Hauptsächlich Häuser mit 3 Stockwerken, also kein Klotz in der Landschaft. Ein Pool, den ich zu klein finde für die gesammte Anlage. Aber wer sowieso ins Meer will, stört sich daran eher wenig. Sauber war es schon, dagegen kann man nichts sagen. Vollpension und eigentlich täglich das gleiche Essen. Hauptsächlich Deutsche, Russen und Polen. Wer schon mehr von der Welt gesehen und einiges Erlebt hat, ist hier vollkommen an der falschen Adresse. Touristenabzocke pur!!!
Die 3* Zimmer wurden uns als rustikal verkauft. Sehr dehnbarer Begriff, wie sich herausstellte. Das Bad war eine Katastrophe. Auf ungelogenen 2,5m² sollte man zurechtkommen. Durchaus kein Problem, wenn die Dusche nicht alles überfluten würde, da Duschvorhang zu klein und durchlässig sind. Das Waschbecken war gar nicht mehr richtig befestigt und konnte leicht bewegt werden. Schimmel gab es zum Glück keinen. Im gebuchten DZ stellte sich heraus, dass zwei Einzelbetten drinstanden – super, wenn man als Paar anreist. An der Rezeption sagte man uns auf die Frage, ob es ein anderes Zimmer mit einem Bett gebe, nein da könne man nichts machen. Es könnte aber jemand vorbei kommen und die Betten zusammen schieben – das bekamen wir schon selber hin. Was noch zu den Betten zu sagen ist: gemeinsames Schlafen war unmöglich, da eines der Betten ca. 3 cm tiefer gelegt war – seit Jahren durchgelegen. Es kam uns eher so vor, als wären es Einzelzimmer, wo nach Bedarf noch ein zweites Bett reingestellt wurde. Im Vergleich zu den 4* Zimmern: größeres Bad, Dusche mit fester Duschwand und ein Bett. Extrakosten ca. €10 p.P. pro Nacht. Also würde es sich lohnen hier unwesentlich mehr zu zahlen.
Wie oben genannt, mein Magen und Darm hat das Essen leider nicht verkraftet und so erging es auch mehreren Besuchern. Vielleicht liegt es einfach an der Umstellung oder auch daran, dass überall Öl dran ist, auch an den Speisen, die vollkommen ohne auskommen würden – Reis, Nudeln, Gemüse etc etc. Dazu war alles zerkocht und die warmen Speisen waren alles andere als warm. Wer einen resistenten Magen hat und auf viel Öl und süßes steht, der ist dort im Paradies. Für Menschen, die sich gesund ernähren einfach nur Horror. Dazu gab es jeden Tag das gleiche, das einzige essbare waren dann doch Pommes oder Potatowedges – die man natürlich auch jeden Tag essen kann (ich nicht!)
Der Service im Hotel ließ zu wünschen übrig. Bei der Frage nach einem anderen Zimmer kam es mir eher so vor, als wollten die Mitarbeiter gar nicht helfen, ganz nach dem Motto *nett lächeln und winken. Dies kam mir selbst nach der Frage nach Zwieback entgegen. Da mein Magen das Essen leider nicht verkraftete, aß ich ab Tag 2 lieber Zwieback, den gab es aber leider nur zum Frühstück. Wenn man dann freundlich nach mehr zum Mittag oder Abendessen gefragt hat, dann wurde es nur verneint und auf das andere Essen verwiesen. Nur nach einigem hin und her oder suchen anderer Personen, gab es dann endlich meinen Wunsch – wie gesagt Zwieback, nicht Kavier oder sonstiges. Hier das Fazit: Das Personal möchte gar nicht helfen und der Kunde ist auf keinen Fall König.
Das Dorf ist nur vom Tourismus geprägt. An jeder Ecke gibt es kleine Basare. Das Nachtleben lässt zu wünschen übrig, wer abends einmal schön weggehen möchte ist hier an der falschen Adresse. Der Weg zum Strand ist nicht sehr einladend und auch Drumherum sind, abgesehen von den Hotels, viele alte Häuser, die eher abrissreifen Baracken ähneln. Die Umwelt ist mit Plastikflaschen übersäht, auch an den Stellen, wo man es nicht wirklich erwartet – abgelegene Landesteile, Flussufer etc. Von Aufräumen und schönem Herrichten haben die Bewohner sicherlich nicht viel gehört, aber andere Länder, andere Sitten. Zwischenzeitlich kam es mir aber auch eher vor wie in der dritten Welt. Der Strand selber war aber recht schön, natürlich voll, aber das weiß man vorher, wenn man in touristische Orte reist.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport: was als fun und action in den Ausflügen beschrieben wurde, entpuppte sich als langweilige Kaffeefahrten mit vielen Fototerminen. So z.B. das Rafting: nach ca. einem Kilometer war schon der erste Stopp, aussteigen aus dem Boot, irgendwo hinlaufen, Fotos schießen lassen und dann irgendwann weiter fahren… unter Rafting verstehe ich, Stromschnellen, Paddelspaß und wirklich rasantes fahren. Wir hatten auf den 13 km ca 5 kleine Stromschnellen, wo das Boot mal ein bisschen gewackelt hat, dazu durften wir oft auf das 2. Boot warten. Am Ende hätten man dann Fotos und ein amateurhaftes Video (€20) kaufen können. LANGEWEILE und ABZOCKE. Der 2. Versuch war dann Quad fahren. Da wurde uns gesagt, dass man auch mal Gasgeben und wild rumfahren kann – Pustekuchen. In einer Kolonne ging es dann mit ca. 10 km/h durchs „Gelände“ (viel Straße, keine wirklichen Hügel oder rasanten Sachen). Als dann mal ein freier etw. sandiger Platz vor der Nase lag wollten wir mal ein bisschen Gas geben und driften etc – was man mit Quads eben so macht und wofür sie ausgelegt sind. Da wurden wir drauf hingewiesen dies zu Unterlassen, da wir für Schäden aufkommen müssten. Die Quads waren aber schon so dermaßen heruntergekommen, dass man Glück haben musste, wenn die nicht auf der Strecke blieben. Andauernd musste gewartet werden, da mal wieder ein Quad nicht anspringen wollte oder, so wie meins, sogar während der Fahrt den Geist aufgegeben hat. Unterhaltung: Das Abendprogramm im Hotel ist eher für Kinder ausgelegt. Z.B. Feuershow in Zeitlupe.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Oktober 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Diana |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


