Die Lage des Hotels ist erstklassig, wobei nur etwa 16 Zimmer im ersten Stock den super Blick auf das Meer haben (Richtung Pool). Insgesamt sind es ca. 54 Zimmer. Die anderen Räume liegen unten oder zeigen zum Seglerhafen. Auch der Blick auf den Hafen ist reizvoll, man muss nur den Betrieb auf der Promenade mögen und mögliche Geräusche aus den Lokalen akzeptieren. Die wenigen Zimmer zum Meer sind in der Saison kaum zu bekommen, auf Anfragen reagiert die Rezeption nicht. Im Dez. vorwiegend ältere Gäste, Skandinavier, Deutsche und einige Engländer. Der seitliche Zugang zum Hotel war tagsüber offen, u.a. mit der Folge, dass in ein Nachbarzimmer eingebrochen und zwei ältere Damen bestohlen wurden. In diesem Hotel gibt es keine Hotelhalle oder Lobby, so konnte man bei Regen nur auf dem Zimmer bleiben oder mit dem Schirm spazieren gehen. Ein erheblicher Mangel und inakzeptabel für ein angebliches 3 Sterne Hotel. Stammgäste berichteten, dass seit zwei Jahren Miete für die Kühlschränke zu zahlen, und seit diesem Jahr das sonntägliche Glas Sekt entfallen sei. Zustand des Hotels teils schon schäbig. Bei Regen tropfte es im Flur von der Decke. Außer im Speisesaal keine Aufenthaltsmöglichkeit, um z.B. nach dem Essen einen Kaffee zu nehmen, kein Vergleich mit der Hotelanlage Cordial Mogan Playa. Weitere Tipps zum Ort: - Sehr gut, aber teuer, Restaurant „Seemuschel“, deutsch geführt. Nette Atmosphäre in „Cafe de Mogan“, gute Cocktails und ordentliche Speisen im kleinen „Berliner Gärtchen“, ganz hinten an der Wasserfront im „englischen Gebiet“. - Kontrollieren Sie immer den Rechnungszettel! Im La Lonja wollte man uns für einen Baileys 8,- € abnehmen, auf Nachfrage legte man uns dreist eine Getränkekarte ohne Preisangabe vor! Fragen Sie in einem solchen Fall nach dem Beschwerdebuch, das wirkt! Siehe auch: http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/beschwerde/spanien_aid_15495.html - Frischfisch gibt es durchgängig nur in der Seemuschel (sagen die Besitzer), die Cofradia de Pescadores sei an Marokkaner verpachtet und verkaufe auch nur TK Ware. - Leihwagen auf Gran Canaria vergleichsweise teuer. Keine Plätze unmittelbar am Hotel wenn man nicht 2ct/min Parkgebühr zahlen will. Am Freitag (Markttag) und am Wochenende finden Sie gar keine oder nur sehr weit entfernte Parkplätze. -Auf Dach und Glasversicherung sollten Sie kostenfrei bestehen, zumindest auf der Nord-West Küstenstraße ist Steinschlag normal. Fazit: Kommen wir wieder? Nach Puerto de Mogan mit Sicherheit, in das Club de Mar sicher nicht! Wir standen hier in dem für dieses kleine Hotel typischen Zwiespalt zwischen Lage und Hotelqualität abzuwägen und haben uns klar gegen das Hotel entschieden. Wahrscheinlich werden wir uns ein schön gelegenes Appartement in Strandnähe nehmen oder ins Cordial Mogan Playa gehen. Die Beurteilungen bei Holiday-Check werden wir noch aufmerksamer lesen, in etliche fließt doch mehr Urlaubs-Emotion als kritische Betrachtung ein. Das Wetter war von Anfang bis Mitte Dez. 2009 gut- danach begann es stundenweise zu regnen.
Das Hotel ist wegen der hervorragenden Lage betrieblich ein Selbstläufer. Dies nutzt das Management, um die unbedingt notwendige Renovierung zu unterlassen. Das Hotel ist auf seinem Weg zur Schäbigkeit bereits fortgeschritten, mit zersplitterten Fliesen und wackligen Toiletten im Bad, und abplatzender Farbe an der Zimmerdecke. Zimmer groß genug, genügend Ablagen und Schrankraum, Telefon vom Zimmer aus nicht überteuert, Betten knallhart, nichts für Weicheier. Große Plastiktische blockieren die Balkone.
