Das Hotel ist erst im November 2010 eröffnet worden. Es liegt direkt am Strand in einem Ortsteil von Negombo. Noch hat es zwei Etagen, 2012 soll es aber aufgestockt werden. So an die 30 Zimmer stehen im Moment zur Verfügung; alle haben einen Balkon.. Das Hotel macht baulich einen sehr guten Eindruck. Von allen Zimmern kann man das Meer sehen. Die Hotelleitung achtet sehr auf Sauberkeit und Ordnung. Die meisten Gäste hatten Übernachtung/Frühstück gebucht. Man kann aber auch HP bestellen. Vergleicht man die Zimmerpreise mit anderen, noch nicht einmal gleichwertigen Hotels, waren sie hier günstiger. Man kann auch übers Internet buchen. Zu unserer Zeit – wir waren zweieinhalb Monate in dem Hotel – waren Gäste aus aller Welt dort, Langzeiturlauber vor allem aus England und Deutschland (sie waren auch „älteren Semesters“) und dann immer wieder Gäste aus den umliegenden asiatischen Ländern und aus Sri Lanka selbst. Einige Gäste nutzen das Hotel entweder zu Beginn ihres Aufenthaltes auf der Insel oder zum Schluss, weil der Flugplatz so in der Nähe liegt. Oftmals kann man im Hotel einheimische Hochzeitspaare sehen, manchmal wird auch die Feier vom Hotel ausgerichtet. Dann kann es auch mal etwas lauter werden wegen der Musik. Leider gab es weder im Zimmer noch an der Rezeption einen Safe. Soll sich aber bald ändern. Der Eigentümer hatte aber angeboten, seinen Tresor (anderswo) zur Verfügung zu stellen. Wir haben uns hier wohl gefühlt. Die kleinen Mängel konnte man übersehen. Außerdem waren wir viel unterwegs und haben uns die herrliche Landschaft angesehen, uns mit den einheimischen Menschen angefreundet und die vielen, vielen Sehenswürdigkeiten besucht. Weil davon aber noch viele ungesehen blieben, fahren wir auch deshalb wieder im nächsten Jahr nach Sri Lanka und werden in diesem Hotel zu Beginn und zum Ende unseres wieder langen Aufenthaltes übernachten.
Die DZ, die wir bewohnt und gesehen haben, waren ungewöhnlich groß, hatten eine indiv. einstellbare KlimaanlageFliesenboden und waren zweckmäßig eingerichtet. Die Möbel waren einfach, aber vom Schrankraum her völlig ausreichend. Ein kleiner Tisch und Polsterstühle ergänzten das Doppelbett mit guten Matratzen und zwei Nachtschränken. Zur Ausstattung gehörten weiter ein kleiner Kühlschrank, ein Wasserkocher und Geschirr. Sogar ein DVD-Player war vorhanden, aber kein Wäschetrockner auf dem Balkon. Der Fernseher hatte ein deutschsprachiges Programm – DW Asien. Für die Programmabfolge kann das Hotel nichts, da müsste man sich beim Sender beklagen. Da wir aber hauptsächlich die Nachrichten verfolgt haben, war auch das egal. Auf dem Balkon haben wir sogar mit sieben Personen gesessen; er hat also eine sehr annehmbare Größe. Ausgesprochen mangelhaft war, dass das Wasser unter der Duschkabine hervorquoll, unter dem Waschbecken der Abfluss undicht war, es häufig zu „Geruchsattacken“ aus dem Fußbodenabfluss kam, oberhalb des zu schließenden Fensters das Lamellenteil nicht mit Gaze abgedeckt war, so dass die Moskitos ungehindert herein konnten. Diese Mängel sollen dann bald mal abgestellt sein. Während unserer 10 Wochen passierte das aber nicht. Nervend war das Tropfgeräusch in der Blechregenrinne am Balkon, das man nicht nur beim Regnen hörte – es tropfte immer. Konnte auch, trotz mehrfacher Klagen, nicht abgestellt werden.
