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Tina (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2011 • 1 Woche • Strand
Nicht perfekt, aber absolut schöner Urlaub!
5,0 / 6

Allgemein

Die Anlage ist ausreichend groß, d.h. man VERläuft sich nicht, aber man rennt sich auch nicht "über den Haufen". Es gibt 2 Wohngebäude die U-förmig und um jeweils eine der beiden künstlich angelegten Lagunen angelegt sind. Dazwischen befindet sich der Shisha-Corner, der großzügige Pool, die Restaurants für Mittag- und Abendessen, sowie die Rezeption, die die verschiedenen Restaurants für das Frühstück beinhaltet. Richtung Meer gesehen befindet sich zwischen den beiden Lagunen die "Marina" - die vorgelagerte Halbinsel. Es gibt über 500 Zimmer, alle jeweils identisch ausgestattet, wobei jedoch ein Gebäude über bereits renovierte Zimmer verfügt - laut Aussage einiger Hotelgäste. In den Zimmern ist man um Sauberkeit bemüht und für Ägyptische Verhältnisse passt das auch. Es ist nunmal kein deutscher Standard - nicht klinisch rein- aber dennoch sauber. Auch in der Außenanlage ist in der Hinsicht nichts zu bemängeln. Jedenfalls haben wir nirgendwo Müll liegen sehen, oder unsaubere Ecken o.ä. Wir hatten All Inclusive gebucht und auch bekommen - vom Frühstück an bis ca. 2 Uhr Morgens. Die Gästestruktur war international. Deutsche, Russen, Holländer, Österreicher, Inder, Engländer, Schweizer, etc. Wobei zu sagen ist, dass es definitiv mehr Deutsche, als Russische Urlauber waren und keine Nation so negativ aufgefallen ist, wie es manchmal der Fall ist! Ob Alleinreisende, Pärchen, Familien mit Kindern - alles vertreten. Wir wollten erst Euro in ägypt. Pfund wechseln. Haben es jedoch nicht getan und sind mit Euro ebenfalls prima zurecht gekommen. Man muss also nicht unbedingt wechseln. Bei der Sparkasse war der Mindestbetrag den man wechseln musste auch viel zu hoch und die Gebühren erwähne ich besser nicht erst. Wer wirklich wechseln möchte, kann dies in der Lobby im Hotel entweder am Automaten machen, oder auch in der Hoteleigenen Wechselstube.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer sind groß und gut aufgeteilt. Sauberkeit war völlig in Ordnung. Nicht steril, aber absolut in Ordnung. Keine dreckigen Ecken, oder Staubflusen oder sonstiges. Genug Stauraum durch einen großen Kleiderschrank (indem auch der Safe ist), daneben Ablagefläche, im Wohn- und Schlafraum hatten wir ein riesiges Doppelbett mit 2 Nachttischen plus Lampe, eine Sitzecke mit 2 Stühlen, einen riesigen Spiegel (es wurde auch an die Frauen gedacht), einen Flachbildfernseher, ein riesiges Board mit Stauraum, Hocker und Spiegel, außerdem einen Wasserkocher, Instantkaffee, Tee, Zucker, Kaffeeweißer, 2 Tassen und Löffel und natürlich eine Klimaanlage. Die Bedienung ist einfach, nur ist sie relativ laut. Geschlafen haben wir trotzdem prima. Unser Bad war mit einer Badewanne ausgestattet und einer Duschvorrichtung, Waschbecken mit Abstellfläche, Fön ist ebenfalls vorhanden. Die Handtücher werden gewechselt, wenn man sie auf den Boden legt. Bei uns war mal das Licht im Flur kaputt. Ohne das wir etwas gesagt haben, wurde es bei der nächsten Zimmerreinigung sofort repariert. Wir haben gleich zu Beginn etwas Trinkgeld gegeben und haben jeden Tag nicht nur die Standardanzahl an Getränken bekommen (2 Flaschen 1,5L Wasser, eine kleine Flasche Pepsi und eine kleine Flasche 7up), sondern 1 oder 2 Flaschen mehr und richtig tolle Handtuchkunst die ganze Woche.