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Willi (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2012 • 2 Wochen • Strand
Ein rundum schöner, erholsamer Urlaub
5,2 / 6

Allgemein

Das Anissa Beach ist ein reines AI - Hotel und das Tragen eines Armbandes obligatorisch. Das Hotel verfügt über WLAN das den Gästen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Im Hotel und Garten wurde sehr auf Sauberkeit geachtet. Das ca. zwanzigjährige Hotel weist einen für griechische Verhältnisse überdurchschnittlichen guten bis sehr guten Wartungs- und Pflege-Zustand auf. Negativ fiel auf, dass die Liegen im Garten wie auch am Strand nicht diesen Wartungszustand aufwiesen und einige schadhaft bis unbrauchbar waren. Die große weitläufige und parkähnliche Gartenanlage ist ebenfalls sehr gepflegt. Eine Gartenanlage in der Größe und Pflege wird man im weiten Umkreis vom Anissa Beach kein zweites Mal finden. Ein Plus für das Hotel, ein Minus für die deutschen Reiseveranstalter: das Hotel Anissa Beach verfügt über WLAN das den Hotelgästen kostenlos zur Verfügung gestellt wird, kein deutscher Reiseveranstalter erwähnt das in seiner Beschreibung. Die Gästestruktur zu unserer Reisezeit bestand zu ca. 60% aus Russen und zu 40 % aus Deutschen, Österreichern, Italienern, und Schweizern. Wir können keine negative Anmerkung über die russischen Familien machen, die während unserem Urlaub anwesenden waren, sie waren sehr kultiviert, da fielen einige deutschsprachige Gäste beim Test ihrer Trinkfestigkeit, deutlich mehr auf. Altersdurchschnitt der Hotelgäste in der zweiten Hälfte September: vom Windelträger bis Rollatorfahrer. Da wir am Abreisetag erst um 18:30 abgeholt wurden, konnten wir nach dem Auschecken (muss bis spätestens 12:00 erfolgen) unsere Koffer in einem angebotenen extra Raum neben der Rezeption unterstellen. Die AI-Bänder darf man noch den ganzen Tag behalten und damit essen und trinken. Man kann den ganzen Tag noch verplanen oder an den Strand gehen. Vor der Abreise bekommt man noch einmal für 20 min. ein Zimmer in der Nähe der Rezeption um sich zu duschen und ein wenig frisch zu machen. Das nenn ich ein guter Service.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten ein Doppelzimmer in der oberen Etage im Haupthaus, es war zur Straßenseite (Hotelzufahrt, nahe Empfang) Richtung Süden. Das Zimmer war ordentlich ausgestattet und nicht zu klein. Die Klimaanlage funktionierte normalerweise sehr gut, wenn das Reinigungspersonal das Schließen der Balkontüre nicht immer vergessen hätte, oder vergessen wollte. Nachts, wenn es etwas abgefrischt hatte, bevorzugten wir lieber die offene Balkontür. Aber! Ab ca. 7:00 morgens war es dann doch etwas störend wenn die Busse, für die An- und Abreisenden, mit laufendem Motor (bis zu 10 Minuten und dann kam der Nächste) vor dem Hotel standen. Der kleine Kühlschrank ist gut für eigene Getränke, er funktioniert auch bei abgezogener Schlüsselkarte. Safe haben wir genutzt ist aber mit 40,00 EURO, für zwei Wochen, zu teuer. Der Fernseher ist etwas klein und bereits in die Tage gekommen (kleines Röhrengerät). Handtücher im Bad und die Bettwäsche werden regelmäßig gewechselt. Die Reinigung des Zimmers war gut.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Frühstück und das Abendessen finden im Hauptrestaurant statt. Das Abendessen bot täglich wechselnd zwei Hauptspeisen aus Fleisch (Kalb, Rind, Schwein, Lamm, Pute, Ente) oder Fisch. An einer kleinen Schmankerlecke wurden wechselnde Spezialitäten, wie Weinbergschnecken, Kaninchen, Fisch und Ähnliches angeboten. Täglich gab es zusätzlich noch ein weiteres Fischgericht, so wie Pasta in verschiedenen Arten. Ebenfalls regelmäßig gab es gebratenes Ofengemüse, überbackene Auberginen oder Tomaten, so wie Gemüse, Kohlarten und Kartoffeln in unterschiedlichen zubereitungsarten. Ein reichliches Salatbuffet mit frischen und bereits angemachten Salaten gehörte ebenfalls zum Standardangebot. Es wird alles in Büfettform angeboten. Über