Gebuchte Leistung für 1 Erwachsene, 2 Kinder: 3-Bett-Zimmer / All-inclusive, 2 Wo Das Hauptgebäude, sowie auch die beiden durch eine kaum befahrene Straße vom Hauptgebäude getrennten Nebengebäude, machen einen hübschen, einladenden, gepflegten und sauberen Eindruck. Als Gäste waren dort viele Nationalitäten vertreten. Was ich so mitbekommen habe: Polen, Russen, Italiener, Engländer (überraschenderweise eher sehr wenige) und natürlich Deutsche. Es war von Jung bis Alt alles vertreten. Das Hotel liegt in einer sehr ruhigen Gegend, abseits vom Getummel. Es gibt zwar viele Hotels, aber keine Hochhäuser (höchstens 2-stöckig). Alles ist gemütlich und im griechischen Stil gebaut. Wenn man etwas außerhalb des Hotels „erleben“ möchte, muss man schon laufen oder fahren. Handy-Netz war überall zu empfangen und telefonieren/angerufen werden auch überraschend günstig (EU eben). Im Hotel (aber nur in der Nähe der Rezeption) hat man w-lan-Empfang (den Zugang kann man sich an der Rezeption geben lassen), langsam und schwankend zwar, aber es funktionierte. Zu den Kosten mit dem Hoteltelefon kann ich nichts sagen – Handy reichte völlig aus. Alles in Allem ist das Preis/Leistungsverhältnis Hotel/All-in total in Ordnung. Man darf halt nicht vergessen, dass es sich um ein 3 Sterne-Hotel (Landeskategorie!) handelt – dafür war es schon sehr gut. Wer gerne seinen Urlaub fast nur am Pool/Hotel verbringt (All-in), der sollte sich evtl. eher ein mind. 4-Sterne-Hotel suchen, wo es von den Mahlzeiten/Frischgetränken vielfältiger und abwechslungsreicher ist. Schade für Rhodos/Faliraki ist es, überhaupt All-in Angebote zu buchen. Meiner Meinung nach bieten die Tavernen und Bars überall an den Stränden so tolles, gutes Essen und eben das typisch griechische Flair, dass man es viel zu wenig nutzt, wenn man sich ans Hotel bindet. Abgesehen davon, kann man es sich aber auch kaum noch leisten, jeden Tag woanders zu essen und alles auszuprobieren, denn die Kosten sind lange nicht mehr so günstig, wie es mal war. Die Reisezeit im Juli bietet sich auch wirklich nur für Badeurlaub an. Für andere Aktivitäten ist es viel zu heiß – auch nachts ist meistens kaum Abkühlung da. Unternehmungen sollte man möglichst auf den frühen Vormittag oder späteren Abend planen. An manchen Tagen ist es sehr windig – 2 Tage lang sind wir nicht zum Strand runter, weil einem alles, was nicht festgezurrt war, einem um die Ohren flog. Ansonsten waren wir für jeden Windzug dankbar!
Das erste Zimmer (mit Balkon), was wir im Hauptgebäude hatten, war von der Ausstattung her alt, für 3 Betten zu klein (man kam kaum an den Kleiderschrank, man konnte sich nicht frei bewegen) und es waren überall nur Sparlampen – was ich nicht verkehrt finde, was aber ein sehr ungemütliches Licht erzeugt. Es war ein kleiner Flat-Fernseher vorhanden, wo man auch 3 oder 4 deutsche Privatsender empfangen konnte. Das Badezimmer hatte überhaupt keine Ablageflächen für persönliche Sachen (Shampoo etc., Kulturtasche usw.) und war nach dem Duschen mit Wasser überflutet. Außerdem gab es einen kleinen Kühlschrank und eine Klimaanlage, die von 19 Uhr – 7 Uhr lief. Zu den „nicht gekühlten“ Stunden, lief einem der Schweiß aus allen Poren… Man kann die Klimaanlage für die restlichen Stunden gegen Gebühr freischalten lassen. Unser zweites Zimmer lag in einem der Nebengebäude. Dort war alles wesentlich neuer, größer (bis auf das Bad) und viel ansprechender, obwohl es von der Einrichtung her gleich war. Wir hatten hier keinen Flatfernseher, sondern noch ein Röhrengerät, was aber völlig reichte. Die Ausstattung war zweckmäßig (genauso wie im anderen Zimmer auch), sauber und völlig o.K. Es gab