Das Hotel ist sehr rustikal und verfügt über 80 Betten, einem Restaurant und eine Bar. Der Eingangsbereich, Restaurant und die öffentlich zugänglichen Toiletten machen einen ordentlichen und renovierten Eindruck. Wir wissen nicht, wann der eigentliche Hotelbereich zum letzten mal renoviert wurde, es muss schon eine Ewigkeit her sein. Hier und da wurde etwas Flickwerk geleistet. Nur ein Beispiel: Der Aufzug wurde von innen sehr unprofessionell mit irgendwelchen, sich schon wieder lösenden, Brettern neu ausgekleidet. Ansonsten ist es im allgemeinen sauber, aber nicht rein. Die Gäste sind international: Man trifft sowohl Individualtouristen als auch indische oder chinesische Reisegruppen. Der Durchlauf ist sehr hoch. In der Woche unseres Aufenthaltes waren nacheinander 4 Reisegruppen dort. Fazit: Nun schon 10 Jahre fahren wir für je drei Wochen zum Sommerurlaub in die Schweiz. Gut , dass wir diesen Urlaub geteilt hatten und nur eine Woche in der Bänklialp verblieben sind. Dies war das bisher schlechteste Hotel. Hauptsächlich haben uns die Zimmer gestört. Die gute Gastronomie ist eigentlich Schweizer Standard und kann die Misstände beim Zimmer nicht wettmachen
Sehr kleine Zimmer mit einfacher, rustikaler Ausstattung im Bungalowstil. Abgewohnte Möbel, schmutziger Textilbelag und ein sehr kleines Bad mit alten, verblassten Armaturen bestimmen das Bild. In besagtem Bad wollte auch der alte Nikotingeruch einfach nicht verfliegen. Der Duschvorhang hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Auch das Zimmer roch immer irgendwie muffig. Es gab einen kleinen, fummligen Fernseher aber keinen Safe. In diesen kleinem Zimmer bietet man doch tatsächlich noch eine Aufbettung an!!! Dafür sind diese Zimmer nun wirklich nicht geeignet. Erst auf Nachfrage haben wir dann einen Tag später eines der wenigen etwas größeren Zimmer bekommen (3 Betten), so dass wir uns dann wieder angemessen im Zimmer bewegen konnten. Fast alle Zimmer verfügen über einen Balkon, der vom Nachbarn nur durch eine halbtransparente Wand abgetrennt ist. Tritt man auf den Balkon, schaut man unweigerlich zum Nachbarn und teils in dessen Zimmer. Man hat sich irgendwie ständig beobachtet gefühlt. Die ausliegenden Informationsmappen waren auch nicht auf dem neuesten Stand. Im Sommer 2008 haben die Informationen über den Winter 2007 nichts mehr in der Mappe verloren.
Frühstück: Das Frühstücksbuffet ist zwar nicht herausragend, aber auch nicht schlecht. Es gibt verschiedene Sorten heller und dunkler Brötchen, verschiedene Croissant-Sorten, mehrere Teesorten, eine kleine Auswahl an Wurst- und Käsesorten sowie gekochte Eier. Sowohl das Auffüllen des Buffets als auch das Abräumen der Tische klappten reibungslos. Abendessen: Das Essen ist sehr schmackhaft und die Portionen ausreichend. Wir hatten "All Inclusive" (ITS-Buchung) und waren damit preislich fein raus. Ansonsten halten wir die Preise der Speisekarte für etwas überzogen. Gut: Es werden auch verschiedene Fondues und sogar Essen vom Tisch-Holzkohlegrill angeboten. Das hat schon was. Im recht gemütlichen Restaurant bieten die Panoramafenster einen tollen Blick auf Engelberg. Das Personal ist asehr ufmerksam, freundlich und gibt interessanterweise auch Tipps, wie man z. B. bei der Bestellung des Weines kostengünstiger kommt. Bei der Halbpension gibt es keine Wahlmöglichkeit des Hauptganges. Es gibt jedoch noch einige Wermutstropfen: Das absolute Rauchverbot, welches von 18. 00 bis 22. 00 Uhr gilt, wird gerne ausgehebelt. Da stehen zwar Schildchen auf dem Tisch, aber dann dürfen im vorderen Teil die Gäste doch wieder rauchen. Teils wurden dort die Aschenbecher sogar wieder hingestellt. Auch wir haben die Beobachtung gemacht, dass das Küchenpersonal zu etwas späterer Stunde nach getaner Arbeit im Beisein von uns Gästen in der Bar über Bier und Wein hergefallen ist. Das macht keinen guten Eindruck. Tipp: Trinkt woanders!
