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Jörg & Susann(36-40)Deutschland
7 Bewertungen
Vor 23 Jahren • Verreist als Paar im Mai 2003
Kuba nocheinmal - Ja - Club Kawama -NEIN
2,6 / 6

Eine ältere Anlage, im Kolonialstil gebaut, zumindest teilweise.Die Wohnblöcke stehen relativ dicht beieinander, sind aber glücklicherweise meist nicht mehr als drei Etagen hoch.Transfer vom Flughafen ca. 30 min.Wer Nachmittags oder Abends eine schattige oder klimatisierte Ecke sucht, um vielleicht in ein Buch zu schauen oder Karten zu spielen, wird enttäuscht - gibt es einfach nicht. Man hat lediglich die Wahl, sich in der kleinen engen und nicht klimatisierten Hotellobby auf einen schmutzigen Stuhl an einen ebenso schmutzigen Tisch zu setzen, oder an der Poolbar sich dem Gestank von schalem Bier und Wein auf einer rustikalen Holzbank an einem ebensolchen Tisch auszusetzen. Besonders Auffällig wird dies Abends nach dem Abendessen und vor dem Beginn der Abendanimation. Wer nicht auf dem Zimmer bleiben möchte(dort ist wenigstens eine Klimaanlage und sogar individuell einstellbar mit Fernbedienung) muß sich notgedrungen auf eine Liege am Pool setzten, die " Drinks" in Wegwerf-Plastikbechern in der Hand und wenn man Glück hat, verschmutzt man sich nicht seine Sachen mit Sonnenöl oder Ähnlichem. Die Ausflüge welche von der Reiseleitung im Hotel angeboten werden sind generell überteuert. Ein Tag Havanna kostet ca 70 US$ und wird von Ortsansässigen Reiseveranstaltern für die Hälfte bei gleicher Leistung angeboten. Die Tropicana-Show in Mantanzas ist o.k. aber mit 59 US$ pro Person vom Preis auch mächtig überzogen - Man sollte daran denken, daß die Leute auf Kuba im Schnitt 15-20US$ im MONAT verdienen. Die Katamaranfahrt mit " Delfinkuss" , Schnorchelstopp und Mittagessen auf Cayo Blanco (70US$)wurde unseres Wissens nicht von den einheimischen Veranstaltern angeboten - war aber auch ganz in Ordnung - es wäre nur schön gewesen, wenn man hätte etwas mit den Delfinen schwimmen können. Wir haben schon viele Länder bereist und Hotels gesehen, aber noch nie so viel Geld für so wenig Qualität gezahlt.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Größe der Zimmer ist O.K. die Einrichtung relativ in Ordnung (zumindest in den Komfortzimmern). Allerdings gibt es keine Ablagen in den Schränken, so dass man gezwungen ist, T-Shirts, Unterwäsche und ähnliches im Koffer zu lassen. Bügel sind zwar vorhanden, aber teilweise so kaputt, dass sie die Last von zwei Hemden oder Blusen nicht mehr tragen wollen. Stromversorgung ist hier 110 V - Zwischenstecker erforderlich. Die optimale Lage des Zimmers - schwer zu sagen. Wir hatten Zimmer 1603 - zentral in einem guten Zustand. Dafür konnte man Abends (ab 22.00 Uhr die Animation auch bei geschlossenem Fenster sehr deutlich vernehmen. Besser waren die Zimmer zu anderen Seite (1605, 1608). Von anderen Reisenden hörten wir, daß sie zwar sehr ruhige Zimmer im hinteren Gartenbereich hatten, diese jedoch schon älter waren oder lange nicht renoviert (starker Schimmelbefall nicht nur im Bad). Wir hatten zwar auch leichte Wasserflecke an der Decke und einen kleinen Schimmelanflug im Vorraum, aber nichts weltbewegendes.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Es gibt insgesamt vier Restaurants im Hotel, das Hauptrestaurant, eine Pizzeria, ein kreolisches und ein a la Carte Restaurant, wobei letzteres sehr versteckt in der Anlage liegt. Das Essen selbst haut einen nicht gerade vom Hocker, wenn auch die Menge der angebotenen Speisen o.k. ist. Leider sind die meisten Speisen nur noch lauwarm oder kalt(Hauptrestaurant). Die Anzahl der Kellner würde ausreichen, wenn sie sich um Ihre Tische kümmern würden. Leider ist das bei vielen nicht ganz so schnell der Fall. Nun gut, man ist im Urlaub und auf Cuba - aber rechtfertigt das, dass der Kellner für 25 Minuten verschwunden ist und nachdem er wieder kommt die schmutzigen Teller noch weitere 15 Minuten auf dem Tisch stehen bleiben? Ich glaube nicht. Ja - dies war der Extremfall - aber genau so erlebt. Vielleicht würde es das Gesamtniveau des Restaurants etwas heben, wen auch die Urlauber sich zumindest Abends vernünftig kleiden würden, wer weiß?! Im " Gran Canal" -a la Carte Restaurant war der Service wesentlich besser, allerdings ist hier die Auswahl der Speisen stark eingeschränkt. Am " besten" fanden wir die " Snackbar" . hier bekommt der Urlauber, wenn er nur genügend Geduld mitbringt, entweder " Hotdogs" (lauwarmes Würstchen im Milchbrötchen auf Nachfrage mit Ketchup und/oder Senf) oder " Hamburger" (lauwarmes Boulettchen) in der Zeit von 10 - 16 Uhr. Wenn es denn überhaupt eine Bar gibt, welche etwas empfehlenswert ist, so ist es die Beachbar und -Restaurant. Leider schließt diese jedoch schon um 16.00 Uhr, da dann für das Abendessen (kreolisch mit Reservierung) eingedeckt wird. Das man tagsüber die Getränke für den Strand und den Pool in Wegwerf-Plastikbechern erhält mag ja noch angehen, Abends jedoch erwarten wir zumindest an der Lobbybar Gläser. Dies war jedoch meist erst nach " Tip" und gutem Zureden möglich. Die Qualität der Drinks jedoch - egal wo man sie serviert bekam - war unter aller Kanone. Generell kamen alle alkoholfreien Getränke aus einer Zapfpistole, " Säfte" ebenso wie Cola, Fanta und Sprite oder auch " Pina Colada" wurden erst beim Ausschank mittels der gleichen Pistole aus irgendwelchen Konzentraten und Selters oder Wasser gemischt, so daß man, wenn der Vorgänger Ananassaft wollte, das " Glück" haben konnte, das gleiche Aroma im eigenen Getränk wiederzufinden. Aus diesem Grund und weil diese Konzentrate nicht geschmacksecht waren,schmeckten auch die Cocktails nicht besonders. Der Einzige, welcher genießbar war " Havanna Spezial" etwas fruchtig, nicht zu süß. Caipirinha gab es überhaupt nicht - auch das " Nationalgetränk" Mojito (falsch geschrieben??) war oftmals nicht zu erhalten - weil es keine Minze gab.


