Durchwegs sehr geschmackvoll eingerichtet und sauber. Die Zimmer sind schon etwas in die Jahre gekommen. Störend empfanden wir, dass sich im Treppenhaus bzw. den Vorräumen vor den Zimmern der Küchengeruch mit dem Chlorgeruch aus dem Wellnessbereich gemischt hat. Eine wirklich frische Luft hatte es, wenn wir aus unserem Zimmer getreten sind, eigentlich nie. Die Gästestruktur ist bunt gemischt, wobei wir während unseres Aufenthaltes ein paar unangenehme Zeitgenossen ertragen mussten: vom lautstarken Unterhalten im Saunabereich sowie in den Ruheräumen, Entwenden des Saunatuches (!!!) bis zum unverschämten Vordrängen am Buffet. Aber gut, solche Leute gibt es überall, dafür kann das Hotel natürlich nichts.
Mit Ausnahme des Bades sehr groß. Schon etwas in die Jahre gekommene und sehr rustikale Einrichtung. Für mich waren die Matratzen (relativ weich) ein Hit, mein Mann klagte eher über Kreuzweh. Aber bei den Matratzen kann man es ohnehin nicht jedem Recht machen. Eine kleine Anregung: Vielleicht könnte man in Zukunft darüber nachdenken, einige Handtücher, Saunatücher und Bademäntel durch neue zu ersetzen. Hier zeigen sich doch schon einige Altersanzeichen.
Die Speisesäle sind sehr geschmackvoll eingerichtet und die Tischatmosphäre ist ebenso sehr angenehm. Einzig und allein die Temperatur in unserem Bereich war beinahe unerträglich heiß (obwohl mir normalerweise immer schnell kalt ist), was unerklärlich ist, da es in den anderen Räumlichkeiten angenehm kühl war. Zum Frühstücksbuffet: Dieses lässt praktisch keine Wünsche offen. Das Gebäck ist sensationell gut, zudem kann man sich sämtliche Arten von Gerichten mit Eiern (Rührei, Spiegelei, ... mit Speck, Schinken, Gemüse, ...) beim Servicepersonal bestellen und bekommt diese frisch zubereitet am Tisch serviert. Das haben wir so noch nie in einem Hotel erlebt und fanden es einfach wunderbar - kein Gestochere in alter Eierspeise, toll! Zur Nachmittagsjause: Diese könnte etwas mehr Pfiff vertragen. Am Anreisetag noch sehr gut mit Ravioli, frischen Krapfen und Kuchen, am letzten Tag leider nur die Reste vom Vorabend-Buffet. Zum Abendessen: Kulinarische Höhenflüge sind zwar nicht zu erwarten, aber die Qualität der Speisen ist trotz einiger weniger Ausrutscher wie klumpigem Griesflammerie durchwegs sehr gut. Ein großes Manko war das Schmankerl-Buffet an einem Abend: Die Speisen wurden leider so platziert, dass sie nur von einer Seite aus zugänglich waren. Die Folge: Eine sehr lange Schlange, bei der man sich doch ganz schön lange anstellen musste. Darauf haben wir persönlich im Urlaub überhaupt keine Lust. Die Weinkarte bietet eine Auswahl gut ausgesuchter Weine, deren Preis-/Leistungsverhältnis absolut angemessen ist.
Durchwegs sehr aufmerksames und freundliches Personal im Gastronomie- und Wellnessbereich sowie an der Rezeption. Das Zimmerreinigungspersonal könnte in puncto Aufmerksamkeit noch zulegen - kein Badekorb und keine Badepantoffeln bei Anreise im Zimmer, Saunatücher wurden einmal, obwohl sie am Boden gelegen sind, nicht ausgetauscht.
Super Lage im Ortszentrum von Großarl. Ein traumhaftes Tal zum Wandern und Schifahren. Selbst Anfang November konnten wir noch eine wunderschöne Wanderung zu einer geöffneten Alm auf über 1700 Metern unternehmen.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Eines vorweg: Das Hotel hat einen wunderschönen Wellnessbereich, der keine Wünsche offen lässt. Riesiger Whirlpool und schöner Pool mit Außenbereich, noch ein kleiner Whirlpool im Saunabereich, alle möglichen "Schwitzstuben" wie Dampfbad, Biosauna, Sauna, ..., sehr schöne Ruheräume mit z. B. Wasserbetten sowie einem Panoramaruheraum mit Blick in die Berge, geschmackvoller Einrichtung und offenem Kamin. Einfach schön! Jetzt das große Aber: Es ist immer wieder erstaunlich und ein weit verbreitetes Phänomen in den verschiedensten Wellness-Hotels, dass in den Ruhebereichen kaum Liegen bzw. verhältnismäßig zur Bettenkapazität zu wenige Liegemöglichkeiten vorhanden sind. Wir verstehen wirklich nicht, warum das von so vielen Hoteliers nicht in die Planung miteinbezogen wird, denn die ganze "Wellness" ist einfach gestört, wenn man nach dem Saunagang keine Möglichkeit hat, sich zu entspannen. Das Hotel verfügt über geschätzte 100 Zimmer (also ca. 200 Gäste), aber es sind - ausgenommen die Liegen im Poolbereich, auf denen man nach dem Saunagang sicher nicht liegen möchte - gerade einmal um die 35 Liegen vorhanden, was natürlich zum Unmut einiger Gäste geführt hat. Die Hotelleitung hat es dann so gelöst, Zettel beim Abendessen aufzulegen, auf denen den Gästen das Recht eingeräumt wurde, reservierte Liegen einfach zu benutzen, wenn der- oder diejenige nach 5 Minuten nicht wieder zu seiner Liege zurückkehrt. Wenn sich jeder daran hält, wird das Liegenproblem zwar einigermaßen entschärft, aber es ist trotzdem lästig und entspricht unserer Meinung nach nicht dem Wellness-Gedanken. Man möchte seinen Badekorb mit Zeitung & Co. schließlich nicht jedes Mal vor dem Saunagang wegräumen und Gefahr laufen, nachher trotzdem keine freie Liege mehr zu finden. Dieses Problem lässt sich klarerweise nicht von heute auf morgen lösen und es kostet selbstverständlich einiges, aber vielleicht ist es für die Zukunft eine Anregung, für noch mehr Ruhebereiche zu sorgen. Wie gesagt: Dieses Problem trifft aber auf sehr viele Hotels zu.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im November 2012 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hermann |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 12 |


