Absolut empfehlenswertes 3-Sterne Hotel. Angenehme Größe, schöne Anlage. Zu unserer Reisezeit (Ostern) viele Engländer und Deusche, ein paar Spanier. Viele Familien mit Kindern, zu Ostern auch viele ältere Kinder. Man kann das Hotel mit HP oder all inclusive buchen. Einerseits ist die Küche gut ausgestattet und es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten rundum. Andererseits war bei uns der Aufpreis (Frühbucher) so um die 10 Euro pro Person. Das lohnt sich allemal. Wenn man im Hinterkopf behält, dass man ein 3 Sterne Hotel gebucht (und bezahlt) hat, dann kann man hier einen sehr schönen Urlaub verbringen!
Zimmer sind groß, einfach aber ordentlich ausgestattet. (massive Kiefer). Die Bäder wurden offensichtlich mal renoviert, recht ansprechend für 3 Sterne. Die meisten Bäder haben ein Fenster (vergittert). Das Schlafsofa ist nicht so der Hit. Die Balkone und Terassen sind herrlich! Wir hatten einen der "kleineren" Balkone, immer noch ca. 9 qm, mit direktem Zugang von Schlafzimmer und Wohnraum. Die Terassen im Erdgeschoss sind oft dreimal so groß, mit Mäuerchen drum rum. Ideal für Familien mit kleinen Kindern. Klimaanlage gibt es nicht. Die Küchenzeile hat Herd, Backrohr, Mikrowelle, Kaffeemaschine, Kühlschrank (sehr sauber!), Wasserkocher.... braucht man mit all inclusive aber nicht wirklich.
Wir hatten allinclusive gebucht und waren wirklich positiv überrascht. Viele Vorredner haben ja beschrieben, das Essen sei fad, kalt, wenig abwechslungsreich. Wir fanden das Angebot sehr vielfältig und schmackhaft. Ob das an der Osterzeit lag (Hochsaison)? Wenn man im Hinterkopf behält, dass es sich hier um ein 3-Sterne Hotel handelt, muss man mehr als zufrieden sein. Wir haben in 4-Sterne Hotels auf den Kanaren schon schlechter gegessen. Zum Frühstück gibt es gute Semmeln und leckeres Brot, drei Sorten Wurst, drei Sorten Käse, süße Teilchen, Pfannkuchen, Würstchen, Bohnen, drei Sorten gutes Obst, Müsliecke und sogar eine "Diät"-Ecke mit magerem Schinken, Sojamilch, mehreren Sorten Rohkost, sogar so sonderbare Sachen wie Pommes, Fischstäbchen und warmen Schokopudding (und es gab Leute, die das aßen!). Mittags war das Angebot kleiner. Es gab auch tatsächlich gefühlt jeden zweiten Tag Hot dog oder Hamburger zum Selbstbelegen. Aber es gab genug anderes (Salat, Fleisch, Fisch, Gemüse..) so dass man diesen Hamburger nicht essen muss. Abends wechselt das Motto (spanisch, italienisch, mexikanisch, chinesisch, kanarisch, ...). Sicher nicht wie beim "echten" Mexikaner, aber uns hats wirklich geschmeckt. Es geht tatsächlich ziemlich laut zu (das Hotel war voll belegt), aber ich habe das noch in keinem Clubhotel dieser Größe und Kategorie anders erlebt. Das Personal war knapp bemessen, zu Stoßzeiten mussten die ganz schön ranklotzen. Das taten sie aber auch. Und am Umgang mit dem Geschirr hat man gesehen, dass die Leute ihr Handwerk verstanden. Wie durch ein Wunder war der Boden des Restaurants sehr sauber, obwohl manche Eltern ihre Kinder ziemlich rumsauen lassen bei Tisch. Dies konzentriert sich aber netterweise auf die Kinderecke, in deren Nähe man sich ja nicht setzen muss, wenn man das nicht sehen will. Nicht so einladend fanden wir die Poolbar. dort kann man sich tagsüber außer Getränken immer frisches Obst, Joghurt, belegte Brote oder Gebäck holen und vorgefertigte Schinken-Käse-Toasts in den Sandwichtoaster stecken. Die Sachen lagern aber unter trüben Plastikhauben, so dass das nicht recht einladend wirkt. Auch ist das Angebot jeden Tag das selbe. Andererseits kann man ja morgens bis 10 frühstücken, mittags zwischen 12.45 und 15 Uhr ans Buffet und abends von 18 Uhr bis 21 Uhr, man muss also nichts an der Poolbar essen. Nett fand ich die Idee, dass man sich morgens das Frühstück aufs Tablett laden und im Freien an der Poolbar frühstücken konnte.
