Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Hans (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2014 • 2 Wochen • Strand
Arabia hatte schon bessere Zeiten, noch 1 Chance
3,6 / 6

Allgemein

Das Hotel mit seinen 526 Zimmern und 24 Juniorsuiten ist eines der ältesten in Hurghada. Was man ihm allerdings auf den ersten Blick nicht unbedingt ansieht. Das ganze Areal wird pingelig sauber gehalten und gepflegt. Bei einer allgemeinen Betrachtung muss man allerdins sagen, dass ein sehr kräftiger Ruck in Richtung Renovierung durch das ganze Hotel seit der Revolution gegangen ist. Angefangen bei den Nasszellen in den Zimmern bis zu den Sanitären Anlagen an den verschiedenen Bars sieht man schon, dass einiges investiert wurde. Ein neuer Ausenanstrich und der Pool wurden auch renoviert. Bei unserem Urlaub konnte wir Rollstuhlfahrer sehen. Demnach gibt es auch entsprechende Zimmer. Die Anlage selbst ist als Rollifahrer zu bewerkstelligen. Bei unserer jetzigen Reisezeit war eine gemischte Altersstruktur an Gästen vorhanden.. Es gibt aber auch für die Zwerge ein "Kinderbuffet" und die allabendliche Kinderdisco. Auch ein kostenloser "Kindergarten" wird hier angeboten. Wie uns bekannt ist, gibt es hier nur AI-Buchungen. Bei den Nationalitäten der Gäste ist es wahrscheinlich auch von der Jahreszeit abhängig. Bei der Gästestruktur war es gleich zu Anfang so: 70 % Deutsche, 20 % aus den Ostblockstaaten und der Rest verteilt auf andere Nationalitäten. Aber auch hier sieht man bei guter bis sehr guter Zimmerbelegung, dass der Kampf um die Liegen manchmal auch zum Krampf wird. Bei diesen ausreichenden Platz und Möglichkeiten bräuchte das hier ganz bestimmt nicht sein. Hier bewerte ich schlecht, weil mehr Sonnenschirme und Liegen aufgestellt werden könnten und der ewige Liegenkampf dann entkräftet werden kann. Wi-LAN Empfang ist wohl in der Lobby kostenlos. Ein allgemeiner Ruck der Sparsamkeit geht wohl zur Zeit durch das ganze Hotel. Wegen einiger, für uns, "gravierenden Schwachstellen" entspricht das Hotel derzeit keine 4 Sterne mehr. Das ist eine bittere Aussage von einem Stammgast. Doch eine Chance gebe ich noch meinem nächsten Besuch. Das Personal spricht im allgemeinen etwas besser Deutsch als noch im Vorjahr. Die Reisezeit war für uns ideal. Wir hatten gleich zu Anfang so sehr, sehr warm bis heiß was aber bei dem ständig leichten Wind gut zu ertragen ist.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer sind mehr als ausreichend groß und ausser den Betten mit einer riesigen Kommode, zwei Sesseln und kleinem Tisch sowie Telefon und Fernseher eingerichtet. Im Wandschrank etc. ist ausreichend Platz für die Wäsche.Im Wandschrank befindet sich auch noch ein ausreichender "Gratissafe". Das Badezimmer ist ebenso ausreichend und mit Duschbadewanne und Fön ausgestattet. Selbstverständlich verfügt hier jedes Zimmer über eine Klimaanlage die sich allerdings sehr lautstark zu erkennen gibt. . Über Hellhörigkeit können wir uns nicht beklagen. Im TV erreicht man so etwa 4 deutschsprachige Fernsehsender. Im kleinen Kühlschrank findet man immer gekühltes Wasser sowie Cola und Limo. Das wird jeden Tag entsprechend aufgefüllt. Ein kleiner Wasserkocher mit entsprechendem löslichen Kaffee und den dazugehörigen Utensilien runden die Zimmereinrichtung ab. Täglich werden die Hand- und Badetücher gewechselt und die Betten bei Bedarf abgezogen. Die Zimmer- und Terrassenreinigung erfolgt täglich von zwei "Zimmerboys". Auf der Terrasse oder Balkon kann man noch schön den Abend geniesen auf zwei Stühlen mit kleinem Tisch.. Eine sehr ausreichende Wäscheleine ermöglicht auch das Trocknen der Badeutensilien. Die Zimmerboys sind freundlich und bemüht in der Reinigung der Zimmer. Nur habe ich das Gefühl, dass auch die Zimmerboys