Das Hotel ist das nördlichste von fünf Hotel in einer riesigen Anlage. Die Zimmer sind auf mehrere kleinere Gebäude in der Urwaldlandschaft verteilt. Im Urwald leben jede Menge Tiere (Nasenbären, Waschbären, Leguane, Agutis usw.). Die Wege durch den Urwald sind super und die meisten auch überdacht (für Regentage). Gut funktioniert hat bei uns auch der öffentliche Nahverkehr (die Lobby-Bahn fährt alle vier Lobbys an sowie die Bahn, die die einzelnen Häuser im Kantenah und Colonial anfährt), die Bahn im Riviera und White Sand kam relativ selten und das Boot machte auch, was es bzw. der Fahrer, wollte. Über die Sauberkeit konnten wir nicht meckern. Wir haben auch immer Angestellte gesehen, die z. B. die Wege geputzt haben usw. WLAN ist kostenlos in den Rezeptionsbereichen aller Hotels verfügbar. Wir haben mehr deutsche Gäste gesehen, als wir nach den Hotelbewertungen erwartet haben. Die meisten Gäste kommen jedoch aus Spanien, USA und Kanada. Es sind auch einige Südamerikaner da, Einheimische und Russen (die haben wir allerdings nicht als störend empfunden). Vom Alter her waren die Gäste bunt gemischt. Da keine Ferien waren, waren hauptsächlich kleinere Kinder da. Nicht-Triband-Handys funktionieren nicht. Wir fanden Anfang November optimal als Reisezeit, da das Hotel noch nicht so voll war, die Regenzeit aber schon vorbei war. Sehenswert sind vor allem die Ruinen in Tulum. Die Kulisse am Meer ist traumhaft. Nett waren auch Chichen Itza und Coba. Nach Tulum und Coba sind wir kostengünstig mit dem Collectivo bzw. Taxi gefahren. Die Fahrt nach Chichen Itza (mit Mittagessen, Cenote und Valladolid) haben wir günstig bei Easy Tours in Tulum gebucht (deutlich billiger als die Reiseveranstalter und das Hotel). Nicht fehlen sollte ein Ausflug nach Akumal, dort kann man mit Schildkröten schwimmen (hin kommt man mit dem Collectivo für 20 Peso sowie 5 Minuten Fußweg an den Strand)
Unser Zimmer war ziemlich groß. Es gab zwei Queensize-Betten, einen kleinen Tisch mit Sessel, einen Schreibtisch mit Stuhl, eine Kommode, eine Kofferablage sowie einen riesigen Kleiderschrank, in welchem sich auch der Safe befand. In der Kommode war die Minibar mit Wasser, zwei Sorten Bier und Limo. Auf dem Balkon gab es einen herausziehbaren Wäscheständer sowie zwei bequeme und ansprechende Stühle. Auch der Balkon war groß. Im Bad gab es eine Badewanne, Waschbecken mit großer Ablage sowie eine Toilette, die immer funktionierte. Ein Fön war vorhanden, Duschgel, Shampoo und Lotion wurden immer aufgefüllt. Zimmer und Bad sahen neu renoviert und ziemlich modern aus. Den TV haben wir nicht ausprobiert. Außerdem gab es eine i-pod-Dockingstation (auch nicht probiert). Die Klimaanlage funktionierte problemlos, zusätzlich gab es einen Deckenventilator.
Wir haben alle drei Buffetrestaurants und die beiden Poolrestaurants ausprobiert. Die Auswahl ist riesig. Geschmacklich gabs Höhen und Tiefen. Besonders lecker fanden wir beim Frühstück die Paninis und die frischen Säfte. Der Kaffee war meistens nur lauwarm, Tee war oft schwer zu bekommen. In den Poolrestaurants waren die Potatoe Wedges sowie die Burger und die Pizzen unsere Lieblingsspeisen. An der Nudelbar waren uns die Soßen zu wässrig. Abends nutzten wir oft die A-la-Carte-Restaurants. Besonders lecker fanden wir den Italiener (Nudeln und als Nachtisch Bella Italia) und das Steakhaus. Super ist, dass es überall auch vegetarische Speisekarten gab. Enttäuscht hat uns die Strandbar am Riviera. Der Ausblick war super, aber die Onionrings und der Burger waren aus unserer Sicht grottenschlecht. In den beiden großen Pools gab es jeweils eine Swim-up-Bar. Mit den Cocktails konnte man sich im ganzen Pool (gerne auch in den Whirlpool) bewegen. Die Cocktails waren ziemlich gut und es gab viel Auswahl. Trinkgeld wurde gerne genommen, aber nicht erwartet.
Das Personal war durchweg freundlich. Wir haben hauptsächlich versucht, unsere Spanischkenntnisse auszubauen und so nur wenig Englisch gesprochen, daher können wir zu den Fremdsprachenkenntnissen wenig sagen. Die Zimmerreinigung sowie die tägliche Auffüllung der Minibar klappte problemlos. WLAN auf dem Zimmer ist ziemlich teuer (ca. 60 EUR pro Woche). Wir bekamen zunächst ein Raucherzimmer zugewiesen. Dieses konnten wir jedoch sofort in ein Nichtraucherzimmer tauschen. Die Getränke an den Bars bekamen wir auch ohne mit Trinkgeld zu winken zügig. Oft wurden wir auch gefragt, ob es noch was sein durfte. Gerade Anfang November bekamen wir im Restaurant auch unaufgefordert Getränkenachschlag.
Das Hotel liegt an der Riviera Maya auf der Halbinsel Yucatan, in der Mitte zwischen Playa del Carmen und Tulum (jeweils ca. 35km). Vom Flughafen Cancun dauert es ca. 1,25 Stunden bis zum Hotel. Der nächste Ort ist Akumal, dort ist man in ca. 5 Minuten mit dem Collectivo. Da das Hotel direkt an der Autobahn liegt, ist die Anbindung nach Akumal, Tulum und Playa del Carmen optimal. Direkt um das Hotel herum ist nichts.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt zwei riesige Pools, die fast identisch aufgebaut sind. Dort findet auch die Animation statt. Diese fanden wir überhaupt nicht störend. Selbst genutzt haben wir sie kaum. Neben den großen Pools gibt es zwei Erwachsene-Pools (einer davon bis 24 Uhr geöffnet, die Bar ebenso) sowie einen Ruhepool. Außerdem gibt es noch ein kleines Spa mit einer netten Poollandschaft. Genutzt haben wir oft die in die Pools integrierten Whirlpools, die wir bis auf zweimal für uns alleine hatten - einfach genial. Super war, dass man keine Liegen reservieren musste. Zu jeder Tageszeit gab es mehr als ausreichend Platz für alle (am Anfang hatten wir die ganze Reihe für uns). Wir waren nur mal im Spanischkurs (als einzige Gäste). Die Disco haben wir nicht besucht, der Kinderclub sah ganz nett aus.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anke und Andi |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 71 |
Liebe Anke und Andi, Vielen Dank für sie Meinung ihres Urlaubs im Grand Palladium. Ihre Kommentare werden mit dem Team geteilt sein. Grüße. Banesa Burque Direktorin

