Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Kay (36-40)
Verreist als Paar • September 2005 • 1 Woche • Strand
3* Grosshotel mit schöner Strandlage, aber unpersönlich
3,6 / 6

Allgemein

6-stöckiges Resorthotel älteren Datums, wurde komplett im letzten Jahr renoviert, wirkt aber in Teilen immer noch abgewohnt und schäbig, ca. 410 Zimmer und Suiten, behindertengerecht, Frühstück/ HP und VP möglich. Sauberkeit gut, "Strandbereich mit direktem Zugang ans Meer über Verbindungstunnel;4 Pools (zwei am "Strand", einer davon ein Kinderpool, ein Salzwasserpool; zwei Süsswasserpools in der Hotelanlage, davon ein sog. Animationspool mit Musik und Trallala), mehrere Bars und Restaurants; Nachtclub/Disco und Spielcasino; Weinbar; Wellnessbereich mit sehr kleinem, starkgechlortem Indoorpool und Jacuzzi und Spa; buntgemischtes Publikum, d.h. von allem was und nicht zuviel von einer Nationalität, Altersstruktur: gemischt von 3 - 80 alles vorhanden in unterschiedlichen Anteilen. Altersstruktur ist sicher auch von Ferienzeiten abhängig. Es gibt einen Kinderclub und Kinderstühle im Restaurant und Kinderpool. Leider unpersönliches Grosshotel, sicherlich effizient (mit zuwenig Personal?) geführt, d.h. es fehlt Freundlickeit im Servicebereich. Wir haben das Dolmen über L`tur günstig für eine Woche mit Frühstück gebucht. Somit war das Preis-Leistungsverhältnis gut. Regulär gebucht war das Hotel unserer Meinung zu teuer, d.h. Preis-Leistung stimmen dann nicht mehr. Nach unserer Meinung ist das Hotel im Service, Gastronomie-(Qualität der Speisen) und Zimmerbereich lediglich ein 3-Sterne Haus. Valletta und Mdina haben uns sehr gut gefallen und sind gut mit Bussen erreichbar. Wir hatten einen Tag ein Auto und haben uns die restliche Insel angeschaut.(Marsaxlokk ist hübsch, ebenso der Sandstrand in Golden Bay und Gar Lapsi zum Schwimmen, die Rotonde von Mostar ist sehenswert)) Auch Gozo soll sich lohnen (mehr grün und weniger Menschen!) Für Kinder ist Malta sicherlich auch spannend: Wasserpark, Popeye Village, Forts, Playmobilherstellung... vergessen kann man unserer Meinung nach das Craft Village. Ueberteuert und nichts besonderes. Naja, Malta einmal sehen reicht uns aber. Wir haben schon wesentlich schönere Inseln gesehen. Dadurch, dass Malta sehr dicht besiedelt ist, sieht man eigentlich nur ein Häusermeer und viele Steine. Grüne Ecken oder Weite fehlen fast völlig. Restaurants siehe oben (maltesisches Kaninchen ist lecker) Malta ist recht sauber. In Qawra ist das Dolmen sicherlich eine gute Wahl, auch wenn es Macken hat. Im Winter würde ich aber ein anders Hotel mit einem grösseren und schöneren Indoorpoolbereich wählen. Von der Atmospöre her hat uns auch Marsacala und St.Julians als Urlaubsstandort gefallen. Hagar Qim ist überrissen teuer (3 LM für 2 Tempel) Handyerreichbarkeit war gut. (Vodafon oder go mobile) . Wie gesagt Malta ist relativ hochpreisig und britisch dominiert (leider auch beim Restaurantessen!). Unserer Meinung stimmt das Preisleistungsverhältnis nicht (mehr). Laut Auskunft von Mitreisenden haben die Preise auf der Insel seit letztem Jahr kräftig angezogen, die Qualität hat sich aber nicht verbessert. Ende September war das Wetter noch schön warm, das Meer warm, allerdings wehte ein kühler Wind, der schon unangenehm sein konnte bei Bewölkung. Maltesischer Wein ist trinkbar. Teilweise kommen die Trauben aus Norditalien und werden in Malta gekeltert und ausgebaut. Wir fanden den Chardonnay von Delicata ganz gut. Den Cabernet Sauvingnon zum Essen ok.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Renoviertes Zimmer war durchschnittlich gross, Fliesenboden, renoviertes Bad mit Wandfön und Seife und Duschgel, Minibar, Fernseher, Eher spartanische Einrichtung und für ein 4-Sterne Hotel auch nicht besonders geschmackvoll dekoriert (Farbzusammenstellung etwas gewöhnungsbedürftig), zwei überdurchschnittlich breite Einzelbetten, die zusammengeschoben sind und eine grosse "Gästeritze" haben. Ansonsten waren die Betten o.k., Balkon mit Plastikmobiliar nach hinten auf die Tennisplätze. Insgesamt sah man der Möbelierung und dem Zimmer die Jahre an, die es auf dem Buckel hatte. Aber alles war gepflegt und sauber. Ablagemöglichkeiten für Kleidung ist etwas knapp, wenn man länger bleibt. Im