Das Hotel liegt wie im Reiseprospekt beschrieben direkt am Meer und im Hang gebaut. Somit sind die Bungalows (jeweils mit mehreren Wohneinheiten) Terassenförmig angelegt. Dies ist nicht gerade Familien(mit Kinderwagen)- oder Rollstuhlfreundlich. Durch die Art der Bebauung haben die Mieter der Zimmer von den Meerbungalows abends die schönsten Sonnenuntergänge zu bewundern, denn diese sieht man erst im unteren Teil der Anlage. Außer einer Ringstraße gibt es innerhalb der Anlage sehr viele Stufen zu überwinden. Die Ringstraße wird vom Hotelpersonal benutzt, um mit einem Elektrowagen Gäste mit dem Gepäck in die untern Anlagenteile zu befördern. Das Haupthaus hat nur eine Etage in der sich die Doppelzimmer (Land- und Poolseite) befinden. Hier gibt es auch den Lift. Die gesamte Anlage wurde im Jahr 2004 eröffnet und ist dementsprechend neu. Das Hotel hat nur in den Sommermonaten geöffnet und ist im Familienbesitz eines Weingutes. Der dort gekelterte Wein ist im Hotel käuflich zu erwerben und wird auch mittels einer anderen Rebsorte als AI-Wein ausgeschenkt. Der Altersdurchschnitt während unseres Aufenthaltes (12. 05.-26. 05.) war 30-45 Jahre. Es herrschte Internationales Publikum in der Hauptsache aber Schweitzer und Deutsche Gäste. Das Hotel bietet AI und auch Halbpension an. Sollten Sie in die Verlegenheit geraten und Medizin brauchen, dann können sie Aspirin / Paracetamol günstig in den Supermärkten kaufen. Die Pille (hier Jasmin) kostet für einen Monat 9,- Euro. Handyerreichbarkeit ist überall auf Kos gegeben. Ich schlage als beste Reisezeit den Mai und Anfang Juni vor. Die Insel ist dann noch richtig schön grün. Es kann allerdings dann auch zu Gewitter und Sandstürmen kommen. So hatten auch wir an zwei Tagen schlechtes Wetter. Nach so einem Sandsturm musste der Pool zwei Tage vom Sand befreit werden. Ach ja, die extra Pools für die Suiten, kann jeder der Hotelgäste benutzen, sie gehören nicht den Suitebewohnern. und die haben dafür extra bezahlt. ;-) Einen Mietwagen können sie über ihren Reiseveranstalter oder im Hotel beim Autoverleih Kosmos mieten. Wobei letzterer für sieben Tage215€ und für einen Tag 40€ verlangt. Alles Klasse A (Kleinwagen). Dieses Hotel war seinen von uns gebuchten Reisepreis wert.
Unser Lowcost-Zimmer war für 2 Personen groß genug und mit einer zu bezahlenden Minibar, TV (mit 9 deutschen Sendern)sehr sauberem Badezimmer, Balkon und Klimanlage ausgestattet. Der Möbelsafe ist Mietfrei. Nach einer Woche wurde die Bettwäsche des sehr guten Bettes gewechselt. Die Matratzen war orthopädisch gut. Als Aussicht hatten wir die Landseite. Die Balkontür hatte eine seperate Insektenschutztür. Uns wurden 2 Bademäntel mit Schuhen zu Verfügung gestellt. Die Bade/Handtücher wurden täglich gewechselt. Das Bad hatte einen zusätzlichen Rasierspiegel, Badewanne mit Duschmöglichkeit und einen Fön. Als einziges Negativum ist zu bemerken, dass das Zimmer in der Nähe der Klimagroßgeräte war, daher hatte man des Nachts einen ständiges Dröhnen, das erst leiser wurde, wenn man die Balkontür schloß. Dann wurde es aber schnell warm und man stellte die Klimaanlage an. Was wiederum dazu führte, dass ich eine Erkältung bekam, welche ich mittels dort gekauftem PCM erfolgreich bekämpfte