    Service
  • Eher schlecht
  • Die meisten Angestellten bemühten sich zumindest,ein freundliches Gesicht zu machen, wenn man sie ansprach, bei einigen wenigen lächelten auch die Augen. Mit Englisch kam man bei den meisten weiter, besser ist jedoch, Spanisch zu sprechen. Nicht nur uns wurden beim Einchecken für 13 Tage 34US $ für den Safe abgeknöpft, wobei wir am nächsten Tag erfuhren,daß der Safe pro Tag lediglich 2US $ kostet, was dann ja nur 26 $ macht. Obwohl wir, trotz Nachfrage, keine Quittung erhielten, half uns die Reiseleiterin von FTI Fr. Gonzales unser Geld zurück zu bekommen. Eine Entschuldigung des Hotels blieb aber aus( wir waren auch nicht die einzigen Urlauber, die auf diese Art betrogen wurden). Die Tagesanimation hielt sich in Grenzen, wurde nie zu laut oder aufdringlich, einige Shows der Abendanimation waren recht nett, die meisten aber relativ laut und ordinär.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Hotel liegt direkt am feinsandigen breiten, leider öffentlichen Strand. Deshalb leider öffentlich, weil dadurch die Reinigung nicht richtig durchgeführt wird. Sicher würde auch die Aufstellung von einigen Papierkörben mehr viele Urlauber(Italiener, Franzosen, Kanadier + Deutsche) zusätzlich animieren,Ihren Dreck selbst zu entsorgen (auch die Zigarettenkippen), so wird morgens lediglich ein Traktor mit Egge über den Strand geschickt und 80% des Schmutzes wird untergepflügt. Das Wasser selbst ist traumhaft zum baden. Schnorcheln und Tauchen kann man jedoch vergessen(besser Karibikseite). Es wäre schön, wenn einige Duschen mehr in Strandnähe aufgestellt wären. Liegen und Schirme sind zumindest am Strand in relativ großer Anzahl vorhanden, lediglich zum Ende der zweiten Woche machte sich die Überbuchung (130%) etwas bemerkbar und wer morgens erst gegen 10 Uhr an den Strand kam hatte meist Pech. Tagsüber war von den Nachbarhotels Veraclub und Tortuga nicht viel zu hören, lediglich abends kam es zu leichten Lärmbelästigungen von der Beachbar des Tortuga. Aber spätestens wenn das eigene " Showprogramm" startete, war das auch nicht mehr zu hören. Wofür Varadero aber wunderbar geeignet ist - Strandspaziergänge Es gibt zumindest im Ortsbereich auch viele kleine Strandbars, in denen man auch unterwegs etwas trinken kann. Der Ort selbst ist über die Straßen in wenigen Minuten zu erreichen, es empfiehlt sich jedoch zuerst eine Rundfahrt mit dem Doppeldecker-Bus(2$).


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt 2 1/2 Pools in der Anlage. 1/2 deshalb, weil der Kinderpool vor dem Hauptpool liegt und mit seinen ca 30 cm Wassertiefe nur bedingt als ein solcher zu betrachten ist. außerdem wird er von einer Mauer eingeschlossen, es sind dort zwar Liegen aber keinerlei Schirme, Palmen oder ähnliche Schattenspender. Der Hauptpool liegt direkt im Zentrum und ist im Katalog (egal welcher Reiseveranstalter) sehr gut fotografiert. Durchschnittliche Tiefe 0,50 bis 1,30m. Der zweite Pool liegt etwas abseits und ist wesentlich kleiner (ca.3x5m). Dafür ist es hier relativ ruhig. Hier befindet sich auch der Ableger der Tauchschule, welcher meist in der angegebenen Zeit besetzt ist. Wenn doch jemand Tauchen möchte, so sollte man über die Preise durchaus verhandeln. Das restliche Inclusiv-Sportangebot ist mittelmäßig. Regelmäßig wird Volleyball am Strand gespielt, Boccia, Streching(mehr für die ältere Generation) und Wassergymmnastik (eher Ringelpietz mit anfassen für Kontaktscheue)angeboten. Die gelegentliche nachmittägliche Steppaerobic verdient schon eher den Namen Sportangebot. Spanischeinführung und Tanzunterricht runden das Angebot ab. Der Fitnessraum liegt im " Gesundheitszentrum" (hier befindet sich auch der Arzt und die Massage) - ist relativ klein und NICHT klimatisiert. Leider werden fast nur Kraftgeräte angeboten.


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