Das Hotel an sich finde ich wunderschön. Für Ruhesuchende. ältere Generation und Familien mit Kindern am besten. Keine Animation, was ich persönlich gut finde, dafür 2xpro Woche Live Music-Abende im Restaurant. Direkte Strandlage krönt dieses Hotel zweifelsohne, sehr schöner Strand und kristallklares Meer ohne jede Art von Müll. Zimmer werden täglich gut aufgeräumt, alles funktioniert tadellos. Ja klar, das Hotel ist nicht mehr neu, das hat mich aber nicht im geringsten gestört. Hauptsache - alles sauber, mit einem einzigartigen karibisch-kolonialem Flair. Sehr schöne und gepflegte Gartenanlage. Jeden Besuch Wert!
- ZimmergrößeSehr gut
- SchlafqualitätSehr gut
- SauberkeitGut
Wir haben beim Ankommen erstaunlicherweise ein kostenloses Upgrade erhalten. Ursprünglich sollte das Zimmer auf der Gartenseite sein. Ich hatte nichts dagegen, habe nur gefragt, auf welcher Etage das Zimmer ist. Als ich erfahren habe, dass das 1. Stockwerk ist, fragte ich nur, ob ein Zimmer im Erdgeschoss möglich wäre, weil ich Knieprobleme habe. Leider, hat die nette Dame an der Rezeption gesagt, sind sie alle ausgebucht. Und nun kam der Vorschlag eines Upgrades für ein Zimmer zwar im 1. Stock, aber mit Meeresblick. Das Angebot wurde natürlich dankend wahrgenommen. Und das war das Beste, was uns passieren konnte. Meine Empfehlung für die Interessenten - vom Anfang an das Zimmer mit Meeresblick buchen. Man bekommt die Möglichkeit, die schönsten karibischen Sonnenuntergänge quasi vom Bett aus zu beobachten! Oder vom Balkon. Ich bin sehr dankbar für dieses Upgrade. Und nun zum Zimmer. Die Zimmergröße kann ich nicht genauer einschätzen, aber groß genug, vllt. 20-22 qm. Das Bett war ein Himmelbett, sehr bequem. Mehr als genug Kissen. Die Matratze war dermaßen super, dass ich schon so gut lange nicht geschlafen habe. Bettwäsche war guter Qualität und frisch. Großer Kleiderschrank, kleinere Abteilung für Kühlschrank, Kaffeestation und kostenlosen Safe. Die größere Abteilung ist für die Bekleidung, 2-teilig, im 2. schmaleren Teil sind Regale eingebaut. Im breiteren Teil genug Platz für Anziehsachen. Es gibt einen großen Schreibtisch mit vielen Schubladen. Ein Samsung-TV-Gerät ist über dem Tisch. 2 Sessel, 2 Nachtschränke. Klimaanlage sehr leise. Balkon ist relativ groß, mit einem Tisch und 2 schönen Sesseln. Was mir fehlte, war eine Trockenanlage, dafür kann man aber problemlos das Balkongeländer benutzen. Was mir unter anderem gut gefallen hat, war die Kaffeemaschine. Klein und einfach in Bedienung. Jeden Tag wird die Kaffeestation nachgefüllt, darunter 2 größere fertige Kaffeepads speziell für diese Maschine, Zucker, Kaffeweißer 2 Beutel. Wir haben jeden Abend einen wirklich leckeren Kaffee genossen. Übrigens sind 2 Becher, 2 Untertassen und 1 Teelöffel dabei. Wasserversorgung: mangelhaft. Als Begrüßung haben wir 2 Flaschen bekommen. Weiterhin müssten wir uns selbst darum kümmern (Verpflegungsart war nur Frühstück). Einige Versuche, in der Bar Wasser zu bekommen, waren gescheitert. Evtl. spielte dabei unser bescheidene Englisch eine Rolle. Wir haben dann Wasser in 5-L-Flasche im Supermarkt mehrmals gekauft. Bad: mit Badewanne-Jacuzzi, haben wir nicht benutzt. Sah ein bisschen alt aus, aber nicht deswegen, wir hatten ja Meer vor der Tür. Es gibt eine Duschkabine, da habe ich keine Mängel finden können. Großer Spültisch mit viel Ablagefläche. Bescheidene Menge(kleine Fläschchen) Shampoo und Bodylotion, kleine Seife. Sonst nichts. Was mir gut gefallen hat, sind die Bade- und Hand- und kleine evtl. Gesichtstücher, qualitativ und schneeweiß-sauber. Dazu angenehm riechend, was nicht überall der Fall ist. Die alle wurden jeden Tag gewechselt, obwohl wir das nicht immer brauchten. Fazit: sehr zufrieden.
