Tolle Anlage, sehr weitläufig und gut gepflegt. Zwei große schöne Pools (beheizt und unbeheizt) sowie den schönsten und größten Kinderpool, den wir bisher gesehen haben. Dass wir zum allerersten Mal keinen Meerblick hatten, fiel gar nicht auf- diese schöne Anlage entschädigt absolut den fehlenden Meerblick und die Entfernung zum Strand- außerdem gibt es einen Shuttleservice zum Strand. Unbedingt sollte man den hoteleigenen "Mirador" begehen- tolle Aussicht über die Hotelanlage und von hier kann man auch das Meer sehen sowie bis nach Lanzarote. Für "nur" 3 Sterne ist das Hotel sehr empfehlenswert, zu den kleinen "Schönheitsfehlern" kommen wir weiter unten.
Großes Wohnzimmer mit zusätzlicher Schlafmöglichkeit, Schlafzimmer ebenfalls mit Terassentür. Insgesamt sehr geräumige Appartments, allerdings das Mobiliar etwas "abgewohnt", was uns aber nicht wirklich gestört hat, wir waren nur zum schlafen im Zimmer. Nicht so schön waren die durchgelegenen Matratzen, teilweise spürte man jede einzelen Feder. Supertoll fanden wir die Fliegengittertüren, so dass man nachts die frischere Luft gut durchziehen lassen konnte. Den Ventilator haben wir nicht gebraucht (trotz max. 27 Grad tagsüber), eine Klimaanlage gibt es nicht, braucht man unserer Ansicht aber auch nicht. Safe kostet leider (wie fast immer) extra.
Wir hatten Allinclusive gebucht. Alle Buffets zum Frühstück, Mittag und Abendessen fanden wir okay, besonders umfangreich und lecker war aber das Abendessen und die Themenabende. Wir haben sehr lecker gegessen, wurden immer satt und das Essen war gut temperiert. Bzgl. des Essens also keine Klagen (außer labberiger Pommes und geschmacksneutralen Nudeln- auf die wir aber sehr gut verzichten können im Spanien-Urlaub). Es wäre allerdings ein Traum, wenn man unter die Stühle ein paar Filzgleiter ankleben könnte, die Geräuschkulisse der hin und her geschobenen Stühle im Speisesaal ist ziemlich nervig.
Als Allinclusive-Gast kommt man sich bisweilen wie ein Gast zweiter Klasse vor- Beispiele: Wir haben mehrfach abends beobachtet, wie Gäste ohne Allinclusive am Nachbartisch von den Kellnern überschwänglich begrüßt wurden und an unserem Tisch grußlos vorbeigegangen wurde. Auch, wenn wir keine Bestellung aufgeben müssen, weil wir uns an den Getränken selbst bedienen, könnte man uns doch einen schönen guten Abend wünschen. Das Abräumen unseres Geschirrs hingegen erfolgte zügig und freundlich. Zum anderen ist das Getränkezapfen am Pool in Mini-Plastikbecher echt nervig, unschön, nicht besonders schmackhaft und zudem nicht umweltschonend (das Umweltbewusstsein des Hotels wird an anderer Stelle vom Hotel besonders hervor gehoben!). Es wird bei den Bechern damit argumentiert, dass es am Pool keine Scherben geben soll, der "normale" (allso nicht allinclusive-Gast) erhält aber schöne große Biergläser und Weinkaraffen aus Glas an selber Stelle! Restlicher Service (Rezeption, Reinigung) waren zufriedenstellend. Mit Englisch kommt man hier allerdings besser weiter als mit deutsch, was uns aber nicht wirklich gestört hat, da wir des englischen mächtig sind. Selbst die Kinderbetreuung des ausschließlich englisch sprechenden Personals, die wir nur sporadisch genutzt haben, funktionierte irgendwie (unsere Tochter ist 4 und spricht natürlich nur deutsch). Abends an der Bar gab es direkt nach dem Abendessen nur eingeschränkten Service, weil das Einmann- bzw. Einfrau-Personal im Speisesaal und an der Bar gleichzeitig einspringen musste. Später nach Ende des Abendessens legte sich das Problem aber. Blöd ist allerdings, dass es für Allinclusive-Gäste nur eine wechselnde Sorte Gratis-Cocktail gab. Das haben wir durchaus schon besser gesehen. Auch hier gibt es am Abend für Allinclusive-Gäste Bier und Softdrinks nur in Plastikbechern- das mindert den Charme des Hotels auch hier ein wenig.
Corralejo ist eine lebendige und sehenswerte Stadt, der Hafen ist mit einem halbstündigen Spaziergang auch zu Fuß gut erreichbar. Dass unsere 4-jährige ohne Murren mitlief, bestätigt diese Aussage. Es gibt reichlich Bars und Restaurants sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Der Hafen bietet ferner die Möglichkeit, nach Lobos rüber zu fahren. Wir empfehlen das Schnellboot, eine echte Abenteuer-Überfahrt in max. 10 Minuten- nur fliegen ist schöner. Die Insel Lobos ist außerdem ein wunderschönes, stilles Fleckchen Erde mit zahlreichen Lagunen zum Baden und tollen Aussichtspunkten, die muss man mal gesehen haben. Die unmittelbare Umgebung des Hotels ist semi-sehenswert, weil viel gebaut wird oder einiges auch einfach brach liegt.
Beliebte Aktivitäten
- Sport
Haben wir nicht genutzt- die Minigolfanlage machte allerdings einen wirklich schönen und gepflegten Eindruck, zu den weitern Anlagen können wir auch nichts negatives sagen. Entertainment im Sinne von Erwachsenen-Animation war aus unserer Sicht kaum vorhanden. Ab und an gab es am Pool mal Wassergymnastik, ansonsten "nervte" niemand am Pool mit ständigem lauten Rufen bzw. Aufrufen zu diversen Animationen . Schade fanden wir allerdings, dass die abendlichen Events nur sehr spärlich besucht waren, obwohl z.B. recht gute "Gesangstalente" dabei waren. Der "Saal" neben der Bar bietet nur kostenpflichtige Karussells und Automatenspiele für Kinder an und reichlich Automaten-"Nippes" für einen Euro, was wir nicht so schön fanden. Hier könnte das Angebot für Kinder, die abends nach der Minidisco noch ein bisschen aufbleiben dürfen, durchaus kinderfreundlicher und geldbeutelschonender ausfallen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2017 |
| Reisegrund: | Winter |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sandra |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 4 |
Liebe Sandra, herzlichen Dank für Ihre freundliche und ehrliche Bewertung. Natürlich gibt es immer Dinge, die man besser machen kann, und wir hoffen, dass uns Ihre Hinweise dabei helfen werden. Es ist schön, dass Sie und Ihre Familie Ihren Urlaub bei uns genossen haben, und wir würden uns über ein Wiedersehen sehr freuen. Mit sonnigen Grüssen, das Team vom Las Marismas.


