Das Hotel samt Anlagen ist in einem guten Zustand, die öffentlichen Räume wie Lobby, Flure, Terrassen, Aufzüge usw. sind sauber und gepflegt. Das hoteleigene Schwimmbad lädt um die kältere Jahreszeit zu einem kleinen Abstecher ein, um anschließend in der Sauna, dem Dampfbad oder Hamam zu entspannen. Abstriche bei Zustand und Ausführung der Elektroinstallationen allgemein und sanitären Einrichtungen auf den Zimmern. Auch um diese Jahreszeit (Ende Februar) ist das Wetter schon so gut, dass man den Tag am Strand verbringen kann, sofern die Sonne scheint. Nachts kühlt es dennoch empfindlich ab. Die in der Landeskategorie ausgewiesenen 5 Sterne hat dieses Hotel vielleicht im Vergleich zu anderen Landeshotels verdient, sicher aber nicht im internationalen Quervergleich. Abstriche gibt es vor allem beim Service, und das ist wirklich eine Schande für ein Hotel mit so viel Potential. Wer um diese Jahreszeit reist wird eher einen Sportaufenthalt als einen Strandurlaub geplant haben. Dafür genügt das Hotel den Ansprüchen. Wer jedoch in freundlicher und sauberer Atmosphäre einen Familienurlaub verbringen möchte, sollte lieber ein anderes Reiseziel ins Auge fassen.
Die Zimmer sind während unseres Aufenthalts renoviert worden. Sämtliche Holzpaneele wurden gegen ansprechend verzierte Leisten ausgetauscht, was dem Zimmer eine angenehme Atmosphäre verleiht. Abschlussleisten scheint man dort aber nicht zu kennen, so dass überall der Dichtschaum heraussteht. Die Fernseher sind höchstens 12 Zoll groß, Fernsehen wird dadurch unmöglich. Das Bad ist geräumig, sauber und verfügt über einen Fön und eine Badewanne. Die Minibar ist mir stillem und Mineralwasser sowie Saftkonzentraten gefüllt, die jedoch, wenn überhaupt, unzureichend nachgefüllt werden. Die Klimaanlage funktioniert um die Jahreszeit noch nicht, ist aber auch nicht notwendig. Es gibt einen Safe, den man aber nur gegen Gebühr benutzen kann. Dazu muss man sich einen Magnetschlüssel an der Rezeption holen. Die Teppiche werden unregelmäßig gereinigt, unter den Betten scheinbar gar nicht. Unser als Dreibettzimmer ausgewiesener Raum hatte neben einem 1,40m- und einem 1m-Bett eine schmale Schlafcouch mit Schaumstoffpolstern. Dazu hat man uns nur zwei Bettdecken bereit gestellt. Die von uns nach mehrmalig erfolglosem Nachfragen selbst organisierte dritte Bettdecke hat das Reinigungspersonal am nächsten Tag gleich wieder einkassiert. Erst in der letzten Nacht hatten wir dann vier Bettdecken.
Ein großes Restaurant mit ausreichend Platz für alle Gäste, eine Bar neben der Lobby. Rund um die Uhr stehen Kaffeeautomaten bereit zur Selbstbedienung, der Kaffee selbst schmeckt verbrannt. Die Auswahl der Speisen ist üppig, es stehen 2 verschiedene Suppen, Salatbuffet, großes Nudelbuffet, Riesenangebot an Brot und Semmeln, im Holzofen gebackene Pizzen, diverse, sich abwechselnde Fleisch- und Fischsorten, Reis, Kartoffeln, Obst sowie ein kalorienreiches, nett angerichtetes Nachspeisenbuffet zur Auswahl. Dazu werden an einer Bar im Restaurant Getränke gereicht, Wasser und Weine stehen in der Regal am Tisch. Zum Frühstück gibt es zusätzlich Toast, Eier in ALLEN Variationen, Müsli, Milch und Gebäck. Abgesehen von der Sparsamkeit beim Würzen stehen zahlreiche Schütten mit allerlei Gewürzen bereit. Die Speisen werden allgemein zügig aufgefüllt und ansprechend zubereitet. An der Sauberkeit im Restaurant gibt es rein gar nichts auszusetzen. Man vermißt etwas die landestypische Küche, die Speisenauswahl ist zu der Jahreszeit auf die international vertretenen Sportler (Fußball, Tennis, Golf) ausgerichtet.
