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Franzi und Basti (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2009 • 1 Woche • Strand
Der Schein trügt
3,2 / 6

Allgemein

Das Hotel macht von außen als auch von innen einen sehr gepflegten und sauberen Eindruck. Auch die Gartenanlage ist sehr gepflegt. Mir sind aus Griechenland bisher nur Grecotels bekannt, insofern ist für mich eine gepflegte Gartenanlage nichts unbekanntes. Jedoch die Blumenpracht - besonders die Blütenpracht der Hibiskus-Sträucher - war einfach umwerfend. Gebucht hatten wir All-Inclusive bei Neckermann. Hierzu ist zu sagen - ich beziehe mich auf einen Beitrag dieser Seite aus September 08 - Neckermann bietet verschiedene All-Inclusive-Pakete an. Dies ist aber auch mir als erfahrener Urlauber erst im Nachhinein aufgefallen. Nicht einmal im Reisebüro wurde ich hierüber informiert. Informationen hierzu unter dem Punkt "Gastronomie". Die Härte war jedoch der Mietsafe im Zimmer. Auch hier ist mir bis jetzt bei all-inclusive nie untergekommen, den Safe noch separat anmieten zu müssen, wenn er sich ohnehin im Schrank befindet. Hier betrug - ganz im Gegensatz zu September 08 - der Preis schon 25,00 € pro Woche. Was die Gästestruktur anbelangt hatten wir sehr viel Glück. Meist nur Österreicher und Schweizer - eine sehr angenehme Tischgesellschaft. Weder laut noch peinlich. Schlimm wurde es zum Ende unseres Urlaubes. Da tauchten dann vermehrt Russen im Hotel auf. Und die - verzeihung - sind bisher in jedem meiner Urlaube einfach nur peinlich gewesen. Sie sind unfreundlich zum Personal und häufen sich unglaubliche Mengen an Essen auf die Teller. Der Witz hierbei ist, dass über die Hälfte des geholten Essens stehen bleibt. Nun, alles in Allem war diese Woche definitiv kein schlechter Urlaub. Jedoch für diesen Preis bin ich ganz ehrlich besseres gewohnt (siehe Grecotel). Unser Wetter war super - bis auf den Wind. Der hat einen - mitsamt den Wellen im Meer - fast umgehauen teilweise. Grundsätzlich kann ich dieses Hotel nur aufgrund des Personals nicht weiterempfehlen. Die Anlage und das Hotel sind nicht mehr ganz jung, haben aber dennoch Potenzial. Das Personal hingegen ist offenbar gewillt, bald keine Gäste mehr empfangen zu müssen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer sind nicht komfortabel sondern zweckmäßig eingerichtet, was aber völlig ausreichend ist. Das Badezimmer war im Rest der Woche sehr sauber. Die Handtücher jedoch habe ich des Öfteren freiwillig nicht benutzt. Hier würde ich grundsätzlich empfehlen, ältere Modelle auszutauschen. Es fanden sich trotz Waschen immer wieder Flecken auf den Handtüchern. Enttäuschend war jedoch, dass ich - wie gewohnt im Urlaub - der Putzfrau am ersten Morgen ein kleines Trinkgeld hinlegte und das Zimmer dennoch erst gegen Ende der Woche richtig sauber war. Die Minibar haben mein Freund und ich uns selbst gefüllt. Hier kommt es nämlich auch noch darauf an, ob man ein normales oder ein Superiorzimmer bucht. Bei letzterem wird die Minibar jeden Tag aufgefüllt und man hat sogar Bademäntel und Slipper im Zimmer. Eine unnötige Erfindung, wie ich finde, da man das meiste ohnehin nicht nutzt.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Ein Hauptrestaurant für Frühstück und Abendessen. Es gab die Taverne für Mittagessen und Kaffee, sowie ein weiteres Restaurant, das mit Voranmeldung besucht werden konnte. Leider haben wir letzteres nicht ausprobieren können. Die Qualität der Speisen empfand ich persönlich oft an unterster Grenze. Aber das ist vermutlich Geschmackssache. Die Quantität war nie zu bemängeln. Es wurde stets rechtzeitig alles nachgefüllt. Was den Küchenstil angeht, war ich sehr enttäuscht. Ich bin nach Griechenland geflogen, um landestypisches Essen genießen zu können. Davon jedoch überhaupt keine Spur. Meist war es italienisch. Beim Frühstück sollte ein Glas frisch gepressten Orangensaftes (den ich bisher bei all-inclusive sogar selbst pressen konnte) in Form eines 0,25 l-Glases volle 2,00 € kosten. Beim Abendessen gab es nur übliche Soft-Drinks, Bier und weißen sowie roten Hauswein. Jeder andere Wein (bsp. Retsina) stand mit Preis in einer kleinen Weinkarte. Oben erwähnter Retsina kostete pro Flasche 11,00 €. Die Atmosphäre war - dank der Kellnerinnen und Kellner - nicht zu bemängeln. Diese hatten stets ein Lächeln auf den Lippen sofern man freundlich blieb - was aber keinem all zu schwer fallen sollte. Im Restaurant (morgens und abends) wurden wir des Öfteren leider nicht an einen Tisch begleitet, sondern mussten uns diesen selbst suchen. Wir persönlich fanden das sehr schade, da dies bei vielen anderen Gästen nicht der Fall war. Ebenfalls hatten wir den Eindruck, dass der dort zuständige Mitarbeiter nicht jeden der Gäste gern begleitete. Hier und da zeigte er sich - nach unserer Auffassung - etwas arrogant. Leider erweckte dies widerrum den Eindruck, dass er sich bei manchen Gästen verhalten hat, als wären sie nur durch ein Wunder im Hotel. Auch dies war sehr schade, da das Hotel selbst als auch das Personal ansonsten wirklich Potenzial hat. Trinkgeld bekam nur eine Kellnerin von mir. Sie hat sich stets gefreut, wenn wir in ihrem Bereich des Restaurants saßen und unterhielt sich kurz mit uns. Sie war eine der wenigen vom Personal, die auf ein Efharisto immer ein Parakallo parat hatte. Hierzu noch eins: An der Bar gab es zwei sehr nette Männer, von denen wir immer einwandfrei bedient wurden: Michalis und Petros. Diese zwei haben wirklich Ahnung von ihrem Tun und sind stets zu einem kleinen Scherz aufgelegt gewesen.