Es gibt zwei Restaurants. Das Hauptrestaurant im Hauptgebäude und das Beachrestaurant (wie der Name es schon sagt in der Nähe des Strandes). Das Beach war auch gleichzeitig das A-la-Cart-Restaurant. Während unseres Aufenthaltes haben wir dieses nur als AI-Benutzer besucht und uns Getränke zum Pool geholt. Übrigens werden die Getränke in Gläsern ausgegeben, und daher ist man unter Umständen auch nicht vor Scherben gewappnet welche durchaus mal den Boden zieren können. Also nicht Barfuß gehen. Es gibt im Bereich des Hauptpools die Snackbar auf einer Insel, und die Poolbar, welche auch vom Wasser zu erreichen ist. An der Letzteren gab es dann nachmittags auch den Kuchen. Die Frühstücksgäste verteilen sich auf den gesamten Zeitraum von 07. 00 - 10. 00 Uhr sodass es nie zu voll im Reastaurant wurde. Das Mittagessen bekamen eh nur die AI-Gäste, daher kam es auch hier zu keinerlei Auffälligkeiten. Das soll heißen, man hatte genügend Platz und wurde auch prompt bedient. Allerdings zur Abendzeit sollte man sich durchaus Zeit mitnehmen. Denn je nachdem wann Sie dort im Restaurant auftauchen, müssen Sie warten bis ein Tisch frei wird. Offensichtlich hielt sich keine Familie an die Empfehlung des Hauses doch zwischen 18. 00 und 19. 00 Uhr mit den Kindern zu speisen. So wurde der Saal ab 19. 00 Uhr sehr schnell proppe voll und sehr laut. Hier kam dann die, auch in anderen Bewertungen schon genannte, Kantinenatmosphäre auf. Zumal das Buffet aber auch gar nichts für das Auge bot. Innerhalb von 14 Tagen wurden gerade mal 2 (zwei) Fotos vom Buffet gemacht. Das kenne ich aus anderen Häusern anders. Das Essen war ausreichend vorhanden und schmeckte sehr gut. Jeder Abend hatte ein Thema, was durch das Livecooking hergestellt wurde. Ansonsten gab es immer Pasta und Pommes (für Kids), Gemüse (2 Sorten), Fleisch (2 Sorten) und Fisch (2 Sorten). Mittags gab es wie auch am Abend ein reichaltiges Salatbuffet und Pasta. Das Dessertbuffet offerierte sich mittels vier verschiedenen Blechen mit süßen Kleinigkeiten und Puddings. Eis gab es in vier bis fünf verschiedenen Sorten. Möchte man gut und schnell bedient werden, sollte man sich gleich nach dem Entree nach Links begeben und sich dort einen von 10 Tischen bemächtigen. Denn hier residierte Flora die Beste der Bedienungen, sie verstand und sprach Deutsch, was durchaus von Vorteil war, denn teilweise verstanden die Servicekräfte noch nichtmals Englisch. Als an einem Abend eine italienische Invasion in das Restaurant hereinbrach, war ein Kaos unvermeidbar gewesen und so geschah es auch, nichts lief mehr. Diese Gäste verließen uns dann aber am folgenden Tag.- Gottseidank, selten war es lauter als an diesem Abend- Für Gruppen gab es mehrere Tische mit 6 Plätzen und auch zwei Tische mit 10 Plätzen, ansonsten gab es nur 4er und 2erTische. Nur auf der Terasse gab es keine 6er oder 10er Tische. Ansonsten waren alle Tische frei zu besetzen, es gab keinerlei Vorschriften wie Tisch zum Zimmer Zuweisung o.ä.