Qualität und Geschmack der angebotenen Speisen gibt es nichts zu meckern, einwandfrei, hieran müssen sich viele AI Hotels erst mal messen. Wer trotzdem Nachwürzen will findet am Rande einen kleinen Bereich mit Kräutern, Gewürzen und frisch gehackten Knoblauch, auf dem Tisch ist Salz und Pfeffer. Das Front-Cooking war nicht so berauschen und auch eher unauffällig, da gab es nichts anderes als wie im Buffet-Bereich auch. Getränke werden vom Personal am Tisch serviert, keine Selbstbedienung. Die Kleiderordnung (lange Hosen für Männer, …) sollte man wunschgemäß einhalten, sonst könnte man nicht eingelassen oder aus dem Restaurant verwiesen werden, was wir auch einmal beobachten konnten. Das Angebot am Frühstücksbuffet ist ebenfalls reichlich und vielseitig. Von Flaks, Flocken und Körnern über Jogurt, frisch und angemachten, Marmeladen und Honig bis Eier (Hartgekocht, Spiegelei und Rührei) mit gebratenem Speck, gibt es fast alles. Auch die große Auswahl von Brot und Backwaren ist lobenswert. Hier kommt das aber: Schinken gibt es nur als Innertschinken (Schinkenersatz), Wurst ist im Geschmack ebenfalls Grenzwertig. Kaffee und Tee und eine „gelbe süße Flüssigkeit“ die als Orangensaft angeboten wird, werden am Tisch serviert. Wer auf Orangensaft zum Frühstück steht der kann nur auf den angebotenen frischgepressten Orangensaft für 2,00 Euro pro Glas zurückgreifen, wer Sirup mag, die angebotene „gelbe süße Flüssigkeit“. Das Mittagessen findet im Gartenrestaurant statt und ist in der Zusammensetzung ähnlich wie das Abendessen, nur etwas kleiner. Der Flair des Gartenrestaurant ähnelt eher einer Kantine, mit Tablett und absolute Selbstbedienung. Hier gibt es keine Kleiderordnung, man kann direkt vom Pool oder Strand zum Essen gehen. Man sollte nicht gleich beim Öffnen des Gartenrestaurants losrennen, hier kann es zu Engpässen kommen. Der Besuch der typisch griechischen Taverne ist empfehlenswert. Dort gibt es Fleisch frisch vom Grill (griechisch) und zuvor einen griechischen Vorspeisenteller. Man hat zwar den Eindruck, dass der Manager der Taverne gerne seinen Wein verkaufen möchte, wer nicht will kann sich auch ein Bier bestellen. Den Abend kann man in der Lobbybar mit Außenterrasse, bei Bier, Raki, Ouzo, Metaxa oder einen der vielen Drinks die angeboten werden, ausklingen lassen.


    Service
  • Gut
  • Die Rezeption ist professionell, gut und auch mit guten Deutschkenntnissen. Ein Boy fürs Gepäck, der bei der Ankunft die Koffer vom Bus direkt auf das Zimmer brachte, war ebenfalls vorhanden. Ein besonderer Service des Hotels für Spätabreisende: siehe Tipps & Empfehlung. Das Personal war überwiegend freundlich und engagiert. Jeder sollte bedenken, dass es sich um ein Urlauberhotel handelt, und wer die Menschenströme beobachtet die hier verköstigt und Bedient werden, da kann man nur sagen Hut ab, die machen einen harten und guten Job. Und mit einer kleinen Aufmerksamkeit sind sie noch netter. Genau wie in Deutschland, freut sich auch hier das Personal, bei gutem Service, über Trinkgeld. In der Lobbybar waren die Barkeeper und Mädels immer gut drauf. An der Poolbar wurde man ebenfalls schnell bedient. Der Handtuchdienst (für Strand und Pool) an der Poolbar funktionierte reibungslos. Nicht ein Problem des Personals, aber hier könnte das das Hotel seine Serviceleistung verbesser: möchte man abends im Restaurant zum Nachtisch einen Kaffee oder Espresso, geht nicht. Es wird im Restaurant Kuchen und Gebäck angeboten aber kein Kaffee. Den Nachtisch gibt es im Restaurant, den Espresso Cappuccino oder Kaffee in der Lobbybar. Englisch-Kenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich, das Personal versteht das Nötigste bei der Bestellung auch in Deutsch. Einige Mitarbeiter vom Service Personal sprechen auch gut Deutsch und last not least, einige Kellnerinnen waren Deutsche. Und wer als Gast morgens ein freundliches „Kalimera“ und abends ein Kalispera über die Lippen bringt und seinem Wunsch / seiner Bestellung ein „Parakalo“ anhängt und nach Erhalt dessen ein „Efharisto“, der macht sich bestimmt nicht unbeliebt.