sehr unter Zeitdruck stehen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Auf dem ganzen Hotelarial befinden sich mehrere Restaurants und schier unzählige Bars und Möglichkeiten etwas zu trinken. In drei Restaurants ist für das Frühstück eingedeckt. Hier findet man von 5 Uhr in der Frühe bis zum Langschläferfrühstück bis um 11 Uhr so einiges wie z.B. Rühr-, Spiegel- u. gekochte Eier, versch. Brotsorten, unzählige Süßteile, Käse, Wurst. Müsli.....eben ein reichhaltiges Frühstückbuffett. Allerdings kann es auch mal vorkommen, dass man noch altes Brot vom Vortag vorgestellt bekommt. Am Pool und in einem Zelt kann man sein Mittag- und Abendessen einnehmen. Ferner gibt es die Möglichkeit, auch an der Marina sein Mittagessen einzunehmen. Nach dem ich die ganzen Bars und Essmöglichkeiten intensiv studiert habe kam ich zu dem Ergebnis, dass es von 24 Uhr bis 5 Uhr und 17. 30 Uhr bis 19 Uhr "leider" nichts zu Essen gibt. Getränke gibt es nicht als AI-Gast von 2 Uhr bis 5 Uhr (ach wie schlimm, grins). Zu den Speisen kann ich sagen, dass ich in diesem Jahr sehr unangenehm enttäuscht war. Die Speiseangebote reichten zwar von der ganzen Lammkeule, Rinderfilet, Truthahn, ganze Enten, Kalbstelzen und Hähnchen bis zum Abwinken, bis zu den frisch zubereiteten Nudel/Tellergerichten der Köche (die übrigens alle mit Handschuhen arbeiten). Wenn denn die Nudeln mal nicht verkocht waren, haben Sie dann mit Sicherheit anschließend ein sehr reichhaltiges Ölbad mit dem wenigen Gemüse gemacht. Fisch gibt es 2 mal täglich. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass nicht sehr viele Gäste von den Fischgerichten gegessen haben. Bei den Fischsorten mit soooooo vielen Kräten??? Kein Wunder. Bei den sogg. Beilagen weiß man aber nicht immer was es sein soll. Der ewige Kürbis mit Zucchini und Zuccini mit Kürbis...mal grüne Bohnen, mal weiße Bohnen....das wars dann schon im Westenlichen oder eine dunkle Pampe dazwischen könnte mal Auberginen gewesen sein.. Reis, Reis und nochmal Reis. In den zwei Wochen habe ich einmal Karoffeln gesehen. Abgesehen von den mittäglichen und ewigen Pommes. Auch die sogg. Themenabenden gingen meist an dem Namen vorbei wie mexikanisch wo man eine Paella erwarten würde.. Gut waren noch die einheimisch angebotenen Speisen. Zu den Hauptmahlzeiten mangelt es eindeutig an Servicekräften. Hier als auch beim Essen merkt man sehr deutlich eine Einsparung. Die Serviceboys haben einfach zu lange Wegstrecken zurückzulegen Es sind auch leckere Nachtische in Form von Kuchen, Törtchen, Torten, Bisquitschnitten, Obst, Obstsalat etc. vorhanden. An der Poolbar gibt es nachmittags Eis und Pfannkuchen. Eine Pizzaria auf dem Gelände kann man auch besuchen und bekommt dort 20 Pfund bei angerechnet. Als "Stammgast" kommt man dann zu einger Einladung dort hin und genießt eben mal so ein 5-Gänge Menü. Geschmacklich sehr gut. Doch hier in dieser Gastronomie soll eine Änderung ab dem 01.10.14 eintreten. Genaueres darüber ist mir unbekannt. Der deutsch Sternekoch Bordiehn hat mit der Villa Kunterbunt ein tolles Lokal und zaubert hervorragendes auf den Teller. Hausgäste des Arabia können dort gratis ein 3-Gänge Menüs gratis essen oder es werden 30 LE auf andere ausgewählte Speisen abgezogen. Nur die Getränke werden dann noch bezahlt. Unbedingt empfehlenwert sind auch die Kamelfleischgerichte. Ehrlich gesagt: s... gut. So z.B. Kamelsteak mit Schokoladensouce....mhhhhh lecker und als Vorspeise der geräucherte Kamelschinken mit Melone. Meine schlechtere Bewertung ist auf die eingesparten Serviceboys zurückzuführen als auch auf die etwas mangelnde Tischhygiene zurückzuführen. Bei den Herren in gelben Polohemden, weißen Hemden schwarze Hose und weiße Hemden und heller Hose ist dagegen eher eine Zunahme zu verzeichnen.


