Das Hotel besteht aus mehreren zweistöckigen Gebäuden. Die Gartenanlage ist zwar gepflegt, aber nicht sehr weitläufig und von keiner umwerfenden Schönheit. Es gibt zwei Pools und zwei Gästegruppen. Ein Pool mit All-Incl.-Deutschen und einer mit Halb-Pensions-Engländern. Andere Nationen wie Österreich oder Frankreich sind kaum vertreten. Ab 20 h wurde man von Stechmücken befallen, so dass kaum jemand draussen an der Bar sitzten blieb. Die Getränke durfte man aber ohne weiteres mit auf die Zimmer nehmen. Ein Insektenschutz ist dringend erforderlich. Ein Ausflug mit dem Linienbus nach Kos ist sehr empfehlenswert. Für weitere Ausflüge geht man am besten zu einem der Anbieter in Tigaki. Dort kostet ein Tagesausflug quer über die wunderschöne Insel mit Mittagessen nur 25,-- € pro Person. Kos hat uns sehr gut gefallen, da dort noch alles ländlich und nicht so überfüllt ist.
Wir hatten ein Familienzimmer mit Platz für 5 Erwachsene . Ein zweites Doppelbett erreichte man über eine Treppe, allerdings war es oben immer sehr warm zum Schlafen. Die Klimaanlage, die ab einer selbst ausgesuchten Zeit 7 Stunden lang lief, schaffte es nicht, die Luft bis unters Dach abzukühlen. Die Matratzen waren leider knüppelhart. Die Zimmer waren sehr gemütlich eingerichtet, und das Bad, schon bischen ins Alter gekommen, war auch gross genug. Vor allem gab es genug Platz in den beiden Schränken, um die Sachen von 4 Erwachsenen unterzubringen. Die Zimmer wurden immer gründlich gereinigt.
Das Essen war immer schmackhaft, aber .... immer das selbe. Nach 3 Tagen wusste man schon, was es den Rest der Woche gab. Morgens immer die gleiche einzige Sorte Käse, abwechselnd Rüherei oder gekochtes Ei, immer die selben Mini-Croissants (wahrscheinlich tiefgekühlt und aufgebacken). Mittags gab es eine Sorte Fleisch, abends eine Sorte Fleisch und Seelachs und meistens Tiefkühlgemüse. Das wurde so lange angeboten, bis es alle war. So bekamen wir dreimal die Woche Rosenkohl. Der Salat war mittags wie abends der gleiche.
Man sieht sehr wenig Personal. Die Zimmer werden zwar ordentlich, aber meist erst am frühen Nachmittag gereinigt. Die Teller im Restaurant werden oft erst abgeräumt, wenn man vom Tisch aufsteht. Die Empfangsdame spricht sehr gut deutsch und ist immer freundlich und hilfsbereit. Die Jungen Mädchen an den Bars verstehen deutsch, sind aber nicht sehr gesprächig, sie machen halt ihre Arbeit.
Der Transfer hat nur 30 Minuten gedauert, obwohl insgesamt 5 Hotels angefahren wurden. Zur Ortschaft Tigaki mit seinen schönen Bars und dem weitläufigen, feinsandigen Strand sind es nur etwa 15 Gehminuten. Vor dem Hotel kann man günstig (1, 60 € pro Person) den Linienbus nach Kos Stadt nehmen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Man konnte beide Swimming-Pools benutzten, aber wie gesagt blieben die Nationen unter sich. Kinder konnten sich auf verschiedenen Schaukeln oder einem Trampolin amüsieren. Die Geräte waren zwar nicht mehr die Neuesten, aber das war den Kindern egal. In der Empfangshalle stehen zwei Billiardtische und einer an der Poolbar. Tennis kann man für 5,-- € die Stunde spielen, aber mit dem ausgeliehenen Material kann man keinen Wimbledon gewinnen. Die Schläger sind verbogen und die Bälle springen nicht mehr, weil die Luft raus ist. Ein Pluspunkt: Am Pool findet man zu jeder Zeit freie Liegen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Pascal |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 3 |