also einen Kleiderschrank, eine Kofferablage, eine Frisierkommode, 2 Nachttischschränkchen, einen Stuhl, ein Hocker, Klimaanlage (die – warum auch immer – sogar in dem Zimmer den ganzen Tag lief. Per Fernbedienung konnte man sie bis 17 Grad runterschalten – was zum Einen aber zu kalt war und zum Anderen fing dann die Klimaanlage an zu tropfen), Telefon, Balkon mit einem Tisch und zwei Stühlen (bei drei Leuten zu wenig, aber man konnte es auf dem Balkon eh nicht lange aushalten). Die Balkons sind prima zum Wäschetrocknen geeignet! Das Bad war klein und die Dusche sehr eng. Aber hier war wenigstens am Waschbecken eine große Marmoranrichte, wo man seine Badutensilien unterbringen konnte. Ein Fön gab es und auch kleine verpackte Seifen lagen dort. Nach dem Duschen stand das kleine Bad aber ebenfalls unter Wasser. Ankleiden ging nur im Zimmer. Geschlafen haben wir in den Betten sehr gut (in beiden Zimmern). Es war nichts durchgelegen oder dreckig. Pech ist allerdings, wenn man laute Nachbarn hat. Das Türen schließen (knallen) und Gegröhle (von Spätheimkehrern – oft früh morgens), war lautstark durch das ganze Gebäude zu hören. Es gibt auch Zimmer, die sich in der Nähe des Pools befinden. Dort ist es bei Musik (bis 23 Uhr) bestimmt laut.
Das Hotel verfügt über ein Restaurant, eine Poolbar mit Terrasse, eine Cocktailbar innen (abends geöffnet), eine Lounge und eine Terrasse am Haupteingang (Verbindung durch Schiebetüren zur Cocktailbar). Zum Frühstück gab es bis 10 Uhr Brötchen (aber keine "deutschen" Brötchen), Aufschnitt, Gurke, Tomate, Rührei, Marmeladen, Müslis, Milch (sehr verdünnt), Kuchen, Würstchen usw.. Dazu konnte man sich an einem Kaffeeautomaten tassenweise Kaffee oder heißes Wasser für Tee nehmen. Auch Säfte konnte man aus einer Zapfanlage nehmen (aber nur verdünnte). Wenn man kurz vor Schluss erst kam, hatte man oft Pech, dass es keine Tassen oder Gläser mehr gab. Ab 11 Uhr soll es an der Poolbar auch Pizza und Sandwiches gegeben haben - aber irgendwie waren die alle weg, wenn wir Lust hatten, etwas zu essen... es wurde also auch nichts nachgelegt. Ab 13 Uhr gab es dann Mittagsbuffet. Haben wir nicht so oft zu uns genommen, weil wir entweder keinen Hunger hatten oder schon am Strand oder sonstwo waren. Es gab aber u.a. immer Nudeln (Spaghetti) und auch Pommes und Obst (Melone oder Weintrauben), was zumindest die Kinder ganz toll fanden. Irgendwann nachmittags gab es dann an der Poolbar Kaffee/Tee und dazu harte, trockene Kekse. Eis konnte man sich dann auch dort holen. Ab 19 Uhr war das Abendbuffet. Salate/Oliven gab es immer und warme Gerichte gab es mehrere zur Auswahl. Zwei Gerichte wechselten immer, wie wir festgestellt haben. Auch einheimische Gerichte waren bei den Wechselnden dabei. Viel zu selten aber gab es Gyros und Tzatziki (das war wirklich Klasse). Es gab ein Nachtisch in Form von Pudding oder Kuchen. Leider war der Nachtisch immer sehr schnell vergriffen (war auch wirklich immer lecker) und wurde auch nicht so schnell, wenn überhaupt, nachgefüllt. Eis aus der Kühltruhe konnte man sich abends immer nehmen. Es war alles ganz lecker, aber spätestens nach einer Woche hatten wir nicht mehr wirklich Appetit darauf und es fing an, alles gleich zu schmecken... Was die Getränke angeht: Man konnte sich an der Poolbar immer Cola/Fanta/Sprite/Wasser mit oder ohne Kohlensäure holen. Es schmeckte, solange es eiskalt war. Aber wenn es etwas wärmer wurde, hatte es einen komischen Nachgeschmack - ähnlich der Lightgetränke. Und aus Plastikbechern schmeckt so was eh nicht so gut. Gläser wären zumindest am Pool aber auch unangebracht! Alkoholische Getränke gab es auch - kann ich aber