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Hans13 (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2015 • 2 Wochen • Strand
Schwer nachgelassen, eintöniges,langweiliges Essen
2,2 / 6

Allgemein

Das Hotel mit seinen 526 Zimmern und 24 Juniorsuiten ist eines der ältesten in Hurghada und wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Was man ihm allerdings auf den ersten Blick nicht unbedingt ansieht. Der neue Anstrich machts halt eben. Das ganze Areal wird sauber gehalten und gepflegt. Die größe der Zimmer ist sehr großzügig gehalten. Bei unserem Urlaub konnte wir Rollstuhlfahrer sehen. Es ist, soweit ich es sehen konnte, demnach barrierefrei. Nur gibt es leider keine Zimmer, in dem sich ein Gast mit Handycap nur duschen kann. Es sind nämlich nur Badewannen in den Zimmern. Demnach hängen die Waschbecken für Rollstuhlfahrer auch viiiiiiiiiiel zu hoch. Bei unserer jetzigen Reisezeit war eine gemischte Altersstruktur an Gästen vorhanden. Es gibt a für die Kinder ein "Kinderbuffet" und die allabendliche Kinderdisco. Auch ein kostenloser "Kindergarten" wird hier angeboten. Wie uns bekannt ist, gibt es hier nur AI-Buchungen. Bei den Nationalitäten der Gäste ist es wahrscheinlich auch von der Jahreszeit abhängig. Bei der Gästestruktur war es gleich zu Anfang so: ca. 40 % Deutsche, 40 % Tschechen und der Rest verteilt auf andere Nationalitäten. Aber auch hier sieht man bei guter bis sehr guter Zimmerbelegung, dass der Kampf um die Liegen manchmal auch zum Krampf wird. Für die Elektronikfans gibt es in der Lobby kostenloses WI LAn, dass aber wohl eher langsam ist. Hier bewerte ich schlecht, weil die Behindertenzimmer fehlen und man zum Frühstück und ins Lokal Marco Polo quasi aus dem Hotel raus mus. Schon viele Jahre kommen wir hier in dieses Hotel, aber nicht grundlos mache ich hier solch eine supjektive Beurteilung.


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Die Zimmer sind mehr als ausreichend groß und ausser den Betten mit einer riesigen Kommode, zwei Sesseln und kleinem Tisch sowie Telefon und Fernseher eingerichtet. Im Wandschrank etc. ist ausreichend Platz für die Wäsche.Im Wandschrank befindet sich auch noch ein ausreichender "Gratis-Safe", der auch unbedingt genutzt werden sollte für alle Wertgegenstände. Das Badezimmer ist ebenso ausreichend und mit Duschbadewanne und Fön ausgestattet. Selbstverständlich verfügt hier jedes Zimmer über eine Klimaanlage die sich allerdings sehr lautstark zu erkennen gibt. Über Hellhörigkeit können wir uns nicht beklagen. Im TV erreicht man so etwa 3 deutschsprachige Fernsehsender. Im kleinen Kühlschrank findet man immer gekühltes Wasser sowie Cola und Limo. Das wird jeden Tag entsprechend aufgefüllt. Ein kleiner Wasserkocher mit entsprechendem löslichen Kaffee und den dazugehörigen Utensilien runden die Zimmereinrichtung ab. Täglich werden die Hand- und Badetücher gewechselt und die Betten bei Bedarf abgezogen. Die Zimmer- und Terrassenreinigung erfolgt täglich von zwei "Zimmerboys". Auf der Terrasse oder Balkon kann man noch schön den Abend geniesen auf zwei Stühlen mit kleinem Tisch. Eine sehr ausreichende Wäscheleine ermöglicht auch das Trocknen der Badeutensilien. Die Zimmerboys sind freundlich und bemüht in der Reinigung der Zimmer. Ich weiß allerdings nicht wieviele Zimmer da so mit einem Eimerchen Wasser durchgewischt werden. Nur habe ich das Gefühl, dass auch die Zimmerboys sehr unter Zeitdruck stehen. Wenn da nich noch anderes Sachen hinzu kommen würden. Die schön geformten Tiere aus den Bade- und Handtücher....ja, ja. Sind ja ganz schön anzuschauen. Dabei gibt es wohl keinen Zeitdruck. Die Boys könnten allerdings auch diese Zeit für die intensivere Zimmerreinigung benutzen. Auf dem Wasserkoche und dem dazugehörigen Tablett kann vor lauter Staub schon schreiben. In unserem Badezimmer gefiel es wohl noch mehreren Einwohnern. Der Teppich....entweder mal reinigen bzw. absaugen...besser noch ganz entfernen. Ist doch nur ein Schmutzfänger.