Das Jugend- und Familiengästehaus macht einen sehr neuen, freundlichen und hellen Eindruck. Die Rezeption befindet sich direkt beim Eingang. Hier kommt ihr in eine große Halle, linker Hand ist die Rezeption, rechter Hand eine langgezogene Bar und ein Billardtisch. Ebenso findet ihr hier zahlreiche Sitzmöglichkeiten, die zum Chillen einladen. In diesem Bereich gibt es auch die Nachttüre, die mit dem Zimmerschlüssel zu sperren ist und die haben wir am Abend auch tatsächlich gebraucht, weil wir noch unterwegs beim Kegeln waren. Hier befand sich auch unser Seminarraum, allerdings muss ich euch die Bezeichnung schuldig bleiben, denn ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur, dass jeder Seminarraum seinen eigenen Namen hatte. Weiters verfügt das Haus über Internetterminals (ein Code für den Zugang muss von der Rezeption geholt werden und es kostet auch einen kleinen Beitrag), Tischfussball, Tischtennis am Außengelände, einen eher kleinen Kinderspielplatz samt Spielwiese und einen Fahrradraum. Eine Theke, an der es Getränke und kleine Snacks gibt, findet gleich neben der Rezeption, hier gab es den besten Latte Macchiato, den den ich seit langem getrunken habe. Überall im ganzen Haus sind Prospekte und Werbung für weitere JuFa Häuser verteilt, so dass man wirklich sehr gut auf den Geschmack kommt. Das beste am JuFa Fürstenfeld ist aber die kostenlose Zugang zum großen Fitnessstudio, zur immens hohen Kletterhalle und zum Kunstrasenplatz am Außengelände, wo unsere Jungs Fußball spielten und dabei gleich verletzten, weil sie ja in der Tat nicht mehr wirklich Jungs sind!. Zusätzlich gibt es noch eine große Turnhalle, die man auch in zwei Teile trennen kann und einen Wellnessbereich mit Sauna.
Das Haus verfügt über zahlreiche Betten, die ganz unterschiedlich aufgeteilt sind. Es gibt Zweibettzimmer und Mehrbettzimmer. Meine zwei Kolleginnen und ich hatten ein Vierbettzimmer, das ziemlich groß war. Das Zimmer hatte einen Tisch und zwei Betten, die man entweder zusammenschieben oder auseinanderschieben konnte. Weiters gab es ein Stockbett. Als wir ankamen, war das Bett zusammengeschoben, aber meine Kollegin und ich beschlossen, es zu trennen. Unser Zimmer hatte eine riesige Balkontüre, dadurch war das Zimmer auch so hell, doch einen Balkon dazu gab es leider nicht. Der Flat-Screen war ziemlich klein, wir konnten vom Bett aus nicht einmal die Schrift des Fernsehsenders lesen, von dem Teletext ganz zu schweigen. Der Fernseher bot etwa 20 deutschsprachigen Programme, aber vom Bett aus mussten wir uns wirklich anstrengen, um das Programm verfolgen zu können. Sehr gut war auch, dass Badezimmer und Toilette getrennt waren. Im Badezimmer befand sich ebenfalls ein Föhn und auf jedem Bett liegt ein Badetuch und ein Handtuch, das muss man also nicht selbst mitbringen. Die Wände der Zimmer sind nicht mehr nagelneu gestrichen und haben schon einige Abnutzungserscheinungen, aber das hat nicht wirklich gestört, ist auch ganz logisch bei den vielen Kindergruppen, die da jährlich absteigen. Wie ich an dieser Stelle schon öfter mitteilte, ist es mir völlig egal, wie zweckmäßig alles eingerichtet ist - vor allem um den Preis. Das Zimmer war jetzt nicht einwandfrei sauber, aber weitaus besser, als ich es von den anderen JuFa Häusern gewohnt bin, daher gibt es auch hier nicht viel zu bemängeln.