Typisch sri lankisch ist der Gaststättenbereich zur Seite hin offen. Vor Regen ist man geschützt, die Luft kann aber zirkulieren. Platz gibt es genug. Es gibt eine recht umfangreiche Karte, aus der wir vor allem Fisch und Hühnchen ausgewählt haben, was uns am besten geschmeckt hat. Es wird nicht so scharf wie in Sri Lanka üblich gekocht. Frühstück holt man sich vom Buffet. Die „europäische Seite“ (wenig Wurst, wenig Käse, Bacon und gebratene Würstchen, gekochte Eier ...) ist recht langweilig. Auf der singhalischen gibt es aber täglich etwas anderes und man sollte alles kosten. Leider steht nur manchmal dran, was es ist. Und bestellen kann man auch ein singhalesisches Omelett – gibt aber auch alle anderen Eiergerichte. Wir haben immer zum Frühstück singhalischen Tee bestellt, weil uns weder der Kaffee noch der mit heißem Wasser am Buffet aufgegossene Beuteltee schmeckte. Natürlich gibt es auch die morgendlichen obligatorischen Säfte und viel Obst sowie Gurke und Tomate. Wenn man am Tag zuvor bestellt, kann man auch ein Sri Lanka Frühstück mit Hoppers und Curry bekommen. Sollte man probieren. Das Buffet kann nicht mit einem z.B. in der Türkei konkurrieren, ist aber völlig ausreichend. Die Preise für Speisen und Getränke liegen im Landesdurchschnitt und der ist sehr moderat. Ein Bier (0,6 Ltr).ca. 1,50 €, eine Flasche Wein ca. 12€, Seafoodnudles 2,20 €, Jumbo-Prawns ca. 9 € (nur der Lobster ist teurer). Ob die Kellner eine entsprechende Ausbildung haben, könnte vielleicht verneint werden, das spielt aber überhaupt keine Rolle, weil ihre Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Höflichkeit alles, was da an Etikette fehlt, voll wett macht. Man kann seine Rechnung, auf die man meist recht lange warten muss, sofort begleichen, man kann aber auch alles auf`s Zimmer schreiben lassen. Auf jeder Rechnung sind „10% Service“ berechnet – ist generell in Sri Lanka so – interessant ist, dass diese 10% auf alle „Bediensteten“ verteilt wird. So soll es jedenfalls sein. Ansonsten freuen sich alle, wenn man ab und an mal 100 Rupies (0,65 €) reicht.
Alle Hotelmitarbeiter sind ausgesprochen freundlich und höflich. Die meisten sprechen englisch, manche auch ein paar Brocken deutsch. Mit der Hotelleitung kann man sich sehr gut auf Deutsch verständigen. Sie ist bemüht, die Wünsche ihrer Gäste zu erfüllen. Täglich werden von den Roomboys die Zimmer gereinigt und, wenn man will, auch die Handtücher getauscht. Bettwäschewechsel ist mehrmals die Woche. Noch muss man seine Wäsche zum Waschen in ein anderes Hotel oder zu einer kleinen Handwäscherei bringen. Ein Arzt wird über die Rezeption schnell herbeigeschafft wenn erforderlich. Eine Kinderbetreuung gibt es nicht. Bis Ende Februar 2011 waren in dem neuen Hotel noch nicht alle „Kinderkrankheiten“ beseitigt. Noch nicht alles war abgestellt, was uns gestört hat (siehe Zimmer).
Vom Flughafen braucht man in der Regel mit dem Auto etwa eine halbe Stunde. Bis Colombo etwa eine Stunde. Will man anderes als Wasser und Süßigkeiten kaufen, was es in unmittelbarer Nähe des Hotels gibt, fährt man mit dem Tuktuk (Threewheeler) in die City zum Supermarkt oder zum Obstmarkt, wofür man höchstens eine Viertelstunde braucht. Gaststätten gibt es überall, mit sehr günstigen bis zu gehobeneren Preisen. Und wo sie voller Ausländer sind, schmeckt auch das Essen. Negombo liegt so zentral, dass es ein vorzüglicher Ausgangspunkt für viele, viele Ausflüge sein kann. Es gibt viele Anbieter in der Umgebung und auch das Hotel bietet Fahrten an. Einige der Ziele sind bei den Reisetipps empfohlen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport, Animation, Kinderclub, Disco gibt es nicht – ist für dieses Hotel und seine Gäste wohl auch nicht erforderlich. Wir haben uns auch in Nachbarhotels nicht darum gekümmert. Der Zugang zum Internet ist, wenn man nahe der Rezeption sitzt, kostenlos. Die Verbindung nach Europa ist gut (auch die per Handy oder Festnetz). Es soll auch im Zimmer über Kabel möglich sein in`s Internet zu kommen. Haben wir aber nicht probiert. Zum Meeresufer sind es ca. 30 m. Absichtlich ist nicht (Bade)Strand geschrieben worden, es ist keiner. Nicht nur, dass er leider recht verschmutzt ist und Fischerboote und Katamarane am Ufer stehen/liegen, man müsste sich mit einer Decke bewaffnen und sich auf den blanken Sand in die pralle Sonne legen, denn Liegen und Schirme gibt es hier nicht, sondern nur am Pool. Man will das aber in Zukunft ändern, was auch notwendig sein wird, wenn das Hotel aufgestockt wird. Dann reichen die Plätze am Pool nicht mehr aus. Jetzt war es schon manchmal eng. Mit der Poolpflege muss sich auch noch was ändern, wir hatten nicht den Eindruck, dass der Poolboy qualifiziert genug für die Poolpflege war. Nett und freundlich war er aber. In der nächsten Hochsaison werden dann sicherlich nicht nur genügend Liegen da sein, sondern auch ausreichend Auflagen. Das Baden im Indischen Ozean war uns meist nicht so das große Vergnügen. Recht hohe Wellen erlaubten ein zügiges Schwimmen nicht, es gab hier gefährliche Unterströmungen und das Wasser war meist trüb. An Schnorcheln ist hier nicht zu denken.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | Länger als 5 Wochen im Januar 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hans |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 78 |