Reist man als Familie mit Kleinkindern an, so kann man sich darauf verlassen die Aufmerksamkeit des gesamten Personals (insbesondere des Restaurants) sicher zu sein. Deutsch wird nur von wenigen Angestellten gesprochen, insbesondere an der Reception sollte man sich immer an die Chefin der Reception wenden, denn sie kann deutsch und hat uns zweimal bei ungünstigen Situationen geholfen. Der Check-In verlief schnell, positiv ist, dass man als AI Gast keine Plastikbändchen tragen muss. Hierzu gibt es eine grüne Karte, welcher der Gast auf Verlangen vorweisen sollte. Das Hotel ist innen als auch im Außenbereich sehr sauber.
Wie schon gesagt, dass Hotel hat einen eigenen Strandabschnitt mit gutem Sand. Was unangenehm aufstieß, war die Tatsache, dass man von den Hotelgästen eine Gebühr von 3,-€ pro Person und Sonnenschirm/Liege und Tag erhob. Am Strand entlang bis zur Ortschaft Mastihari zu laufen empfiehlt sich, Zeit ca. 30-45 Min. Allerdings ist der Strand ab einem Teil des Weges ein reiner Naturstrand mit Kiesel/Algen und größeren Steinen. Außerdem muß man den Weg verlassen um eine Klippe zu umgehen. Also unbedingt hierbei Badeschuhe tragen. In dieser Ortschaft sollte man auch seine Einkäufe tätigen. Denn nirgendwo anders konnten wir günstiger einkaufen. Die Busfahrt kostet 2,- Euro pro Strecke. Allerdings auch bis nach Kos Stadt. Diese liegt ca. 30 KM entfernt. Taxi ist dagegen extrem teuer, die Fahrt von Kos zum Hotel liegt bei 15,- €. Am besten man nimmt sich einen Leihwagen. In Fünf Tagen hat man alle Sehenswürdigkeiten der Insel erkundet und gesehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Selten habe ich einen so großen gepflegten und dazu landschaftlich gut angelegten Poolbereich auf unseren innereuropäischen Urlaubsaufenthalten gesehen. Man hat das Gefühl, als ob das Wasser oben im 25m Becken reinläuft, sich durch den großen Hauptpool zieht, sich dann anschließend einen Wasserfall runterstürzt um endlich nach mehreren Zwischenstopps in verschiedenen Becken am letzten Pool an der Beachbar wieder aufgefangen und zurückgepumpt würde. Hier sei erwähnt dass das Wasser eine durchaus angenehme Temperatur von 22-25 Grad hatte. Was aber durchaus für eine Abkühlung sorgen konnte, zumal ständig ein Meerwind über das Becken weht. Der Pool wurde alltäglich von den Poolboys gesäubert. Die Duschen hat Warm- und Kaltwasser. In den verschiedenen Becken gab es immer Kinderbereiche, ansonsten hatte das Wasser eine Maximaltiefe von 1, 60m. Liegestühle mit Auflagen sowie Sonnenschirme waren ausreichend vorhanden. Aber auch hier galt zumindest am Hauptpool der Grundsatz: Der frühe Vogel bekommt den Wurm ähh.. die Liege. Apro pos Vögel. Im Mai halten sich dort übermäßig viele Schwalben/Mauersegler dort auf. Diese hatten ihre Lehmnester an den Deckenbeleuchtungen angebracht. Gerade in den Meerbungalows kam es daher zu unangenehmen Verdreckungen auf dem Boden. Die Sportplätze waren abseits angebracht und störten überhaupt nicht. Allerdings war die Bühne der Animateure in der Nähe des Hauptpools und auch in unmittelbarer Nähe von drei Bungalows aufgebaut. Und wenn pünktlich morgens um 10 und Mittags um 15 Uhr der Animationsbetrieb anlief wurde es dort sehr laut. Nach Beschwerden von Gästen wurde dieses dann in der 2. Hälfte unseres Urlaubs nicht mehr durchgeführt. Ansonsten waren die Animateure unauffällig. Einen Internetzugang konnte man käuflich für 4,-/30min erwerben. Dies galt auch für WLAN- Benutzer. In dem Hotelminimarkt konnte man alles erwerben, was der Tourist vergessen hat. Denn eins braucht man auf jeden Fall -Mückenschutz-!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 16 |


