Insgesamt ein klasse Hotel, bei dem es nichts zu meckern gibt. Wir waren in einem Bungalow mit seitlichem Meerblick untergebracht. Die Anlage ist zwar sehr groß und man hat viele Treppenstufen zu überwinden, aber das angefutterte Essen muss immerhin auch wieder abtrainiert werden ;) Trotzdem ist alles wunderschön und durchdacht angelegt. Man merkt, dass man sich beim Bau des Hotels gedanken gemacht hat. Da wir zum Ende der dt. Sommerferienzeit gereist sind, waren in erster Linie Familien mit kleinen Kindern vor Ort. In diesem Hotel findet man eine bunte Mischung verschiedener Nationalitäten (deutsch, englisch, russisch, polnisch, Baltikum und Skandinavien) was uns aber keineswegs gestört hat.
Unser Zimmer war groß und schön eingerichtet. In der Minibar befand sich bei Ankunft eine große Flasche Wasser und neben dem Wasserkocher konnte man auf Tee und instant Kaffee zugreifen.
Das Hotel verfügt über ein Hauptrestaurant und 3 Spezialitätenrestaurants, die man zum Mittagessen jederzeit aufsuchen kann. Pro Aufenthalt ist ein Abendessen in den Spezialitätenrestaurants inklusive. Die Essensauswahl war stets sehr Vielfälltig und es hat auch immer gut geschmeckt. Besonderes plus für die griechische Ecke im hauptrestaurant. Man musste sich also nicht nur von typisch dt. Nudeln, Pommes und Kartoffeln ernähren. Wir haben einmal im griechischen Spezialitätenrestaurant gegessen. Service und Essen top. Jedoch waren wir auch schon in anderen TUI best family Hotels, in denen das Essen noch ein bischen besser war.
Top, Top, Top. Angefangen bei der Ankunft im Hotel bis hin zur Abreise. Hier kann man tatsächlich schon von verwöhnen sprechen. Alle Angestellten waren super nett und bemüht. Die Meisten konnten sehr gut deutsch und notfalls kommt man sowieso immer mit Englisch weiter. Die nette Frau, die einen morgens, mittags und abends zu den Hauptessenszeiten am Restaurant begrüßt hat, konnte gefühlte 10 Sprachen sprechen und hat mit jedem Gast auf seiner Muttersprache kommuniziert. Respekt! Einziges Manko war das Anstehen zu den Hauptessenszeiten, da jeder seinen Tisch (auf Wunsch! draußen, drinnen, Fenster, Raucherecke etc.) zugewiesen bekommen hat. Wenn man jedoch darüber nachdenkt, dass andernfalls ständig alle durch das Restaurant tigern würden, um ihren Lieblingsplatz zu ergattern, ist die Vorgehensweise bei der Größe der Anlage nachvollziebar. Uns persönlich war es jedoch fast schon etwas zu viel Service. Hiermit muss man wahrscheinlich in einem 4,5 Sterne Hotel rechnen. Trotzdem war es mir fast schon unangenehm, dass die nette Bedienung am Strand uns angeboten hat, hoch an den Pool Kaffee holen zu gehen. Immerhin haben wir glücklicherweise noch zwei gesunde Beine zum laufen.
Wir haben uns bewusst für den westlicheren Teil der Insel, ohne Massentourismus entschieden. Der Transfer zum Flughafen dauert ca. 1- 1,5h und ist somit für Kreta durchaus im Rahmen des erträglichen. In Gehweite befindet sich der kleine Fischerort Panormo, der bis heute vom Massentourmis verschont geblieben ist, was wir sehr genossen haben. Trotzallem befinden sich hier schöne kleine Souvenirgeschäfte und weitere Shoppingmöglichkeiten. Wir haben uns dafür entschieden für 2 Tage einen Mietwagen zu mieten und somit unsere Ausflüge nach Chania und Rethymno und in das Hinterland Kretas selbst durchzuführen. Ist zwar etwas teurer als der Bus, flexibilität war uns in diesem Fall jedoch wichtiger.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Hotel verfügt über diverse Pools und einen künstlich aufgeschütteten Strandabschnitt, der durch Felsen in 2 Abschnitte geteilt wurde. Das Animationsteam, war super aufeinander eingespielt. Hier hat man gemerkt, dass alle ihren Job gerne machen und sich super miteinander verstehen. Generell fand das klassische TUI best family Animationsprogramm statt. An den Pools waren immer genügen Liegestühle vorhanden. Ebenso Sonnenanbeter, als auch Sonnenbrandanfällige kommen hier auf ihre kosten. Glücklicherweise spenden viele Palmen genügend Schatten. Am Strand haben wir bis auf einmal immer auf anhieb eine Liege gefunden. Das die Suche hier etwas erschwerlicher sein kann, war uns jedoch bewusst.


