Die Hotelanlage ist riesig (ca. 700.000 m²) und besteht aus dem Colonial Palladium um dem hier beschriebenen Kantenah Palladium. Beide gehören zur spanischen Hotelgruppe Fiesta und wurden 2002 erbaut. Die 5 Sterne erkennt man sofort, wenn man sich die liebevoll gestalteten Grünanlagen, die gepflegten Wege, super sauberen Gebäude etc. ansieht. Das Flair dieser Anlage hat uns wirklich beeindruckt. Es gibt einen riesigen Hauptpool (4000 m²) nahe des Strandes und zwei kleinere Pools, die sich in der Nähe der Villen befinden. Die Gebäude sind zwei- bis dreistöckig und die Zimmer sind gemütlich und geschmackvoll eingerichtet. Der Strand ist weiß und das Wasser türkisklar. Nur an einigen Stellen ist Untergrund im Wasser steinig, dort kann man jedoch gut schnorcheln, denn da gibts die meisten Fische. Die Liegen im Schatten sind meist als erstes weg, wir hatten jedoch immer Glück und haben noch einen Schirm oder eine Palme gefunden, unter die wir uns legen konnten. Das Publikum besteht überwiegend aus Amerikanern und Spaniern. Deutsche, Franzosen und Österreicher sind eher selten zu sehen. Wir haben Chichen Itza besucht, was man unbedingt sehen muss (68 Dollar). Aber Sonnencreme, Mückenspray und Hut mitnehmen, es ist extrem heiß dort. Dann haben wir uns Tulum angeschaut, ist auch sehr sehenswert. Auf den Klippen hat man einen superschönen Ausblick über die ganze Bucht. Vom Bootsausflug zur Isla Contoy haben wir uns mehr versprochen, zumal das Ganze auch 90 Dollar/Person kostete. Man konnte ausschließlich einen kleinen Teil der Insel betreten und das Schnorcheln war auch nicht so erfolgreich. Für die Bootsfahrt sollte man außerdem seetauglich sein, der Wellengang war ganz schön heftig. Insgesamt war das unser bester Urlaub überhaupt. Wir haben die ersten Tage nur gewundert, so schön ist dort alles. Das Klima ist herrlich, wir hatten jeden Tag 35°C und meistens blauen Himmel. An drei Abenden gabs ein kurzes Gewitter mit Regen, was aber nach einer Stunde wieder vorbei war. Die Anlage hat wirklich 5 Sterne verdient und wir können sie uneingeschränkt weiterempfehlen!
Wir hatten ein Standardzimmer in der Villa 7 - traumhaft! Die Zimmer sind groß und mit hellen Holzmöbeln freundlich eingerichtet. Die beiden Queensize-Betten waren super bequem. Das Badezimmer hat eine Badewanne/Dusche und sieht durch die dunklen Marmor-Fliesen sehr edel aus. Wir hatten Klimaanlage, Deckenventilator, Fernseher, Minibar (wurde jeden 2. Tag aufgefüllt), Telefon, Fön, Kaffeemaschine, Bügeleisen und -brett, Fliegengitter. Das Zimmermädchen hat von uns täglich 1 Dollar bekommen, es war immer alles pikobello sauber. Manchmal faltete sie auch die Handtücher ganz süß und verzierte sie sogar mit exotischen Blüten. So eine Aufmerksamkeit fanden wir dann auch auf unserem Bett :-) Wer ein Standardzimmer bucht, ist am besten in Villa 6 oder 7 aufgehoben, die sind in sehr schöner und ruhiger Lage und am nächsten an allem dran (Pool, Strand, Restaurant etc.) Ab Villa 8 fangen die Suiten an. Die Villas 1 bis 4 sind relativ nah an der Straße, wodurch es manchmal etwas laut sein kann, wenn LKWs vorbeifahren.
