Ein Superhotel zum Wohlfühlen und Urlaub machen. Das Personal ist einmalig, freundlich und nett - und zwar alle! Jeder hat sich große Mühe gegeben und ist trotz der vielen Arbeit fast immer gut gelaunt. Das ist wirklich sehr bemerkenswert und absolut kein Standard in anderen Hotels. Wir hatten vorher die Bewertungen in diesem Portal gelesen. Punkt für Punkt möche ich einmal darauf eingehen: Essen: von wegen, kein griechisches Essen - es gab immer mehrere griechische Gerichte, egal ob mittags oder abends, von Pastitsio über Moussaka oder Okraschoten oder Kartoffeln, Schafskäse, Tiropitakia, Spanopitakia, sonstiges Gemüse oder Hackfleichschbällchen, Lamm, Schweinefleisch, Rindfleisch... oder ... und am Ende oder auch schon vor dem Hauptgericht (?!) Baklava, Galaktoburigo, Kataifi - lecker bis zum "geht nicht mehr" .. und alles Mögliche an frischen und leckerem Obst, aber das macht ja nicht richtig dick ;-) Daneben gab es immer Fisch, immer ein wenig Diätküche, natürlich alle möglichen Salate (die köstlichsten Tomaten der Welt!), Oliven, schwarze und grüne, internationale Gerichte... Natürlich gab es nicht alles auf einmal, aber immer genug Auswahl. Die "Pommes-Fraktion" und die "Pizza-Connection" (in manchen Hotels gibt es das Zeug jeden Tag) kamen vielleicht etwas zu kurz - diese Dinge gibt es tatsächlich nur hin und wieder, wobei die dicken Kartoffelscheiben ja auch schon als Pommes durchgehen, aber die "Nudel-Lover" kriegten immer leckerste Gerichte mit und ohne diverse Saucen und Beilagen. Zaziki gab es jeden Tag mittags und abends, na ja, und so viele andere kalte Speisen, dass ich sie weder alle probieren konnte, geschweige denn aufzählen kann. Flugzeuge: Ja, man sah Flugzeuge über sich, nur blöd, dass man sie tagsüber nicht hörte, weil die Zikaden "gesungen" haben, was das Zeug hält - man ist halt im Süden, da knattern die Viecher, den ganzen Tag - kennt doch jeder, der schon mal da war. Will sagen: Die Flugzeuge (ja es sind viele) haben uns echt nicht gestört. Sie sind ja noch so hoch. Zimmer: Wir hatten ein Familienzimmer mit Gartenblick gebucht und auch gekriegt. Ich habe auch das Meer sehen können. Es waren zwei Zimmer getrennt mit Schiebetür und einem Fenster, an dem man ein Rollo runterlassen konnte. Das "Kinderzimmer" (zwei ausgezogene Sessel, o.k. für Vierzehnjährige, nix für Basketballer über 1,90 m) hatte die Tür zum Balkon, das Elternschlafzimmer hatte dafür die Tür zum Bad. ;-) Beide Zimmer waren super klimatisiert mit jeweils eigenen Anlagen. Die Klimaanlage konnte man auch laufen lassen, wenn man nicht im Zimmer war (sie war nicht angeschlossen, an den Hauptstromschalter des Zimmers), was zwar umwelttechnisch nicht so ganz o.k. ist, aber sich toll anfühlt, wenn man spätnachmittags oder abends ins Zimmer kommt und dann nicht erst anfangen muss, das Zimmer runterzukühlen. Man kann sie dann nachts sogar ausschalten ohne groß ins Schwitzen zu kommen. Das ist echter Luxus, denn es zieht dann nicht und nichts rauscht, außer vielleicht der Wind in den Palmen oder das Meer. Ja, morgens um 7 Uhr ging es los, dass es lauter wurde. Wir waren im Haupthaus; die Flure sind recht hellhörig und man staunt wie viele Leute bereits morgens um 7.30 schon wieder etwas essen wollen und können - die müssen halt früh aufstehen und freuen sich so darüber, dass sie wollen, dass die anderen mit ihnen aufstehen. Das kann man aber ausgleichen, indem man ihnen nachts zeigt, wie schön es nachts ist und, dass es toll ist, länger aufzubleiben. ;-) Man ist halt in einem Hotel, mit vielen anderen Gästen - da geht es nie leise zu, außer vielleicht zwischen 0.00 und 7.00 Uhr. Dann haben wir auch noch gehört, dass wohl wirklich nicht alle das gebuchte Zimmer gekriegt haben - das ist m.E. nicht o.k. vom Hotelmanagement. Denn wer sich so lange auf den Urlaub freut, sollte das Zimmer kriegen, dass er gebucht hat - die Enttäuschung wird nicht ganz dadurch aufgewogen, dass man eine Kabana erhält (das ist ein kleines "Appartment" am Strand oder am Pool, was normalerweise 60 € am Tag