- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Gepflegtes Viereinhalb-Sterne-Hotel oberhalb der Steilküste von Sellin, ca. fünf bis acht Fußminuten vom seeseitigen Ende der Wilhelmstraße und ca. zehn Fußminuten von der Seebrücke und dem Strand entfernt. Die Wilhelmstra0e ist DIE Flanier- und Einkaufsstraße von Sellin mit zahlreichen, schön hergerichetten Häusern kaiserzeitlicher Bäderarchitektur. Der Selliner Strand ist allerdings durch parallel zur Küste liegenden Steine vom offenen Meer etwas getrennt. Die überdüngte Ostsee schwemmt dadruch viel Tang an, der nicht mehr abfließend kann. Überdüngung (grünverfärbtes Wasser), Streifen vertrockenten Tags und Wasserpflanzen und überriechender verfaulender Tang macht entspanntes Baden in Sellin praktisch unmöglich und auch Strandwanderungen nicht gerade zu einem Genuß. Empfehlung von Einheimischen: Mit dem Bus nach Thiessow fahren. Dort gibt es einen schönen, weitläufigen Strand (auch FKK). Die Selliner Seebrücke ist etwas merkwürdig gestaltet. Um den meeresseitigen Teil bis zum ihrem Ende mit den Schiffsanlegestellen und der Tauchglocke betreten zu könneb, muss man um den Restaurantbeereich außen herumlaufen, statt in der Mitte hindurchgehen zu können und rechts und links Restauration und Geschäfte zu haben. Die Benutzungs der Tauchglock ist nur für diejenigen empfehlenswert, die sich für 10 Euro ein grünes, undurchsichtiges und einen, wie mir schien, völlig toten Meeresbereich anzusehen. Mich hat der Anblick der undurchsichtigen, "grünen Brühe" deprimiert. Achten Sie bei der Buchung darauf, dass Ihre Zimmer auf der südlichen oder östlichen Gebäudeseite liegt. Auf der nörlichen Gebäudeseite dürften nur die unmittelbar an der Meeresseite gelegenen Zimmer einen vernünftigen Ausblick bieten. Ansonsten laufen Sie Gafahr, auf die Wand des Nachbargebäudes zu blicken und einen sehr ungenügenden Blick aufs Meer zu haben. Gutes Essen finden Sie im unscheinbaren Lokal "54 Grad" an der Wilhelmstraße" und im Gartenrestaurant mitten in der Garftenkolonie in der Nähe des Kleinbahnhofs. Versäumen Sie es nicht, mit der Kleinbahn zu fahren. Lohnende Ziele sind unseres Erachtens vor allem das Jagdschloß Granitz (vom Turm hat man einen wunderschpönen Rundblick über die Insel), das Seebad Binz (die Bahnstation ist ca. zehn bis fünfzehn Fußminuten vom Ortskern entfernt), das sehenswerte Städtchen Putbus (zu Fuß von der Bahnstation aus in ca. zehn Fußminuten erreichbar) und der stimmungsvolle Hafen an der Bahn-Endstation "Mole Lauterbach".
Das gebuchte Zimmer war gepflegt und gediegen. Das Zimmerpersonal war sehr freundlich und aufmerksam! Sehr schön war die Rose, die ein wenig auf unsere Balkonbrüstung hinaufgerankt war und uns mit ihrem vielen bunten Blüten und ihrem Duft erfreute - eine willkommene Mitbewohnerin in diesen Zeiten, in denen duftenden Blutem eine Rarität geworden sind. Großer Schwachpunkt: Unser Zimmer hatten wir mir "seitlichem Meerblick" gebucht. Dieser "seitliche Meerblick" aber war nur mit viel Phantasie zwischen zwei Häuserwänden auszumachen. Unser Wunsch, das Zimmer zu wechseln, wurde nicht realisiert. Man bot uns ein Zimmer auf derselben (nördlichen) Hausseite an, aus dem man direkt auf eine aujfragende Wand blickte und der verbliebene seitliche Meeresblick zwischen diesen Häuserwänden auch nicht wesentlich besser war. Bei zwei Wochen Aufenthalt hätten wir in dieser Zeit sicher ein unserer Buchung angemessenes Zimmer z.B. auf der Hotelsüdseite bekommen können, zumal viele Gäste dort nur sehr kurz blieben und so eine hohe Fluktuation bestand. Doch wurde unser diesbezüglicher Wunsch gleich zu Anfang des Aufenthalts quasi "abgewimmelt" und wir hatten den Einsdruck, dass man unserem Wunsch bezüglich des Zimmers und Ausblicks aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen einfach nicht nachkommen wollte.