- EssensauswahlEher gut
- GeschmackGut
Ambiente beim Essen
- Lange Hose
Also. Verpflegung erfolgt a la Carte. Das muss man wissen, damit keine Frustration später kommt. An sich ist das auch nicht schlecht, aber dafür etwas wenig Abwechslung beim Frühstück. Man bekommt ein Menu und wählt von da aus. Bedienung erfolgt durch die Kellnerinnen, die sich normalerweise Zeit lassen. Da gebe ich allerdings denen keine Schuld, weil das Bestellte erstmal zubereitet werden musste. Für die Wartezeit hatte ich mein Handy mit. Brot gibt es nur weiß, in Toastform. Sehr lecker fand ich die Croissants, in der Hotelküche gebacken und noch leicht warm serviert. Es gibt keinen Aufschnitt, mich persönlich hat das nicht gestört. Lecker und einzigartig ist Jamaica-Frühstück, empfehlenswert. Ansonsten bekommt man ein Obstteller mit Wassermelonen und Ananassen, manchmal kommt Papaya oder Banane dazu. Obstsaft Cranberry oder Orange, nicht gepresst. Kaffee wird in der Isolierkanne serviert, was ich toll finde, Zucker und Milch bringt man nach dem Wunsch. 2 Portionspackungen Butter pro Person. Einige Male haben wir das Abendessen in Anspruch genommen. Das Restaurant im Hotel heißt La Vandome und positioniert sich als französisches. Ich muss gestehen - zurecht. Lob an den Koch! Alles, was zubereitet und nach Menu serviert wurde, war wirklich schön und schmackhaft. Bestellen kann man entweder vom Menu oder es gab jeden Tag ein Highlight des Tages - 5-Gänge-Menu. Wir haben beide Optionen ausprobiert. Die Bilder stelle ich auch aus. Andere Sache ist, dass die Speisen nicht gerade billig waren. Gar nicht billig. Und dazu kommt noch so genannte Service-Gebühr in der Höhe von 12,5%. Ehrlich gesagt, so teuer waren unsere Abgaben fürs Essen noch nie. Daraufhin habe ich auf Trinkgeld verzichtet. Es gibt mehrere kleine Lokale in der Nähe, am Strand oder auf der Straße. Das näheste und bekannteste Lokal heißt Best in the West und ist nur 50 m vom Hotel entfernt. Da kann man authentisches jamaikanisches Essen, z. B. Jerk Chicken bestellen und andere Leckereien. Am Strand haben wir das kleine Lokal The White Sand paar mal aufgesucht.
Bester Service
- Zimmer
- Rezeption
Im Großen und Ganzen hat uns keiner gestört und wir auch keinen. An der Rezeption haben die netten Damen immer sich Mühe gegeben, uns zu helfen oder was zu erklären, was bei unserem schrecklichen Englisch wirklich schwer war. Zeitweise mit Google Übersetzer hat aber alles gut geklappt. Das Personal im Garten und am Strand war immer nett und hilfreich. Das Einzige, was ich zu bemängeln muss, waren einige Kellerinnen im Restaurant. Insbesondere eine. Da muss ich was erzählen. Eines Tages kamen wir zum Frühstück. Viele Tische stehen mit einem Schildchen "Reserved". Ja klar, gegen Geld kann man die Tische reservieren, vllt. mit der besseren Aussicht oder so was. Wir haben das nicht gemacht, uns war das egal. Also, wir kommen zur Veranda und schauen nach einem freien Tisch. Überall sind die Tische angeblich reserviert. Okay, wir wollten gerade im inneren Raum des Restaurants einen Tisch nehmen, da kommt eine freundliche Dame-Kellnerin auf uns zu und bietet uns einen reservierten Tisch auf der Veranda. Ich habe sie gefragt, dürfen wir das, sie hat uns freundlich angelächelt und gesagt: ja, das ist euer Tisch. Gut, haben wir gemacht. Frühstück vorbei, gute Laune. Am nächsten Morgen kommen wir wieder zum Frühstück und gehen dann direkt zu diesem Tisch, wo wir gestern saßen. Kaum