    Service
  • Gut
  • Schon beim Check-In wird man hier in seiner eigenen Landessprache begrüßt. Wenn natürlich ein ganzer Buss voller Gäste kommt, kann es auch hier mal kurzfristig zu kleinen Wartezeiten kommen. Es will ja alles richtig gemacht werden. Die Koffer werden automatisch abgenommen und zum Zimmer gebracht (auch solch einen Service gibt es hier noch, ohne das der Boy dann gleich die Hand aufhebt, zumindest bei Stammgästen). Das gleiche Prozedere dann auch bei der Abreise. In der ganzen Hotelanlage kann man sich mit Deutsch sehr gut zurecht finden. Bei häufigeren Buchungen des Hotels wird man als "Stammgast" sogar auf einem kleien Stück roten Teppich zum einchecken gebeten. Es kommen dann während des Aufenthaltes mehrmals kleinere und größere Aufmerksamkeiten auf´s Zimmer. Sollte es im Zimmer mal irgendwelche technischen Probleme geben, wird das binnen kurzer Zeit behoben (z. B. Batterie im Tresor war leer, oder Glühbirne defekt etc). Ein Wäschebeutel im Schrank ermöglicht einem, seine Wäsche für ein kleines Geld auch waschen zu lassen. Es gibt hier auch einen regelrechten "Kindergarten". Es ist also eine deutsche Erzieherin da, die auf ihre Zwerge aufpasst, sie beschäftigt, bastelt, Rundgänge in der Anlage unternimmt etc. Was übrigens kostenlos ist. Das gibt es hier auch noch. Ein Arzt hat ebenfalls, wie in allen Hotels in Hurghada seine Sprechstunde. Sollte mal etwas Ernsteres vorliegen, ist das Krankenhaus, das zur eigenen Hotelkette gehört, mit "deutschem " Personal nur etwa 5 Gehminuten vom Hotel weg gelegen. Geldwechseln ist an der Rezeption und den staatlichen Banken drausen möglich. Ein hauseigener Limousinenservice steht ebenfals zur Verfügung.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Die Hotelanlage erstreckt sich über zwei riesige Bade-Lagunen, eine Badebucht (gerne für Kleinkinder), eine bewirtete Marina (eine Landzunge) und selbstverständlich ein Pool (Süßwasser). Die Gebäudetrakte erstecken sich in zwei große U´s und sind nur 3 Etagen hoch. Da das Hotel über sozusagen drei Strände verfügt, ist auch eine Frage nach der Entfernung hinfällig. Wenn man Glück hat, oder entsprechend reserviert, hat man vom Zimmer aus nur etwa 6 m und ist schon im Wasser. Was will man mehr? Auch hier kann ich nur eine mäßig gute Bewertung geben, da an den Badebuchten zum reingehen ins Wasser etwas hergerichtet werden müsste. Ein Ausflug in die "Innenstadt Sakalla" dauert mit dem Taxi nur etwa 5 Minuten und kostet so etwa 1 Euro für ein Auto voller Leute. Ebenso ist die Transferzeit vom und zum Flughafen mit etwa 20 Minuten recht kurz. Trotzdem hört man keinen Fluglärm. Das Nachbar- und gleichzeitig Partnerhotel Bel Air befindet sich direkt nebenan. Hier kann man auch die Einrichtungen mitbenutzen und trinken und eine Pizza zum Mittagessen einnehmen. Auf dem Hotelgelände befindet sich auch der Alibaba-Bazar mit den allseits bekannten Produkten des Landes, Friseur und unzähligen "Kramerläden" . Ferner findet man dort auch die Villa Kunterbunt, das Restaurant von Bordiehn dem bekannten Sternekoch mit dem Kamelfleisch auf der Speisekarte. Hier bewerte ich auch schlechter, weil die Hotelgäste vom Schwesternhotel Bel Air auch hier noch die Liegen-/Sonnenplätze wegnehmen.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2014
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Hans
    Alter:56-60
    Bewertungen:13