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Kai(26-30)Deutschland
11 Bewertungen
Vor 18 Jahren • Verreist als Paar im Mai 2007
Verifizierter Aufenthalt
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Betreiberwechsel: Das Hotel steht seit 01. Mai 2024 unter neuer Leitung (Quelle: Hotelier, April 2024)
Drago Park mit Tipps zum Überleben der Gastronomie
2,3 / 6

Voraus geschickt möchte ich sagen, dass man die unten genannte Kritik natürlich auch immer im Preis/Leistungsverhältnis sehen muss. Wir haben für eine Woche AI 470€ gezahlt. Ich weis auch, dass man dafür keinen Luxus erwarten kann. Jedoch habe ich auch im unteren Preissegment schon Hotels gesehen, die um einiges besser waren. Ich kann jedem nur empfehlen lieber ein paar Euros mehr in die Hand zu nehmen und ein anderes Hotel zu buchen. Es handelt sich bei dem Hotel um ein AI-Hotel, man muss also kein Geld mehr in die Hand nehmen, von kleinen Ausnahmen abgesehen. Ich fühlte mich in dem Hotel wie in den ehemaligen Ostblockländern. Auf den ersten Blick ok, auf den zweiten naja, auf den dritten: hier müsste auch mal was gemacht werden. Die Architektur der Speisesäle und des Bistros am Pool tat ihr übriges dazu. Allerdings war es relativ sauber, abgesehen von den langen schwarzen Haaren bei uns im Badezimmer (meine Freundin=blond, ich=kurze Haare) und den Biergläsern die einige Tage lang überall in den Ecken standen bis sie dann mal weggeräumt wurden. Zum Thema Sauberkeit und Essen komme ich unten ;-) Ansonsten ist das Leben im Hotel relativ leise, bis auf die 2 Gruppen von Jugendlichen mit je rd. 10 Personen die jede Nacht so gegen 4. 00 Uhr eine Stunde im Pool gebadet haben und dabei leicht angetrunken erschienen. Nicht zu vergessen die Zimmermädchen, hierzu jedoch auch mehr unten. Es war wärend unseres Aufenhalts (Mai) sehr windig aber warm. Viel zu sehen gibt es auf der Insel eigentlich nicht. Die Sanddünen im Norden waren sehr schön da Sie eine landschaftliche Abwechslung zu dem sonst kargen und schwarzen Erscheinungsbild der Insel bieten. Die Insel ist jedoch ideal zum Strandurlaub oder zum Surfen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Zimmer sind recht geräumig im vergeleich zu anderen Hotels dieser Klasse. Jedes Zimmer hat einen Balkon zum Pool hin. Die Zimmer sind jedoch hellhörig, wie oben bereits ausgeführt. Fernseher gab es auch, der funktionierte bei uns jedoch nicht was uns nicht weiter gestört hat. Jeden Tag gab es frische Handtücher. Frische Bettwäsche gab es 2x in der Woche.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Es gibt ein Hauptrestaurant, eine Poolbar bzw. ein Bistro am Pool, eine Bar und eine Disko. Das Essen wurde in Buffetform gereicht. Frühstück und Abendessen im Hauptrestaurant. Snack, Mittag und Kaffee/Kuchen an der Poolbar. Soweit so gut. Zunächst das Wichtigste: Die Getränke! Worauf freut man sich bei AI? Na klar, immer ein lecker Kaltgetränk am Start. Das gab es auch. Man konnte sich jederzeit an den Softdrinks, Wasser, Wein aus der Zapfanlage oder Bier erfrischen. Der Wein hat uns persönlich jetzt nicht so ganz gemundet aber Geschmäcker sind ja verschieden. Das Bier war jedoch, ok. Etwas süffig aber ok. Nach dem Abendessen ging es dann voller Erwartung in die Bar. Dort gibt es jeden Abend zwei Coktail´s und man kann neben Bier und antialkoholischen Sachen auch Long-Drinks trinken. Tipp: Bleiben Sie beim Bier!! Alle Mixgetränke bringen gar nichts. Ich trinke ganz gerne mal einen Cuba-Libre. Diesen habe ich auch bestellt. Als ich dann gesehen habe, wie der Long-Drink gemischt wurde freute ich mich wie ein kleines Kind an Weihnachten. ca. 40% Rum, 40% Cola, 20% Eis. Ich sah mich schon unter dem Tisch liegen. Also Strohhalm ins Glas, ausgetrunken, gewartet, nichts passiert. Das ganze habe ich dann so ca. 12-15 mal wiederholt (zum Hinweis: Ich bin keiner der regelmäßig Alkohol trinkt, aber im Urlaub darf man ja schon mal). Etwas über eine Flasche Rum war somit gelehrt. Erst nach diesem "Kraftakt" stellte sich eine leichte Wirkung ein die jedoch von einer aufkommenden Übelkeit aufgrund der vielen Cola gleich wieder negativiert wurde. Am folgenden Tag habe ich dann mal die Coktails probiert. Nach Aussage der Bar-Keepers gab es einen mit Alkohol und einen ohne. Ich habe beide getrunken, den Unterschied jedoch nicht gemerkt. Meine starke Vermutung: Entweder ist das der letzte Fusel die den da ausschenken oder der Schnaps wird so was mit Wasser verdünnt, dass der Onkel Hipp diesen auch in seiner Baby-Nahrung verwenden könnte. Sollten Sie es dennoch schaffen, sich mit Longdrinks oder Coktails zu betrinken, dann beeilen Sie sich. Ab 23. 