Nun bin ich zum 14. x dem Winter in Berlin entgangen, und habe jeweils zwischen acht und 12 Wochen meine Zelte im Hotel KAYA in Belek aufgeschlagen. Nun aber bin ich sooo enttäuscht worden, dass es wahrscheinlich auch das letzte Mal war. Als Gast fühlte ich mich verwöhnt und kam immer nach "Hause". Nun aber, durch die ständige Neubesetzung des Managements, sitzt das Hotel auf einem morschen Ast.
Auch Raucher- und NichtraucherZonen waren eingerichtet, aber wem hilft es, wenn die Vorschriften des Hotels nicht beachtet und von der Hotelleitung nicht durchgesetzt werden. Leider hat die Gästebetreuerin, Frau Ayten Inan, auch das "sinkende Schiff" verlassen. Durch ihre sehr guten Sprachkenntnisse und ihr Engagement, ihre Freundlichkeit und Kompetenz hat sie vieles abwenden können, aber häufig fehlte der gute Wille der Geschäftsleitung. Viele bekannte Gesichter habe ich in diesem Winter vermißt, ich fürchte, es werden weitere folgen.
Das Service Personal war fleißig und immer auf Trab. Wenn es dennoch zu Engpässen kam, lag das eindeutig daran, dass zu wenig Pesonal eingestellt wurde. Umsomehr hat es mich geärgert, als ich mitbekam, wenn einem Kellner ein kleines Trinkgeld zugesteckt wurde, dieser das Geld in eine TippBox stecken mußte,. Nicht genug - das Geld aus der TippBox wurde unter Allen prozentual aufgeteilt, d. h. die, die ohnehin am meisten verdienen und am wenigsten machen, bekommen das Meiste. Ich habe kein Trinkgeld mehr gegeben, sondern gewartet, bis ich den einen oder anderen Kellner im nahegelegenen Ort Kadriye sah.
Das Essen ist nicht mehr das, was es einmal war. Eben, wenn es keine Spatzen gäbe. Morgens, mittags, abends immer Spatzen, Spatzen, Spatzen. Da Spatzen leider keine Toiletten benutzen, sondern ihren Kot überall verlieren, hatte man Kot auf dem Tisch, dem Essen, auf dem Brot, einfach überall. EKELHAFT !!
Auch die Lage des Hotels wird schlechter. Der VitaParcourt - ein herrliches Stückchen Natur mit über 300 Jahre alten Pinien, bewohnt von Fröschen und Schildkröten - wurde einfach zu Gunsten eines neu zu erbauenden Golfhotels abgeholzt. Den Touristen wurde das Laufen im Wald genommen. Schade für die Gäste und schade für die Umwelt. Da Belek zum größten Golf Gebiet Europas werden will, gibt es noch viel zu vernichten.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Es gab keine Themenabende mehr, angekündigte Tanzkurse fanden nicht statt. Der Fitnesbereich wurde überwiegend - wenn die Geräte nicht gerade defekt waren - von Sportlern genutzt. Zu Spitzenzeiten hat das Hotel 900 Fußballer beherbergt. Das Hotel KAYA Belek war und ist nicht als Sporthotel ausgewiesen. Es wird sich zeigen, wie sich Golfer und Fußballer vertragen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | Länger als 5 Wochen im März 2007 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Helga |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 1 |