In der Anlage waren insgesamt 7 Restaurants, die wir auch alle besuchten. In den 3 "normalen" Restaurants gab es täglich wechselnd Themenbuffets. Die Auswahl und Vielfalt der Speisen empfanden wir als riesig. Wir hätten uns jeden Tag vollfressen können... Das Essen hat sehr lecker geschmeckt, vor allem die Steaks "New York" im Steakhaus und beim Japaner, wo wir zum ersten Mal Sushi gegessen haben. Die Getränke waren auch sehr lecker, wobei man hier als einzigen kleinen Kritikpunkt nennen kann, dass Cocktails an verschiedenen Bars immer anders gemacht wurden. Das wunderte uns, denn z.B. einen Caipirinha zuzubereiten ist nicht schwer, dennoch schmeckte er an jeder Bar anders. Trinkgeld haben wir immer dann gegeben, wenn wir besonders zufrieden mit dem Essen und dem Service waren (was sehr oft vorkam :-) ) Die Restaurants sind klimatisiert. Tagsüber empfanden wir es als angenehm kühl, abends fröstelten wir aber machmal. In den Restaurants gibts Kleiderordnung, d.h. keine Badesachen, kein freier Oberkörper, abends die Herren in langen Hosen... Fanden wir aber super, wenn man bedenkt, wie viele fettleibige Amerikaner dort herumliefen, was nicht gerade ein leckerer Anblick beim Essen wäre.
Der Service und die Sauberkeit war in unseren Augen mehr als gut. Man hat immer Leute gesehen, die sich um die Gartenanlagen kümmern, den Pool säubern, Müll wegräumen, Wege fegen, Fußböden wischen.... Es strahlte und blitzte überall. Auch die Kellner waren überaus freundlich. Wir verständigten uns in Englisch. Einige versuchten jedoch, auch ein paar Worte deutsch zu lernen und fragten uns immer, was dieses und jenes auf deutsch heißt. Sie waren jedenfalls schnell, zuvorkommend und sorgten immer für unser Wohlbefinden. Am zweiten Tag hatten wir einen Zimmerwechsel, was problemlos und schnell von statten ging.
Das Hotel befindet sich in der schönen Kantenah-Bucht, die sehr abgelegen mitten in der Natur zu finden ist. Die Entfernung zum Flughafen Cancun beträgt 90 km. Die nächsten größeren Orte sind Playa del Carmen und Tulum, jeweils 30 km entfernt. Es fahren jedoch ständig Sammeltaxis "Collectivos" dorthin, für die man ca. 30 Pesos zahlt. Die Entfernung zum Strand ist minimal, richtet sich jedoch danach, in welcher Villa man wohnt. Die hinteren Villen liegen näher an der Lobby und an den Restaurants, die vorderen näher am Strand. Meerblick hat so gut wie niemand, man schaut meist auf Grünanlagen bzw. den Urwald, was aber überhaupt nicht negativ ist. Die einsame Lage und der Privatstrand haben den Vorteil, dass man hier seine absolute Ruhe hat und wirklich Urlaub machen kann. Einkaufsmöglichkeiten hat man auch im Hotel, es gibt mehrere Shops, die jedoch ziemlich teuer sind. Hier sollte man nur im Notfall was kaufen. Billiger ists auf den Märkten in den nächsten Ortschaften. Unterhaltung wird im Hotel viel geboten, ganztägig gibts Animation und Shows sowie Livemusik.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Im Hotel gab es Tennisplätze, Minigolf, Bogenschießen, Tischtennis, Beachvolleyball, Basketball, Fußball, Schnorcheln, Schnuppertauchen im Pool, Kajaks, Katamarane, diverse Animation am Pool, ein Fitnesscenter, ein Spa-Center usw. Eigentlich war für jeden was dabei und man konnte sich bei Langeweile ein bisschen betätigen. Wir haben jeden Tag irgendwas gemacht. Gegen Gebühr waren jedoch alle motorbetrieben Sportarten, wie Jetski und Parasailing. Das war richtig teuer, halbe Stunde kostete 60 Dollar! Das war es uns nicht wert... Die Animation am Pool empfanden wir nicht als zu laut, man wurde auch nicht "belästigt". Wer seine völlige Ruhe wollte, ging eben an den Strand... Das Abendprogramm war sehr schön, es gab LiveBands und wechselndes Showprogramm.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Alin |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 7 |