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Wer hier 5-Sterne-Luxus-Gastronomie wie in deutschen 5-Sterne-Hotels erwarten sollte, der sollte dann auch lieber in einem deutschen Hotel Urlaub machen. Nichts desto trotz gibt es wenig zu beanstanden. Frühstück war immer ausreichend. Verschiedene Brot- und Brötchensorten, auch süße Häppchen, Marmelade, Honig, verschiedene Käsesorten, leider kein wirkliches Angebot an Wurst, Obst und Gemüse, verschiedene Sorten Cornflakes, Milch, Kaffee, Tee, Pfannkuchen (bei uns heißen die Eierkuchen), Omelette zum selber zusammenstellen, gebratenen Schinken, Rührei, Kartoffeln, Obst und Gemüse, Joghurt und vieles mehr. Zum Frühstück hat man immer genügend freie Plätze gefunden. Zum Mittag gab es jeden Tag Pommes und sonst täglich wechselnd z.B. Nudeln in verschiedenen Variationen, Hähnchen in verschiedenen Variationen, Aufläufe, verschiedene Reisgerichte, Obst, Kuchen, typisch arabische Gerichte und einiges mehr. Plätze waren hier zwar begehrt, aber noch zu finden. Beim Abendessen war es dann allerdings ziemlich schwierig mit den Plätzen. Um 19 Uhr gings los. Spätestens viertel vor 7 musste man dann allerdings wirklich zusehen, ob man überhaupt noch einen freien Tisch gefunden hat. Oftmals dann schon nicht mehr. Zwischen 20 Uhr und 20:30 hatte man dann wieder genügend Auswahl an Sitzmöglichkeiten. Was die Auswahl betrifft, so gab es jeden Abend andere Gerichte, inklusive 2 Suppen, Obst und Gemüse-Theke, Brot und Brötchen, Barbecue-Ecke und einer Dessert-Theke. In der ganzen Woche hat sich nicht ein einziges Gericht wiederholt. Geschmacklich waren sie jedoch nicht immer unser Fall. Man hatte doch manchmal das Gefühl, dass die Gewürze vergessen wurden. Eine Sache war jedoch wirklich ein Minuspunkt: Die Gläser. Mal aus Glas, oftmals aus Plastik. Also, richtig abgewaschen ist anders. Oft kleben die Gläser noch und haben Ränder oder riechen ziemlich merkwürdig. Wer also einen Strohhalm in der Nähe sieht, sollte diesen auch verwenden. Trinkgeld haben wir hier nur einmal gegeben, und zwar an einen Kellner, der sich wirklich immer und für jeden ein Bein ausgerissen hat und immer freundlich und lustig war, immer das richtige gebracht hat und das auch noch ziemlich schnell. Sonst jedoch, ist es nicht notwendig gewesen. Ging auch so immer reibungslos, wenn man davon absieht, das wir einmal tatsächlich bei einem anderen Kellner saßen, der erstmal 25 Minuten gebraucht hat und dann auch noch die falschen Getränke brachte. Na ja, abgehakt. War für uns nicht weiter schlimm. Beim Abendessen sollte einem auch bewusst sein, dass man einen nicht ganz so sauberen Tisch und kein Besteck bekommt, wenn man später zum Essen geht. Entweder man holt sich das Besteck dann selber (ist die schnellste Möglichkeit), oder man sagt es einem der Kellner. Cocktails gab es alkoholfrei und alkoholisch. Entweder an der Lobbybar im Erdgeschoss (haben wir negative Kritiken gehört), oder an der Cocktailbar in der ersten Etage. Da hatten wir nichts auszusetzen.


    Service
  • Gut
  • Zur Freundlichkeit: Wir hatten uns auf Grund des Ramadan auf unfreundliches, träges Personal eingestellt. Fehlanzeige! Super freundlich und immer offen für ein bisschen Smalltalk. Ja gut, ein oder 2 Kellner waren mit ihrer Situation nicht vollends zufrieden, aber mal ehrlich: Wer verzichtet schon gern einen Monat über 12 Stunden bei 40 Grad auf Essen und Getränke? Ich nicht! Aber mal abgesehen von den 1-2 Ausnahmen gab es absolut keinen Grund zur Beschwerde! Kommunikation ist kein Problem. Englisch können wirklich alle (mehr oder minder gut, aber es klappt) und selbst Deutsch geht meistens reibungslos. Lediglich der Hauseigene Arzt kann absolut kein Wort Deutsch und ist meiner Meinung nach auch nicht zu empfehlen. Unfreundlich und weigert sich zu helfen, wenn man lediglich eine Frage hat! Zimmerreinigung war wirklich prima. Wie schon erwähnt, kein Vergleich zur Zimmerreinigung in deutschen Hotels, aber dennoch sauber. Beide Männer sind total freundlich gewesen, haben jeden Wunsch erfüllt und sich immer erkundigt wie es uns geht und ob alles in Ordnung sei mit dem Zimmer. Den Punkt Abzug geben wir hier lediglich wegen dem Arzt. Das war in unseren Augen wirklich der einzige Grund zur Beschwerde in Sachen Service.