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Auf dem ganzen Hotelarial befinden sich mehrere Restaurants und schier unzählige Bars und Möglichkeiten etwas zu trinken. In drei Restaurants ist für das Frühstück eingedeckt. Hier findet man von 5 Uhr in der Frühe bis zum Langschläferfrühstück bis um 11 Uhr so einiges wie z.B. Rühr-, Spiegel- u. gekochte Eier, versch. Brotsorten, unzählige Süßteile, Käse, Wurst. Müsli.....eben ein reichhaltiges Frühstückbuffett. Allerdings kann es auch mal vorkommen, dass man noch altes Brot vom Vortag vorgestellt bekommt. Am Pool und in einem Zelt kann man sein Mittag- und Abendessen einnehmen. Ferner gibt es die Möglichkeit, auch an der Marina kann man Mittagessen. Abendessen gibt es im Marc o Polo, das ist in einem der Restaurants. In den Restaurants, in denen es muffig und stickig riecht, muss man allerdings aufpassen, dass man auf dem blacken Holztisch nicht kleben bleibt. Ich habe in den zwei Wochen nicht eine Person gesehen, die mal den Tisch mit einem Lappen abgeputzt hat. Vielmehr war es ein "Rumsteher bzw. Aufpasser" der dann mit der Hand oder der benutzten Serviette des Gastes über den Tisch gefahren ist um womöglich noch diese Reste vom Tisch auf den Stuhl zu befördern. Und dieses beim Frühstück, Mittag- und Abendessen. Oder fehlte mal wieder irgend etwas vom Essgeschirr oder Bestecke....oder, oder. Zu den Speisen kann ich sagen, dass ich bei diesem Urlaub im September bitter, bitter enttäuscht war und das es bei weitem nicht mehr der Qualität für ein 4-Sterne Haus entspricht. Auch nicht als Landeskategorie. Wenn man hier nur 3 Tage gegessen hat, hat man den ganzen Speiseplan schon durch. Hähnchenfleisch nie ohne Knochen, Flügelchen und diese noch gegrillt, keine vernünftigen Stücke und nur Abschnitte. Das angebotene Rindfleisch wird vorher anscheinend so lange ausgekocht, dass es ja nicht mehr schmeckt. Es liegt dann, je nach Themenabend mal in Pfeffer- oder Chillisoße etc. dass es halt zum Thema passt. Auch bei diesem Fleisch nur Abschnitte und so zäh, mit Fett und Sehnen drann. Ich konnte es am Tag unserer Abreise noch nicht einmal schneiden. So zäh. Na, vielleicht lag es aber auch an den stumpen Messer. Bei den Beilagen ist man schnell durch. Reis, Reis und immer wieder Reis. Karotten, Zuccini und Kraut und....ach so... und die immer wieder kehrenden und sehr blähenden weißen Bohnen. Pasta zu Mittag und Pasta am Abend. Ach so....Pommes zu Mittag bis in Ewigkeit. So bekommt man die Leute auch satt bzw. durch den Urlaub. Auch die sogg. Themenabenden gingen sehr weit vom Thema ab. Ein paar Maiskörner beim Hähnchen und schon ist es mexikanisch. Gut waren noch die einheimisch angebotenen Speisen. Zu den Mahlzeiten mangelt es eindeutig an Servicekräften. Hier, als auch beim Essen, merkt man sehr deutlich eine sehr hohe Einsparmethode. Die noch weniger gewordenen Serviceboys haben einfach zu lange Wegstrecken zurückzulegen. Die bisher so sehr leckeren Nachtische erweisen sich bei näherer Betrachtung auch nur als einfachste Mogelpackung. Mit sehr wenig Materialeinsatz viel hermachen. Obst ist vorhanden. Meist aber nur zwei Sorten z.B. braune kleine Bananen, entweder grasgrüne Orangen oder überlagert, strohig und trocken, Weintrauben (aber schon abgezupft und so schön zu balancieren auf dem Teller), Zuckermelonenstückchen etc. An der Poolbar gibt es nachmittags Eis, Pfannkuchen und div. Süßteile. . Ein Thailändisches Restaurant steht auch noch Montags und Freitags zur Verfügung. Auf dem Gelände befindet sich auch das á la cart Restaurant Bordiehn, in dem man 30 Pfund als Arabiagast angerechnet bekommt. Meine schlechtere Bewertung ist auf die eingesparte Qualität des Essen und den Serviceboys zurückzuführen als auch auf die sehr mangelnde Tischhygiene zurückzuführen. Bei den Herren in gelben Polohemden, weißen Hemden schwarze Hose und weiße Hemden und heller Hose ist dagegen eher eine Zunahme zu verzeichnen. Ich weiß wovon ich hier schreibe, denn wir waren erst im Februar diesen Jahres hier gewesen und sehen sehr, sehr deutlich die negativen Veränderungen.