Embudu ist eine kleine ruhige Insel mit schönem Grünbewuchs. Die ca. 120 Bungi`s sind über die kleine Insel im Kreis mit Terasse zum Strand verteilt. Es gibt Standart (Kaltwasser), Superior (Klima, Kühlschrank, Warmwasser) und Wasser- Bungi`s (Superior). Alle sind in älter, aber in guten und sauberen Zustand. Wenn es Probleme gibt wird schnellstmöglich repariert. Von den "vielen" Gästen (im Verhältnis zur Größe der kleinen Insel) bekommt man nur zu den Essenszeiten etwas mit. Das Restaurant, die Bar und die Rezeption sind offen gebaut. Die meisten Gäste kommen aus Deutschland, aber auch Briten, Franzosen und Niederländer waren da. Je nachdem welche Nachbarn man hat ist es laut oder leiser (die Wände sind relativ dünn). Man kann Vollpension oder All inclusive buchen. Ich hatte VP, d.h. ich habe die Getränke selbst bezahlt. War für mich aber bei einem Preis von 20€ pro Tag mehr für AI kostengünstiger, obwohl ich jeden Tag abends mind. einen leckeren Cocktail (ca. 5€) getrunken habe.
Die Bungi´s sind alle älter und in einfacher bauweise aber werden gut gepflegt. Die Größe ist ausreichend. Ich hatte über Last Minute nur noch die Standart- Version buchen können. Zuerst hatte ich im Haupthaus (einziges 2 stöckiges Haus der Insel in dem alle Bediensteten untergebracht sind) ein Zimmer bekommen. Dieses war ausreichend groß und sauber, aber die Lärm- und Geruchsbelästigung empfand ich als sehr unangenehm. Nach Rücksprache mit der Reiseleitung und der Rezeption konnte ich nach einer Nacht in einen Standartbungi umziehen. Ohne Warmwasser und Klimaanlage ist man sehr nah an der Natur, aber ich habe mich trotzdem wohlgefühlt. Überall ist halt Außentemperatur 30°, mit Deckenventilator und Lamellentüren und -fenstern kommt aber eine gute Zirkulation zustande. 2 mal am Tag kommt der Zimmerboy vorbei. Es gibt wenn man will jeden Tag neue Handtücher und ein mal die Woche neues Bettzeug. Einen Safe kann man sich an der Rezeption kostenlos nehmen.
Das Essen ist abwechslungsreich und für jeden Geschmack ist was dabei. Jeden Abend gibt es ein anderes Themenessen. Wenn man etwas später zum Essen geht ist aber leider nicht mehr die gesamte Auswahl zu haben. Das Obst kommt ein bissel zu kurz. Aber wenn man bedenkt, dass alle Nahrungsmittel mit dem Boot gebracht werden muß es irgendwo Abstriche geben.
Das Personal ist sehr freundlich und stets zur Stelle. Alle sprechen englisch und die meisten auch ein paar Worte deutsch. Für Trinkgeld sind sie sehr dankbar (Gepäckträger, 1 mal die Woche im Restaurant und für den Zimmerboy). Die "Gärtner" sind jeden Tag unterwegs und kehren die gesamte Insel von Blättern frei und sammeln die runtergefallenen Kokosnüsse ein.
Embudu liegt geschützt im Süd-Male-Atoll und ist kompett von einem sehr schönen Hausriff umgeben. Von keinem Punkt der kleinen Insel sind es mehr als 50m zum Wasser. Das Beste: auf der gesamten Insel kann man barfuß laufen (auch im Restaurant!). Nach Male sind ca. 45min mit dem Boot. Je nach Wetter und damit Wellengang kann die Bootfahrt sehr schön (evtl. von Delfinen begleitet) oder auch unangenehm sein. Da ich jeden Tag tauchen war, habe ich keine Ausfüge gemacht. Meine Tischnachbarn haben jedoch die meisten gemacht und waren eher durchschnittlich begeistert.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Juhu! - Keine Animation. Wer will kann Tischtennis, Badminton und Tischkicker spielen. Schnorcheln und Tauchen sind die gängigen Freizeitbeschäftigungen. Einen Pool gibts nicht - bei 30° warmer Lagune auch überflüssig. Einmal die Woche werden Unterwasserfotos von der Tauchschule vorgeführt und Sonntags gibts einen Discoabend. In einem kleinen Laden kann man überteuert das erstehen was man Zuhause vergessen hat und natürlich auch Mitbringsel kaufen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Julia |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


