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HP (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2012 • 2 Wochen • Strand
Gutes Hotel trotz einiger Mängel
5,2 / 6

Allgemein

Das Hotel bewerten wir trotzt einiger Mängel im Servicebereich als gut. Wir waren 2007 für zwei Wochen im Bel Air nebenan. Sollten wir nochmals nach Hurghada fahren, werden wir wieder das Bel Air buchen. Begründung folgt . Trotz allem: Das Arabia ist jederzeit zu empfehlen als Strand- und Schnorchelhotel. Es ist halt ein grosses ( ca. 1200 Betten ) in die Jahre gekommenes Hotel. Nach 5 Tagen hatte ich nachts Bauchgrummeln und leichte Bauchschmerzen. Dann Durchfall. Ich darf hier ja kein Medikament empfehlen und keinen ärztlichen Rat geben. Aber erfahrene Ägypten-Urlauber wiesen uns auf das Medikament " DIAX " hin. Das bekommen Sie in der Apotheke der Klink. Die ist, wenn Sie aus dem Arabia zur Hauptstrasse kommen oder aus dem Bel Air nach rechts neben dem Bel Air. In der klimatisierten Halle des " Hospital " ist rechts die Apotheke. Dort können Sie Diax 200 mg kaufen. Kosten 12 Tabletten für eine " Kur " 1 ( einen ) Euro. Deutsche Medikamente scheinen gegen die afrikanischen Bakterien/Viren nicht so gut zu helfen. Mir hat Diax gut geholfen. Trotz aller Mängel empfehlen wir das Arabia absolut weiter. ( Wie schon gesagt; Beschwerden auf einem gewissen Niveau ) . Sollten wir aber nochmals nach Hurghada fliegen, so buchen wir wieder das Bel Air. Kleiner, familiärer, ruhiger, qualitativ bessere Küche. Und trotzdem können Sie tagsüber an der Marina zum Schnorcheln liegen. Alle Beurteilungen sind unsere subjektive Meinung. Andere Personen können und werden das anders sehen. Trotzdem hoffen wir, dass der so ausführliche Bericht hilfreich sein kann.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten ein sauberes Zimmer im A-Flügel. Zweckmässig mit Flachbildschirm. Ich glaube, vier deutschsprachige Programme. Aber das braucht eh kein Mensch. Abends von den Liegen am Pool die arabischen Sterne anschauen ist viel schöner.Die Eisenstühle auf unserem Balkon waren mehr als alt und sehr unbequem. Kissen helfen vielleicht ab. Bad OK. Handtuchwechsel klappt. Siehe Hinweise bei " Service ".


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Die hier geführten Beschwerden finden natürlich auf einem relativhohen Niveau statt. trotz Allem. Man kann Vieles besser machen. iIch habe scherzhaft immer gesagt: Die kriegen hier das beste Stück Fleisch hart. Also ich bin passionierter Hobbykoch und unter diesem Gesichtspunkt sehe ich meine Kritik. Rindfleischstreifen in Sosse: hart . Truthahn: trocken . Kalbshaxe: trocken,zäh und von einem undefinierbaren Geschmack. Bei ägyptisch/arabischen Gerichten zu wenig Erklärungen. Man muss schon fragen: Was ist in diesem überdimensionalen Silbertzopf. Verständigung dann manchmal schwierig, je nach dem, mit wem man spricht. Hawawshi absolut lecker. Brotfladen, gefüllt mit Hack und auf der Holzkohle gegrillt. Hühnchen mexicanisch: weich und absolut lecker. Schmeckt nach Mexico. ( Kann ich beurteilen ) Kalbsragout: Weich und lecker. Vielleicht hängt die Qualität damit zusammen, welcher Koch bekommt welches Fleisch in die Hand. Alle Gerichte wiederholen sich nach einer Woche. Man könnte wenigsten einen 2-Woche-Rhytmus erarbeiten beim Gerichtewechsel. Essen abends am Pool ist bei knpp 1200 Personen halt Massenabfertigung. Aber das weiss man vorher. Wer nicht satt wird, hat selbst Schuld. Wer nichts nach seinem Geschmack findet, sollte besser in der BRD Urlaub machen. ( Mutti, morgen kochst Du mir Bohnensuppe mit ...) Wir beklagen uns auf einem relativen Niveau. Aber man könnte vieles besser machen. Chef probiert die Sosse vom Beef-Ragot, aber nicht das zähe Fleisch. Man schaut mehr auf die Optik des Buffets als nach dessen Qualität und Geschmack. Bei vielen Salaten arabischer Art erschliesst sich dessen Inhalt nicht und man muss die undefinierbare Masse erfragen. z.B. Auberginenbrei mit was weiss ich . Naja, war nicht mein Ding. An der Marina ist zum Mittagessen immer der Teufel los und einige Gästet taten sich besonders hervor, bereits abgestellte Getränke zu entfernen( wenn man am Buffet war ) und die Plätze selbst zu belegen. Wir sind dann mittags immer ins Schwesternhotel Bel Air zum Essen gegangen. Himmlische Ruhe und bessere Qualität. Naja, das wir nach diesem Tip auch vorbei sein. Die Versorgung tagsüber mit Snacks , Getränken, Eis und Essen ist über die Maßen gewährleistet. Hier verhunger und verdurstet keiner. Longdrinks heisst in der Regel: 1/3 bis knapp die Hälfte Alkohol, der Rest wird mit Soft aufgefüllt.