Schrank ist ein Safe, der allerdings mit 4.50 LM für die Gesamtaufenthaltsdauer gemietet werden muss. Fanden wir ziemlich unverschämt für ein 4-Sterne Haus, Geld für einen Safe zu kassieren, der technisch nicht dem neuesten Stand entspricht und längst abgezahlt ist. Wir haben dann dankend darauf verzichtet. Fernseher mit ZDF, RTL, VIVA im Zimmer. Zimmerreinigung war gut und reibungslos, nur sollte man das "Do not disturb" Schild raushängen, sonst steht das Zimmermädchen um 8.00 Uhr im Zimmer... Es gibt im Zimmer eine Steckerbuchse für deutsche Stecker (bzw. Eurostecker) Es gibt schönere Zimmer, weil neuer (der 6-Stock wurde erst letztes Jahr gebaut) im obersten Stockwerk. Sind aber auch teurer. Ausserdem fehlt in den Zimmern unserer Meinung nach eine Vorrichtung, um die Badekleidung und Handtücher aufzuhängen und ein/zwei Haken oder Handtuchstangen im Bad wären auch kein übertriebener Luxus, sowie ein nicht festmontierter Fön. Im Hotel gibt es anscheinend auch noch unrenovierte Zimmer mit Teppichboden und engen Doppelbetten. Also auf jeden Fall ein renoviertes Zimmer verlangen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Wir hatten nur Frühstück gebucht. GottseiDank!! Denn das Frühstück hätte uns keinen Mut für das Abendessen gemacht! Und von Mitreisenden haben wir gehört, dass es tatsächlich nicht besonders gut war. Grundsätzlich: das Hauptrestaurant verströmt den Charme einer Werkskantine sowohl vom Interior als auch der Lautstärke. Obwohl renoviert, sitzt man immer noch an den alten Tischen und Stühlen, die schon fast antiquarisch sind. Das Frühstück- kompletter Selfservice von 7.00 bis 10.00 Uhr angeboten- wechselt nicht! (lediglich im Wechsel Rühreier/Bacon oder Spieleier/Würstchen); keine "Fresh-Egg-Station" mit Eiern nach Wunsch, wie in vielen 4-Stern Häusern üblich. Ansonsten 3 Sorten Billigwurst (ungeniessbar) und 1 Sorte Käse und eine Art Frischkäse. Weissbrot und weiche Brötchen (wer früh kommt erhält auch noch dunkleres Brot), Croissants,Zwieback, Butter, Automatensaft, Cereals, Honig, Marmelade, der die Früchte gezeigt wurden nach denen sie schmecken sollen (beste Wahl: Orangenmarmelade), Melonen, Orangen, Joghurt. Klingt eigentlich recht vielfältig ist aber geschmacklich alles nicht so toll. Wir hatten jedenfalls das Gefühl, dass das Hotel in allen Bereichen zu den billigsten Produkten greift. Mann musste alles selber holen -nicht mal Kaffee- oder Teeservice am Tisch - lediglich Abräumservice, der auch nicht immer klappte. Für das Frühstück und den Service nur 2 Sonnen! Oracle Casino Restaurant ist gut/empfehlenswert. Ausserdem kann man hinterher den Spielern beim Zocken zusehen oder selber ein paar LM riskieren. (Als wir dort waren gab es am Montag und Dienstag 50% auf die a la Carte Preise=lohnt sich!) Beachrestaurant war aus unerfindlichen Gründen abends geschlossen. Mittags gute Karte, aber nicht preisgünstig. Cafe Delos ok. für einen Snackam Mittag. Das "Sybille" haben wir nicht ausprobiert. In der Templebar gibt es Happy Hour von 18.00 -19.00 Uhr. Schade leider nicht in der Beachbar oder im Cafe Delos, d.h. open-air zum Sonnenuntergang. Die Weinbar war immer gähnend leer, obwohl sie unserer Meinung eine bessere Atmosphäre hat, als die Templebar. In beiden Bars gibt es unterschiedliche Barsnacks zu essen. Preise sind gerade noch ok. Ein Bier (560ml) 1.10LM (ca. 2.75 €). Ansonsten ist Malta ein teures Pflaster geworden. Die Restaurants ausserhalb des Hotels sind relativ teuer bei qualitativ miesem Essen. Man kann auf Malta sicherlich sehr gut essen, muss dann aber auch viele LMs liegen lassen. Preisgünstige Alternative sind indische Restaurants. Es gibt auch viel Pasta und Pizza, aber eben geschmacklich naja. Fisch ist oft aus der Tiefkühltruhe, auch wenn er oft auf den Speisekarten steht. Wer ans Essen Ansprüche stellt, sollte Malta meiden oder es wird teuer. Lecker und günstig sind maltesische Sandwiches mit Tunfisch, Oliven, Tomaten und Kapern. Ganz schlecht haben wir zweimal im "Bonaparte" (im Mercure San Antonio) gegessen. Das "Spago" schräg gegenüber vom Hotel ist ganz gut mit netter Atmosphäre und im mittleren Preissegment, wenn man die Pasta Marinara meidet. Meist reicht auch eine Starter- Portion (bei Pasta) in den Restaurants, um satt zu werden.