An der Rezeption konnte man deutsch und war sehr bemüht. Einchecken ging schnell, auschecken auch. Sehr nett fand ich, dass ich, als ich mich nach den Busverbindungen erkundigte, gleich eine Kopie des Busfahrplans bekommen habe, mit Abfahrtszeiten und Haltestellen und mir die günstigste Ausstiegsstelle in Arrecife empfohlen und markiert wurde. Zimmerreinigung war o.k. Der Boden wurde gut gesäubert, das Bad geputzt, die Betten gemacht. Insgesamt haben die Zimmermädchen aber wohl einen straffen Zeitplan. Fürs Entfernen von Fingertappern an Spiegel oder Fenster reicht die Zeit einfach nicht.
Das Hotel liegt nahe zum Strand. Man muss nur über die Straße und etwa 200 m durch einen Art Park. Am Strand gibt es Liegen (2 Liegen und Schirm 10 Euro pro Tag). Der Strand wirkt relativ trist, ist von Molen eingegrenzt.... insgesamt fanden wir, dass es in Lanzarote schönere Strände gibt. In der Nähe gibt es ein "Einkaufszentrum", also mehrere Geschäfte für Souvenirs und Badeartikel, "hochwertige" Elektronik... aber auch einen relativ preiswerten Supermarkt mit allem was man braucht (Kosmetikartikel, frisches Obst, Brot, Milch, Getränke in reicher Auswahl). Ebenso eine Apotheke und einen Arzt. Es gibt mehrere Lokale, deren Essensangebot (meist eher am britischem Urlauber orientiert) wir nicht genutzt haben. Direkt vor dem Hotel ist eine Bushaltestelle, von der mindestens alle 20 min tagsüber ein Bus nach Puerto del Carmen bzw. Arrecife geht. (Kosten 1.30 € einfach). Entfernung zum Flughafen etwa 15 km, der Transferbus brauchte etwa 25 min. Bei der Fahrt umrundet man Arrecife und kommt dann an Industrieanlagen und Bauruinen vorbei... nicht die schönste Ecke von Lanzarote. Das Hotel selbst liegt aber in einem recht ansprechenden Teil von Costa Teguise.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt Animationsprogramm für Erwachsene und Teenager (in den Schulferien), Juniorclub, Maxiclub, Miniclub und Babyclub. Unsere Kinder (Teenageralter) wollten nicht beim Teenagerprogramm mitmachen, das lag aber nicht am Programm. Sie durften aber auch problemlos an den Erwachsenenaktivitäten teilnehmen. Die Stimmung war gut, die Animation nicht aufdringlich, immer freundlich. Die Kinderclubs waren offensichtlich gut organisiert und wurden gut besucht. Man muss sich aber klar sein, dass die Betreuer nur zum Teil deutsch sprechen und (zumindest an Ostern) viele englische Kinder da sind und viel englisch gesprochen wird (ist ja eigentlich super). Manche deutschen Kinder waren da aber zu schüchtern und die Eltern dann etwas säuerlich, weil ihre Kinder nicht in den Miniclub gehen wollten.... Es gibt auch Babysitter, die die Kinder über Mittag betreuen, falls die Eltern einen längeren Ausflug machen wollen. Pool ist wunderschön angelegt, sauber und sehr kalt. Es gibt aber einen kleinen Teil der geheizt wird. Liegen sind ausreichend vorhanden, man kriegte auch um 11 Uhr noch eine ab. Allerdings sind sie tatsächlich unbequem. Sonnenschirme fand ich ausreichend. An verschiedenen Stellen spenden auch die Pflanzen Schatten. Der Hotelname ist wirklich passend!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im März 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Birgit |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 8 |