00 Uhr kosten das nämlich Geld. Frühstück: Nachdem man sich sein Geschirr und Besteck aus dem gesamten Restaurant zusammengepusselt hat, ist ersteinmal saubermachen angesagt un die beim Spühlen hängengebliebenen Essensreste zu entfernen. Dann erstmal eine lecker Tasse Kaffee.. Tipp: Finger weg vom Kaffee beim Frühstück, Sie glauben mir nicht? Dann sollten Sie wenigstens an dem Kaffee riechen bevor Sie sich wagen Ihn zu trinken! Besser den Tee (es gibt Teebeutel und heißes Wasser) vom Buffet nehmen. Wer gerne Kaffee trinkt: An der Poolbar stehen hinten an der Wand zwei Kaffee-Automaten, der kaffee ist genießbar. Ansonsten schmecken beim Frühstück noch die frisch zubereiteten Omlets. Tipp: Die von unten nehmen, sind zwar die ältesten sind aber eine der wenigen Speisen, die man in diesem Hotel noch warm bekommt. Wer mag, kann sich beim Frühstück auch noch etwas von den Aprikosen oder der Annanas (natürlich frisch aus der Dose) nehmen, das passt dann bestens zu den instant Fruchtsäften! Englisches Frühstück geibt es auch, haben wir aber nicht probiert. Danach wird an der Poolbar ein Snack serviert. Jeden Tag das Gleiche. Hot-Dog, Hamburger, Pommes. Hot-Dog und Burger kann man sich selber zusammenstellen, hierzu gibt es bei den "Salaten" auch Ketchup, Maio und Senf. Pommes gibt es in diesem Hotel übrigens zu allem! Frühstück, Snack, Mittag und Abendessen! Tipp: Behalten Sie immer das Buffet im Auge. Sobald neue Pommes aus der Küche gebracht werden schlägt ihre Stunde: Hin zum Buffet und lecker frische Pommes auf den Teller. Ansonsten dürfen Sie nämlich Pommes essen, die kalt und matschich sind! Um evtl. aufkeimenden Unmut über das Essen zu vertreiben, empfehle ich zusätzlich mit Ihrem Tischnachbarn zu wetten, wer die meisten Pommes ohne braune und schwarze Stellen findet. Das Spiel eignet sich auch für Vorschulkinder. Voraussetzung sollte jedoch sein, dass diese bis 10 zählen können :-) Das Essen am Pool gibt es übrings nur auf Pap-Tellern mit Plastikgeschirr, wegen der Verletzungsgefahr am pool. Böse Zungen behaupten jedoch, wegen den Spühlkünsten der Küche. Mittag- und Abendessen sind ungefähr gleich. Wobei des Abendessen an der Auswahl etwas uppiger ausfällt. Es gab Salat, Suppe, Fisch und Fleisch, Nudeln, Gemüse und natürlich... Pommes! Das Essen ist jedoch unter aller Sau. Selbst die Kochprofis von RTL II hätten hier keine Chance mehr. Mir persönlich ist es ein Rätsel, wie man Fisch derart zäh braten kann. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Speisen allgemein überkocht waren. Tipp: Benutzen Sie für die Nudeln und das Gemüse einen Löffel! Um diese Leckereien auf eine Gabel zu bekommen benötigen Sie schon ein sehr ruhiges Gemüt. Zudem sind die Speisen, bis auf ein oder zwei Ausnahmen, nicht gewürzt. Hierzu stehen auf jedem Tisch Pfeffer- und Salz.. nein eher doch Reis-Streuer. TIPP: Zum Nachsalzen streuen Sie sich das Salz erst in die Handfläche und dann auf das Essen, so verhindern Sie das die Unmengen an Reis, mit denen das Salz trocken gehalten werden soll, auf Ihrem Essen landet. An frischen Obst werden zum Essen noch Bananen, Kiwis und teilweise Wassermelonen gereicht. Eigentlich esse ich sehr gerne Wassermelonen, leider waren diese entweder überreif oder noch grün. Ach so, was ich noch vergessen habe. Das Essen allgemein trägt aufgrund seiner Temperatur dazu bei, dass Sie sich nach einem heißen Tag in Spanien wieder frisch und abgekühlt fühlen dürfen!