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Dadurch, dass beide Gebäude um eine Lagune gebaut sind, ist man sofort am Strand, der ringsum mit Liegeplätzen und Schirmen ausgestattet ist, egal wo sich das Zimmer befindet. Lediglich, wenn man Richtung Marina möchte sind ein paar Meter zu laufen. Auf und vor der Marina befinden sich ausreichend Liegestühle und Sonnenschirme, die wie überall am Strand den ganzen Tag über freie Plätze bieten. Probleme mit den Plätzen gibt es jedoch am Pool. Dort findet man 9 Uhr morgens schon keine freien Liegen mehr. Negativ für diejenigen, die etwas später aufstehen und weniger gern im Meer sind. Direkt vor dem Hotel und auch vor der Anlage befinden sich kleinen Läden, die zum stöbern einladen, wie z.B. der Ali Baba Basar vor dem Arabia. Aber auch da gilt: Handeln nicht vergessen. Das Restaurant Bordiehn's, der Geheimtipp vieler Urlauber, liegt ebenfalls am Ali Baba Basar. Vom Hotel aus kann man mit dem Taxi zum Hafen oder nach Downtown fahren für jeweils 10-15 Pfund. Natürlich mit dem Taxifahrer vor der Fahrt auszuhandeln, sonst könnte es eine böse Überraschung geben. Der Flughafen befindet sich lediglich ca. 7 Km vom Arabia entfernt. Fluglärm? Fehlanzeige! Man sieht zwar immer mal ein Flugzeug vorbei fliegen, aber hören konnten wir nicht eins. So wie es sein sollte. Ausflugsmöglichkeiten werden reichlich vom Veranstalter angeboten. Da ist für jeden etwas dabei. Wir wollten eigentlich keinen Ausflug machen, haben uns aber am Strand doch überreden lassen. Versprochen wurden: Schnorchel- und Angeltour, gefangenen Fisch auf dem Boot grillen, KEIN Giftun (auch Mahmya genannt - überlaufen, viel zu viele Touristen), erstklassige Schnorchelmöglichkeiten (nicht zu vergleichen mit dem Hausriff) und einiges mehr. Resultat: dürftig bis gar nicht eingehalten. Einigen wurde der Trip komplett als Angeltour angeboten. Auf dem ganzen Boot war nicht eine Angel zu finden! Die Riffe die wir angesteuert haben waren Zeitverschwendung. Korallen sehr selten gesehen und nicht mal annähernd so viele Fischarten wie am Hausriff, daher: VORSICHT! Sonst wurde man am Strand immer mal wegen Massagen, Rastazöpfen, Henna-Tattoos, Parasailing, oder Bananaboot gefragt. Unserer Meinung nach jedoch nicht aufdringlich oder total störend.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Kurzfassung: Animation ist mehrmals täglich auf Englisch, Deutsch und manchmal noch auf russisch. Man stellt sich da auf alles ein. Boccia, Dart, Beachvolleyball, Stretching/Aerobic, Wasserball, Fußball... alles kein Problem. In der Rezeption konnte man in der ersten Etage auch Billard spielen. Offiziell pro Tisch eine halbe Stunde. Abends war im Theater auch immer noch Programm ab 21 Uhr, das haben wir jedoch nicht genutzt. Sonst konnte man Tretboot fahren, Bananaboot, Parasailing und natürlich schnorcheln. Klasse Hausriff, wirklich toll. Zwar nur an der Riffkante zum offenen Meer, aber dafür war es dort wirklich schön! Das Riffdach war, naja, sagen wir mal fast tot. Pool wurde jeden Abend gereinigt, da immer mal Servietten etc. vom Abendsessen im Wasser gelandet sind. Bei den Lagunen war soweit Sandstrand, aber auch schon steinig zum Teil. Wenn man dann aus der Lagune raus kam, war dann nichts mehr mit Sand, aber dafür soll man ja auch Badeschuhe mitnehmen. Dort gab es dann auch keinen Zugang mehr wie in den Lagunen. Das heißt, man konnte nicht über den Strand rein ins Wasser, sondern kam lediglich über Leitern ins Meer. Viel Sand gab es aber weder am Strand, noch auf der Halbinsel, da durch den Wind das meiste schon weggefegt wurde. Unter dem Sand kommt allmählich der Beton durch.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Mehr Bilder(20)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im August 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Tina
    Alter:19-25
    Bewertungen:1