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Frank (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2005 • 2 Wochen • Strand
Wir haben unseren Urlaub richtig genossen...
4,0 / 6

Allgemein

Das Hotel sieht auf den ersten Blick durchaus einladend aus, die Empfangshalle ist groß und geräumig. Direkt neben dem Hotel war leider überdeutlich die "Senkgrube", bzw. der Abwasserbehälter zu sehen (und riechen) In den Hang gebaut müssen tagtäglich einige Höhenmeter zurückgelegt werden, das könnte aber eher für Behinderte zum Problem werden, den der Lift fährt nicht auf Poolebene. Im obersten Stockwerk, in dem auch wir unser Appartment hatten, hat man eine wunderschöne Aussicht aufs Meer, aber auch von den Speisesälen aus. Scheinbar wird das Hotel ständig erweitert, die Bautätigkeit wurde während der Hauptsaison aber wohl ausgesetzt. Wir haben (vor allem wegen der immer durstigen Kinder) all inclusive gewählt und dies auch nicht bereut. Die Mahlzeiten waren allesamt sättigend, einiges stach heraus, man hatte aber immer das Gefühl, als läge dem Küchenteam am leiblichen Wohl der Gäste. Natürlich sind hier eher Großküchenmaßstäbe anzulegen als beim Griechen zu Hause. Dafür waren viele Gerichte aber wirklich lecker, wegen der Hitze haben wir sowieso alle am liebsten Salate gegessen. Der "Bus" zum Strand war leider nicht immer dort, wo er sein sollte. Nach Lektüre eines Luis Trenker-Buchs habne wir den Anstieg dann aber immer problemlos zu Fuß bewerkstelligt. Als wir dort weilten, waren viele Tschechen/Slowaken im Hotel, weniger Deutsche, Belgier und Franzosen sogar einige Griechen. Nur ganz vereinzelt waren Gäste über 50 zu sehen, viele Kinder. Trotz der geäußerten Kritik haben wir einen erholsamen Badeurlaub verbracht, wirklich etwas gesehen von der Insel (auf eigene Faust) und ansonsten viel dem Motto der Kreter gefrönt (Siga, siga). Das Blue Bay eignet sich für aktive Familien mit realistischen Ansprüchen an die Qualität von Speis und Trank, die auch zu Hause immer schon "alles" gegessen haben. Was den Ort Agia Pelagia als Standort eines Erholungsurlaubs angeht. Von hier aus ist man an jedem Punkt der Insel in unter sechs Stunden und hat vom Flughafen in Heraklion keine allzu lange Anfahrt. Die Exkursionen ins Hinterland waren von hier aus ebenfalls gut zu organisieren. Der Streifen Küste, den man hier vorfindet ist sehr schön, und Buchten gibt es auch ausreichend viele in der Nähe. Wir hatten ja auch eher Bedenken, einen Pauschalurlaub zu buchen. Wir wurden positiv überrascht und haben uns in die Insel verliebt.