Der Empfang gestaltete sich ganz freundlich. Wir wurden vom Bahnhof abgeholt und bei der Abreise auch wieder gebracht, wobei dies keine herausragende Leitung, sondern eher Schweizer Standard ist. Die Damen der Rezeption waren freundlich, auskunftsfähig und -willig, sowie hilfsbereit bei persönlichen Wünschen. Mit der Zimmerreinigung waren wir nicht zufrieden. In den 7 Tagen unseres Aufenthalts wurde nicht einmal gesaugt, der Balkon wurde nicht gefegt und an der Scheibe klebten undefinierbare Reste. Dass im Bad eine Glühlampe defekt war, ist auch niemanden aufgefallen. (Auch im Hotelflur wurde die eine defekte von insgesamt zwei vorhandenen Lampen nicht bemerkt.) Am Anreisetag haben wir selbst erstmal die Vogelkotrückstände von der Balkonbrüstung entfernt. Noch ein kleiner Tipp an das Personal: Alte Spinnweben über und vor den Fenstern kann man von Zeit zu Zeit mit einem alten Besen entfernen!
Das Hotel liegt etwas außerhalb der Zentrums am Südhang des Engelberger Tals in sehr ruhiger Lage. (Faktisch gleich neben der Sprungschanze). Die Sonne scheint auf die andere Talseite. Man hat jedoch einen schönen Blick auf ganz Engelberg, was besonders am Abend sehr reizvoll ist. Zum Bahnhof sind es trotzdem nur ca. 7 Gehminuten und damit ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Das Hotel verfügt über eine Dampf- und eine Trockensauna, die auf Wunsch in der Zeit von 16. 00 Uhr bis 19. 00 Uhr angestellt wird. An der Rezeption erhält man dann auch schöne große Saunatücher. Insgesamt ist der Saunabereich recht klein. Die Ruhemöglichkeit ist eigentlich keine solche. Gut dass es in der Dampfsauna einen Wasserschlauch gab. So konnten wir erstmal die Fusseln vom Sitz runterspülen. Von der Decke des Wellnessbereiches lösten sich die Bretter. Zwei dieser Bretter fehlten schon ganz und lagen die ganze Woche über auf dem Fußboden!!! Das muss man doch sehen!! Die Duschen spritzten in alle Richtungen, wir haben uns dann mit dem Schlauch abgeduscht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im August 2008 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Torsten |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 135 |
Liebe Leser. Dem obigen und ausführlichen Kommentar wollen wir nichts beifügen. Wir finden es einfach schade, dass ein persönlicher Kontakt nicht gesucht wurde und wenn ich schon einmal die dunkle Brille aufziehe, ist es schwierig ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Auf jeden Fall stehen wir dazu, dass dieser Eintrag legitim ist und wir sind auch dankbar, dass sich Gäste die Mühe geben, so ausführlich und "objektiv" zu berichten. In der Zwischenzeit dürfen wir allen Lesern mitteilen, dass die wirklichen Probleme gelöst sind. An dieser Stelle laden wir alle Gäste ein, Ihre Erfahrungen hier darzulegen. Nur so können wir den Schatten der Betriebsblindheit durchbrechen. Vielen Dank und auf Bald Isidor J. Mathis, Pächter


