Damit der werte Leser vorab eine kurze Info über unsere bisherigen Urlaubserfahrungen erhält sei angemerkt, dass wir bereits zum 2. Mal in Mexiko und weitere 8x in der Karibik gewesen sind. Sogar unsere Hochzeittrauung haben wir in der Karibik gefeiert. Man kann also durchaus sagen, dass wir die Karibik kennen und somit sehr gut die Hotels, deren Service und Anlagen beurteilen können. Nun zum Kantenah: Einen AWARD hat dieses Hotel nicht verdient. Die Anlage ist ok. Mehr auch nicht. Die Anlage ist riesig. Alleine der Strand welcher zur Anlage gehört ist rund 1,0 KM lang (!). Allerdings gibt es auf diesem Kilometer schöne und weniger schöne Abschnitte. Ein viertel besteht aus reiner Felsenküste, wo ein Baden im Meer unmöglich ist. Hier gibt es zum Ausgleich einen Meerwasserpool. Ein weiteres Viertel (das Teilstück an der Poolanlage, das mit den Springbreakern) ist sehr überfüllt. Am nächsten Viertel (unsere Wahl) ist es herrlich ruhig und sehr gepflegt (in Höhe des Hauses Nr. 51) Das letzte Viertel ist Brachland und dient wohl als Reserve, falls die Anlage noch weiter ausgebaut werden sollte. Leider hat man an unserem Strandabschnitt, während unseres Aufenthaltes, ein 30 Meter langes Schildkrötengehäge ohne Schildkröten erbaut. Dort sollen dann die Tiere ihre Eier ablegen können. Dafür wurden die Palmen entfernt und ein großer Bereich des Strandes dauerhaft gesperrt. Wir können nicht nachvollziehen, warum man am schönsten Teil des Strandes so ein Gehäge hinbaut, welches nur an einem Tag des Jahres interessant ist und 364 Tagen Platz wegnimmt. Der Ort dafür wäre direkt daneben auf dem brach liegenden Teilabschnitt besser gewählt gewesen. Am Strand ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Sehr lobenswert ist Anzahl der Liegen am Meer. Hier muss niemand morgens um 7:00h etwas reservieren. Selbst um 12:00h findet man immer ein freies Plätzchen im Schatten. Also ausschlafen, Frühstücken und dann zum Meer. Wer allerdings ein Pool-Typ ist, darf auch in diesem Urlaub früh aufstehen und sich einen Platz reservieren. Der Hauptpool ist zwar riesig, aber was nützt das, wenn dort 500 Mann liegen wollen? Soweit zum Strand und zur Poolanlage. Tipp: nicht das Collonial Hotel nehmen. Dort sind die Springbreaker untergebracht. Unsere Urlaubsbekanntschaft hatte das Pech dort zu landen. Die Anlage selber besteht zum größten Teil aus Urwald (siehe Googleearth). Hier findet man alles, was das Tierreich zu bieten hat: große Spinnen, Schlangen (die auch schon mal bis in die Lobby kommen), Wespen (die auf dem Balkon ihr Nest bauen), Mücken, Nasenbären, Echsen und eine Vielfalt von Vögeln. Alles schön grün. 3 Wochen lang nur grün. Keine Blumen die mal etwas Abwechslung bringen würden. Nur grün. Die Anlage ist langweilig, aber wird gut gepflegt. Wer einmal das Grand Palladium in der Dom. Rep erlebt hat, weiß was ich meine. Eine Farbenpracht zum verlieben. Kein Vergleich zu dieser Anlage. Zimmer: Ich sage mal...zweckmäßig. Die Klimaanlage ist laut und das Kondenswasser tropft aus den Lampen (!). Aber zumindest funktioniert sie. Der Blick von Balkon ist...grün. Kein Meer zu sehen trotz Meerseite. Der Kühlschrank kann nicht richtig kühlen, da er in einer Kommode eingebaut ist. Die Wärme, die beim Kühlen entsteht, kann nirgends