nichts zu sagen. Man musste sich meistens in eine Schlange anstellen (ging recht flott vorwärts), denn man durfte nicht mehr als jeweils 2 Getränke holen. War man mit mehreren Personen, war das Essen bestimmt kalt, bevor man zusammen am Tisch saß... Es gab keine Bedienung am Tisch. Was die Sauberkeit angeht... wenn das Buffet eröffnet wurde, war alles Tipp-Topp sauber und ordentlich hergerichtet - habe es nicht anders erlebt. Bis dann die ersten Gäste mit dem Essen durch waren.. Die Kellner waren zu den Stoßzeiten immer emsig damit beschäftigt, die Tische wieder abzuräumen, Essensreste zu entsorgen etc.. Da bleibt schon mal hier und da was auf dem Tisch oder auf dem Boden liegen. Die Atmosphäre war eher wie in einer Kantine als in einem Restaurant. Es war laut, es war unruhig (ein Kommen und Gehen, Stühle und Tische wurden über die Fliesen gerückt) und auch von der Einrichtung her war nur das Notwendigste vorhanden, kühl und farblos. Aber es hat uns nicht wirklich gestört. Die Küche an sich ist meiner Meinung nach empfehlenswert! Eine der Köchinnen (nehme ich an), hat ständig darauf geachtet, dass immer Nachschub kam (zumindest bei den Gerichten).
Das Personal (Kellner) ist sehr freundlich, gut gelaunt, aber eher unnahbar. Mit Englisch kommt man (wie überall auf Rhodos) sehr gut zurecht, aber auch mit deutsch hat man im Großen und Ganzen keine Probleme (das Personal an der Rezeption spricht deutsch). Die Animateure sind sehr nett, lustig und machen ihre Arbeit sehr gut. Sie sind auch nicht aufdringlich - wenn man sich nicht beteiligen möchte, lassen sie einen in Ruhe. Unser Zimmer wurde jeden Tag gereinigt und frische Handtücher gab es bei Bedarf - habe es aber auch erlebt, dass ich ein Handtuch auf den Boden zum Austauschen gelegt habe, welches von der tropfenden Klimaanlage durchnässt war, und fand es dann auf dem Balkon zum Trocknen wieder :). Kinderbetreuung wird zu bestimmten Zeiten angeboten (es befindet sich eine Tafel draußen am Weg zum Pool, wo die Zeiten und Programme des Hotels dran stehen), wir haben aber keinen Gebrauch davon gemacht und ich kann deswegen auch nicht viel dazu sagen. Abends gab es eine Stunde "Kinderdisco", bei der die Animateure und auch Eltern oder andere mit den Kindern nach Kinderliedern in verschiedenen Sprachen tanzen. Zum Umgang mit Beschwerden: Wir hatten zuerst ein nicht so tolles Zimmer im Hauptgebäude - alles alt, sehr ungemütlich und für drei Personen einfach viel zu klein. Habe das bei der Reiseleitung "erwähnt" und sie hat es dann aufgenommen (das war an unserem zweiten Tag dort). Das Personal (oder sogar Chefin?) an der Rezeption hat das mitbekommen, dass "geschrieben" wurde, und man konnte schon den Blicken entnehmen, dass es ziemlichen Argwohn auslöste. Was die Reiseleiterin dann mit den Damen von der Rezeption lautstark besprochen hat, konnte ich nicht verstehen, aber zum Wochenende hin sollte ich mir ein anderes Zimmer ansehen und ggf. wechseln. Habe dann anschließend noch mal mit einer von den Damen dort gesprochen und gefragt, ob es ein Problem darstellt, und sie meinte, ich hätte ihr das sagen müssen und nicht der Reiseleiterin. Scheint da wohl Probleme zu geben, was aber nicht das Problem des Gastes sein kann! Auch nachdem ich ihr erklärt habe, dass ich erst den zweiten Tag da bin und nur auf die Frage nach meiner Meinung geantwortet hatte, was keine Beschwerde sein sollte, wich sie nicht von ihrer Einstellung ab. Das Verhältnis blieb bis zum Ende zwar nicht unfreundlich aber sehr kühl und distanziert. Also mein Eindruck war (ich spreche nur von der Rezeption), der Kunde ist König, solange er zufrieden ist und keine Ansprüche stellt.