Lage top, Hotel floppt. Dies gilt auch für den Speisesaal, einem eher provisorischen Holzanbau, ebenfalls schön direkt am Meer gelegen, innen blau gestrichen, mit dem Ambiente eines Aquariums. Nur zwei gehetzte Kellner arbeiteten hier, sehr freundlich bemüht, wie das gesamte Personal, aber verständlicherweise nicht in der Lage, schnellen Service und eine angenehme Umgebung zu schaffen. Der Saal und die Anrichte sind viel zu klein. Zur Qualität des Essens sagte ein alter Reisender: „Gut essen können Sie zu Hause, hier werden Sie abgefüttert“. Zu diesem immer kontroversen Thema zwei Anmerkungen: Das morgens als Kochschinken-Ersatz angebotene Pressfleisch kostet im Supermarkt 8,00 €/kg, angereichert mit Kartoffelstärke, Sojaeiweiß, Geschmacksverstärker, Aromen, Farbe, usw., eine abenteuerliche Mixtur, von der ebenfalls angebotenen Blutwurst ganz zu schweigen. Als Delikatesse gab es einmal Wachteln, angerichtet in einem Edelstahlbehälter, mit einer braunen Sauce gefüllt. Aus dieser Sauce ragten die dünnen, blanken Beinknochen der kleinen Vögel. Wer mutig daran zog, förderte eine Wachtelhälfte zu Tage. Liebloser kann man wohl nicht anrichten, und kulinarisch war es ein Desaster. Zum Ablösen des Fleisches benötigte man ein Steakmesser! Kaum zu schneiden, nicht zu essen, ein Höhepunkt destruktiven Kochens! Zwar gab es abends viele verschiedene Speisenangebote, aber meist auf dem kulinarischen Niveau einer Imbissbude. Da ich keine Imbissbude gebucht hatte, kam auch keine Freude auf.
Die Lage des Hotels mit der unmittelbaren Lage am und dem Zugang zum Meer ist sehr gut, der Service wegen des zu geringen Personaleinsatzes kaum ausreichend oder völlig fehlend (Dachterrasse). Reinigung der Zimmer häufig erst am frühen Nachmittag oder später, Tendenz weiter fallend. Auf der großen Dachterrasse wurde trotz vorhandener Bar und ausgebuchtem Hotel kein Personal eingesetzt. Getränke mussten sich die Gäste selbst aus dem nahen Supermarkt holen. Sessel und Stühle hatten keine Auflagen, die wenigen Liegen waren sofort besetzt. Meiner Bitte um eine Liege begegnete die Rezeption mit dem Hinweis, man könne nicht für alle Gäste Liegen anbieten, außerdem hätten auch Gäste der im Hafengebiet befindlichen Appartements Zugang zum Pool und zur Terrasse. Personal freundlich, jedoch überfordert.
Wenn Sie mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand ein Oval bilden und einen schmalen Spalt offen lassen, ist dieser die Hafeneinfahrt. Auf der „Daumenhalbinsel“ liegt das Hotel, mit einer Längsseite zum Hafen und der anderen Längsseite zum Meer (siehe Google Maps). Die nach Süden zeigende Schmalseite („Daumenkuppe“) ist durch den Turm der Hafenverwaltung z.T. verstellt. Mit wenigen Schritten sind Sie auf der Promenade an der Wasserfront und mitten im Ort, der Strand ist 5 min. entfernt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Weil es zu wenige Liegen gibt, werden sie schon ab Mitternacht reserviert. Viele Auflagen sind nicht sauber. Mehr als die Hälfte der Liegen am Pool haben große, schwarze Flecken im Kopf- und Schulterbereich. Pool groß genug, angenehm temperiert, keine Animation (schön!). Leider auch abends keine Unterhaltung im Hotel, dafür fehlen die Räumlichkeiten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jürgen |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 4 |