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Beim Check-In wird man hier in seiner eigenen Landessprache begrüßt. Besonders dann, wenn man so oft schon da war wie wir. Wenn natürlich ein ganzer Buss voller Gäste kommt, kann es auch hier mal kurzfristig zu kleineren Wartezeiten kommen. Die Koffer werden dann automatisch zum Zimmer gebracht. In der ganzen Hotelanlage kann man sich mit Deutsch sehr gut zurecht finden. Sollte es im Zimmer mal irgendwelche technischen Probleme geben, wird das binnen kurzer Zeit behoben (z. B. Batterie im Tresor war leer, oder Glühbirne defekt etc). Nur in den Zimmern im Erdgeschoß stinkt es nach 2 Tagen im Bad immer so nach Abfluß und das sehr intensiv. Nur bei handfesten Beschwerden, die auch mal beim Manager landen, sagt man nur ja, ja, ja wir wissen.....aber es geschieht nix. Ein Wäschebeutel im Schrank ermöglicht einem, seine Wäsche für ein kleines Geld auch waschen zu lassen. Es gibt hier auch einen regelrechten "Kindergarten". Es ist also eine deutsche Erzieherin da, die auf ihre Zwerge aufpasst, sie beschäftigt, bastelt, Rundgänge in der Anlage unternimmt etc. Was übrigens kostenlos ist. Ein Arzt hat ebenfalls, wie in vielen Hotels in Hurghada, seine Sprechstunde. Sollte mal etwas Ernsteres vorliegen, ist das Krankenhaus, das zur eigenen Hotelkette gehört, mit "deutschem " Personal nur etwa 5 Gehminuten vom Hotel weg gelegen. Geldwechseln ist an der Rezeption und am Geldautomaten möglich. Ein hauseigener Limousinenservice steht ebenfals zur Verfügung.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Die Hotelanlage erstreckt sich über zwei riesige Bade-Lagunen, eine Badebucht (gerne für Kleinkinder), eine bewirtete sogg. Marina (eine Landzunge) und selbstverständlich einen, für das Land und die größe des Hotel eher mikrigen, Pool (Süßwasser). Die Gebäudetrakte erstecken sich in zwei große U´s und sind nur 3 Etagen hoch. Da das Hotel über sozusagen drei Strände verfügt, ist auch eine Frage nach der Entfernung hinfällig. Wenn man Glück hat, oder entsprechend reserviert, hat man vom Zimmer aus nur etwa 6 m und ist schon im Wasser. Was will man mehr? Ein Ausflug in die "Innenstadt Sekalla" dauert mit dem Taxi nur etwa 5 Minuten und kostet so etwa 2 Euro für ein Auto voller Leute. Hier befinden sich auch angesagte Bars und unzählige Restaurants. Ebenso ist die Transferzeit vom und zum Flughafen mit etwa 20 Minuten recht kurz. Trotzdem hört man keinen Fluglärm. Das Nachbar- und gleichzeitig Partnerhotel Bel Air befindet sich direkt nebenan. Hier kann man auch die Einrichtungen mitbenutzen und trinken und eine Pizza zum Mittagessen einnehmen. Auf dem Hotelgelände befindet sich auch der Alibaba-Bazar mit den allseits bekannten nötigen und/oder unnötigen Souvenieren des Landes, Friseur und unzähligen "Kramerläden" . Ferner findet man dort auch die Villa Kunterbunt, das Restaurant von Bordiehn dem bekannten Sternekoch mit dem Kamelfleisch auf der Speisekarte. Hier bewerte ich auch schlechter, weil die Hotelgäste vom Schwesternhotel Bel Air auch hier noch die Liegen-/Sonnenplätze wegnehmen.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es werden von den Animateuren zahlreiche Aktivitäten und Unterhaltungen angboten. Ich bin sicher, dass hier für jeden etwas passendes dabei ist, obwohl wie kaum etwas davon genutzt haben. Es steht sogar ein Team für die Kinderanimation und der Kinderdisco zu Verfügung. In der hauseigenen Disco ist Tanzgelegenheit bis um 2 Uhr. Die Strände sind sehr sauber gehalten. Duschen sind ausreichend vorhanden. Der ewige Kampf und Krampf um die Liegenrevervierungen findet auch hier statt. Auser......na ja. Mit ein bisssl Backschich kommt es schon mal vor, dass soe eine Reservierung auch mal der Strandboy das vornimmt. Sowas geht gar nicht.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2015
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Hans13
    Alter:56-60
    Bewertungen:13