    Service
  • Eher schlecht
  • Ohje, den Service fanden wir nicht so toll! Kein 4-Sterne Service!!! Sicherlich effizient aber kühl und teilweise unfreundlich, vor allem an der Rezeption und Frühstück. Dort steht ein Angestellter und bellt einem die Frage entgegen: "Roomnumber?" Kein Guten Morgen oder irgendwelche verbindlichen Worte. Kellner in den Restaurants und Bars waren generell freundlich (aber nicht übertrieben zuvorkommend), aber teilweise langsam und unkoordiniert. Insgesamt wirkten sie nicht besonders motiviert und in der Dienstanweisung steht wohl nichts von "lächeln" und der Kunde ist König. Es gibt einen Beachtowel-Service, der allerdings sehr kompliziert gehandhabt wird...


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Die Lage ist am Dolmen der grosse Pluspunkt. Es liegt in Qawra. Buggiba, St. Pauls Bay und Salina auf der anderen Seite sind gut zu Fuss erreichbar. (St.Paul und Salina je ca. 1 -1,5km entfernt, Buggiba um die "Ecke") Ausserdem hat das Hotel einen eigenen "Strand", d.h. eine nett gestaltete Felsplatte (super Bar/Restaurant mit Aussicht!) mit Pools und genügend!! Liegen und Sonnenschirme bei Bedarf. Guter Einstieg in das glasklare Meer über Leitern. Leider ist totz Felsen unter Wasser nicht viel zu sehen, so dass sich schnorcheln nicht unbedingt lohnt. Ein Busbahnhof mit Abfahrten in alle Inselrichtungen ist ca. 3 Minuten entfernt. Supermarkt und Restaurants in unmittelbarer Nähe, ebenso wie Autovermietungen. Buggiba/Qawra selbst hat leider nicht so viel Charme wie andere Orte auf Malta (St. Julians / Marsacala). Deshalb nur 5 Sonnen.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    4 schöne Pools (1 Kinderpool, 1 Salzwasserpool, 1 Animationspool), Felsbadestrand mit direktem Zugang zum Meer und Musikberieselung in unterschiedlichen Lautstärken und von Jazz bis Latino, 2 Tennisplätze, Kraftraum, Indoorpool mit Jacuzzi und Spa (Wellnessrtreatment), Kinderclub, und Animation am Pool (Aquagym, Wasserball etc.), viele Sonnenliegen (sodass eine Reservation ;-) absolut unnötig ist, weil diese Marotte, sowieso völlig daneben ist! Komplizierter und ineffizienter Beach-Towel-Service. Die viel zu kleinen Handtücher müssen im Spa geholt werden, gegen Vorlage von Handtuchkarten, die man an der Rezeption gegen Pfand erhält. Dazu erhält man allerdings keinerlei Information. Im Spa sind dann häufig die Handtücher vergriffen und man muss eine Stunde später den Weg vom "Strand" nochmal machen. Aergerlich! Bei weitem das Hotel mit dem schlechtesten Beach-Towel-Service, das ich erlebt habe. Wir hatten den Eindruck, das das Hotel keinerlei Interesse daran hatte, das die Gäste den angebotenen Service nutzen. Also auf jeden Fall auch eigene Handtücher ins Reisegepäck packen! In der Templebar bzw. im Dolmenroom war jeden Abend Livemusikzum Tanzen mit teilweise guten Bands und unterschiedlichen Musikrichtungen. Der Nachtclub/Disco war an 4 Abenden (Do -So) geöffnet. Markante Bässe und eher für ein jüngeres Publikum, aber gut besucht. Animation durch Animannis: Boule etc.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im September 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kay
    Alter:36-40
    Bewertungen:2