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Martin (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2016 • 1-3 Tage • Strand
Nie wieder Costa Lindia Beach!
1,0 / 6

Allgemein

Leider alles. Es sollte der erste Familienurlaub einer jungen vierköpfigen Familie aus Deutschland werden,


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Als wir nach einer langen Anreise (zwei Stunden Bustransfer zum Hotel) am Hotel gegen 17:00 Uhr ankamen, wollten wir zu gleich unser Zimmer beziehen. An der Rezeption wurden wir auf das Zimmer 120 gebucht. Dieses Zimmer lag in der untersten Etage, quasi im Keller des Hauptgebäudes, dem wohl ältesten und sanierungsbedürftigsten Teil der Anlage. Das Zimmer was direkt nicht mit dem Kinderwagen zu erreichen, sondern der Kinderwagen musste über mehrere Stufen in die unterste Etage getragen werden. Das allein war schon eine Zumutung bei zwei Kleinkindern. Am Zimmer angekommen, traf uns der Schlag. Die Möbel waren sehr dunkel und abgelegt, die Fliesen rissig, das Bad verschimmelt und in die Jahre gekommen, auch der Föhn ging nicht. Die Elektroinstallation war sehr abgenutzt. Der Ausblick aus dem Zimmer war nicht gegeben, es war eine stockwerkshohe Mauer in einem Meter Abstand zu sehen. Dies hat dem Zimmer eine noch deprimierende Wirkung verliehen. Über dies war nicht genügend Platz für unser Gepäck, sodass die Koffer nicht ausgeräumt werden konnten. Da wir und die Kinder sich offensichtlich überhaupt nicht wohl fühlten, habe ich sofort an der Rezeption das Zimmer reklamiert. Ich wurde auf den nächsten Morgen 9 Uhr vertröstet, da dann erst eine zu Entscheidung befugte Person anwesend sein sollte. So verbrachten wir unter Protest die erste Nacht im engen, stickigen Zimmer, begleitet vom lauten Zirpen der Insekten (trotz geschlossenem Fenster und dem knattern der lauten aber nicht effektiven Klimaanlage). An eine Nachtruhe war nicht zu denken, da unsere Kinder stark schwitzen. Nach dem wir kurz eingeschlafen waren, schreite unser kleiner Sohn laut und weinte. Nach dem wir das Licht angemacht hatten, mussten wir feststellen, dass in seinem Bett ein großer schwarzer Käfer (4 cm) war. Wir haben unseren verstörten und zitternden Sohn zu uns ins Bett genommen. Wir konnten ihn kaum beruhigen und mussten feststellen, dass er Fieber hatte. Am nächsten Morgen (unser kompletter erster Urlaubstag) haben wir uns nach dem Frühstück (9 Uhr) an die Rezeption begeben, wo uns mitgeteilt wurde, dass es sich erst um 11 Uhr entscheidet, ob wir umziehen können. Ich habe gegenüber der Rezeption erklärt, dass wir bereit sind, einen Mehrpreis zu zahlen, wenn wir ein besseres Zimmer bekommen könnten. Nach zweistündigem Warten wurde uns mitgeteilt, dass wir das Zimmer wechseln können. Der Umzug müsse aber zwischen 12 Uhr und 12:30 Uhr stattfinden. Nach dem wir unserer Sachen umzugsfertig gemacht hatten, wurde uns eröffnet das wir nur über den Gang quasi ein paar Zimmer weiter wechseln könnten. So wurde uns das Zimmer 113 vorgelegt. Das Zimmer war noch kleiner als das Zimmer Nr. 120 lediglich der Ausblick war einer Gartenseite würdig. Um keinen weiteren Urlaubstag zu verlieren, billigten wir nach mehrmaligen Rückfragen ob es kein besseres Zimmer gibt in den Zimmerwechsel ein. Der Umzug war gegen 15 Uhr abgeschlossen, sodass wir fast den ganzen Tag mit Formalien zu tun hatten und nicht unseren Urlaub genießen konnten. Gegen Abend wurde uns dann bewusst, dass die Schlafcouch nicht von unserer großen Tochter genutzt werden konnte, da die Klimaanlage direkt darüber installiert war. Deshalb schlief sie bei uns im Doppelbett. Unser Sohn sollte in dem in das Zimmer reingequetschte Kinderreisebett schlafen. Nach der zweiten kurzen Nacht im Zimmer 113, da sich die Lärmbelästigung vom vorherigen Zimmer nicht unterscheidet, mussten wir voller Entsetzten feststellen, dass unser Zimmer und unser Bett sowie das Beistellbett voller Ameisen war. Es handelte sich nicht nur um einige wenige Ameisen sondern um zwei massive Ameisenstraßen. Wobei eine direkt durch unser Bett ging. Nach dem wir die Situation realisiert hatten, packte uns so der Massen der Ekel, dass wir uns gezwungen sahen, das Zimmer erneut zu reklamieren. An der Rezeption wurde uns mitgeteilt, das Ameisen im Zimmer keine Seltenheit hier sind und es wurde Behauptet das die Kinder auf dem Zimmer gegessen haben sollen, sodass die Ameisen angelockt worden sind. Diese Erklärung war der Höhepunkt in einer Reihe vom merkwürdigen Verhaltensformen seitens der Hotelangestellten. Da wir All-Inklusiv und beide Fenster geschlossen hatten, trafen die Vermutungen nicht zu. Da wir uns nicht mehr ernst genommen gefühlt haben, haben wir uns entschieden, Kontakt mit der örtlichen Reiseleitung auf zu nehmen. Unsere Reiseleitung Herr Ramos kam gegen 11 Uhr in unser Hotel. Er versuchte uns ein besseres Zimmer im Hotel zu organisieren. Ein Hotelangestellter zeigte uns darauf ein Zimmer im gleichen Gebäude aber ein Stockwerk höher. Als wir das Zimmer kurz anschauen wollten, bemerkte der Hotelangestellte beim Betreten des Zimmers, das dieses noch belegt ist. Wir betraten vollgebackt mit unseren Kinder die Rückreise an die Rezeption an, um auf halben Wege wieder umzukehren, um in dem Gebäude ein weiteres Zimmer anschauen zu sollen. Auch dieses Zimmer lehnten wir aus vorher genannten Gründen ab. Nach dem von Seiten der Rezeption mehrmals gesagt worden ist, dass das Hotel ausgebucht sei, kam es uns sehr spanisch vor, das immer nur Zimmer im gleichen Block frei werden sollten. Ein Gespräch mit anderen Urlaubern ergab, dass diese bestätigen, dass auch andere, höherwertige Zimmer frei waren.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • DIe Essenauswahl war limitiert. Das Italienische Restaurant war ein schlechter Witz. Das einzige Highlight ist das griechische Restaurant. An der "Strandbar" (5qm) gibt es nur Bier, Limo und Wasser.


    Service
  • Schlecht
  • Rezeption ist anscheinend ab abends nicht mehr entscheidungsfähig. Man muss bis nächsten Tag warten. Die einzigen motivierten MA waren die Putzfrauen.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Hotelanlage in die Jahre gekommen. Strandabschnitt in schlechter Verfassung, Strandduschen unter aller Kanone, kaum Wasser, Beton der abplatzt und Holzdieheln die lebensgefährlich sind.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1-3 Tage im Juli 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Martin
    Alter:31-35
    Bewertungen:2