Ein typische schweizer Hotelbunker mit vielen An- und Umbauten, war sicher mal nett anzusehen, jetzt eher verschachtelt. Ich war zu einem halb privaten, halb geschäftlichen verlängerten Wochenende dort und hatte mit Frühstück gebucht. Das Zimmer war nicht gerade modern, für diese Preisklasse würde ich mir auch mehr wünschen als ein Einzelbett, dass quer aus der Wand gezogen wird. Das Zimmer recht groß, mit kleiner Wohnecke und Balkon, alles sehr verbraucht, Bad in Ordnung und sauber. Aufzug klein, aber schnell. Internationale Gäste, alle deutlich älter als ich. War auch schon in anderen Hotels in St. Moritz, dieses ist typischer Durchschnitt. Kostet viel Geld und hinterher fragt man sich, wofür eigentlich. Bis auf den alten Eindruck und das Bett war das Zimmer OK, der Service bzw. das Personal mit Ausnahme der Praktikantin dem Preis absolut nicht angemessen. Wen die Lage etwas ausserhalb nicht stört, der hat dieses Hotel als Alternative, da die vergleichbaren Hotels in St. Moritz auch nicht viel besser sind.
Zimmer groß, aber Einrichtung aus den 70ern. Kleine "Wohnecke" mit Sofa, Tisch und Fernseher, war OK, aber Polster sehr durchgesessen. Das Bett eine Katastrophe. So weit man bei der altertümlichen Einrichtung bewerten konnte gut gereinigt, trotzdem nicht Vertrauen erweckend. Bad mit Badewanne, sauber, ausreichend, Duschgel etc. vorhanden. Minibar vorhanden, Preise im Luxusbereich. Fernseher mit vielen Programmen, alle deutschen Sender, die man braucht (oder auch nicht). Fernbedienung funktioniert (keine Selbstverständlichkeit).
Hatte nur Frühstück. Jedes Businesshotel in Deutschland hat ein größeres Frühstück zu weniger Kosten als hier. Morgens immer die gleiche Wurst (2 Sorten), Käse (2 Sorten) und fertig. Ein wenig Obst (das meiste aus der Dose) sowie Marmelade, das wars. Eier kann man sich im heißen Wasser selbst zubereiten. Rührei machte ein Koch am Buffet, wenn er denn mal da war. Kaffee bringt ein ungemein wichtiger Ober, der kein Deutsch spricht und sicher früher eine hohe Stellung beim schweizer Militär hatte. Suchte mir am ersten Morgen einen Tisch aus, mit dem er nicht einverstanden war. War froh, dass ich nicht draussen frühstücken musste. Als ich Samstags gegen 15 Uhr anreiste war unten ein Kaffeebereich, in dem einige Leute saßen. Freute mich Sonntags schon auf eine Tasse heisse Schokolade dort, doch dann (wie auch am Montag) war zu (??).
Ist nicht die Mehrzahl der Schweizer Bürger deutschsprachig? In diesem Hotel hat man den Eindruck, italienisch und französisch hätten die Mehrheit. Wenigstens an der Rezeption sollten die Mitarbeiter besser deutsch sprechen. Wurde von einer deutschen Praktikantin eingecheckt, das war OK. Der Concierge hatte aber große Mühe, mich zu verstehen, die Freundlichkeit ließ auch zu wünschen übrig. Nicht unfreundlich, aber sehr knapp und reserviert. Das Zimmer wurde gut gereinigt.
Das Hotel liegt in Champfer, etwa 3 bis 4 Kilometer vor St. Moritz (wenn man über den Julierpass anreist). Parkmöglichkeiten am Hotel vorhanden, allerdings nicht viele (10 bis 15 Stück?). Zu Fuß gibt es einen sehr schönen Weg durch den Wald, ca. 30 Minuten bis zum Zentrum. Zur Signalbahn per Bus (im Liftpass inbegriffen, fragt auch keiner danach), oder per Auto in 5 Minuten. In Champfer selbst gibt es nur einen kleinen Supermarkt sowie einige Lokale, alle in der typischen St.-Moritz-Preisklasse (also teuer).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Habe alles nicht genutzt, daher keine Beurteilung
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1-3 Tage im Januar 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Peter |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