Wir hatten dieses Mal Vollpenison, also Frühstück, Mittagessen und Abendessen gebucht. Das Frühstück wieder einmal einmalig, wenn man nicht zu spät kam. Es gab frisches Gebäck (Semmeln und verschiedene Brotsorten), Säfte, verschiedene Cerealien, Wurst (allerdings immer sehr fettreiche), Käse, Joghurt, und sogar Eierspeise. Weiters gab es eine Toastmaschine, an der unsere Kids immer angestanden sind, gegenüber befanden sich das Nutella und die Marmeladen. Auch jegliche Art von Getränken war vorhanden, Kaffee, Kakao und eine ganze Teebar. Das Abendessen und das Mittagessen war in der gleichen Art und Weise aufgebaut. Täglich gab es Suppe, Salat, Obst und Nachspeise. Außerdem gab es meistens drei Hauptgerichte, wobei immer eines vegetarisch war. Die Qualität der Speisen war jetzt nicht überragend, aber durchaus schmackhaft. Hierzu muss ich sagen, dass ein Jugend & Familiengästehaus kein Hotel ist, d.h. man muss auch einiges selber machen. Das Essen ist direkt vom Buffet zu holen und das Geschirr ist danach in einen Geschirrwagen zu räumen. Man kann auch nicht erwarten, gereinigte Tische vorzufinden. Wenn der Gast vor dir seinen Tisch nicht abgewischt hat, denn musst du an einem schmutzigen Tisch Platz nehmen. Der Höflichkeit halber wischen wir den Tisch nach dem Essen also immer ab
Die Freundlichkeit des Personals ist sehr gut. Wir hatten auch die Gelegenheit, sowohl mit der Managerin als auch mit den Rezeptionisten zu plaudern, weil wir natürlich immer Interesse haben. Diesbezüglich gibt es wirklich nichts zu bemängeln und wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Fürstenfeld ist eine Stadt im österreichischen Bundesland Steiermark und liegt mitten im steirischen Thermengebiet. Fürstenfeld ist Bezirkshauptstadt und hat an die 6.000 Einwohner. Es liegt an der Grenze zum Bundesland Burgenland und am Fuße des Flusses Feistritz. Die Landeshauptstadt Graz ist von Fürstenfeld etwa 60 km entfernt. Die gleiche Anzahl an Kilometern braucht man auch, wenn man nach Ungarn will, z.B. in die Stadt Szombarthely, die für den Tourismus sehr gut ist. Für Fürstenfeld heißt das, dass es ein wichtiges Einzugsgebiet für Wirtschaft, Schulwesen aber auch Tourismus ist, denn von hier aus sind nicht nur zahlreiche Heil- und Erlebnisthermen zu besuchen, sondern auch Schlösser, Zoos und Vergnügungsparks. Das JuFa Fürstenfeld liegt eigentlich direkt im Stadtzentrum, zu Fuß kann man alles erreichen, was man gerne möchte, Bars, Restaurants, eine Kegelhalle, etc. Überraschenderweise verfügt Fürstenfeld auch über ein sehr gutes Nachtleben.
Beliebte Aktivitäten
- Geschäftsreise
Wie der Name „Sports and More“ schon sagt, wird hier Qualität auf höchstem sportlichen Niveau geboten. Im Outdoorbereich gibt es einen Spielplatz mit einigen Geräten (hier könnte noch ein bisschen mehr sein) und einen Tischtennisplatz, der oft und gerne genützt wurde. Die Kletterhalle, die JuFa Gäste kostenlos nutzen dürfen, ist großartig. Bei uns in der Nähe gibt es ja nur eine Boulderhalle und das hier wäre ein Paradies für meine ältere Tochter gewesen, die schon seit Jahren klettern geht. Der Kunstrasenplatz ist in einem hervorragenden Zustand und auch das ganz normale Spazierengehen ist hier von überall aus möglich. Auch dieses JuFa verfügt über einen Saunabereich, doch leider hatte ich dieses Mal nicht die Chance, diese zu nützen und daher kann ich euch nichts darüber berichten. Eine Familie, mit der ich aber kurz gesprochen habe, hat gemeint, dass es ein wunderschöner Bereich ist. Durch die Lage mitten im Thermenland wird hier Schwimmen natürlich sehr groß geschrieben. Die Thermen Blumau, Bad Waltersdorf, Stegersbach und Sebersdorf liegen in unmittelbarer Nähe, aber Fürstenfeld kann auch mit einem eigenen Highlight aufwarten. Es besitzt das größte Erlebnisfreibad Österreichs mit 10 m Sprungturm, einer kindergerechten Wasserrutsche und einem 50 m Sportbecken, Kinderprogramm, Kinderspielplatz, Beachvolleyballplatz und unzähligen weiteren Angeboten. Seit neustem gibt es hier auch eine 116 m lange SPEED Wasserrutsche! Die Gegend rund um Fürstenfeld ist auch sehr beliebt bei Radfahrern. Informationen zum Genussradeln könnt ihr unter anderem hier finden: http://www.thermenland.at/4656_DE-Steirisches-Thermenland-Urlaubsthemen-Angebote-Kultur-Sport-Freizeit-Genussradeln.123 Außerdem lädt die Thermenregion auch zu kurzen oder ausgedehnten Wanderungen ein, ebenso spielen Tennis und Golf in der näheren Umgebung eine große Rolle. Ihr seht also, die Region um Fürstenfeld bietet (fast) alles, was das Sportlerherz begehrt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1-3 Tage im Oktober 2010 |
| Reisegrund: | Arbeit |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Daniela |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 214 |


