Das Hotel Sabina Playa sieht eher unspektakulär aus – ein in die Jahre gekommener Bau mit 6 Stockwerken. Alles mutet etwas altmodisch an. Der Pool ist nichts besonderes - ein betoniertes Rechteck - Schwimmen lohnt sich da nicht. Ansonsten wirkt alles sauber. Ein Parkplatz befindet sich direkt vorm Hotel auf der anderen Straßenseite. Alle Zimmer haben seitlichen Meerblick, auf der Eingangsseite hat man so gut wie immer Sonnenschein. Der Speisesaal ist eher ungemütlich, vor allem am Abend mit Neonlicht. Es gibt eine Internetstation. Insgesamt hat man irgendwie mehr vom Hotel erwartet, auch was die Leistung betrifft. Das Hotel an sich ist hier völlig überbewertet. Am Abend einfach mal durch Cala Millor schlendern. Dort ist jede Menge los. In Cala Bona gibt es an der Promenade, nicht weit vom Hotel, ein Fish Spa. Als Urlaubserinnerung sehr zu empfehlen. Ansonsten ist man gut beraten, sich einen Mietwagen zu nehmen. Auf der Insel gibt es viel zu entdecken. Als Strände sind die Cala Mesquida, Cala Santanyi und Cala Sa Nau zu empfehlen, aber auch in Cala Millor ist es ganz angenehm.
Die Zimmer sind standardmäßig eingerichtet. Das Mobiliar ist auch schon in die Jahre gekommen. Leider muss man den Kühlschrank extra bezahlen, worüber wir uns geärgert haben. Noch ärgerlicher war aber, dass der Kühlschrank, selbst bei voller Power, nicht richtig gekühlt hat. Eine Klimaanlage ist ebenfalls vorhanden, nur kühlt die leider auch nicht wirklich. Bei maximaler Einstellung und niedriger Temperatur passiert nicht viel. Angenehme Temperaturen erreicht man leider nicht im Zimmer. Im Bad gibt es keinen Abzug, die Luft steht nach dem Duschen und verteilt sich dann im ganzen Zimmer, welches man ja nicht runterkühlen kann. Außerdem gibt es zwei Schränke im Zimmer, die leider sehr muffig riechen. Man sollte die Kleidung lieber im Koffer lassen. Positiv ist der Fernseher zu erwähnen, der wohl zu den neueren Einrichtungsgegenständen gehört (Sender: ARD, ZDF, RTL, Sat.1, ProSieben und ein Sportsender sowie zwei deutsche Radiosender). Einen Safe findet man im Wandschrank (mit Schlüssel).
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wer im Sabina Playa eincheckt, sollte nicht allzu hohe Ansprüche an das Essen haben. Es ist wohl am besten mit 08/15 zu beschreiben. Zum Frühstück findet man alles, was man so braucht. Toastbrot wird im Toaster auf einer Seite extrem dunkel geröstet, auf der anderen fast gar nicht (Holzkohle lässt grüßen). Die Milch ist meist zimmerwarm. Pech für den, der auch mal kalte Milch trinken will. Rühr- oder Spiegelei gibt es auf Bestellung. Es wird vor den Augen des Gastes zubereitet , Rührei leider ohne Milch. Es gibt Säfte, Kaffee, Müsli, Wurst, Aufstrich, Käse, Gebäck und Obst. Wenn man allerdings kurz nach um 10 Uhr kommt, kann es schon einmal sein, dass es einiges nicht mehr gibt. Aufgefüllt wird dann aber auch nicht mehr. Zum Abendbrot ist das Angebot eher bescheiden. Jeden Tag (bis auf einmal) gab es Nudeln mit Bolognese. Abwechslung ist etwas anderes. Die anderen warmen Speisen begrenzten sich auf täglich Pommes (oder Pommes-ähnliche Beilage), ein Fischgericht, eine Gemüsesorte (geschmacklich eher schlecht, teilweise paniert bzw. frittiert), ein Fleischgericht und Fisch oder meist Fleisch, dass der Koch auf seiner Kochfläche zubereitet. Es gab in den ganzen neun Tagen nur einmal Reis! Die Auswahl ist also eher dürftig. Dazu findet man ein Salatbüffet, Süßkram (wird auch nie aufgefüllt), Obst und Eis. Die Getränkepreise sind moderat. Da kann man nicht meckern.
Das Personal an der Rezeption ist freundlich, im Restaurant eher gleichgültig. Wenn man später zum Essen kommt (Frühstück gibt es bis 10.30 Uhr und Abendessen leider nur bis 20.30 Uhr), hat man das Gefühl, dass das Personal einen loswerden will, damit es pünktlich Feierabend machen kann. Da wurde zum Abendbrot schon für das Frühstück eingedeckt und andersherum, so dass man manchmal gar keinen Platz mehr mit dem jeweiligen Gedeck gefunden hat. Die Putzfrauen machen nur das Allernötigste: Handtücher wechseln, Betten machen und Mülleimer leeren. Putzen gehört scheinbar nicht so zu deren Lieblingsaufgaben. Das konnte man an unserem Bad sehen, wo der Dreck jeden Tag an den selben Stellen lag und nie weggemacht wurde.
Das Hotel liegt in Cala Millor, an der Grenze zu Cala Bona. Es steht in zweiter Reihe und man hat dort eigentlich relative Ruhe. Das Meer ist einen Steinwurf entfernt, der Strand jedoch etwas weiter weg. Die Promenade erreicht man nach ca. 100 Metern. In die eine Richtung kann man nach Cala Bona laufen, in die andere nach Cala Millor. Einen kleinen Supermarkt gibt es gleich gegenüber.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Am Abend findet immer irgendein Unterhaltungsprogramm statt. Daran haben wir aber nie teilgenommen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Nadine |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |


