklappt hat, wagten wir den Weg zur Hauptstraße, wo sich eine öffentliche Haltestelle befindet. Nach ein paar Minuten warten hielt dort ein Bus, der uns nach Heraklion für 2,50 Euro p.P. brachte. Der Bus war in einem super Zustand und die Fahrt war sehr angenehm. Absolut zu empfehlen.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Freizeitangebot war super. Ein sehr sympathisches Animationsteam weckte uns Morgens am Strand von der Strandbar aus (Anmerkung: an der Strandbar gibts aus gesetzlichen Gründen nur Wasser, sie wird daher mehr als Unterhaltungszentrum genutzt, meist wird Musik gespielt). Wir spielten sehr gern Beachvolleyball. Außerdem waren aber auch Boccia, Dart, Fußball, Aquagymnastik und -zumba und Cocktailspiele zur Mittagszeit angeboten. Zu letzterem wurden wir immer sehr nett eingeladen. Ein paar Mal haben wir mitgemacht und hatten großen Spaß dabei. Eine Discothek gibt es nicht, ab und zu gab es jedoch in der Weinbar nach der Abendshow Livemusik oder Musik vom DJ. Die Abendshow begann jeden Abend nach der Minidisco, die lediglich Sonntags nicht stattfand, da dies der freie Tag des Animationsteams war. Eine Abendshow fand dennoch statt. Wir sahen zum Beispiel griechische Tänze. Die Abendshows des Animationsteams waren vielseitig. Von typischen Urlauberspielen über Comedyshows bis hin zu hochwertigen Musik- und Tanzshows wie Mamma Mia, Sister Act oder Wild Wild West war alles dabei und vor allem letztere begeisterte uns sehr. Der Zustand des Pools ist sehr gut, wenngleich das Bahnenschwimmen aufgrund fehlender Hilfslinien im Wasser etwas erschwert war. Wie auch am Strand sind die Liegen auch am Pool und in der Gartenanlage in großer Zahl vorhanden. Der Zustand meist sehr gut. Manche sind logischerweise etwas durchgelegen. Das ist aber bei der vollen Auslastung des Hotels nicht verwunderlich. Duschen gab es am Strand genauso wie am Pool. Die Sonnenschirme spendeten immer ausreichenden Schatten, worauf vor allem ich als Sonnenbrandgefährdete doch sehr achten muss. In der Gartenanlage dienten häufig Bäume als Schattenspender. Aber auch für die Sonnenanbeter standen genügend Liegen bereit. Der Strand war immer sauber. Auch Spaziergänge den Strand entlang änderten dies nicht. Hierbei fiel uns aber auf, dass wir definitiv den schönsten Strandabschnitt in der nahen Umgebung hatten. Er ist wunderbar breit und lang und der Zugang zum Meer bis auf ein paar Kieselsteinchen, an die wir uns schnell gewöhnten, sehr leicht. Lediglich die starken Wellen hielten mich die ersten Tage davon ins Meer zu gehen. Mein Mann erzählte mir von einer sehr starken Strömung, die nicht zu unterschätzen sei. Eine rote Flagge wies aber auch darauf hin, dass das Baden gefährlich und im Grunde zu dieser Zeit verboten sei. Da es dennoch oft Hotelgäste ins Meer zieht, achtete ein sehr guter Rettungsschwimmer darauf, dass sich diese nicht zu weit hinauswagten. Einem Gast half er zum Strand zurück, als dieser nicht mehr gegen die Strömung ankam. An ruhigen Tagen konnte zudem das Wassersportangebot genutzt werden. Wir waren mit dem Tretboot draußen und genossen die Ruhe auf dem Meer und den wunderbaren Blick auf den Strand und die Hotels. Einfach traumhaft schön.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(7)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juli 2015
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Bianca
    Alter:26-30
    Bewertungen:3