Flächenmäßig weitlaufige Anlage westlich von Mastichari. Die Zimmer sind in zweigeschossigen Häusern über die gesamte Anlage verteilt bis zum Strand. Zimmer wurden täglich gereinigt auch sonn- und feiertags. Überhaupt machte die gesamte Anlage einen sauberen Eindruck. Die Gartenanlage wurde ständig gepflegt. Die Gäste kamen aus Deutschland, Holland, England, Östreich, Schweiz, Italien und Polen. Viele junge Eltern mit nicht schulpflichtigen Kindern und dann wieder die Nochnichtrentner und die Senioren. Mit den Mietwagen kann man an zwei Tagen alle Sehenswürdigkeiten und Orte auf der Insel besuchen. Verfahren kann man sich nicht wirklich, auch wenn die Beschilderung auf der Halbinsel Kefalos spärlich ist. Wenn eine Strasse plötzlich zu ende ist dreht man eben um. Der Strassenzustand ist eher abenteuerlich. Sonnenuntergang in Zia (kein Geheimtipp mehr; Busse und Autos). Das Askleipion hat Montag zu wie alle Museen. Dorthin fährt auch ab Kos-Stadt eine Bimmelbahn. Eine Fähre geht dreimal täglich nach Kalymnos ab Mastichari. Fahrzeit ca. 45 Minuten.
Unser Appartment hatte ca. 30 qm plus Balkon Richtung Meer (herrlicher Sonnenuntergang). Kleiner Fernseher mit nur einem Programm (ARD). Beim Kühlschrank haben wir den Stecker gezogen, damit er nicht den Raum erhitzt. Kimaanlage gegen Gebühr zubuchbar, war noch nicht erforderlich. Mit ausreichend Mückenabwehr hatten wir uns versorgt, so dass wir auch ohne die Plagegeister ruhige Nächte hatten. Zweimal Stromausfall in der Woche. Einmal war morgens kein warmes Wasser zum Duschen. Kein Föhn. Keine Steckdose im Bad zum Rasieren oder Haare trocknen.
Die Küche war ausreichend und abwechslungsreich, landestypische Speisen zum Mittag und Abend. Keine Schlangenbildung am Buffet. Große Salatauswahl, Käse und Oliven, immer ein leckeres Fischgericht dabei, reichliche Auswahl. Ständig wurden Speisen nachgefüllt. Der Kellnerservice beschränkte sich nur auf das Abräumen des Geschirrs, aber ständig sehr aufmerksam und freundlich. Der Kaffee: danke für den Tip anderer Gäste vor uns, löslichen Kaffe mitzubringen. Das Dessert zum Mittag bestand aus einer Auswahl von 5 Eissorten und verschiedenen Gebäck und Süßspeisen. Leider konnte man sich dazu keinen Kaffee bereiten. Die Obstauswahl war eher bescheiden (Äpfel und Orangen). Im Bereich der Tür stand der Restaurantleiter, damit niemand eine Orange rausschmuggelt. Es war auch mit Geld und guten Worten nicht möglich für den Abreisetag 7 Uhr ein winziges Frühstück zu erhalten, weil das Restaurant erst 7. 30 Uhr öffnet. So mußten wir hungrig zum Flieger.
Unser Flieger hatte drei Stunden Verspätung. Total fertig kamen wir kurz nach 11 Uhr an. Transfer vom Flughafen zum Hotel nur 10 Minuten. Der Empfangschef sprach kein deutsch. Auf englisch teilte er uns mit, dass wir erst 14 Uhr das Zimmer belegen könnten. Zeit für einen Rundgang durch die Anlage und ein Bier an der Poolbar. Die Zimmer müssen am Abreisetag bis 12 Uhr geräumt sein.
Noch keine weitere Anlage als direkter Nachbar links und rechts. Der kleine Ort ist über eine Strandpromenade in ca. 20 Minuten Fußweg bequem zu erreichen. Anlage liegt zwar in der Einflugschneise des Flughafens, aber die 5 bis 10 Flieger am Tag stören nicht wirklich. Blick auf die Nachbarinseln. Die Anlage liegt ziemlich in der Mitte der Insel. Zur "Stadt" fährt jeden Morgen 10 Uhr der Hotelbus ca. 25 km, Rückfahrt 14. 30 Uhr. Reicht gerade so für die Altstadt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Großer und sauberer Pool, immer freie Liegen am Pool oder am Strand. Ich habe nicht beobachtet, dass irgendjemand schon am Morgen Liegen okkupierte, auch die Engländer nicht! Tagsüber Minipizzas oder Eis an der Poolbar. Strandbar war noch nicht eröffnet. Große Minigolfanlage, mehrere Kinderspielplätze. Die Animateure waren ständig da, aber nicht aufdringlich. Tagsüber Streching, Wassergymnastik, Darts, Boggia usw., abends Kindershow, das übliche Bingo und Unterhaltungsprogramm. Disco nach 23 Uhr, naja siehe Altersangabe der Gäste.