In 10-15 Gehminuten erreicht man eine kleinere - nicht überlaufene! - Bucht mit Sandstrand (viele Felsen im Wasser). Diese kleine Bucht wird durch einen kleinen (aber feinen) Hafen von der großen Bucht getrennt. Die große Bucht (an der dann auch der Ortskern von Faliraki liegt) erreicht man von da aus in noch mal ca. 5-10 Gehminuten. Unterwegs, sowie direkt an der Bucht, befinden sich jeweils ein Kiosk. Auch Tavernen finden sich direkt an der kleinen Bucht (an der großen sowieso). Zum Ortskern von Faliraki läuft man über die Hauptstraße ca. 15-20 Minuten (je nachdem wie schnell man läuft). Die Strecke kam uns niemals lang vor, weil überall reges Treiben herrscht. Nach Rhodos-Stadt sind es mit der Fähre oder dem Auto/Bus etwa 30-40 Minuten Fahrzeit (die Altstadt ist ein MUSS!) Nach Lindos ist es ungefähr die gleiche Fahrentfernung in die andere Richtung. Zum Schmetterlingstal fährt man ebenso ca. 30-40 Min. ins Landesinnere. Es werden einige Fahrten per Schiff (direkt im Hafen oder über den jeweiligen Reiseveranstalter buchbar) zu den umliegenden Inseln oder Buchten angeboten. Direkt am Hafen ist es natürlich günstiger! Also wenn man nicht zu viel Geld ausgeben möchte (wer will das schon), dann lohnt es sich, sich vorher zu erkundigen. Auch Fahrten zur Türkischen Küste werden angeboten. Leihwagen kann man günstig direkt über das Hotel mieten, aber auch überall auf dem Weg zum Ortskern findet man Autovermietungen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Am Pool wurde Wassergymnastik (vormittags eine Stunde) und Wasserball (nachmittags eine Stunde) angeboten und auch immer gut genutzt. Man konnte mitmachen, oder es sein lassen. Daneben gab es noch Aerobic/Gymnastik. Auch ein Tennisplatz war vorhanden – dort habe ich aber niemanden spielen sehen (es war zu heiß). Billard musste man bezahlen. Eine Tischtennisplatte war auch vorhanden. Für die kleineren Kinder gab es zwei Schaukeln (so ein Plastikgestell) und ein Babybecken. Neben der Rezeption ist so was wie ein kleiner Kiosk mit Selbstbedienung, wo man Dinge wie Chips, Kekse, Zigaretten (wenn man Glück hatte), gekühlte Getränke etc. für leicht überteuerte Preise kaufen kann. Zahlen muss man dann an der Rezeption. Wenn man aber zwischen den Nebengebäuden durchläuft, gab es am Ende des Weges (ca. 50 m) einen Kiosk, dort waren die Preise schon etwas günstiger und man hatte auch Auswahl. An der Rezeption und in der Lounge hatte man kostenlosen w-lan-Zugang. Es standen auch zwei PCs für Internet (kostete aber) zur Verfügung. Der Pool war - soweit ich das beurteilen kann - sauber und wirklich erfrischend. Wenn wir keine Lust hatten, zum Strand zu gehen (es war im Juli wirklich sehr heiß und man hat sich jeden Schritt schon gut überlegt :-) ), haben wir den Tag am Pool verbracht. Wir haben immer irgendwo noch eine Liege am Schirm aufgetrieben und uns dann von der Musik, den Animationen und der Sonne berieseln lassen - immer ein kühles Getränk dabei. Es wurden immer die leeren Becher schnell wieder eingesammelt und weggeräumt. Am Strand war das Wasser super!! Es geht nichts über das Mittelmeer. Man kann sehr weit bis auf den Grund sehen und die herrliche Farbe.. ist einfach schön. Es hing eine blaue Fahne, also auch super Qualität. Ich habe zu der Zeit weder Algen noch Quallen gesehen und die Kinder hatten beim Schnorcheln viel Spaß. Das einzige was etwas gestört hat (an der kleinen Bucht), waren die Felsen im Wasser. Man konnte ziemlich weit ins Wasser laufen, bevor man nicht mehr stehen konnte, aber man musste immer aufpassen, wohin man tritt. Eine Liege am Strand kostete 4 Euro am Tag (1 Schirm für 2 Liegen inkl.). Wenn man zwischendurch mal für länger weg musste, konnte man die Liegen umklappen und sich nachher wieder dorthin legen. Der Strand war sauber und es stehen 2 Duschen und eine Umkleidekabine zur Verfügung. Auch ein Toilettenhäuschen, ist vorhanden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anke |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