wir das gemacht haben, da kommt eine andere Kellnerin mit einem ziemlich bösen Gesichtsausdruck und sagt uns schroff, dass wir hier nicht sitzen sollten, der Tisch ist reserviert. Ich versuchte ihr zu erklären, dass der Tisch angeblich für uns ist. Sie hat das vehement verneint. Ich fragte, wo wir dann hin müssen. Sie zeigt uns einen anderen Tisch, für 4 Personen, zusammengestellt aus 2 Tischen für 2 Personen. Ich habe ihr gesagt, dass ich einen Tisch eben für 2 Personen möchte. Daraufhin hat sie böswillig und mit so einer Wucht die Tische auseinander gezogen, dass Salzstreuer von einem Tisch runtergefallen und zerbrochen war. Das musste man sehen! Wir standen da mit meinem Mann und wussten nicht, was wir nun machen sollten. Sich beschweren mit unserem Englisch war ganz schwer, außerdem haben wir im Urlaub anderes zu tun. Die andere Kellnerin hat unsere Bedienung übernommen. Die Laune wurde aber wirklich in den Keller getrieben. Mein Mann hat das Frühstück aufgrund von seiner Frustration und Unzufriedenheit verlassen, ohne zu frühstücken. Ich denke mal, dass die Mundpropaganda weiter verbreitet hat, dass wir kein Trinkgeld geben. Sorry.
- GemeinschaftsförderungSehr gut
- LokalwirtschaftGut
- Öko-ErlebnisGut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Kultur & Erlebnis
Aktivitäten am Strand
- Baden & Planschen
- Entspannen
- Strandspaziergang
Sehr gut! Der hoteleigene Strand ist gepflegt, sauber. Es gibt genug Liegen, man muss nicht reservieren. Na ja, das gab es doch, aber deswegen hat sich keiner geärgert. Genug Platz für alle. Keine Sonnenschirme, die Schatten spenden Palmen und Meertrauben-Bäume, die gibt es genug. Bis zu Toilette muss man laufen, aber nicht weit, hinter den Restaurant. Separate Bar am Strand gibt es nicht, als Strandbar dient die Bar im Restaurant. Die Laufwege sind sehr kurz. Die Strandverkäufer sind nicht eindringlich, kommen auch kaum nah. Es gibt Wassersport- oder Wasseraktivität-Anbieter direkt in der Nähe(Parasailing, Wasser-Ferrari, Schnorcheln, Sunset-Cruise, Insel-Picknick usw.) Wir haben keine in Anspruch genommen. Die beste Zeit unseres Urlaubs war an diesem wunderschönen Strand.
Beliebte Kultur- & Erlebnisaktivitäten
- Shopping
- Sightseeing
Da soll ich sagen: in Negril ist nicht viel zu besuchen. Andere Gegenden der großen Insel Jamaica sind weit entfernt, weil Negril im Nord-Westen liegt und man muss ganz viel Zeit in Anspruch nehmen. Unter Führung des Guides haben wir Negril-Zentrum besucht mit dem Lichtturm, Ricks Cafe beim Sonnenuntergang und einer kleinen Höhle. Sowie geshoppt. Ja, Shopping begrenzt sich auf Souvenierskaufen, sonst nichts. Zum 2. Mal waren wir mit dem Guide im etwa inneren bergigen Bereich, ca. 40 Fahrminuten von Negril entfernt, wo wir eine Höhle mit Quellen und Höhlensee besucht haben, da drin zu baden war wirklich ein einzigartiges Erlebnis. Der Besuch von einheimischen Markt hat mich etwas frustriert, so viel Armut und die gut erkennbaren Spuren von Hurrikan Melissa letzten Jahres machen keine gute Laune. Fazit: wenn jemand mehr erleben will, muss man z. B. nach Ocho Rios oder andere Gegenden der Insel.
- Lage für SehenswürdigkeitenEher schlecht
Parkplätze in der Nähe
- Ja
Eventuell nur mit Taxi. Oder Sammeltaxi. Anderes habe ich nicht gesehen.
Unerwartete Kosten
- Ja, es gab unerwartete Kosten.
Die ganzen Abgaben für das Essen außer Frühstück, Service-Gebühren, Tax-Abgaben in den Souvenirläden. Sehr teurere Ausflugskosten.