    Service
  • Eher schlecht
  • Hierzu könnte ich wohl fast ein ganzes Buch verfassen. Die Freundlichkeit war aber sowas von nicht vorhanden. Das Personal hat - besonders im Restaurant - keinen Ton herausbekommen. Sofern man nicht von sich aus Kalimera oder Kalispera sagte, waren alle Blicke stets gesenkt. Frei nach dem Motto: Wen ich nicht ansehe, muss ich auch nicht grüßen. Die Putzfrauen waren hier anders. Sie sagten beides von sich aus und zeigten ein mehr als erfreutes Lächeln, wenn man diesen Gruß erwiderte. Die Fremdsprachenkenntnisse waren gut. Fast jeder verfügte über gute Deutsch-Kenntnisse. Hier muss ich allerdings gestehen: In den Grecotels war das nicht der Fall. Wobei ich ehrlich sein muss, dass ich mich frage, ob das nicht vielleicht besser war. Denn so war die Kommunikation zeitweise nicht ganz so einfach, jedoch wesentlich angenehmer. Die Zimmerreinigung ließ in den ersten Tagen stark zu wünschen übrig. Ein paar Haare auf dem Badewannenrand lagen 2 Tage dort, ehe die Putzfrau es schaffte, diese zu entfernen. Auch ist es des öfteren vorgekommen, dass das Fenster offen war und der Fensterladen zur vorgezogen war - also nicht verriegelt. Hätte es jemand drauf angelegt - er hätte uns fast alles klauen können. Was den Umgang mit Beschwerden angeht, so kam ich gar nicht dazu, mich überhaupt im Hotel selbst beschweren zu können. Leider hatte man genau dann immer keine Zeit für mich. Der offenbare Hotel-Chef war an unserem Abreise-Morgen offenbar sehr in Gedanken vertieft. Er überhörte unser freundliches "Kalimera", was wir ein wenig enttäuschend fanden.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Die Lage, tja. Im Katalog steht nichts davon, dass die Anlage selbst vom hoteleigenen Strand durch eine kleine Straße getrennt ist. Dies - muss ich sagen - ist eine Unverschämtheit, da ich grundsätzlich nur Hotels mit direktem eigenen Strand buche. Der nächste Ort ist laut Katalog - Chersonissos - 3 km entfernt. Dies haben wir nicht versucht, herauszufinden. Die Nähe zum Flughafen ist ca. 30 Bus-Minuten. Wir haben vorher nur ein Hotel angefahren. Direkt in der Einflugschneise ist es manchmal recht laut - vor allem nachts. Wir haben das nicht weiter als tragisch empfunden.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Sport? Unterhaltung? Gab es sowas in diesem Hotel? Offenbar schon. Jedoch die mehr als gelangweilte Frage des Animateurs am Nachmittag: "Animationsspiel?" machte einem keine Lust auf Betätigungen dieser Art. Nicht mal eine Erklärung, was gespielt wird, hat er liefern können. Auf Animation haben wir also dankend verzichtet. Entlang der kleinen Straße am Strand jedoch fanden sich hie und da kleine Supermärkte - leider mit teilweise utopischen Preisen. Sogar der hoteleigene Schmuckladen hat mich beeindruckt. Für ein paar süße Ohrringe aus 14-karätigem Gold hat der Herr gnadenlose 85,00 € veranschlagt, die ich nicht mal für einen Weißgold-Ring mit 18 Karat bezahlt habe. Der Strand war leider bei uns sehr windig, sodass wir uns jeden Tag am Pool wiederfanden. Der Strand war wirklich genial. Sehr sauber, keine Gesteinsplatten im Wasser. Der Pool war ebenfalls sehr sauber - er wurde jeden Morgen sehr gründlich gereinigt. Liegen waren stets genug vorhanden. Diesen ewigen Reservierungskampf konnte man in dieser Anlage völlig vergessen. Es gab genug schattenspendende Plätzchen. Die Duschen waren auch stets in Ordnung und sauber. Sowohl am Strand als auch am Pool. Beim Pool soll noch erwähnt sein: Es handelt sich nicht um einen Süßwasserpool, wie im Katalog beschrieben. Hier ist eine leichte Salznote zu vernehmen.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Juli 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Franzi und Basti
    Alter:19-25
    Bewertungen:1