Der Vorteil vom Kantenah gegenüber den anderen 3 Teilanlagen sind die relativ kurzen Wegen zwischen den Zimmern, den einzelnen Villen und dem Strandabschnitt, wo sich auch der Royalbereich befindet und den Restaurants, die zum Kantenahbereich gehören. Für Gehbehinderte ist es möglich diese alle ohne Treppen und Holzbrücken zu erreichen (ist von den Rivierazimmern nur mit sehr großen Umwegen möglich). Die Gebäude haben 2 Eingänge jeweils an der Stirnseite. Dadurch wird der Eindruck von Betonklötzen entscheidend gemildert. Es lohnt sich in den ersten Tagen nicht nur faul am Strand zu liegen, sondern ausgiebig die gesamte Hotelanlage zu besichtigen, um seine Lieblingsplätze zu finden. Denn die Anlage bedient an den einzelnen Plätzen fast jeden Anspruch. So kann man am Strand in der Nähe des abgezäunten Royalabschnittes einsame Plätze finden, in Höhe des Kantenahpools eng aneinander stehende Liegen bekommen oder am Salzwasserpool die herbe Schönheit eines Steinstrandes geniesen. Wer gern eine Liege mit Auflagen möchte, findet sie an den 2 Ruhepools und am Spapool. Den Strandabschnitt beim Royalbereich empfehle ich besonders, weil es hier an der Strandbar 4 Toiletten gibt. Die anderen Strandbars haben immer nur eine. Wir hatten im Juni überwiegend schönes Wetter, sprich Sonnenschein, die letzten 3 Tage viel Regen. Das Kantenah war unsere erste Wahl und wir wurden nicht enttäuscht. Die Wasserlandschaft von White Sand und Riviera war aber auch einzigartig. Allerdings haben wir in der Lobby dort einige von Mücken zerstochene Leute gesehen. Im Kantenah war das nicht so das Problem. Das Preis-/ Leistungverhältnis war sehr gut. An der Tauchbasis von unserem Hotel haben wir einen Schnorchelausflug mit Schildkröten gebucht. Das Hochseefischen bei unserer Reiseleitung gebucht, ist überhaupt nicht zu empfehlen. Ausflüge sind hier in Mexico überhaupt sehr teuer.
Wir hatten ein Sparzimmer gebucht und sind in der Villa 47 in der ersten Etage untergekommen. Die Zimmer 19 - 36 sind gar nicht so leicht zu finden, da der Weg auf der Karte nicht eingezeichnet ist. Dass die Villen einen Mittelgang haben, konnten wir erst viel später feststellen. War aber Junglefeeling pur, auf dem kleinen Weg dahinzugelagen. Die Zimmer im Kantenah sind jetzt alle neu renoviert und mit einer gut voreingestellten Klimaanlage, Balkon, Minibar, Kaffeemaschine, Safe, Telefon, Bügeleisen und Fön ausgestattet. Minibar wurde jeden Tag mit 4 Bier, 2 großen Flaschen Wasser, je 2 Flaschen Fanta, Cola, Sprite oder ähnliches gefüllt. DW konnten wir die ersten 2 Wochen gut empfangen, dann ging nichts mehr. In jeder Villa gibt es 4 Raucherzimmer (Zimmer-Nr.1-4, Parterre)
Die Buffetrestaurants in Nähe der Lobby hatten alle so ziemlich das gleiche Angebot. Wir fanden das Essenangebot vollkommend ausreichend, so dass wir die anderen Angebote nicht genutzt haben. Bei den Getränken konnten wir gut nachvollziehen, dass es positive und negative Bewertungen gab. Es wurde unterschiedlich gut gemixt. Bei der Pina Colada waren die Eisstücke fast nie ordentlich zerkleinert oder es gab auch schon mal eine grauflüssige Fertigbrühe (habe auch gesehen, dass so was reklamiert wurde). In der Whitesandlobby habe ich z.B. einen grottenschlechten Caipi bekommen (unklar wie man so was hinkriegt). Aber es gab auch Beispiele für ordentliche Drinks. Z.B. die Strandbar am Royalbereich. Ansonsten gibt es aber auch alle möglichen Markenspirituosen. Die hier vielgerühmten Obstsäfte zum Frühstück waren auch nur Fertigsäfte mit ein paar Obststückchen und Eis gemixt - haben aber sehr gut geschmeckt und Sekt gab es zum Frühstück auch. Fürs Essen hätte ich 6 Sonnen gegeben, aber die gemixten Getränken ließen doch manche Wünsche offen.
Wir hatten am Service nichts auszusetzen. Obwohl wir nur ein paar Brocken Spanisch und nur wenig Englisch sprechen, hatten wir keine Verständnissprobleme. Die Zimmerreinigung wurde meistens gründlich durchgeführt. Fast jeden Tag hatten wir ein Handtuchtier auf dem Bett zu sitzen und jedesmal ein anderes. Beschwerden hatten wir keine und zusätzliche Serviceleistungen haben wir glücklicher Weise nicht gebraucht.
Wir fanden die Lage des Hotels genial. Die Lobby lag in Straßennähe, dadurch war man schnell auf der Straße und konnte mit den Kleinbussen nach Playa del Carmen zum Flanieren und Einkaufen oder in Richtung Tulum fahren. Die einzelnen Strandabschnitte habe ich oben beschrieben. In jedem Hotel gibt es Zimmer in Strandnähe oder weiter weg und dann aber näher an den Futterkrippen, nur im Riviera liegen die Villen am Steinstrand entlang und somit weit weg von den Restaurants. Die Restaurants, die kleinen Geschäfte und die 2 Theater sind um die 4 Lobbies verteilt, bis auf die 2 kleinen Strandrestaurant.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt so ziemlich alles, was man sich denken kann und auch mehr als im Katalog beschrieben ist. Genaues Hingucken lohnt sich. Die Strand- und Wasserqualität ist sehr unterschiedlich, scheint auch sehr wetterabhängig zu sein. Wir konnten aber jeden Tag ins Wasser und haben keinen Pool gebraucht, bis auf den Spapool. Da waren wir immer bis das Bogenschießen anfing. Er ist außergewöhlich schön angelegt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im Juni 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ingrid |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 24 |
Sehr geehrte Ingrid, Wir sind sehr froh, dass Sie gegangen sind, mit einer guten Erinnerung Ihres Aufenthaltes und des Grand Palladium. Wenn wir in Zukunft, in irgendeiner Weise Ihnen helfen können, stehen wir gerne zu Verfügung. Mit freundlichen Grüβen, Banesa Burque Direktorin