entweichen. Folglich haben die Kühlschränke auch nur eine kurze Lebensdauer. Also manche Inneneinrichter denken nur von der Tapete bis zur Wand. Das Bad ist klein, aber ausreichend. Naja, die meiste Zeit ist man eh draußen. Wir kennen aus vielen anderen Anlagen, dass aus den Handtüchern liebevolle Figuren gebastelt werden (Schwäne, etc). Hier nicht. Auch nicht Hilfe von Trinkgeld, welches wir jeden Tag (!) hingelegt hatten. Keine Blumen, kein Obst. Der Zimmerservice beschränkt sich aufs Minimalste. Essen: Hier muss ich echt Kritik üben. Nach 10x Karibik und verschiedenen Hotels, haben wir hier das langweiligste und schlechteste Essen erlebt. In 3 Wochen haben es die Köche nicht geschafft auch nur ein mal ein Stück Fleisch zu braten/kochen/schmoren usw. was NICHT zäh war. Die Dekoration war lieblos. Die Tischdecken stets dreckig. Wenn man Glück hatte und einen motivierten Kellner erwischte (die Plätze wurden beim Reinkommen zugewiesen), bekam man sogar Besteck und musste es nicht von einem freien Nachbartisch nehmen. Die Lautstärke ist wie in einer Bahnhofshalle. Temperatur ist hoch, weil Klimaanlage so gut wie aus. (...oder überfordert). Nein, das Essen war, sogar in den so genannten Gourmet Restaurants, einfach nur schlimm. Ich hatte mich so auf das Brasilianische Restaurant gefreut, weil ich hier auf HolidayCheck eine gute Rezession darüber gelesen hatte. Fleisch vom Spies direkt auf den Teller. So war es auch, nur dass es von dort direkt in den Abfall gewandert ist. So etwas zähes würde sogar mein Hund verschmähen. Abendshows: Die Shows sind wirklich gut. Es gibt ein Semiprofessionelles Tanzteam, das eine bunte Mischung aus Spass und Unterhaltung bietet. Die Kostüme sind mit Liebe zum Detail gemacht. Die Tänzer mit Hingabe bei der Sache. Wir haben uns immer auf die Shows gefreut. Es gibt jeden Abend 2 Veranstaltungen. Die eine geht von 21:00 bis 22:00h und die andere beginnt gegen 22:15h. Uns hat die erste Show allerdings als Tagesabschluss genügt. Vorab ab 20:00h gab es für die Kinder eine Art Mitmachprogramm. Leider nur auf englisch und spanisch. Geld: Wir haben keine Peso mitgenommen, nur Dollar. Das langt aus. Überall kann man mit Dollar bezahlen. Berichte in HolidayCheck, wobei man günstiger fährt, wenn man mit Peso bezahlt, können wir nicht bestätigen. Das liegt am Wechselkurs. Der normale Kurs zu unserer Zeit war 18 Peso = 1 Euro. Getauscht bekommt man aber nur zu 14,5 Peso = 1 Euro. Der beim Vorteil beim Bezahlen den man durch Pesos hätte, wird durch den schlechten Wechselkurs wieder aufgehoben. Also nehmt US Dollar. Die kann man überall auf der Welt beim nächsten Urlaub wieder verwenden falls etwas übrig bleibt. Nur auf dem Flughafen beim Rückflug sollten man ein paar Pesos haben falls man etwas trinken möchte. Eine Flasche Apfelsaft kosten 20 Peso, also rund 1,5 Dollar. Will man aber in Dollar bezahlen kostet die gleiche Flasche auf einmal 5 Dollar. Modernes Raubrittertum. Ausflüge: Xel-HA = Wasserspass für jung und alt. Für eine 3 köpfige Familie mit allem drum und dran, rund 300 Dollar. Fahrt mit dem Kollectivo selber dort hin. Ist sicher und macht Spass. Dort laufen keine Drogengangster rum die Leute entführen. Alles Quatsch. An der Touristenküste gibt es höchstens mal einen Taschendieb. Die Kriminalität ist 400km weiter im Landesinneren. Kosten pro Person, egal wie weit man fährt, 2 Dollar. Bezahlt wird beim Aussteigen. Alles an Fotos mitnehmen, was die dort anbieten (Papagei auf Kof oder Schulter, usw.) und am Ende beim Ausgang den USB Stick mit allen Fotos für 79 Dollar kaufen. Ist billiger als 4 Fotos einzel zu erwerben. Eintrittskarten vor Ort im Internet kaufen und an der Hotelrezeption ausdrucken lassen. 