- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Constance Ephelia Resort ist eine riesige Hotelanlage, die in einen nördlichen und südlichen Bereich aufgeteilt ist. Die Anlage ist sehr grün (durch den vielen Regen), sauber und gepflegt. Man hört und sieht hier überwiegend Italiener, Franzosen und Deutsche/Östereicher. Mit Halbpension kommt man hier ganz gut aus, diverse besondere Menüs in den verschiedenen Hotel-Restaurants kosten allerdings Aufpreis (zw. 700-900 Rupien pro Person)
Zimmergröße und Ausstattung in den Junior Suiten sind top. Badewanne und Dusche, Internet auf dem Zimmer, Klimaanlage und Deckenventilator (sogar auf dem Balkon) Fernseher mit Video on Demand, Music on Demand, leider nur ein deutscher Fernsehsender (Euronews), kostenloser Safe etc.
Es gibt 5 Restaurants. Das Hauptrestaurant Corossol bietet Frühstücks- und Abendbüffet. Hier muss nicht reserviert werden da ausreichend Plätze vorhanden sind. Die kleineren Restaurants (Helios, Adam&Eve, Seselwa und Cyann) bieten auch verschiedene Speisen bzw. Themenabende an. Das Cyann ist etwas gehobener als die anderen. Ganz groß wird abends scheinbar der Dress Code bei Männern geschrieben. Um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen, lange Hosen einpacken! Das Büffet im Corossol ist immer in der Halbpension enthalten. Bei den anderen Restaurants kommt es teilweise zu Aufpreisen von ca. 700-900 Rupien pro Person. A la carte kostet extra, ebenso die Getränke (z.B. Flasche Wasser 50 Rupien). Das Büffet am Abend ist sehr reichhaltig, als auch lecker bis auf das immer etwas zäh geratene Rindfleisch. Prinzipiell ist aber für jeden etwas dabei. Auch das Frühstücksbüffet ist reichhaltig. Leider hatten wir hier aber eines morgens eine fleckige Serviette, einen leeren O-Saftbehälter, Erdbeermarmelade war auch schon leer und wurde nicht oder erst spät nachgefüllt und das Highlight ein Marmeladenglas was beim Öffnen in der Hand zerbrochen ist. Einige Tische sind nicht eingedeckt, dann wird von einem Tisch zum anderen geräumt, Bestecke werden vergessen uns erst auf Nachfrage gereicht. Kaffee/Tee/Kakao ist in der Halbpension enthalten, man bekommt immer eine ganze Kanne auf den Tisch gestellt, auch wenn man sagt, dass eine Tasse reichen würde. Trinkgelder sind lt. Information nicht üblich, die Getränke werden in der Regel über die Zimmernr. verbucht.
Freundlich sind sie hier eigentlich alle. Allerdings lässt die Kommunikation des Teams untereinander doch sehr zu wünschen übrig. Bei unserer Ankunft nach rd. 10 Stunden Flug sehnten wir uns nach einer Dusche. Eine schlecht englisch sprechende Hotelangestellte erklärte uns, dass wir ca. 5 Stunden auf unser Zimmer warten müssten, wenig später beschwerten wir uns bei einer anderen über diesen Zustand, plötzlich war ein Zimmer für uns frei. Auch in Sachen Dress Code beim Abendessen wollte eine Angestellte über das Knie gehende Hosen (beim Mann) nicht zulassen, eine andere meinte das wäre okay so. Die meisten Angestellten sprechen englisch und französisch. Bei der Zimmerreinigung fehlte immer mal ein Handtuch, auf die Preisliste für die Minibar warten wir trotz Nachfrage heute noch, Klobürste gibt's hier gar nicht aber sauber war es eigentlich schon immer. Der Hoteleigene Shuttle-Service auf dem Gelände ist leider eine Katastrophe. Wenn man es eilig hat, sollte man besser laufen als auf einen zu warten. Im Süden fährt er noch seltener als im Norden und schon gar nicht bis zum letzten Zipfel des Südens. Beschwerden werden immer freundlich entgegen genommen, es tut aber nichts daraufhin.
Es gibt zwei Strände (Nord und Süd). Der Nordstrand ist der etwas schönere, da man hier besser schwimmen kann. Allerdings werden hier auch alle Wassersportaktivitäten angeboten und es befinden sich auch mehr Gäste. Der Südstrand ist relativ schmal zum Liegen und das Wasser sehr seicht. D.h. man kann eigentlich kaum schwimmen, bei Ebbe kann man allerdings zu einer kleinen Insel laufen. Das Hotel liegt am Rande eines Nationalparks fernab von anderen Ortschaften bzw. Städten und Einkaufsmöglichkeiten. Die Fahrt mit dem öffentlichen Bus über Sans Souci dauert ca. 45 Minuten nach Victoria (Hauptstadt) über La Misere ca. eine Stunde. Fahren mit dem öffentlichen Bus ist hier allerdings ein Abenteuer. Manche Busse fallen aus, zu spät kommen sie eigentlich immer, unser Bus schaffte den Berg (La Misere) nicht, der Motor überhitzte und alle Fahrgäste waren gezwungen auszusteigen und auf einen Reparaturservice zu warten (es wurde kein Ersatzbus geschickt). Das Hotel bietet allerdings auch einen Shuttlebus nach Victoria an (300 Rupien p.P.) Der öffentliche Bus kostet lediglich 5 Rupien, aber eine Menge Nerven und Zeit. Victoria ist eine kleine, dreckige, stinkende Stadt mit einer Marktstraße und vielen kleinen Boutiquen. Wovon eine aussieht wie die andere. Auch in Victoria liegt der von Reiseführer gerne angepriesene Beau Vallon-Strand. Dieser bietet gegenüber den anderen Stränden keine Besonderheiten, er ist mit ca. 2 km nur etwas länger als die anderen. Taxi vom Beau-Vallon-Strand zum Busbahnhof (3 km) zw. 150 u. 200 Rupien. Einen Ausflug über die Reiseleiterin nach Praslin und La Dique ist auch möglich, Preis liegt bei ca. 160 Euro pro Person. Um etwas anderes als die Hotelanlage zu sehen bestimmt ein guter Tipp, auch um die Attraktionen wie Coco de Mer und den Strand aus der Bacardi-Werbung zu sehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist sehr sauber, da gibt es wirklich nichts auszusetzen. Liegen und Handtücher gibt es kostenlos. Auch der Strand ist sehr gepflegt. In der ZeeBar gibt es jeden Abend Live-Musik, die auch gar nicht schlecht ist. Die Cocktails im Hotel sind leider nicht empfehlenswert, das ist aber immer geschmackssache und billig sind sie mit ca. 10 Euro auch nicht gerade.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im August 2011 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Dominik |
Alter: | 26-30 |
Bewertungen: | 3 |