    Service
  • Eher gut
  • Ja, wie sag ichs meinem Kinde. Der Service liess unserer Meinung nach zu wünschen übrig. Wir kamen Donnerstag am Haupt-Wechsel-Tag an. An der Rezeption Massenabfertigung. Kaum ein freundliches Wort. Das war auch bei der Abreise so. Noch nicht einmal ein " Gute Reise " für uns. Bei der Ankunft sagte man uns, Safe auf dem Zimmer. Dort angekommen, stellten wir sofort fest,dass kein Safe vorhanden war. Wie läuft die Information zwischen Hauskeeping und Rezeption. Anscheinend überhaupt nicht. Gemäss Reisekatalog Zimmer mit Kühlschrank. Ich benötige einen Kühlschrank für die Kühlung meines Insulins. Die Tür unseres Kühlschrankes stand offen einen Spalt breit. Wasser lief aus dem Kühlschrank. Grund : Das Eisfach war ein einzige Klumpen Eis. Deswegen ging die Tür nicht zu. An der Rezeption reklamiert mit Hinweis auf Medikamentenkühlung. Es dauerte fast 24 Stunden, bis der Kühlschrank ausgetauscht wurde. Reichlich Trinkgeld hinterlassen für den Zimmerservice. Am nächste Tag das obligatorische Handtuchtier aus dem Bett. Sehr nett. Aber es fehlte Wasser und Softdrinks im Kühlschrank. Kleenex war leer. Kleenex war nach 4 Tagen noch nicht aufgefüllt. Mit dem Wasser und den Softdrinks haperte es trotz Reklamation bei der Rezeption und Besuch des Chefs vom Hauskeeping. Dann Beschwerde beim Reiseleiter. Dann lieft alles wie geschmiert und wir bekamen den Rest vom urlaub doppelte Ration Seven Up und Pepsi. Wir hatten dann einen Safe an der Rezeption genommen. Dann auf einmal wurde uns ein Safe montiert. Gierige Augen nach Trinkgeld. Bei den Essen wurden wir freundlich bis heiter bedient. Manche Kellner waren halt, je nach Temperament, zurückhaltend bis lustig. Alles in Allem fix und immer auf unser Wohl und ein Trinkgeld bedacht. Geld macxht in Aegypten Alles möglich und öffnet Tür und Tor. Freundlichkeit aber auch. ( Vielleicht nicht ganz so schnell ).


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Hotel liegt ausserhalb von Safaga direkt an der vierspurigen Hauptstrasse. Aber von fliessenden Verkehr bekommt man überhaupt nichts mit, da die Hotelanlage weit von der Strasse entfernt liegt. Vor dem Hotel liegt seeseitig das oft erwähnte Hausriff. Hier kann man immer noch ( wie lange noch ? ) zufriedenstellend schnorcheln. Die Lagunen sind flach, das Wasser dort warm und für Kinder deshalb gut geeignet.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Auch hier: Mängel. Ausdrücklich wir darauf hingewiesen, dass das Reservieren von Liegen am Pool nichtt gestattet ist. Seien Sie aber versichert. Um 8.00 Uhr sind die " besten Plätze " belegt. Und wer legt gegen gutes Trinkgeld die Handtücher aus. Die Beach-Boy von Hotel natürlich ) . Das ist Arabien. Also steht man früh auf, legt das Handtuch von gestern aus oder spendiert reichlich Trinkgeld für den Auslegeservice. Aber reichlich Liegen sind vorhanden. Aber an der Marina sind halt die begehrtestens Plätze. Animation haben wir nicht in Anspruch genommen. Diskret bis laut im Poolbereich. Volleyball, Dart, Boule, Airobic und sonstwas. Wir sind wegen des Schnorchelns ins Arabia gegangen. Aber die Mengen an Fisch von vor 5 Jahren sind verschwunden. Trotzdem haben wir in zwei Wochen ca. 50 - 60 Fischarten gesehen. Angefangen von winzigen Fischlein in Korallen über bunte Papageienfische bis zum Adlerrochen und Moränen aller Grösse bis zu 1,2 Meter Länge . Aber das Hausriff wird bald hinüber sein. Vor allem die Besucher aus östlichen Gefilden trampeln rücksichtlos alles nieder auch in den mit Tauen abgesperrten Bereichen. Es wird immer nur abgewunken, wenn auf die gesperrten Bereiche hingewiesen wird. Auch die Schilder in allem Sprachen nutzen nichts. Bestimmte Touristen aus den Gebieten östlich von Polen glauben halt, Neureichen gehöre die Welt. Und so ist auch deren Gesamtbenehmen. Ich muss das einfach so sagen. Man erhält wirklich den Eindruck, die Zerstörung der Natur und des menschlichen Mitteinanders sei deren bevorzugtes Ziel. Mit brechendvollen Tellern weg vom Buffet. Und die Hälfte geht zurück in den Müll. Wir wollen diesen heiklen Themenbereich nun nicht noch mehr vertiefen. Wir haben uns hiermit sowieso schon zu sehr aus dem Fenster gelehnt.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:HP
    Alter:56-60
    Bewertungen:2