10% günstiger. XCARET: Der beste Park in Mexiko. Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Wasserspiele, Tauchen, Schnorcheln, Bootsfahrt, Delphine, Jaguar, Puma, Mayastädte und eine faszinierende Schmetterlingswelt. Am Ende des Tages unbedingt die MayaShow anschauen. Dort wird in einer Art Theater-MusicalShow die Geschichte Mexikos erzählt. Wie sie früher gelebt haben, wie die Spanier das Land eroberten und wie sich das Land bis heute entwickelt hat. Auch hier gilt wie in XEL-HA: alles an Fotos mitnehmen und den USB Stick kaufen. Ach ja. und die Eintritskarten wieder online kaufen. Service: Es gab wenige gute Servicekräfte. Mit viel Glück bekam man einen Tisch zugewiesen, bei dem der Kellner motiviert war. Auch Trinkgeld half nicht weiter. Die Kellner an der Strandbar beim Kantenah waren mehr damit beschäftigt mit den Mädels zu flirten, als Getränke herauszugeben. Rezeption: sehr unflexibel bei Wünschen. Wir haben öfter "das können wir nicht machen", als "geht klar" gehört. Schon das Ausdrucken der online bestellten Tickets für XEL-HA und XCARET war denen zu viel. Das Zimmer, welches wir telefonisch über 9 Monate im Voraus beim Hotelchef reserviert hatten, war natürlich bereits belegt. Ist schlicht vergessen worden... Beim Mittagessen musste man mind. 2x Getränke bestellen. Das erste Mal wurde grundsätzlich vergessen. Nach 2 Wochen bin ich dann selber zum Tresen gegangen und habe unsere Getränke geholt. So etwas habe ich zuvor noch nirgends wo anders erlebt. Fazit: Eine Anlage, die in die Jahre gekommen ist. Der Service ist für so ein Hotel miserabel. Das Essen und vor allen Dingen die Gourmet Restaurants mittelmäßig bis schlecht. Die Preise in der Ladenstrasse sind 12x so hoch wie z.B. in Playa del Carmen. (Bilderrahmen im Shop 140 US Dollar, der gleiche im Souveniershop am Busbahnhof, 21 US Dollar) Das Gleiche bei allen anderen Dingen, die man dort erwerben kann. Das ist schon unverschämt überteuert. Der Strandabschnitt beim Kantenah ist hervorragend gepflegt und hat jederzeit eine freie Liege im Schatten. Das Meerwasser ist klar und viele Fische tummeln sich dort. Auch zum Schnorcheln gut geeignet. Würden wir dort noch mal hinfahren? Klares NEIN! Siehe Fazit.
Siehe bei Allgemein...........
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Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3 Wochen im April 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thorsten |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 2 |
Sehr geehrter Thosrten, Wir bedanken Inhen fur Ihre kommentare. Wir nehmen alle Kommentare berücksichtigen konstruktiven dseguir Tag immer besser, basierend auf den Geschmack unserer Gäste mit den besten Grüssen, Celia Benito Director Adjunto / Assistant Manager Grand Palladium Colonial Resort & Spa Grand Palladium Kantenah Resort & Spa