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Der Standort des Anissa Beach ist für Strandurlauber wie auch Aktivbegeisterte optimal. Wer den Osten und Südosten von Kreta erkunden will nimmt sich einen Leihwagen. Mehrere Autovermietungen, in unterschiedlicher Qualität, befinden sich in der direkten Umgebung. Wer will, kann auch die Angebote der Reiseveranstalter in Anspruch nehmen und mit der Masse im Bus einige Ziele erreichen. Weitere Ausflüge kann man auch an einem Stand an der Promenade buchen. Um zum Strand zu gelangen, muss man nur die zum Hotel gehörende kleine Beachroad überqueren, es ist keine Durchgangsstraße. Der Strand, feiner Sand mit Kiesel, war sauber und ordentlich und im Verhältnis zu anderen Stränden in der Region einer der breitesten und gepflegtesten. Entlang der Promenade gab es ein paar wenige Bars, Restaurants und kleine Märkte. Die Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung sind eher beschränkt und man bekommt überall weitgehend das Gleiche angeboten. Auch einen Arzt gibt es in der Nähe. Ansonsten war es eher ruhig. - no Disko no cry -. Nach Limin Chersonissos sind es ca. 4km. Dieser Ort ist bequem mit dem Bus oder einer kleinen Bahn, Haltestelle direkt an der Beachroad, zu erreichen. Mit der kleinen Bimmelbahn (die fährt auf der Straße) lässt sich auch Old Chersonissos gut erreichen, da man unterwegs Aussteigen darf und mit einer späteren Bahn wieder zurück fahren kann. Nach Analipsi oder in die entgegengesetzte Richtung nach Anissaras empfiehlt sie eine schöne Strandwanderung. Ein Hinweis zu den vielen anderen "negativen" Bewertungen bezüglich des Fluglärmes: Jeder Reiseveranstalter der dieses Hotel anbietet verweist in der Hotelbeschreibung "mit Fluglärm muss gerechnet werden." Ergänzend dazu, die Einflugschneise beginnt ca. in Chersonissos (Hersonissou) über Anissaras, Analipsi und Gouves nach Heraklion, also die gesamte Küste (alle Hotels) beginnend von Chersonissos. Manche Maschinen drehen zwar erst über Analipsi auf den Küstenstreifen zu, aber die meisten bereits ab Chersonissos. Es ist nicht unbedingt störend da die Flughöhe im Bereich von Anissa Beach ca. 800 bis 1000 m beträgt, doch zu manchen Uhrzeiten kommen sie ziemlich konzentriert, dafür ist in der Zwischenzeit so gut wie absolut Ruhe. Wir haben es keineswegs als störend empfunden. Über die Nachtruhe muss man sich auch keine Gedanken machen, da auch Heraklion einem Nachtflugverbot unterliegt.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Angenehm diskrete Animation am Pool und am Strand. Das Angebot (wer wollte) Beachvolleyball, Boccia, Fußball, Tischtennis oder Wasser-Gymnastik, war ausreichend. Die Animateure redeten deutsch, englisch, italienisch und natürlich russisch. Das Animationsteam war gut, die Abendshows (Musicals, Comedy, …) konnten sich sehen lassen. Eine Folkloregruppe die griechische Tänze vorführten und eine hervorragende brasilianische Tanz-, oder besser gesagt Akrobatik- Gruppe, rundeten das Abendprogramm ab. Die Disco haben wir nicht genutzt. Internet und einen großen TV-Raum gibt es in der unteren Etage vom Haupthaus. Internet am hoteleigenen Terminal ist gegen Gebühr, über WLAN mit Tablett-PC, Laptop, Smart-Fon und dergleichen kostenlos. Pool und Strand waren sehr sauber. Am Pool, im Garten und am Strand gab es überall genug Liegen und Schirme, man fand auch immer einen Platz. Handtücher für Pool und Strand erhält man gegen Kaution und konnte man jeder Zeit gegen frische austauschen. Ein Lifeguard ist täglich am Strand. Wir hatten einige windige Tage mit roter Flagge. Normalerweise ist bei roter Beflaggung das Baden im Meer verboten, das auch auf mehreren Schildern und in mehreren Sprachen zu lesen ist, was aber der Lifeguard und die Badegäste allesamt wohlwollend ignorierten.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Willi
    Alter:56-60
    Bewertungen:5