- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Auch wenn das Hotel im Urlaubskatalog recht nett beschrieben und bebildert ist - man sollte sich nicht täuschen lassen. Wer in der Hoffnung auf einen lang ersehnten Badeurlaub seine Reise ins Calimera antritt, wird maßlos enttäuscht. "Baden", wie man es vielleicht von dt. Nordseeinseln oder auch den kanarischen Inseln kennt, ist hier nicht möglich (Ebbe-Flut-ähnliche Gezeiten, keine Badezone im Meer (nur in der Schiffahrtsrinne)). Baustellenlärm bis in den späten Abend hinein stehen auf der Tagesordnung, ebenso wie viele Probleme die im Folgenden beschrieben werden: Dieses Hotel können wir nicht weiterempfehlen - auch wenn im Juli´12 noch eine Bewertungszahl von 86% vorlag!!!
Die Zimmer waren relativ geräumig, die Einrichtung ließ aber zu wünschen übrig (alte und teilweise kaputte Möbel, zerschlagene Fliesen, alte Matratzen mit Gebrauchsspuren).
Da es zum Hauptrestaurant lediglich 2 kleine Themenrestaurants gab (Besuch nur 1x die Woche möglich), war der Hauptspeisesaal entsprechend hoch frequentiert, so dass teilweise lange Schlangen an den Buffets entstanden. Das Wort Abwechslung ist für Calimarische Gastronomie scheinbar ein Fremdwort. Die Sauberkeit und Hygiene seitens des Personals ist einigermaßen gegeben. Jedoch wird nicht auf das Verhalten der Gäste geachtet. Gerade arabische Gäste scheinen hier einen "Freifahrtsschein" für ekeliges und unhygienisches Verhalten zu haben - welches vom arabischen Personal toleriert wird. So ist es nicht verwunderlich, dass Kinder im Pampas zwischen dem Essen auf dem Tisch liegen, arabische Gäste sich das Essen vom Buffet mit den Händen nehmen, oder die Soße am Buffet auch mal mit dem Finger probieren. Ganz fein auch, wenn Kinder mit dem Finger die Kuchen am Buffet probieren und dann wieder zurücklegen. Wer sich über russische Essgewohnheiten beschwert, dass diese ihre Teller zu voll packen würden und alles liegen lassen, der hat noch keine arabischen Gäste nach dem Ramadan gesehen... Die habe nicht nur volle Teller und stapeln diese vollen Teller übereinander, sie schmeißen auch gerne mal Sachen unter den Tisch!! Personen mit empfindlichen Magen, sollten die Küche mit Vorsicht genießen!!!!!!!!!! (Magen-Darm Tabletten gibt es für überteuerte Touristenpreise in der hotelansässigen Apotheke).
Das Personal bemüht sich sehr. Besonders sind die Mitarbeiter am Pool hervorzuheben (sie hätten 6 Sonnen verdient - da sie einen tollen Job gemacht haben), die zumeist besser gelaunt sind und besser Deutsch sprechen, als die grantigen Herren von der Rezeption. Beschwerden wurde sowohl von den Rezeptionisten, als auch von der deutschen Hotelleitung angehört, jedoch wurde nicht gehandelt (mehrfache nächtliche Ruhestörungen, so dass man gezwungen war um 4:00 Uhr morgens zur Rezeption zu gehen / Belästigung und Photographieversuche junger Frauen durch arabische Männer!!!!!!!!!!!!!!)
Die Umgebung ist durch die Volksaufstände der letzten Jahre gezeichnet. Rund um das Hotel herum sind viele verlassene Bauruinen, die zum Teil von streunenden Hunden bewohnt werden. Am Strand stehend, sollte man nicht nach links und rechts schauen, damit man die Müllberge nicht sieht. Die Einkaufsmöglichkeiten sind eher schlecht und durch überteuerte Preise in der hoteleigenen "Mall" gekennzeichnet.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Gäste, die einen sportlichen Aktivurlaub suchen sollten dieses Hotel meiden. Der im Katalog angepriesene Fitnessraum stellt sich als ein "Abstellraum" mit defekten Geräten raus (Löcher in den Laufmatten beim Laufband, beschädigte Tretlager beim Bike, angerissener Seilzug, bzw. fehlende Seilzüge am einzigen Multifunktionsturm. Das Aerobicangebot ist mehr "improvisiert" als "gekonnt". Fitnesssportler, die regelmäßig Groupfitness-Kurse besuchen, kommen hier nicht auf ihre Kosten! Der Poolbereich wäre ok gewesen (freundliche Poolmitarbeiter), wenn man nicht schon morgens um 6:30 Liegen hätte reservieren müssen. Außerdem baden arabische Gäste immer wieder in ihren Gewändern (mit denen sie später auch beim Essen sind), zudem werden arabische Kinder von den Eltern animiert in den Pool zu "pinkeln" (deutsche Hotelleitung unternimmt nichts). Nervig waren auch die im Hotel ansässigen "fliegenden Händler", die selbt schlafende Gäste am Poolbereich mehrmals täglich angesprochen haben, ob sie "Massagen, Kamelreiten, etc." wollen. Dabei zeigten sie auch keine Berührungsängste, insbesondere bei den weiblichen Gästen. Störend wirkten sich auch die im und am Hotel befindlichen Bau- und Renovierungsarbeiten aus. Wer am Relax-Pool seine Ruhe gesucht hat, wurde nicht nur durch fliegende Händler genervt, sondern auch noch durch die täglichen Baustellengeräusche wie Hammer, Kreissäge, etc. gestört. Verwunderlich, wie solch ein Pool als "Relax-Pool" gekennzeichnet werden kann.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im August 2012 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Birger |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 1 |