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Bernd (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • April 2010 • 2 Wochen • Strand
Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
4,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Gut

Eine kleine familiäre Anlage mit 41 Bungalows, die alle nicht weiter als ca. 30 Meter vom Strand entfernt liegen. Top sind natürlich die Bungalows in der A-Reihe, die aber oft schon durch Stammgäste ein Jahr vorher wieder gebucht werden. Aber auch von den Bungalows in der B-Reihe hat man Blick aufs Meer. Ideal für eine Familie mit Kindern sind auch die Familienbungalows mit zwei Schlafzimmern. Die Anlage ist gut eingewachsen und obwohl die Bungalows ziemlich dicht beieinander stehen (ca. drei bis vier Meter Abstand) hat man doch eine gewisse Privatsphäre. Die Anlage als solche wird liebevoll gepflegt und dass es ein familiengeführtes Resort ist, merkt man an vielen kleinen Details. Das Frühstück (nicht im Preis inbegriffen) nimmt man idealerweise auf der offenen oder überdachten Terrasse direkt am Strand ein. Die Gäste der Anlage sind international (überwiegend Deutsch), eher im Alter zwischen 35 und 60, allerdings auch Familien mit Kindern. Es wird viel gelesen (dafür sorgt auch die Hausbibliothek), lauter Jubel und Trubel inklusive Jet-Ski sind verpönt. Unsere Reisezeit war Ende März, wir waren vier Tage in Bangkok (heiss, stickig, schwül, laut, Smog) mit perfekten Shoppingbedingungen für meine drei Frauen (Ehefrau und zwei Töchter 17 und 18 Jahre alt). Danach zwei Wochen auf Koh Samui, zwei Mal ein kleiner, feiner, warmer richtig wohl tuender Regenschauer, insgesamt ca. 60 Minuten. In der Summe ein mit wenigen Ausnahmen fast perfekter Urlaub. Bestätigt mich immer wieder, dass das "Gesamtpaket Thailand" weltweit nicht so leicht getoppt werden kann. Freundlichkeit pur, nette und hilfsbereite Menschen (na ja, in Bangkok muss man vor den ganz freundlichen, hilfsbereiten, zufällig vorbeikommenden Passanten, die alle einen Onkel oder eine Schwester in Deutschland haben und die ein besonders gutes Einkaufszentrum kennen, auf der Hut sein). Preise verhandeln ist eigentlich Plicht, allerdings sollte man es auch nicht übertreiben. Im übrigen empfehle ich allen Thailand-Reisenden eine kurze Einführung in die Kultur- und Benimmregeln dieses wunderschönen Landes und seiner Bewohner.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Da bin ich etwas gespalten: Für das Preis-Leistungsverhältnis (1.800 Baht B-Bungalow, Reisezeit April) ok. Einfach, sauber und zweckmäßig. Terrasse ist ebenfalls möbliert. Wäscheleinen vorhanden, Zwicker nicht vergessen. Im Badeabteil mit WC, Waschbecken und Dusche (voll gefliest) darf man nicht so genau hinschauen. Der Brausekopf war nicht mehr der Neueste (habe jedes einzelne Loch des Duschkopfes nachgearbeitet, dann konnte man sich einigermaßen die Haare waschen. Air-Condition und Ventilatoren sind da und funktionieren tadellos. Braucht man auch. Jeden Tag frische Handtücher und jeden zweiten Tag frische Bettwäsche. Minibar ist immer gut gefüllt und günstig. Safe an der Rezeption. Also mein Resümee lautet: 24 Std - 8 Std Schlaf - 2 Std Frühstück - 7 Std. Beach - 6 Std. Abendprogramm = 1 Std. Aufenthalt im Bad, wenn überhaupt. Männer schauen da glaube ich nicht so genau hin, meine Frau sieht`s naturgemäß etwas anders ;-)


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Die Gastronomie im Resort empfiehlt sich aus unserer Sicht auf das Frühstück, Snacks zwischendurch und bedingt auf das Abendessen. Langes Sitzen am Abend wird meist gegen 22.00 Uhr dadurch beendet, dass der Service dann zäher wird. Frühstück ist eher kontinental, aber auch thai-typisch. Fürs Abendessen empfehlen sich einfach die vielen guten Restaurants in der Nähe (besser mit Taxi oder Moped) oder auch in Chaweng (Nightlife pur!). Auch die guten und etwas teureren Resorts heißen externe Gäste für das Abendessen willkommen (sollte man auch unbedingt machen, da es einfach tolle Anlagen gibt!). Achtung, es gibt einen Dining-Führer mit guten aber auch weniger guten Restaurant-Empfehlungen (Sea-Wrap war ein kompletter Reinfall). Diese Lokale haben oft ein sehr schönes Ambiente, sind aber entweder klar auf Massentourismus ausgerichtet, oder man zahlt europäische Preise. Dann stimmt die Qualität aber auch!