kostet, es ist mit max. 4 Liegen ausgestattet, teilweise mit Vetilator, auf jeden Fall sonnengeschützt und ganz nette Kellnerinnen bringen alle Getränke, Obst und Essen, kalte Tücher und Badetücher vorbei, solange man will - das ist echt die pure Dekadenz, finde ich) oder einen privaten Grillabend, der sonst auch rd. 80 € kosten würde. Ich finde schon, dass das Hotelmanagement gut daran täte, darauf zu achten, dass die Buchungen auch so erfolgen, wie sie aufgegeben wurden - wir hatten das Problem zum Glück nicht, aber wer es hatte, war nach langer Anreise bestimmt nicht glücklich. Strand: Es stimmt: kein reiner Sandstrand, aber tatsächlich der schönste in der näheren Umgebung. Am Anfang Sand, so heiß dass jeder zum Sprinter wird oder von Schatten zu Schatten hüpft; dann wird er langsam feuchter und grober Sand beginnt, dann Kiesel und im Wasser gibt es Bereiche, wo größere Steine sind, aber auch größere Sandareale, manchmal auch Felsplatten und hinter diesen Platten Seeigel, aber schon so weit draußen, dass man dort nicht steht, also keine Seeigelgefahr aus meiner Sicht. Für kleine Kinder ist der Strandübergang an manchen Stellen nicht ideal, weil es teilweise recht schnell tiefer wird; es gibt aber am Strand auch Bereiche, wo es flacher ins Meer geht. Da muss man halt schauen. Es gibt wirklich immer genügend freie Liegen und Schattenplätze sowohl am Strand als auch im Garten; das hat das Hotel super gemacht - eine Spitzenanlage. - Nur, was sollen die Safes an den Sonnenschirmen? Ich würde hier nicht mal 10 € reinlegen. Mit einer Drehbewegung würden die Safes von den Schirmstangen abbrechen und wären dann verschwunden. Viele Safes sind sogar nur mit zwei Kabelbindern befestigt. Das hat vermutlich jemand nicht zu Ende gedacht - und tatsächlich wurden auch nur ganz wenige Safes gebucht (sieht man an einem roten Anhänger am Schirm). Wer dann so einen Safe gebucht hat, hat dann seinen festen Schirm und die Liegen; vielleicht ist das die erweiterte Form des Handtuchbelegens der Liegen - Tag und Nacht? Liebes Hotelmanagement - bitte noch einmal überdenken - ist aber auch eigentlich nicht so wichtig, da die Urlauber die Safes ja bereits weitgehend ignorieren. Gefahr: Richtig, richtig gefährlich ist die Strömung im Meer: Leute, passt bloß auf, dass ihr bei etwas Wellengang nicht zu weit rausschwimmt. Man kommt locker raus, eigentlich muss man dafür kaum paddeln. Aber auch gute Schwimmer haben ordentlich zu tun, dass sie wieder zurück an den Strand kommen. Je nach Strömung reicht das Brustschwimmen, selbst mit Kopf unter Wasser nicht mehr. Darauf sollte m.E. noch viel mehr hingewiesen werden. Wie schnell überschätzt man sich. Dann ist da zwar noch der Rettungsschwimmer, der auch zu unserer Zeit schon mal rausgeschwommen ist, aber auch der ist nur ein Mensch und übersieht vielleicht mal was und er hat auch Feierabend. Das erkennt man an dem roten Schild ("No Lifeguard"), sieht man aber so schlecht von weit draußen im Meer - also bitte unbedingt aufpassen - erstaunlicherweise beschäftigen sich viele Erfahrungsberichte hier in Holidaycheck mit Nebensächlichkeiten, aber nicht mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben. Diese hier mit der Warnung vor dem Rausschwimmen ist echt wichtig!!! Die kleine Straße zwischen Strand und Hotel und die Strandbar: Ja, es fahren Quads, wenige Autos und Roller daher. Sie sind aber so langsam, dass bestimmt nur selten mal was passiert. Die Straße ist so schmal, dass zwei Autos so gerade aneinander vorbeifahren können. Aber das Wichtigste: Sie ist asphaltiert, d.h. es wird kein Staub aufgewirbelt, der einen umgeben könnte; das ist doch toll, warum schreibt das keiner? Sie hat uns also nicht gestört, die kleine Straße. Toll ist die kleine Bude an dieser Straße auf dem Gelände des Hotels; denn hier ist ein netter lebenserfahrener Mann, der einem zwar kein Wasser mit Sprite gibt, sondern immer Soda mit Sprite ;-), aber der ist echt freundlich und nett und so nah am Strand, dass man echt keine Kabana braucht, wo ja die hübschen, freundlichen