Zimmer
  • Eher gut
  • Zwei Zimmer, Elternzimmer in der Mitte, Klimaanlage, die gut funktionierte. Einfache Einrichtung, im Winter reicht der Kühlschrank zur Heizung des Appartments aus. TV nur mit Zweitem, SuperRTL auf deutsch etwas mau. Betten der Eltern bequem, die drei Zusatzliegen für die Kinder nur wegen deren Größe ausreichend, für Erwachsene zu schmal. Badewanne eher für einen Hund ausreichend. Kaltes wasser gab es nicht wirklich. Ausreichende Sauberkeit.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Frühstück: Zwei Sorten friches Brot, selbst aufzuschneiden. Butter musste von einem Riesenstück entnommen werden. Aufschnitt und Käse haben den Namen leider nicht verdient, sahen immer gleich aus. Ich habe es kurz vor Ende des Urlaubs dann tatsächlich probiert und mich beglückwünscht, morgens eher nur ein Marmeladenbrot (Geschmacksrichtung eher unklar, eine davon entfernt nach Orange schmeckend) genommen zu haben. Kaffee leider nicht wie zu Hause. Für Hartgesottene Oliven und saures Gemüse. Aber, wer spät genug aufstand,mußte ja nicht lange warten auf das... Mittagessen: Viele leckere Salate, mindestens sechs, manchmal acht verschiedene warme Speisen, wobei(fast) immer etwas dabei war, was richtig gut schmeckte, durchaus griechisch und italienisch mit ausreichend Abwechslung. Einiges aber etwas labberig, ohne Biß, eher für die Älteren unter uns. aber auch Highlights wie Gyros vom Spieß, Crèpes, Auberginen, gegrillte Zucchini mit jede Menge Kalbsragout, Tintenfisch, verschiedenen Fischsorten und Pasteten. Hier konnte nur meckern, wer auch zu Hause eher mäkelt, wenn es mal eine Dosensuppe gibt. Abendessen: Eigentlich wie Mittagessen... Die Kellner waren flink und freundlich, die Tische in kurzer Zeit wieder sauber trotz des enormen Betriebes. einmal pro Woche wurde man eingeladen, im Panorame-Restaurant ca. 300m vom Hauptgebüde entfernt an einem griecheischen Abend teilzunehmen. Sowohl Ambiente als auch das Essen waren durchaus als gelungen zu bezeichnen, durch die Aussicht wurde alles noch weiter aufgewertet. Unsere jüngste Tochter wird vielleicht schon nächste Woche nur noch sagen, wenn sie gefragt wird, was es auf Kreta zu essen gab: "Pommes und Spaghetti" Die Getränke waren ausreichendzu bekommen, man mußte sich an die Zeiten gewöhnen und zum Teil einen Augenblick "ohne" überbrücken. Es waren allesamt Imitationen der uns bekannten Markengetränke zu zapfen, allerdings in unbegrenzter Menge. Einiges schmeckte sogar richtig gut, aber weder O- noch A-Saft hatte Originalitsänspruch. Das Bier war ganz okay.


    Service
  • Eher gut
  • Die Rezeption war immer von hilfsbereiten und netten Damen besetzt, in der Nacht war ein Portier da, der schon abends im Restaurant als Kellner ausgeholfen hat. Dieser war sehr hilfreich, als wir die eine oder andere Schwierigkeit zu überwinden hatten. Von der Bedienungen im Restaurantbereich kann auch nur Gutes berichtet werden. Einer von ihnen war sogar außerordentlich freundlich. Die Reinigung der Zimmer erfolgte regelmäßig und für unsere Ansprüche völlig ausreichend. Man vermisste lediglich den freien Zugriff auf frische Handtücher (wie zu Hause). Täglich um 19 Uhr kam ein Arzt aus dem Ort, der fließend deutsch spricht, er hat in Deutschland gearbeitet, wir haben ihn leider in Anspruch nehemen müssen, weil unsere Tochter Ohrenschmerzen bekam. Wie oben schon gesagt, die Animateure waren gut drauf, wir hatten unsere Spaß. Mit deutsch wäre man hier meistens gut zurecht gekommen, ich habe meistens englisch geredet oder meine paar griechischen Vokabeln angebracht.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Küstenlage, leider einige Höhenmeter zum Kiesstrand, Sand hätten die hier zumindest für die Liegeflächen hinschütten sollen. Sehr schöner Ausblick schon vom Hotel aus, noch besser, wenn man die paar Meter bis an die Küste gegangen ist. Nur nach hinten durfte man nicht schauen. Auf Kreta nimmt man Umweltschutz noch nicht so ernst. Die nicht sehr lohnenswerte Ortschaft war über Stock und Stein in 15 min zu erreichen, alle besuchten Tavernen waren gemütlich. Ca. 25-30 min nach Heraklion, ca. 1h15min nach Rethymnon. 3h nach Matala im Süden. Direkt beim Hotel keine Einkaufsmöglichkeit. In direkter Nachbarschaft die höher bewerteten Hotels Peninsula und Seaside. Mietwagen absolut sinnvoll.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Man konnte Tennis, Basketball, Volleyball, Fußball und Fußballtennis, Wasserball und Tischtennis spielen. Ein Dartboard war vorhanden. Vier der sechs Animateure waren Tschechen, leider sprach die junge Dame, die die Kinderbetreuung machte, kein Wort deutsch und so mußte unsere kleine Tochter häufiger nur zuschauen, was sie mit den tschechischen Kindern für Spaß hatte. Alle anderen waren gut drauf, gingen regelmäßig umher und machten ihrem Berufsstand alle Ehre. Wenn man sich nämlich aufgerafft hatte, war Spaß angesagt.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Frank
    Alter:41-45
    Bewertungen:1