    Service
  • Eher gut
  • Alles in allem ein guter Service (Transfers, Rezeption, Gärtner, Zimmerreinigung, Mopedverleih (war für uns perfekt, da man damit ideal auch die Insel erkunden kann. Verkehr zwingt aber zur Vorsicht!). Im Resort findet man quasi alles, was man braucht (Reinigung, Wäsche, Touren, WLAN gegen Gebühr 60 Baht = 60 Minuten). Beim Frühstück oder auch beim Abendessen muss man aber manchmal einfach ein wenig länger warten, da alles frisch zubereitet wird. Die Mädels im Service sind nett und haben immer ein Lächeln im Gesicht. Englisch wird gut verstanden und auch gesprochen. Sollte etwas einmal nicht so funktionieren, dann gibt man sich Mühe, es zu beheben. Am Strand sind konzessionierte und auch gut ausgebildete Thai-Masseure zu finden. Ebenso Essens-, Klamotten-, Schmuckverkäufer und kläffende Hunde (:-(( Nach ein paar Tagen hat man sich seine Stammverkäufer ausgesucht, zu empfehlen sind die Essensverkäufer, man bekommt hier wirklich gutes Essen direkt am Strand zubereitet für wenig Geld.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Die Anlage liegt in Maenam, ein eher seelenloses Straßendorf mit einschlägiger Bebauung. Kiosk, Bar, Imbissbude, Trödelmarkt usw. Von der Hauptstraße zweigt man in einer Stichstraße zum Resort ab. Das Resort liegt ruhig direkt am eigenen, sehr sauberen Sandstrand (wird jeden Tag gereinigt, Sand ist etwas gröber, dadurch aber auch nicht so anhänglich), der schön mit Palmenreihen bewachsen ist (Hängematte oder Strandmatte ideal, keine Liegen!). Im Meer fällt der Strand dann nach ca. 10 Meter relativ steil ab. Beste Zeit zum Schwimmen ist der frühe Morgen bzw. Vormittag. In der Stichstraße ist gleich zu Beginn ein sauberer Supermarkt mit netten Eigentümern, die für einen Badeurlaub alles parat haben (Aloe Vera Creme für den Sonnenbrand -> LSF > 20 ist angebracht). Ca. 100 Meter vom Resort weg ist Mummys Restaurant, ebenfalls Familienbetrieb mit einer sehr guten Thai-Küche zu fantastisch günstigen Preisen.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    In der Hitze ist Wassersport natürlich am besten (die 12.00 Uhr Mittags- Jogger und die Berufsverkehr-Mountainbiker werde ich niemals verstehen). Schwimmen ist ideal, danach an der Stranddusche abbrausen und sich ein kühles Chang gönnen. Richtiges Schnorcheln mit guter Sicht nur auf den Koh Samui vorgelagerten Inseln (Koh Tao) gut. Dorthin kommt man entweder mit Speedboot (1,5 Std. ca. 2.000 Baht pro Nase unverhandelt, 1.700 Baht mit Ausflugsdampfer 2,5 Std.). Eine Augenweide ist der Golf-Club, der zum Santiburi-Resort gehört, das direkt nebenan liegt. Für Golfer ein Muss! Schirme braucht man keine, da die Palmen perfekte Schattenspender sind. Pool gibt es leider keinen, ein solcher täte dem Resort noch gut. Sandburgen bauen ist schwierig, da der Sand zu grob ist (am Anfang müssen sich die Füße erst einlaufen!). Kleine Kinder sind da aber scheinbar unempfindlicher... Spass gemacht hat das Mopedfahren (na ja, es sind 125 ccm Maschinen, die bis zu 90 schaffen und mehr, aber Höchstgeschwindigkeit liegt eh bei 45 und es ist Linksverkehr). Man kommt gut rum und sieht viel von der Insel.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher gut
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im April 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Bernd
    Alter:46-50
    Bewertungen:1