Mädels die Getränke bringen. Soll heißen: Strandbar ist toll und alles ist kostenfrei (all inclusive). Die Wine-Bar: Hier sehe ich Verbesserungspotential - die Bedienungssituation empfand ich als eher schlecht. Zwar war das Personal auch hier freundich zu uns, aber nur wenn man einen bezahlungspflichtigen Cocktail bestellte, ging es ganz schnell, ansonsten dauerte es und dauerte es, bis überhaupt jemand kam, und dauerte noch länger, bis dann Getränke kamen. Das lief an der Lobbybar viel, viel besser! Wein aufgedrängt hat man uns hier aber auch nicht - wie es in anderen Erfahrungsberichten nachzulesen ist. Taverne Elia: Einmal pro Woche kann man sich anmelden. Meist reicht ein Abend vorher am Eingang zum normalen Restaurant. Das Essen schmeckt sehr gut - auch hier wird einem kein bezahlpflichtiger Wein aufgedrängt - trotzdem haben wir ihn bestellt und es nicht bereut. Man wird soooo satt und es ist soooo lecker. Zweimal in 14 Tagen reicht aber, da es immer das gleiche zu essen gibt und im Hauptrestaurant gibt es richtig viel Abwechselung. Das Mittagsrestaurant: Ja, ein Strandrestaurant; alle haben ihr Strandoutfit an, allerdings habe ich nur selten Bikini oder nur Badehose gesehen. Wir haben es perfekt gefunden, so wie es ist und das Personal hat immer fleißig abgeräumt und war sehr freundlich. Wie die das schaffen, bei der vielen Arbeit und der Hitze ist für mich ein Wunder. Das ist echt eine Spitzenleistung! Lange Hosen am Abend: Solange man als männliches Wesen unter 18 Jahren alt ist, gilt die Pflicht nicht, wonach zum Abendessen lange Hosen anzuziehen sind. Für alle älter/gleich 18 Jährigen gilt sie. Endlich einmal ein Hotel, in dem das weitgehend befolgt wird. Ich finde das richtig gut; es verbessert einfach die Atmosphäre. Ich fände es allerdings auch richtig, wenn Damen angesprochen würden, die so wenig Kleidungsstück am Leib tragen, dass sie besser im Amphitheater auftreten sollten. Das ist aber auch eher die Ausnahme. Es ist ja auch schon mal der ein oder andere Herr mit Dreiviertelhose "durchgerutscht". ;-) Die Animateure: ...machen einen Superjob; halten sich im Hintergrund, aber sind immer freundlich und stehen für ihr Angebot zur Verfügung. Man kann mitmachen - dann ist es echt toll, man muss aber nicht und wird auch nicht gedrängt. Sie drängen aber auch nicht, m.E. aus Selbsterhaltungstrieb heraus. Weil, wenn alle Gäste mitmachen würden, wären sie hoffnungslos überfordert und viel zu Wenige. Aber so wie es ist, ist es echt gut. Die Shows sind einfach nur toll, aller erste Sahne. Das machen sie Klasse, sowohl von der Moderation, als auch die tänzerischen Elemente und die Mädels und Jungs haben echt Witz und Mut. Vor so vielen Leuten in dem Amphitheater muss man erst mal im Scheinwerferlicht stehen. Ich glaube, ich würde jedes Wort vergessen. Boah, ihr habt das Klasse gemacht! Am besten fand ich "Mama Mia" - das hat mich echt in meine Jugendzeit zurück versetzt - wie beim Originalmusical. Ein "Must be" im Anissa Beach! Sonstiges: Man kann hier in 14 Tagen locker drei Kilogramm zunehmen, muss es aber nicht. Man muss wissen, dass das Abendessen um 21.30 Uhr beendet ist. Wer also im Juli/August bis zum Sonnenuntergang am Strand bleiben möchte (ganz toll!!!) hat Probleme mit den Abendessenzeiten - das ist natürlich dem all inclusive geschuldet - aber vielleicht kann doch noch einmal hotelseitig darüber nachgedacht werden, ob man die Essenszeit auf 22 Uhr verlängert. Auch die Zeit für das Frühstück könnte gerne auf 10 Uhr verlängert werden. Das Spätaufsteherfrühstück bis 11 Uhr ist aber auch o.k. - man kann sowieso nicht den ganzen Urlaub über so viel essen. Fazit: Wer all inclusive und Griechenland mag, muss hier eigentlich hinfahren. Ich möchte mich bei Allen im Hotel sehr sehr herzlich für die unvergesslich schöne Zeit in Ihrem Hotel bedanken. Efcharisto para poly!!!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2017 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martin |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 8 |


