Hierzu haben unsere Vorgänger bereits alles geschrieben. Badeschuhe nicht vergessen und je nach Lage des Bungalows den einen oder anderen Auf- bzw. Abstieg einplanen. Die Anlage ist eben sehr besonders und ganz anders als erwatet: schon die Rezeption ist überraschend. Ein Mietwagen ist sehr empfehlenswert ebenso wie ein Itaienisch-Wörterbuch und ein Navi. Auf jeden Fall sollte man die örlichen Eisdielen aufsuchen und einen Schirm nicht vergessen, wenn man im Herbst nach Cefalù reist.
Das in seiner Größe übersichtliche Bungalow besteht aus drei Räumen: einem Schlafzimmer, einem Wohn-Ess-Zimmer und einem Einpersonenbad. Im Schlafzimmer gibt es neben dem gemütlichen Bett einen zwar großen Schrank, der aber nur eine Ablage beinhaltet. Drei weitere schmale Regalbrettchen zur Ablage befinden sich direkt neben dem Schrank. Bügel sind in aureichender Menge vorhanden. Am Fußende des Bettes hängt ein moderner Flachbildfernseher mit 4 deutschsprachigen Programmen (ARD, RTL, VOX, EuroSport). Ein Telefon existiert, direkte Erreichbarkeit des Zimmer von außen ist nicht gegeben (über Rezeption möglich). Im Wohn-Essbereich steht neben einem Tisch mit Bank und zwei Stühlen und dem Kochschrank mit Spüle und Kühlschrank ein weiterer Schrank, der genauso aufgebaut ist, wie der im Schlafzimmer. Zusätzlich gibt es noch ein kleines Schränkchen mit 2 Ablagen. Das WC wird vom (überflüssigen) Bidet in die äußerste Ecke gedrängt, die Nasszelle in die andere. Die Schiebeschranktüren hatten zeitweise mit ihrer Standfestigkeit zu kämpfen. Die Eingangstür ist ziemlich niedrig und - einseitig geöffnet - sehr schmal und durch die vorstehenden Fensterscharniere nur mit großer Vorsicht auf die Hüftknochen (wir sind nicht dick) zu passieren. Es besteht aber die Möglichkeit, die Tür durch den zweiten Flügel zu verbreitern. Internet kann über W-LAN und eigenen PC/Smartphone gegen 5€ für 5 Stunden (variabel) genutzt werden. Manchmal ist der Zugang auch ganz frei.
Frühstück wird in Buffetform serviert: Marmelade (2-3 Sorten), Nuss-Nugat-Creme, Honig und Butter gibt es abgepackt , Käse (1 Sorte) und Wurst (Schinken und zT Salami) frisch. Darüber hinaus wurde Äpfel und Kiwis, gekochte Eier, 125g-Becher Joghurt (natur und verschiedene Sorten), Müsli und Cornflakes sowie Kuchen und Croissants angeboten. Bei den Getränken hat man die Wahl zwischen diversen Kaffeezubereitungen und Kakao aus dem Automaten, 1-2 Säften, Milch und Wasser. Bei dem als Mittag- oder Abendessen angebotenen Menü kann aus 4 Vor- und 4 Hauptspeisen gewählt werden, Beilagen gibt es vom Buffet, das Dessert wird einheitlich serviert. Als Vorspeisen werden täglich wechselnd je ein Risotto- und ein Nudelgericht, eine Suppe und Salate / Käse-/ Obstplatten, als Hauptspeisen je ein Fisch-, ein Fleischgericht, ein Omelett und ein weiteres Gericht (zB Muscheln, Auflauf, Couscous) angeboten. Die Speisen sind zum Großteil sehr lecker. Überhaupt nicht zu empfehlen ist die Pizza. Diese kommt im American-Style mit viel Boden und kaum Belag. Leider wird zum Essen kein offener Hauswein angeboten. Die relativ teuren Flaschen (ab 13 €) werden aber bis zum nächsten Abend aufbewahrt. Bier gibt es in kleinen Flaschen, Limo und Cola kurioser Weise aus der Dose.
Die Freundlichkeit des Personals ist abhängig davon, auf wen man zu welcher Zeit trifft. Nicht jedes "buon giorno" wird auch erwidert. Als Fremdsprache wird überwiegend Italienisch gesprochen, vereinzelt kommt man auch mit Englisch weiter. Soweit wir mitbekommen haben, ist es besser, der französischen Sprache mächtig zu sein. Das Personal an der Rezeption war überwiegend sehr bemüht und reagierte auf Nachfragen bzw. Beschwerden relativ schnell. Die Zimmerreinigung war ok, nicht immer wurde alles beseitigt. Zudem wurden unsere Platiktüten aus dem Supermarkt als Müllbeutel verwendet. Zusätzliche Leistungen (Arzt, Wäscherei, etc.) wurden nicht angeboten.
Wie bereits beschrieben liegt das Hotel liegt am Rand von Cefalù, ca. 30 Minuten vom Stadtkern entfernt. Wenn man die Sicht auf die Stadt ein wenig genießen und eventuell noch ein paar Fotos machen möchte, sollte man eher 1 Stunde einplanen. Nach Sonnenuntergang ist der Weg über die Strandpromenade nicht mehr zu empfehlen: man steht bereits wenige Meter nach Verlassen der Anlage im Dunkeln, da die vorhandene Beleuchtung defekt ist. Alternativ kann man die stark und schnell befahrene, aber größtenteils mit Gehwegen ausgestattete Straße benutzen. Diese erreicht man am besten über den oberhalb der Bahnlinie gelegenen Teil der Anlage. Für den Weg mit dem Auto in die Stadt raten wir die stressfreiere Umgehungsstraße, die direkt hinter der Tankstelle rechts abzweigt, zu benutzen. Kurz bevor man hierüber die Innenstadt erreicht, ist nach links ein kostenloser Parkplatz ausgeschildert (von da aus ca. 5 Min. Abstieg zur Innenstadt und zum Bahnhof). In direkter Umgebung des Hotels liegt der Aussichtspunkt "Bellavista" mit gleichnamigem Restaurant. Außerdem ist eine Wanderung auf den hinter der Stadt liegenden Rocca empfehlenswert sowie eine Tour durch das angrenzende Gebirge der Madonien.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Die zum Hotel gehörige und unterhalb der Anlage liegende hölzerne Badeplattform erreicht man über Treppen. Der "Strand" besteht ausschließlich aus Steinen, sodass Badeschuhe eigentlich unverzichtbar sind. Im klaren Wasser befindet sich nach Ende der Steine und Felsen eine relativ flache Sandbank . Die Strandbar war zu unserer Reisezeit im September während der 2 Wochen nur sehr selten geöffnet. Für den Klogang muss die eigene Hütte aufgesucht werden, denn Toiletten gibt ebenso wenig wie eine Badeaufsicht (!). Für Kinder und Strandfreunde eher nicht zu empfehlen. Ein Animationsprogramm wird vom Hotel nicht angeboten, wurde aber von uns auch nicht vermisst, da die Insel genügend bietet.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2010 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Kerstin |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 4 |