Unfreundlich, wenig hilfsbereit, null Zuvorkommen, einfach schlecht! Große Katastrophe! Hätten nicht zwei Kellner wenigstens ein klein wenig Aufmerksamkeit und Freundlichkeit an den Tag gelegt und gäbe es den (unnötig komplizierten) Wäscheservice für die zahlreichen Sportler nicht, wäre ich geneigt, glatte Null Sonnen zu vergeben. Von der Rezeption über die Kellner und das Reinigungspersonal zieht sich das teilweise unverschämte und unverhohlen ablehnende Verhalten der Angestellten zu Lasten der Gäste hin. Eine Begrüßung nicht voraussetzend ist es doch schon sehr frech, einen Gruß durch Gäste nicht zu erwidern. Anliegen, egal welcher Art, werden nur widerwillig aufgenommen, nur auf mehrfaches Nachfragen auch erledigt (Kindersitz im Restaurant, Wäscheservice, Bettwäsche, auszutauschende Zimmerschlüssel, usw). Der angebotene Wäscheservice funktioniert, wenn man hartnäckig und geduldig darauf beharrt, sehr zuverlässig und schnell, wenn auch unnötig kompliziert. Auch das Personal in der Bar verdient seinen Titel nicht, man wird ignoriert oder man läßt die Gäste warten, wenn z. B. ein Telefonat oder ein Gespräch wichtiger ist. Im Restaurant kann es schon mal passieren, dass einem der Teller, von dem man gerade noch isst, weggenommen wird, oder der Kellner greift einem wortlos direkt über den eigenen Teller, um den des Nachbarn abzuräumen. Die Zimmer wurden zwar täglich gereinigt, dabei kann man aber nur von einer Grobreinigung sprechen. Die Teppiche, vor allem unter den Betten, scheinen nicht gereinigt worden zu sein. Auf den Zimmern befindet sich auch ein Kühlschrank, der ausreichend Platz für Getränke bietet. Im Rahmen dea "all-inclusive"-Services werden die Getränke (Wasser und Saftkonzentrate) aber nicht regelmäßig, und wenn, dann nur unzureichend nachgefüllt. Dafür punktet das Restaurant mit der Reichhaltigkeit der Speisenauswahl.
Das Hotel verfügt über einen direkten Zugang zum Sandtstrand. Eingebettet in eine bewaldete und begrünte Umgebung macht es von außen einen recht guten Eindruck. Um die Anlage herum allerdings türmt sich Müll aller Arten, vor allem der Strand ist seit langem nicht gereinigt worden. Das Beachvolleyballnetz ist völlig ramponiert, ein Austausch ist wohl demnächst auch nicht geplant. Die eingegrabenen Sonnenschirmhalter am Strand sind verrostet, brüchig oder umgekippt. Der Eingang ins Meer ist nur über Kieselsteine möglich. Einkaufsmöglichkeiten gibt es direkt im Untergeschoß des Hotels, Ausflugmöglichkeiten bestehen zum Markt in Antalya (30 Min.) oder in Belek (5 Min.). Per Bus sind diese Ziele kostengünstig und schnell zu erreichen. Golfplatz, Fußball- und Tennisplätze sind allesamt zu Fuß schnell zu erreichen.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Da ich im Kaya Belek mit meinem Sportverein ein Fußball-Trainingslager absolviert habe, standen für uns die 5 Fußballplätze im Vordergrund. Bis auf ein paar braune Stellen waren diese gepflegt und sehr gut bespielbar. Während der Trainingszeiten steht dort auch immer aureichend Wasser in Flaschen bereit. Man gibt sich seitens der Animation viel Mühe, die sonst verfügbaren Sportangebote anzupreisen: Beach-Volleyball, Boccia, Schwimmbad, Fitness, Saunen, Disco. Das Netz am Strand ist zerrissen und hängt am berühmten seidenen Faden. Die Fitnessgeräte sind in einem erbärmlichen Zustand und werden augenscheinlich nur unregelmäßig gewartet. Die Saunen werden zur Überraschung einiger Mitteleuropäer mit Textilien besucht, das Benutzen von Handtüchern wird leider nicht kontrolliert, dafür aber handelt man sich schnell Ärger ein, wenn man doch textilfrei eine Sauna betritt. Das haben auch andere Hotelgäste berichtet. Das Hamam-Bad lockt mit relativ kostengünstigen Massageangeboten, die mangels saisonal bedingter Ausbuchung sicher noch verhandelbar sind, vor allem bei größeren Gruppen. Die Geschäfte im Kellergeschoß bieten eine begrenzte Auswahl an Lebensmitteln, aktuelle Zeitungen, Lederwaren, Schmuck, Souvenirs, einen Frisör, Computerspiele, Billiard, Tischtennis und einen kleinen Fernsehraum (alles gegen Gebühr). In der Lobby stehen Internetterminals gegen Gebühr zur Verfügung. Wer einen Laptop mit WLan bereit hält, wird in der Lobby und auf der Terrasse sowie auf einigen Balkonen zum Pool hin sehr guten Empfang bei allerdings mäßiger Geschwindigkeit finden. Der Strand ist vermüllt und lädt nur bedingt zum Sonnenbad ein. Das Wasser erschien sauber, was vielleicht auch den recht kalten Temperaturen zu verdanken ist. Direkt nach der Wasserkante läuft man über unangenehm zu überquerende Kiesel ins Meer. Die Strömung sollte man tunlichst nicht unterschätzen. Liegestühle stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung, im Sommer jedoch könnte es dort eng werden. Die Auflagen für die Liegen sind in den zu dieser Jahreszeit noch nicht betriebenen Strandbars zur Selbstbedienung deponiert. Schirme bestehen aus verrosteten, kaputten oder umgestürtzten Metallgestellen, Sonnenschutz ist nicht vorhanden. Poitiv zu erwähnen sind die zahlreichen Duschmöglichkeiten direkt am Aufgang zum Hotelgelände.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im Februar 2010 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