    Service
  • Schlecht
  • Das Personal war freundlich solange es nicht all zu kompliziert wurde. Uns wurde zugesagt, dass wir am Abreisetag für 20€ zusätzlich bis 17. 00 in unserem Zimmer bleiben konnten. Also ich am Abreisetag zur Rezeption (1 Tag vorher nachmal bescheid gesagt) um die 20€ zu bezahlen und was war, ging leider nicht mehr. Auf den Hinweis, dass der Aufenhalt bis 17. 00 Uhr im Zimmer am Vortag noch zugesagt wurde, erwiderte mir die Dame an der Rezeption "Geht nicht, to many arrivels, gehen Sie jetzt weg". Die Zimmermädchen waren auch sehr freundlich, wenn man sie angetroffen hat. Leider sind sie mehr durch einen ohrenbetäubenden Krach, eine Art quitschen, ab 7. 00 Uhr in der Frühe aufgefallen. Das Geräusch, durch das man hellwach im Bett stand, wurde durch das Rücken der Betten in den Nachbarzimmern verursacht. Leider sind die Wände nicht allzu dick, so dass dieses Geräusch von ca. 7. 00 bis 16. 00 Uhr in regelmäßigen Abständen durch den ganzen Komplex schrillt. Aber, und dafür gebe ich jetzt mal 0, 5 Sonnen, sie haben wenigstens unter den Betten geputzt; Respekt!


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Am Ortsrand von Costa-Calma. Supermarkt und Bus um die Ecke. Zum Strand ca. 10-15 Minuten zu fuß. Dann ist man aber am Nordende des Strandes. Der ist nicht so schön und man muss/kann noch ca. weitere 10-15 Minuten einen Strandspaziergang machen bis der Strand in seiner Mitte etwas breiter und im hinteren Bereich (zwischen Büschen) ruhiger wird. Wir haben für Taxi in die Ortsmitte ca. 3€ gezahlt. Transfer zum Flughafen ca. 1 Std. Ausflugsmöglichkeiten wurden über die Reiseleitung angeboten


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt ein paar Angebote. Fitness, Billiard usw. Haben wir jedoch nicht wahrgenommen. Der Pool ist eigentlich nicht schlecht. Er ist überall 90 cm teil und es gibt es seperates Kinderbecken. Liegen waren ausreichend vorhanden. Leider habe ich keine Liege gefunden die nicht kaputt war.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

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