Das Frühstücksbuffet war vielfältig, frisch und in jeder Beziehung ausgezeichnet. Die Restaurantgastronomie kann ich nicht beurteilen. Die Preise lagen, wie bei Vier-Sterne-Hotels üblich, in "gediegenerer" Höhe. Empfehlung von Selliner Einheimischen: Essen im unscheinbaren Lokal 54 Grad in der Wilhelmstraße und im Restaurant mitten in der Gartenkolonie in der Nähe des Kleinbahnhofs.
Der Service wahr ungewöhnlich freundlich und kompetent. Dafür unser uneingeschänktes Lob vor allem dem Servierpersönal beim Frühstück und den Zimmerdamen. Einziger "Wermutstropfen": Das gebuchte Zimmer sollte einen "seitlichem Meerblick" haben. Dieser aber war nur mit viel Phantasie zwischen zwei Häuserwänden auszumachen. Unser Wunsch, das Zimmer zu wechseln, wurde nicht realisiert. Man bot uns ein Zimmer auf derselben (nördlichen) Hausseite an, aus dem man direkt auf eine Wand blickte und der verbliebene seitliche Meeresblick zwischen diesen Häuserwänden auch nicht wesentlich besser war. Bei zwei Wochen Aufenthalt hätten wir in dieser Zeit sicher ein unserer Buchung angemessenes Zimmer z.B. auf der Hotelsüdseite bekommen können, zumal viele Gäste dort nur sehr kurz blieben und so eine hohe Fluktuation bestand. Doch wurde unser diesbezüglicher Wunsch gleich zu Anfang des Aufenthalts quasi "abgewimmelt" und wir hatten den Einsdruck, dass man unserem Wunsch bezüglich des Zimmers und Ausblicks aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen einfach nicht nachkommen wollte.
Ausgezeichnete Lage oberhalb der Ostsee! Von der Seeseite des Hotels hat man einen wunderbaren, weiten Ausblick aufs Meer und die Küste in nördlicher Richtig entlang bis hin zum "Königsstuhl". Bei schönem Wetter kann das Frühstück auf der meeresseitig gelegenen Terrasse eingenommen werden, und, hinter einen durchsichtigen Plexiglaswand vom Wind geschätzt, hat man ebenfalls diesen wunderbaren Blick. Zimmer "mit seitlichem Meerblick": Leider werden aber auch Zimmer als "mit seitlichem Meerblick" angeboten, auf die das kaum zutrifft. Bei unserem Zimmer auf der nördlichen Gebäudeseite schaute man nach rechts zwischen zwei Häuserwänden hindurch auf einen winzigen Ausschnitt Meer. Soetwas als "seitlichen Meerblick" anzubieten, sollte in dieser Hotelkategorie nicht vorkommen! Leider ist der Weg zwischen Hotel und Meer weitaus länger als es die bloße Lage des Hauses vermuten läßt. Man muss erst ca. 250 bis 300 m. parallel zur Küste laufen, bevor man dann u.a. über Treppen zur Ostsee hinuntergelangen kann (einen Teil dieses Höhendifferenz kann man mit einem Aufzug überwinden). Knapp zehn Minuten dauert es schon von Hotel hinunter zum Meer. Im Wald neben dem Hotel gibt es einen Höhenweg, der südwärts oben parallel zum Steilufer entlangführt. Dieser Weg ist sehr schön, aber leider kaum zum gemütlichen Waldspaziergang nutzbar, da es ständig steil bergauf und bergab geht. Hier empfiehlt sich schon eher der Weg auf der anderen Seite, nördlichen der Wilhelmstraße, der nach mühsamen Erklimmen vieler Treppen Richtig Binz durch den wunderschönen Buchenwald fährt und unbedingt sehenswert ist.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
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Die Saunen liegen in einem hübschen Bereich im Untergeschoß und sind empfehlenswert. Allerdings waren wir noch zu einer Zeit da, in der die Saunabenutzung im Zimmerpreis inbegriffen war. Dank unserer werten Politiker dürfte dies vergangenheit sein. Die Öffnungszeiten des Saunabereichs aber sind völlig unzureichend. Weder morgens, noch vormittags noch später am Abend kann man die Saunen benutzen. Sie sind also gerade dann geschlossen, wenn sie besonders nötig wären: vor den täglichen Unternehmungen oder danach. Öffnungszeiten von 6 bis 24 Uhr wären sinnvoll und kundenfreundlich. Das an sich schöne Schwinnbecken war leider zumindest während unseres Besuches zu stark chloriert - so stark, dass auch die Luft im Schwimmbad stark nach Chlor roch. Das Schwimmbad haben wir darum nicht benutzen können. Die Note 4.0 vergebe ich "mit etwas Kopfschmerzen". reis aöffnungszeiten waren Das Schwimmbecken ("Pool") war
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Juli 2015 |
Reisegrund: | Wandern und Wellness |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | E. & E. |
Alter: | 56-60 |
Bewertungen: | 1 |